Spotify traurig: Apple schenkt ihnen keine Dienstleistung

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  1. warnochfrei

    warnochfrei Thread Starter Mitglied

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    Bei manchen Unternehmen frage ich mich, ob Dreistigkeit ein Geschäftsmodell ist: Der Gründer von Spotify nörgelt, dass Apple für das Abonnieren von Spotify Premium über Applegeräte als Vermittler gern Geld hätte und für das Abonnieren von Apple Music über Applegeräte nicht. Das sei "unfair", klagt Spotify, das Künstlern bis zu 0,84 Cent pro abgespieltem Lied abgibt, und rannte petzend zur EU-Kommission.

    Denen haben sie doch was ins Wasser geschüttet. :hamma:
     
  2. Ezekeel

    Ezekeel Moderator

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    Warum? Die Grundidee ist doch nachvollziehbar.

    Apple nimmt für einen Dienst, der ähnliches leistet wie Spotify und mit dem OS verzahnt ist keine Gebühr. Verlangt aber von anderen, die ähnliches anbieten, eine Vermittlungsgebühr. Man kann da zumindest mal drüber nachdenken, wenn man schon MS und Google in ähnlichen Szenarien bestraft hat.
     
  3. maba_de

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    Wäre an sich ja in Ordnung. Der Vorwurf ist aber, das ungleiche Regeln bei unterschiedlichen Kunden angewandt werden.
     
  4. Ezekeel

    Ezekeel Moderator

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  5. warnochfrei

    warnochfrei Thread Starter Mitglied

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    Welcher Drittanbieterdienst wird denn anders behandelt als Spotify?

    Für mich sieht das so aus, dass man Apple jetzt dafür bestrafen soll, dass sie ein Smartphone bauen und Spotify nicht.
     
  6. LukeDanes

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    Nein, finde ich nicht. Spotify hat in dem Falle wohl Recht und gute Chancen zu "gewinnen". Und das ist auch gut so im Sinne der Kunden.
     
  7. Veritas

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    Verlangt denn Sonos, Marantz, Yamaha, Denon und wie sie alle heißen Geld?
     
  8. warnochfrei

    warnochfrei Thread Starter Mitglied

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    Wäre ihr gutes Recht.
     
  9. Veritas

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    Wieso?
     
  10. LukeDanes

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    ich denke das würden Wettbewerbshüter evtl. ganz anders sehen. ;)
     
  11. desko75

    desko75 Mitglied

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    Die Gebühr die Apple verlangt ist nicht mehr zeitgemäß und es muss zurecht drüber gestritten werden.
    Aber was heulen die rum? Sollen die zur Not einfach, wie Netflix auch, keine Abos mehr über iTunes/iOS zulassen und fertig ist die Laube.
    Oder findet Spotify die Abos, die über iOS rein kommen doch gar nicht so doof?
    Dann kann der nächste Schritt aber nur die Neuverhandlung der "Vermittlungsgebühr" sein.
     
  12. maba_de

    maba_de Mitglied

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    Das tun sie längst aber jetzt werden sie nach eigener Aussage gegängelt. Und das muss einfach juristisch geklärt werden.
     
  13. vidman2019

    vidman2019 Mitglied

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    Keine Ahnung wie ich entscheiden würde. Einerseits will sich Spotify in das gemachte Nest setzen und ohne irgendwelche Gegenleistung profitieren. Andererseits erschwert es Apple wo es nur geht seine eigene Musik ohne Apple Musik vernünftig zu nutzen oder Abos direkt auf dem iOS-Gerät abzuschließen ohne dass sie massiv die Hand aufhalten.

    Da es jedoch letztendlich wir die Nutzer sind, die am Ende für alles was Apple kassiert zahlen müssen, wäre es schön wenn Apple endlich mal einen auf die Finger kriegt.

    Ich als Nutzer will endlich Abos abschließen dürfen ohne dass Apple immer weiter die Hand aufhält. Die Geräte sind doch teuer genug!
     
  14. chris25

    chris25 Mitglied

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    Die Gebühren sind nur ein Teil der Beschwerde.
    In letzter Zeit hat Apple z.B. Push-Meldungen mit Werbung verschickt, während sie das anderen Anbietern verbieten und sie erschweren/verbieten es den Anbietern darauf hinzuweisen, dass man Abos auch außerhalb des Stores abschließen kann.
    Politisch weht der Wind gegen die Platformanbieter, Apple wird sich was einfallen lassen müssen, um da rauszukommen.
     
  15. Veritas

    Veritas Mitglied

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    Sie könnten auch einfach mal ihr eingeschränktes Apple Music öffnen und nativ auf anderen Geräten als Sonos und dem HomePod zugänglich machen.
     
  16. warnochfrei

    warnochfrei Thread Starter Mitglied

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    Warum? Niemand wird daran gehindert, das auch so zu machen. Kann Sonos was dafür, dass Spotify keine Hardware herstellt?

    Und dass ein Hersteller auf von ihm produzierten Geräten Werbung für seine eigenen Dienste schaltet und selbst bestimmen möchte, wer seinen Kunden Reklame reinspülen darf und wer nicht, ist ein großes Problem, weil? Androidgeräte haben eine Google-Suchleiste an Bord. Beschwert sich Microsoft jetzt, weil Bing nicht gleichberechtigt ist? Versteh ich nicht.
     
  17. Ezekeel

    Ezekeel Moderator

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    So wie ich das verstanden habe, würde es Spotify reichen, wenn das Abo mit unterschiedlichen Bezahldiensten oder extern abschliessbar möglich wäre. Das ist es aber nicht. Zitat:

    Und ich kann sehr gut verstehen, dass man das nicht gut findet.
     
  18. warnochfrei

    warnochfrei Thread Starter Mitglied

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    Es ist aber kein Wettbewerbsnachteil, die Regeln gelten für alle.
     
  19. MECHammer

    MECHammer Mitglied

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    Im Grunde hast du recht, nur müssten Sonos und Apple, Spotify dafür bezahlen, dass sie ihrer Hardware erste den echten Mehrwert von Inhalt ermöglichen. ;):D
    Denn, was will ich mit einem Sonos Lautsprecher, aus dem dann keine Musik kommt?
     
  20. warnochfrei

    warnochfrei Thread Starter Mitglied

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    Wer hindert Sonos daran, selbst einen Musikstreamingdienst aufzubauen?

    Ach, die Ressourcen? Kann Apple denn was dafür?
     
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