Stromverbrauch von Ladegeräten

Elys

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Die haben schon länger auch LiFePo4 im Programm.
 

OmarDLittle

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es geht, man muß es wollen und durchführen.
Was ist "es"? Sorry, ich verstehe nicht wie das Produktionsdefizit ausgeglichen werden kann, wenn Kern- und Kohlekraftwerke abgeschaltet werden sollen, selbst wenn sie jede Straße mit den Solarpanels zupflastern. Wie soll denn der Überschuss überhaupt gespeichert werden, wenn nicht mit Akkus, die umweltschädigend mit seltenen Metallen produziert werden? Gut es gibt Wasserkraftwerke die das Wasser zurückpumpen können und so als Energiespeicher dienen, das ist aber selten.
 

Elys

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Was ist "es"? Sorry, ich verstehe nicht wie das Produktionsdefizit ausgeglichen werden kann, wenn Kern- und Kohlekraftwerke abgeschaltet werden sollen, selbst wenn sie jede Straße mit den Solarpanels zupflastern. Wie soll denn der Überschuss überhaupt gespeichert werden, wenn nicht mit Akkus, die umweltschädigend mit seltenen Metallen produziert werden? Gut es gibt Wasserkraftwerke die das Wasser zurückpumpen können und so als Energiespeicher dienen, das ist aber selten.
Es ist ein Leben mit Solar- und Windstrom.

Solarstrom kann in Natrium-Batterien gespeichert werden. Die lassen sich sehr einfach herstellen, ganz ohne Konfliktmaterial. Die Energiedichte ist nicht sonderlich hoch, was bei stationären Speichern keine Rolle spielt.

Überschüssiger Windstrom kann entweder zu „Windgas“, also Wasserstoff, umgewandelt werden oder es landet in Batterien, je nach dem. Der Wasserstoff ließe sich z. B. in der Stahlproduktion nutzen. Auch aus überschüssigem Solarstrom kann Wasserstoff hergestellt werden. Da bleibt keine kWh ungenutzt.

Ich rede nicht davon, von jetzt auf gleich umzuschalten, sondern davon, wie man die Energiewende machen kann, wie das relativ schnell umzusetzen ist, weil das funktioniert und schneller aus der Kohle raus kann.

Ich sehe es jeden Tag, daß es geht, das ganze Jahr. Mir war das ganze Gerede und Bedenkentragen schlichtweg irgendwann zu blöd und habe daher vor einigen Jahren angefangen, es einfach selbst durchzuziehen. Es hätte auch in die Hose gehen können, ist es aber nicht. Einige meinten, ich sei verrückt. War ich auch, aber manchmal muß man verrückt sein, um einen großen Schritt zu wagen.

Was ich allein kann, sollte ein ganzes Land auch können. Und das kann es, wenn es wirklich gewollt wird. Und die „Fossil-Lobby“ weniger Einfluß hat.
 

Tordi

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Dann beschreib doch mal, was Du so genau "gelöst" hast.

Meine PV-Anlage, hab extra nachgesehen, hat letztes Jahr bissl über 18.000 kWh eingespeist. Dieses Jahr sieht ähnlich aus.
Anmeldung war entgegen Deiner Aussage seinerzeit kein großer Aufwand. Gewerbeanmeldung ist klar, schließlich bekommt man Geld und muss Umsatzsteuer zahlen.

Batteriespeicher hätte ich sehr gerne, ist aber bis heute preis/leistungstechnisch keine Option. Wie man mit einer privaten Solar- oder Windkraftanlage (habe zwei Freunde, die jeweils eine solche betreiben, gar nicht mal so klein) Wasserstoff in sinnvoller Weise erzeugen soll, entzieht sich meiner Kenntnis.

Sorry, was Du da schreibst liest sich eher wie Wunschkonzert eines Stadtmenschen.
 

Roman78

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Gewerbe muss man jetzt nicht mehr anmelden. Man muss es nur bei der Steuererklärung angeben. Und auch da hat sich was getan. Hat man eine Anlage unter 10kWp kann man davon auch befreit werden. Dies gilt natürlich nur für Anlagen für den Eigenbedarf mit der 30/70 Regel.

Ich bekomme nächsten Monat oder spätestens im Januar eine Anlage mit Batterie. Die 9,6 kW Batterie kostet nach Abzug der Förderung 4300€

Um Wasserstoff herzustellen braucht es schon viel Energie. Gleiche gilt für die Filteranlagen die CO2 aus der Luft ziehen um damit Ethernol her zustellen. Wasserstoff ist aber ein Teil der Energiewende, gerade im Transportsektor. Es gibt mittlerweile gute Entwicklungen um LKWs und Schiffe mit Wasserstoff laufen zu lassen. Und die Stahlindustrie will ja auch von Steinkohle auf Wasserstoff umsteigen.

