Sony Alpha 6000 vs. Iphones

maba_de

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...ja, du. Und der TE?
meinst du jetzt mich oder @Veritas?
Ich hatte eine Sony Alpha 6000 und konnte sie ganz gut mit meinem iPhone 7 vergleichen (zugegebenermaßen nicht mit einem iPhone X).
Dass die Sony praktisch in jedem Vergleich gewinnt muss ich glaube ich nicht erwähnen.
 

noname951

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...ihr wollt‘s nicht wahrhaben, gell? Klar haben die ganzen großen Eisen eine bessere Bildqualität wenn man das Pixelpeepen anfängt - sie machen aber keine besseren Bilder! Die entstehen immer noch durch das Können und die Kreativität des Fotografen und nicht zuletzt durch ein gerüttelt Maß Planung - und Glück.

Die dicke Kamera ist lediglich ein flexibleres Werkzeug in den Händen von Experten und in technischen Grenzbereichen. Sie ist auch ein Klotz am Bein, eine Kreativitätsbremse (denn sie zwingt einen nicht, mal intelligent materialbedingte Hindernisse zu umschiffen), sie ist eine Ausrede für Phantasielosigkeit und Mittelmaß (Döner-Fotografie: "mit allem drauf und schön scharf!"), sie ist ein Ego-Vehikel für Möchtegern-Künstler und eine Spielwiese für Nerds die unter GAS leiden.

Nur eines ist sie nicht: Notwendig für tolle Bilder...
Naja, ein Smartphone kann physikalisch kaum Tiefenschärfe produzieren und das ist ein stilistisches Mittel der Kreativität.
Sogar eine RX100 steckt ein Smartphone locker weg.

Meiner Meinung nach ist der beste Kompromiss zwischen Qualität und Größe eine MFT Kamera.
 

Veritas

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meinst du jetzt mich oder @Veritas?
Ich hatte eine Sony Alpha 6000 und konnte sie ganz gut mit meinem iPhone 7 vergleichen (zugegebenermaßen nicht mit einem iPhone X).
Dass die Sony praktisch in jedem Vergleich gewinnt muss ich glaube ich nicht erwähnen.
Dich meinte ich nicht ;)
 

bowman

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Ich fotografiere ab und zu das selbe Motiv sowohl mit meiner Fuji wie auch mit meinem iPhone 7 (aufgrund der Geolocation). Selbst bei idealen Bedingungen ist das Fuji Bild sichtbar besser - zumindest für mich ist ein Smartphone keine Option.
...siehste, so unterscheiden sich die Meinungen: Hier liegen eine D700 mit Holy Trinity, das Ganze ebenfalls als Äquivalent mit D7100, jede Menge Primes einschliesslich 50/1,2; 35/1,4; ein paar Tricklinsen, Edelkompakte, eine Blitzausrüstung etc.

Und?

Es war schön, aber die Zeiten wo ich das Geraffel mitgeschleppt habe, sind vorbei. Das Zeug wurde für wenige, wohldefinierte Zwecke angeschafft, die mittlerweile ihren Reiz verloren haben. Ich bin auch fauler - und technisch anspruchsloser (!) geworden. Dieses ganze Gedöns um "gute Bilder" geht mir auf die Nerven - sinnloses Gequatsche, genauso wie um "gute Kunst". Mit dem Geraffel sind schöne Bilder entstanden, ja, aber bei weitem nicht alle und schon gar nicht die, an die ich mich am liebsten erinnere. Auf Dibond gezogen und an die Wand gehängt habe ich von den DSLR-Bildern kein einziges...
 

phonow

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Ich benutze die a6000 mit dem SEL 35m 1.8 und habe sie IMMER dabei. Bin sehr zufrieden. Und verdiene durch Stockfotos auch so manchen Euro damit, denn die Bilder sind knackscharf.
 

bowman

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keine Frage, das ist so.
Aber der TO ist mit den Bildern des iPhone 7 nicht glücklich, das reisst das iPhone X auch nicht raus ;).
...wer weiss? Wandern in den Alpen hört sich für mich jetzt nicht nach Motiven an, für die man Systemkamera-Technik an ihre Grenzen treiben muß. Falls er Murmeltiere formatfüllend portraitieren will, hat er es mit einem iPhone schon schwerer, ok...

Vielleicht hilft auch einfach nur Üben, Scheitern, Lernen, Üben, Scheitern, Lernen, Üben, Scheitern und irgendwann stolz auf seine Bilder sein... :)
 

maba_de

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Stompy

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Technisch gesehen, wird ne Kamera mit großen Sensor immer die besseren Bilder machen.
Allerdings findet ein Großteil durchgängig scharfe (bedingt durch die Sensorgröße), Kontrast/Farbverschärfte Bilder mittlerweile „Toller“ als die einer SLR.
Das ist halt so und die Freistellgeilheit der (D)SLR Benutzer, die dieses Kriterium als Allheilmittel bei vielen Bilder als gesetzt sehen, ob es bei dem Bild wirklich nötig ist oder nicht, trägt dazu bei.
Genau diese sind oft total angepisst, wenn man die geringe Tiefenschärfe (welche manche anscheinend als „ich bin PRO definieren“) nicht zu würdigen weiß.

