Steuerfrage WICHTIG!

  1. dixone

    dixone Thread StarterMacUser Mitglied

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    hallo...

    also... ich habe dieses jahr bis zum oktober als freiberufler mit kleinunternehmerregelung gearbeitet... und jetzt beim finanzamt angerufen,
    gesagt das ich gerne MwSt abführen würde... die dame okay, ab wann denn?

    ich, ab oktober rückwirkend, hab ende okt. da angerufen.

    jetzt, sagen doch einige auftraggeber (agenturen) dass es wohl nicht üblich währe unter dem jahr zu wechseln... ebenso sagte mir jemand das man an die kleinunternehmerregelung 5 jahre gebunden sei, ausser man überschreitet den betrag von summe x im jahr an einkommen...

    hab aber ne bestätigung vom finanzamt...

    was soll ich jetzt machen? einfach so wie gehabt weitermachen und rechnungen stellen?

    währe dankbar für infos...

    dx1
     
    dixone, 14.11.2006
  2. StruppiMac

    StruppiMacMacUser Mitglied

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    Du bist wirklich eine bestimmte Frist an die Kleinunternehmerregelung gebunden - damit man da nicht wie ein Spitz im Korn die Sache hin und her ändert
     
    StruppiMac, 14.11.2006
  3. svmaxx

    svmaxxMacUser Mitglied

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    Ruf doch einfach noch mal beim FA an und lass es Dir genau erklären wie es mit Fristen usw. läuft. Auf ein tel. OK würde ich nichts geben - Änderungen bekommt man eigentlich schriftlich bestätigt.

    bye, M.
     
    svmaxx, 14.11.2006
  4. Mike3172

    Mike3172MacUser Mitglied

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    guckst du in § 9 in verbindung mit § 19 umsatzsteuergesetz. 5 jahre bindung
     
    Mike3172, 14.11.2006
  5. dixone

    dixone Thread StarterMacUser Mitglied

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    die haben es mir ja auch noch einmal schriftlich bestätigt...
     
    dixone, 14.11.2006
  6. svmaxx

    svmaxxMacUser Mitglied

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    Dann würde ich mich daran halten und entsprechend MwSt ausweisen und nicht weiter nachfragen.

    bye, M.
     
    svmaxx, 14.11.2006
  7. Fantômas

    Fantômas

    Bei grösseren Betrieben kann das durchaus ein Problem werden -
    buchhalterisch gesehen, aber als Freiberufler hast Du ja nicht so'ne umfangreiche Buchhaltung,
    Einnahme/Überschussrechnung reicht da ja aus.
    Das kann/muss Deinen Auftraggebern eigentlich egal sein - ausserdem
    entsteht denen doch kein Nachteil...
    Im Gegenteil, die meisten Auftraggeber sehen es eigentlich lieber,
    wenn man die MwSt ausweisen kann wg. Vorsteuer.
    Schriftlich?
    Dann ist doch alles in Butter.

    Warum hast Du das eigentlich gemacht?
    Normalerweise ist es - wenn man wenig Umsätze hat - doch viel bequemer,
    die Kleinunternehmerregelung solange wie möglich in Anspruch zu nehmen... :kopfkratz:
     
    Fantômas, 14.11.2006
  8. oZZ

    oZZMacUser Mitglied

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  9. Chris_

    Chris_MacUser Mitglied

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    das ist genau andersrum, wenn du auf die Kleinunternehmerregeluing verzichtest, dann bist du an diese Entscheidung 5 jahre gebunden, also quasi nicht mehr Kleinunternehmer zu sein.

    s. hier

    Als Kleinunternehmer bezeichnet das Umsatzsteuergesetz alle selbständigen oder gewerblich tätigen, welche mit ihrem jährlichen Gesamtumsatz einschließlich der darauf entfallenden Umsatzsteuer festgesetzte Umsatzgrenzen nicht überschreiten. Derzeit liegt diese Grenze für Existenzgründer bei 17.500 € im Jahr der Geschäftseröffnung. In den folgenden Jahren wird sowohl das Berichtsjahr als auch das Vorjahr zur Überprüfung der Kleinunternehmereigenschaft herangezogen. Entscheidend ist dann ein Umsatz von 50.000 € im aktuellen Jahr und 17.500 € im Vorjahr. Es handelt sich bei den Werten um Jahresbeträge, so dass die Umsätze auf 12 Kalendermonate hochzurechnen sind, sofern das Unternehmen nicht am 1. Januar gegründet wird. Kleinunternehmer haben die Möglichkeit, sich für oder gegen die Umsatzsteuerpflicht zu entscheiden. Eine Entscheidung für die Umsatzsteuer hat zur Folge, dass auf die erzielten Umsätze die Umsatzsteuer aufzuschlagen ist. Der Kleinunternehmer ist 5 Kalenderjahre an diese Entscheidung gebunden. Optiert der Existenzgründer für die Umsatzsteuerbefreiung, so bekommt er aus seinen Anschaffungen die Vorsteuer vom Finanzamt nicht erstattet. Ein Nachteil, der gerade in der Existenzgründungsphase bedacht werden sollte, da die Anschaffungen in dieser Zeit bedeutend höher sind als in folgenden Geschäftsjahren.

    lg Chris
     
    Chris_, 15.11.2006
  10. der-roland

    der-rolandMacUser Mitglied

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    nebenbei bemerkt . . .

    bin auch erst ein jahr (voll) selbstständig,
    weise aber immer die MwSt aus,
    denn als ich anfing, glaubte ich doch
    mehr als 17.500€ zu verdienen . . .

    für mich wäre das wichtigste
    was das FA sagt !
     
    der-roland, 15.11.2006
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