Unser Energiebedarf wird sich in den nächsten Jahren vergrößern, bei vermehrter Nutzung von BEVs (also E-Autos) und WPs (Wärmepumpen).
 

JarodRussell

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Dann beschreib doch mal, was Du so genau "gelöst" hast.

Meine PV-Anlage, hab extra nachgesehen, hat letztes Jahr bissl über 18.000 kWh eingespeist. Dieses Jahr sieht ähnlich aus.
Anmeldung war entgegen Deiner Aussage seinerzeit kein großer Aufwand. Gewerbeanmeldung ist klar, schließlich bekommt man Geld und muss Umsatzsteuer zahlen.

Batteriespeicher hätte ich sehr gerne, ist aber bis heute preis/leistungstechnisch keine Option. Wie man mit einer privaten Solar- oder Windkraftanlage (habe zwei Freunde, die jeweils eine solche betreiben, gar nicht mal so klein) Wasserstoff in sinnvoller Weise erzeugen soll, entzieht sich meiner Kenntnis.

Sorry, was Du da schreibst liest sich eher wie Wunschkonzert eines Stadtmenschen.
Die Variante mit dem Wasserstoff gibt es schon - quasi von der Stange - und wird z.B. von WeberHaus für ihre Fertighäuser angeboten. Da wird Überschußstrom im Sommer in einem Elektrolyseur umgewandelt um im Winter über eine FC wieder verstromt zu werden.
 

JarodRussell

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Gewerbe muss man jetzt nicht mehr anmelden. Man muss es nur bei der Steuererklärung angeben. Und auch da hat sich was getan. Hat man eine Anlage unter 10kWp kann man davon auch befreit werden. Dies gilt natürlich nur für Anlagen für den Eigenbedarf mit der 30/70 Regel.

Ich bekomme nächsten Monat oder spätestens im Januar eine Anlage mit Batterie. Die 9,6 kW Batterie kostet nach Abzug der Förderung 4300€

Um Wasserstoff herzustellen braucht es schon viel Energie. Gleiche gilt für die Filteranlagen die CO2 aus der Luft ziehen um damit Ethernol her zustellen. Wasserstoff ist aber ein Teil der Energiewende, gerade im Transportsektor. Es gibt mittlerweile gute Entwicklungen um LKWs und Schiffe mit Wasserstoff laufen zu lassen. Und die Stahlindustrie will ja auch von Steinkohle auf Wasserstoff umsteigen.

Unser Energiebedarf wird sich in den nächsten Jahren vergrößern, bei vermehrter Nutzung von BEVs (also E-Autos) und WPs (Wärmepumpen).
Es entsteht ja genug CO2 in anderen industriellen Prozessen, das man wesentlich effektiver sammeln könnte. Ist ao ein wenig wie mit dem völlig hirnrissigen Abfackeln des Gases früher…
Die neue (!) Bundesregierung hat das im Koalitionsvertrag schon korrekt beschrieben. Es wird ein großer Mix an Energieträgern weiterhin zwingend benötigt und H2 spielt darin eine Rolle. Weniger in der Eigenerzeugung, weil wir mit unserem dann grünen Strom so schon an allen Ecken haushalten müssen. Da sind nur 10GW Elektrolysekapazitäten in D geplant, aber die Regierung geht auch weiterhin ganz klar von einem hohen Primärenergieimportanteil aus. Der liegt heute bei 70% und wenn wir da dekarbonisieren wollen, da das überwiegend heute alles fossile Träger sind, dann bleibt nur der Weg über H2 oder seine Prozessprodukte wie Ammoniak oder Methanol. Die Bundesregierung hat dazu schon mit vielen Ländern Lieferverträge in der Verhandlung oder schon abgeschlossen. Die Investitionssummen in die Wasserstoffwirtschaft erreichen mittlerweile die Ordnung von 500 Mrd. €. Will sagen, es ist keine Frage mehr, ob das kommt, sondern nur noch wann und wieviel zu welchem Zeitpunkt.

Das interessante ist ja, dass die Effizienz- bzw. Wirkungsgradfrage immer wieder im Raum steht, aber meiner Meinung nach falsch diskutiert wird. Die Effizienz ist sicherlich wichtig auf der Verbraucherseite, gerade weil wir alles, was heute auf fossilen Trägern läuft, möglichst auf grünen Strom umstellen. Das wird in manchen Fällen zu besserer Effizienz der Energienutzung führen, in manchen aber auch das Gegenteil bewirken, weil die dahinterliegenden Prozesse mit Strom ganz anders funktionieren. Kurzum, wir erhöhen in Summe erstmal massiv den Bedarf an elektrischer Energie auf der Verbraucherseite, daher ist Effizienz hier sicher geboten, aber andererseits gehen wir auf der Erzeugerseite in eine Richtung, wo genau deswegen die Versorgungssicherheit noch relevanter wird als die Gesamteffizienz der Kette. Gerade als produzierende Industrienation werden wir darauf um so mehr angewiesen sein als heute.
 