Meine Nichte, macht mit ihren Handy und dank Ihrer Kreativität, oft Bilder, die technisch gesehen und ihrer Nachbearbeitung technisch kacke sind, aber mich so in Bann ziehen, das ich sie als Postkarte rausbringen würde.

Entweder ein Bild holt mich ab, oder nicht. Das kann ein Handybild sein oder das einer DSLR.
 

supasonic

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Moin Leute,

danke für die zahlreichen Beiträge.
Ich denke ich werde mir die Kamera bei Gelegenheit gönnen und einen Kurs an der VHS bei mir belegen bzw. mir zum Geburtstag schenken lassen :) Danke euch!

Gruß
 

noname951

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Moin Leute,

danke für die zahlreichen Beiträge.
Ich denke ich werde mir die Kamera bei Gelegenheit gönnen und einen Kurs an der VHS bei mir belegen bzw. mir zum Geburtstag schenken lassen :) Danke euch!

Gruß
Schau dir lieber mal Panasonic oder Olympus an. Eine GX80 oder eine E-m10II.
Diese haben einen wirklich sehr guten eingebauten Bildstabilisator und sind noch kompakter als die a6000. Zudem sind die Objektive bei mft kleiner und meistens auch besser als die von Sony.
 

Nobody4711

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Moin Leute,

danke für die zahlreichen Beiträge.
Ich denke ich werde mir die Kamera bei Gelegenheit gönnen und einen Kurs an der VHS bei mir belegen bzw. mir zum Geburtstag schenken lassen :) Danke euch!

Gruß
Morgens,

ich habe mir nicht alles durchgelesen, aber ich Fotografiere recht viel und habe einiges an Kameras.
Wichtiger als die Kamera ist der Mensch der die Kamera Bedient. Man kann auch mit iPhones tolle Bilder machen, ich war Anfang des Jahres in Lissabon nur mit dem iPhone unterwegs, ist aber etwas fumeliger, da nicht die "normale" Foto App genutzt wurde sondern 645Pro, wo man auch alles mögliche einstellen kann.

Ein Kurs ist bestimmt der richtige weg, wo ich von Analog auf Digital umgestiegen bin habe ich das auch gemacht, aber es ist nur ein schritt, raus und viel Testen, und das am besten vor dem Urlaub. Es gibt gute Youtube Videos die das "richtige" Fotografieren erklären. Dann wieder raus und ein und das Selbe Motiv mit verschiedenen Einstellungen Fotografieren.

Ich kann aus eigener Erfahrung die Sony A6000 nur empfehlen, das ist eine gute und Solide Kamera für kleines Geld. Wenn Du allerdings Überwiegend Landschaftsaufnahmen machen möchtest würde ich über das SAMYANG 12mm 2.0 nachdenken, es ist zwar ein Manuelles Objektiv, aber das Spielt bei Landschaft keine rolle. Das Kit Objektiv ist halt ein Starker Kompromiss und Qualitativ nicht der Brüller.

Und wenn es Dich anfixt kannst Du mit der Kamera noch viel mehr anstellen, vor allem wenn es dann mal richtung Filter und so geht.

Grüsse
 

JarodRussell

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Ich kann mich hier nur anschließen. Ich habe seit April eine A6300 und neben dem Kit-Objektiv SELP1650 habe ich das jetzt durch ein SEL35F18 und ein SEL18200LE als Reisezoom ergänzt bzw ersetzt. Mich fasziniert die Bildqualität mit der Kamera immer wieder. Auch meine vorherige NEX-5R hatte mich schon so positiv überrascht.
 

Schalli75

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Moin,

also ich bin schon ziemlich lange mit Digitalkameras unterwegs und habe zur Zeit neben einem iPhone 8 eine Canon EOS M10 mit 3 Objektiven, eine Canon G7x II (1") und eine Canon S110. Ich hatte vor längerer Zeit mal einen Test gemacht mit der EOS M (1) gegen eine Sony RX100, die annähernd wie die G7x sein sollte und eine Canon S100 (1:1.7 wie die S110). Den Test hatte ich im Innenraum bei normalen bis schlechten Lichtverhältnissen gemacht.

