Spotify traurig: Apple schenkt ihnen keine Dienstleistung

Diskutiere das Thema Spotify traurig: Apple schenkt ihnen keine Dienstleistung im Forum iOS Apps.

  1. warnochfrei

    warnochfrei Thread Starter Mitglied

    Beiträge:
    568
    Zustimmungen:
    244
    Mitglied seit:
    02.03.2019
    Bei manchen Unternehmen frage ich mich, ob Dreistigkeit ein Geschäftsmodell ist: Der Gründer von Spotify nörgelt, dass Apple für das Abonnieren von Spotify Premium über Applegeräte als Vermittler gern Geld hätte und für das Abonnieren von Apple Music über Applegeräte nicht. Das sei "unfair", klagt Spotify, das Künstlern bis zu 0,84 Cent pro abgespieltem Lied abgibt, und rannte petzend zur EU-Kommission.

    Denen haben sie doch was ins Wasser geschüttet. :hamma:
     
  2. Ezekeel

    Ezekeel Super Moderator

    Beiträge:
    6.058
    Zustimmungen:
    3.978
    Mitglied seit:
    29.03.2004
    Warum? Die Grundidee ist doch nachvollziehbar.

    Apple nimmt für einen Dienst, der ähnliches leistet wie Spotify und mit dem OS verzahnt ist keine Gebühr. Verlangt aber von anderen, die ähnliches anbieten, eine Vermittlungsgebühr. Man kann da zumindest mal drüber nachdenken, wenn man schon MS und Google in ähnlichen Szenarien bestraft hat.
     
  3. maba_de

    maba_de Mitglied

    Beiträge:
    13.392
    Zustimmungen:
    5.620
    Mitglied seit:
    15.12.2003
    Wäre an sich ja in Ordnung. Der Vorwurf ist aber, das ungleiche Regeln bei unterschiedlichen Kunden angewandt werden.
     
  4. Ezekeel

    Ezekeel Super Moderator

    Beiträge:
    6.058
    Zustimmungen:
    3.978
    Mitglied seit:
    29.03.2004
    Heise dröselt das Dilemma recht gut auf:

    https://www.heise.de/mac-and-i/meld...ewerbsbeschwerde-gegen-Apple-ein-4334587.html

    Ich will das gar nicht entscheiden müssen, kann aber den Gedankengang gut nachvollziehen.

    Alleine schon der Gedanke, dass man keine Abos abschliessen kann, ohne das Apple die Hand aufhält... Alter, ist das ein gieriger Verein geworden...
     
  5. warnochfrei

    warnochfrei Thread Starter Mitglied

    Beiträge:
    568
    Zustimmungen:
    244
    Mitglied seit:
    02.03.2019
    Welcher Drittanbieterdienst wird denn anders behandelt als Spotify?

    Für mich sieht das so aus, dass man Apple jetzt dafür bestrafen soll, dass sie ein Smartphone bauen und Spotify nicht.
     
  6. LukeDanes

    LukeDanes unregistriert

    Beiträge:
    62
    Zustimmungen:
    40
    Mitglied seit:
    12.03.2019
    Nein, finde ich nicht. Spotify hat in dem Falle wohl Recht und gute Chancen zu "gewinnen". Und das ist auch gut so im Sinne der Kunden.
     
  7. Veritas

    Veritas Mitglied

    Beiträge:
    18.114
    Zustimmungen:
    4.198
    Mitglied seit:
    26.11.2007
    Verlangt denn Sonos, Marantz, Yamaha, Denon und wie sie alle heißen Geld?
     
  8. warnochfrei

    warnochfrei Thread Starter Mitglied

    Beiträge:
    568
    Zustimmungen:
    244
    Mitglied seit:
    02.03.2019
    Wäre ihr gutes Recht.
     
  9. Veritas

    Veritas Mitglied

    Beiträge:
    18.114
    Zustimmungen:
    4.198
    Mitglied seit:
    26.11.2007
    Wieso?
     
  10. LukeDanes

    LukeDanes unregistriert

    Beiträge:
    62
    Zustimmungen:
    40
    Mitglied seit:
    12.03.2019
    ich denke das würden Wettbewerbshüter evtl. ganz anders sehen. ;)
     
  11. desko75

    desko75 Mitglied

    Beiträge:
    311
    Zustimmungen:
    90
    Mitglied seit:
    14.12.2005
    Die Gebühr die Apple verlangt ist nicht mehr zeitgemäß und es muss zurecht drüber gestritten werden.
    Aber was heulen die rum? Sollen die zur Not einfach, wie Netflix auch, keine Abos mehr über iTunes/iOS zulassen und fertig ist die Laube.
    Oder findet Spotify die Abos, die über iOS rein kommen doch gar nicht so doof?
    Dann kann der nächste Schritt aber nur die Neuverhandlung der "Vermittlungsgebühr" sein.
     
  12. maba_de

    maba_de Mitglied

    Beiträge:
    13.392
    Zustimmungen:
    5.620
    Mitglied seit:
    15.12.2003
    Das tun sie längst aber jetzt werden sie nach eigener Aussage gegängelt. Und das muss einfach juristisch geklärt werden.
     
  13. vidman2019

    vidman2019 Mitglied

    Beiträge:
    916
    Zustimmungen:
    549
    Mitglied seit:
    10.01.2019
    Keine Ahnung wie ich entscheiden würde. Einerseits will sich Spotify in das gemachte Nest setzen und ohne irgendwelche Gegenleistung profitieren. Andererseits erschwert es Apple wo es nur geht seine eigene Musik ohne Apple Musik vernünftig zu nutzen oder Abos direkt auf dem iOS-Gerät abzuschließen ohne dass sie massiv die Hand aufhalten.

    Da es jedoch letztendlich wir die Nutzer sind, die am Ende für alles was Apple kassiert zahlen müssen, wäre es schön wenn Apple endlich mal einen auf die Finger kriegt.

    Ich als Nutzer will endlich Abos abschließen dürfen ohne dass Apple immer weiter die Hand aufhält. Die Geräte sind doch teuer genug!
     
  14. chris25

    chris25 Mitglied

    Beiträge:
    4.026
    Zustimmungen:
    1.298
    Mitglied seit:
    10.08.2005
    Die Gebühren sind nur ein Teil der Beschwerde.
    In letzter Zeit hat Apple z.B. Push-Meldungen mit Werbung verschickt, während sie das anderen Anbietern verbieten und sie erschweren/verbieten es den Anbietern darauf hinzuweisen, dass man Abos auch außerhalb des Stores abschließen kann.
    Politisch weht der Wind gegen die Platformanbieter, Apple wird sich was einfallen lassen müssen, um da rauszukommen.
     
  15. Veritas

    Veritas Mitglied

    Beiträge:
    18.114
    Zustimmungen:
    4.198
    Mitglied seit:
    26.11.2007
    Sie könnten auch einfach mal ihr eingeschränktes Apple Music öffnen und nativ auf anderen Geräten als Sonos und dem HomePod zugänglich machen.
     
Die Seite wird geladen...
  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite weitersurfst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Akzeptieren Weitere Informationen...