Frosch27

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Hallo Leute,
Leider kann man ein Backup mit Time Machine nur ausführen, wenn am Netzteil angeschlossen. Ebenso kann man den Deckel des MBP bei Benutzung eines zweit Monitors nur schliessen wenn ein Netzteil angeschlossen ist.
Wieso ist dem so und schadet das dem Akku?
 

RIN67630

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Die Variante mit dem Wasserstoff gibt es schon - quasi von der Stange - und wird z.B. von WeberHaus für ihre Fertighäuser angeboten. Da wird Überschußstrom im Sommer in einem Elektrolyseur umgewandelt um im Winter über eine FC wieder verstromt zu werden.
Vielleicht erklärst Du uns, wie Du gedenkst Wasserstoff ein halbes Jahr lang zu lagern?
Ganz abgesehen, von dem extrem misrablen Wirkungsgrad der Elektrolyse...
 

Elys

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Vielleicht erklärst Du uns, wie Du gedenkst Wasserstoff ein halbes Jahr lang zu lagern?
Ganz abgesehen, von dem extrem misrablen Wirkungsgrad der Elektrolyse...
Das Lagern ist kein Problem mehr, das geht auch über längere Zeit. Toyota hat vor einigen Jahren die entsprechenden Materialien entwickelt.

Was bleibt, ist der unterirdische Wirkungsgrad. Wasserstoff halte ich in den meisten Fällen für einen Rohrkrepierer.

Hallo Leute,
Leider kann man ein Backup mit Time Machine nur ausführen, wenn am Netzteil angeschlossen. Ebenso kann man den Deckel des MBP bei Benutzung eines zweit Monitors nur schliessen wenn ein Netzteil angeschlossen ist.
Wieso ist dem so und schadet das dem Akku?
Es braucht horrend Energie, die Batterie wäre sehr schnell platt. Und entsprechend hätte man zusätzlich zur starken Belastung des Energieriegels sehr viele Ladezyklen in kurzer Zeit.

Die Batterie wäre schnell im Eimer. Und da gehört das Teil nicht wirklich hin 😉
 

Elys

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Naja, industriell begrenzt ja, aber so im Keller des Fertighaus?
Wer's glaubt...
Das Toyota-System wurde für Autos entwickelt. Es funktioniert sehr gut und kann H2 wirklich über lange Zeit lagern. Was da für die Haustechnik wirklich als Speichermaterial verwendet wird, weiß ich nicht.

Wie dem auch sei, es ändert nichts daran, daß ich H2 weder für die Haustechnik, noch im Auto haben möchte, weil H2 schlichtweg der falsche Weg ist.
 

lulesi

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Das Toyota-System wurde für Autos entwickelt. Es funktioniert sehr gut und kann H2 wirklich über lange Zeit lagern. Was da für die Haustechnik wirklich als Speichermaterial verwendet wird, weiß ich nicht.

Wie dem auch sei, es ändert nichts daran, daß ich H2 weder für die Haustechnik, noch im Auto haben möchte, weil H2 schlichtweg der falsche Weg ist.
Wasserstoff wird üblicherweise in PKWs in Typ IV Tanks gespeichert, das sind Verbundtanks aus Kohlefaser mit Polymerauskleidung um die Diffusionsverluste zu minimieren und das Gewicht im Fahrzeug nicht zu hoch zu treiben. Das Tanksystem im Toyota Mirai wiegt imho trotzdem mehr als 250 kg für 5 kg Wasserstoff mit 700 bar. Metalltanks, natürlich auch mit Polymerauskleidung sind für stationäre Einsatzzwecke vermutlich besser geeignet, da sie einfach preiswerter sind.
Man braucht für dieselbe Energiemenge die in Flüssiggas steckt rund 3 mal so grosse Tanks, die unter 700 Bar stehen.
Das System Strom-Elektrolyse-Wasserstoff-Brennstoffzelle-Strom hat im idealfall schon einen Wirkungsgrad von unter 50%, dazu kommen in der Langzeitspeicherung noch die unvermeitlichen Diffusionsverluste.
Batterien erscheinen mir da deutlich einfacher und haben einen besseren Wirkungsgrad, wobei auch hier die Langzeitspeicherung das Problem ist.
 
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