1. Wenn du alle Inhalte sehen, oder selber eine Frage erstellen möchtest, kannst du dir in wenigen Sekunden ein Konto erstellen. Die Registrierung ist kostenlos, als Mitglied siehst du keine Werbung!

Starlink Satelliten Projekt von SpaceX

Diskutiere das Thema Starlink Satelliten Projekt von SpaceX im Forum MacUser TechBar.

  1. Lor-Olli

    Lor-Olli Mitglied

    Beiträge:
    8.799
    Medien:
    33
    Zustimmungen:
    3.029
    Mitglied seit:
    24.04.2004
    Das Hauptproblem ist zu aller erst, dass solche Innovationen immer vor allem den wirtschafltichen Fakten gehorchen müssen (billig, schnell, ertragreich…), die real existierenden Probleme und solche die noch nicht abgeschätzt werden können kommen dann zur Sprache, wenn Fakten geschaffen wurden. (wie z.B. mit der Atomenergie). Zum einen wären da die Probleme, dass Astronomen bald kaum noch Sterne aber jede Menge "Starlinks" sehen werden (alle Systeme zusammen genommen ergibt sich ein zusätzlicher "Schirm" um die Erde mit über 10 000 Minisatelliten - neben den mindestens 2000 bereits existierenden und dem zahllosen Weltraumschrott der letzten 60-70 Jahre), weiter ist da die eher begrenzte Lebensdauer - trotz Ionenantriebs, weiter eine bisher nicht geklärte Frage wie diese Kleinsatelliten gegen einen schweren Solarsturm gesichert wurden , bzw. nicht gesichert, denn dazu findet sich keine Information und Musk weicht der Frage aus…

    Nicht funktionierende Satelliten scheinen kein so großen Problem, aber man sollte bedenken, dass das gesamte Netzwerk funktionieren muss, damit a) die Positionen gehalten werden können b) die Kommunikation auch mit der Erde essentiell ist, damit Bahnstörungen (Weltraumschrott, nicht korrekt arbeitende Ionenantriebe, Energieausfälle) behoben werden und c) können und am Ende "regnen" dann die über 10000 Satelliten auf die Erde zurück, da sie infolge der recht niedrigen Bahn nicht über den Van Allen Gürtel (= point of no return) katapultiert werden können, das leisten die Triebwerke nicht. Es werden nicht alle vollständig verglühen und sie werden Flugzeuge und bewohnte Gebiete gefährden. Das wären einige physikalische Probleme…

    Neben den genannten Problemen tauchen aber noch weitere immaterielle auf, die Kontrolle über den Funkverkehr und die Daten haben… sehr wenige Staaten und einige wenige Großindustrielle. Kontrolle? Bei der vorhergesagten Datenflut des 5G Netzes illusorisch, auch weil die Daten bei einem solch weltumspannenden Netz überall landen können, auch in Gegenden die sich staatlicher Kontrolle entziehen (als Bsp. wie so etwas funktioniert > Guantanamo, Bikiniatoll, Fangataufa - dort haben nicht Staaten sondern Militärs das ausschließliche Sagen, bei ersteren die US-Militärs bei letztem die Franzosen) Bei Netzen die durch Russland oder China kontrolliert werden braucht man diese Frage gar nicht zu stellen…

    Ein Problem welches sich derzeit noch nicht abschätzen lässt ist, wie manipulationssicher die Transmissonen sein werden (egal ob durch die Betreiber, Staaten oder terroristische Angriffe), ein globales Netz mit schnellen Steuerungsaufgaben, bei dem z.B. der Zeitstempel nur um Sekunden manipuliert wird………… undenkbar verkünden die Betreiber, der GCHQ hat gezeigt, dass er sogar die NSA auspionieren kann/konnte. (Über den aktuellen Stand der Dinge werden wir dann in 20 Jahren informiert:cool:)

    Einige regen sich über "amoklaufende" (besser fahrende) Teslas auf, man stelle sich jetzt Millionen PKW, LKW, Züge, Busse, Flugzeuge die während eines Ausfalls (z.B. einem solaren Sturm) unterwegs sind. Die ISS, obwohl mehrfach abgesichert hatte schon einige Male Kommunikationsprobleme!
     
Die Seite wird geladen...
Ähnliche Themen
  1. moongate
    Antworten:
    12
    Aufrufe:
    853
  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite weitersurfst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Akzeptieren Weitere Informationen...