Das Ergebnis war letztlich wie erwartet: Die APS-C hat mit Abstand die meisten Details, man kann im Vergleich zu allen anderen Kameras croppen ohne Ende. Der 1"-Sensor liefert schon sichtbar weniger Details als APS-C, aber immer noch auf einem recht hohen Niveau. Croppen geht hier auch noch ein bißchen. Und genau das ist beim iPhone praktisch unmöglich. Heißt im Klartext: Mit dem iPhone 8 habe ich genau eine (die native) Brennweite, bin damit auch erstaunlich lichtstark unterwegs, aber croppen kann man halt vergessen. Also wirklich Point & Shoot, und das Bild muß ich so nehmen wie es ist. Dann ist es für ein Smartphone erstaunlich gut. Die S100/S110 würde ich in etwa auf dem Niveau des iPhone 8 sehen, aber hier hat man halt den Vorteil des optischen Zooms, und das Ding ist dennoch super kompakt, wenn auch nach heutigen Maßstäben veraltet.
 

Arcane

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Ich habe eine Alpha 6300 und eine A7RII mit unzähligen Objektiven. Und ein iPhone 7. Das der Bildunterschied zw. einem APS-C und Vollformat Sensor zu dem in einem Smartphone enorm ist und man selbst bei perfekten Lichtverhältnissen mit einem Kit Objektiv an einer Alpha 6000 große Unterschiede im Gegensatz zu den Fotos eines iPhone X, Galaxy S9, P20 oder Pixel 2 sieht, wurde hier ja schon oft genug gesagt.
Mit meinem iPhone mache ich nur Fotos wegen den GPS Koordinaten. Für alles andere ist die Kamera eigentlich nicht zu gebrauchen, wenn man nicht unbedingt was auf FB hochladen möchte.

Allerdings frage ich mich, warum hier einige dem TE dazu raten, sich die Alpha 6000 zu holen. Eine Systemkamera oder DSLR Kamera lohnt sich NUR, wenn man beabsichtigt mehrere Objektive zu nutzen. Und so wie ich das rausgelesen habe, will das der TE doch nicht?
Für die 500€ würde ich lieber zu einer Kompaktkamera greifen ( z.Bsp. eine RX100 III oder eine gebrauchte Mark IV bzw. eine G7). Die ist kleiner, leichter, idR lichtstärker, hat in den meisten Fällen GPS und einen größeren Zoombereich und macht - wenn es nicht die billigste Kamera für 100€ ist - oftmals vergleichbare oder bessere Bilder als eine Kamera mit Kit Objektiv.
 

PowerCD

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... Ich habe bspw. in Bayern an einem sehr steilen Abhang ein Bild geschossen und das sieht nun aus, als könnte man da gemütlich entlang wandern :)

Ich habe keine Ahnung von Fotografie, muss ich allerdings dazu sagen. Mir fehlt ein bisschen der Weitwinkel beim Iphone und ich habe ständig das Gefühl, dass die Bilder den Motiven einfach in keinster Weise gerecht werden. Die Fotos sehen aus wie in Bottrop Kirchhellen und nicht in den Alpen gemacht -_-

Habe ich nur einen Denkfehler? ...
Ich würde sagen ja. Der Ruf nach Weitwinkel ist bei Fotoanfängern besonders laut, weil sie glauben das Erlebnis vor Ort mit einem alles umfassenden Bild festhalten zu können. Bei mir war es nicht anders ;). Das täuscht jedoch gewaltig. Auf Fotos fehlt immer die komplette menschliche Empfindung der Situation. (Gerüche, Temperatur, Wind, Licht, Geräusche, persönliche Stimmung, uvm.)
Weite und Tiefe entstehen beim Fotografieren in erster Linie durch den Bildaufbau. Eine teure Kamera wird daran nichts ändern. Auch wenn die Bilder hinterher in kleineren Details schärfer sind bleibt der gewählte Ausschnitt und die (wenn möglich) gewählte Brennweite (Zoom-, oder Wechselbares Objektiv) entscheidend für die Bildkomposition.

Thomas Heaton beschreibt hier sehr genau was ich meine: https://youtu.be/wsMo3bIFQps

Handykameras sind i.d.R. eher "weitwinkelig" (iPhone 7 = 28mm (ca. 75º diagonaler Bildwinkel) im 35mm Kleinbild Format).

Ultraweitwinkel Objektive beginnen ab 24mm (84º) bis hinunter zu 12mm (122º). Danach kommt Fischauge etc.

Je weiter der Winkel um so stärker muss das Bild entzerrt werden um auf ein rechteckiges Foto zu passen. Entweder optisch im Objektiv (Teuer, schwer, bestmögliche Bildqualität) oder verlustbehaftet in der Nachbearbeitung. Hier leiden vor allem die Randbereiche. Mit anderen Worten "There is no free lunch." ;).

Ich habe in meinem letzten Urlaub mit einer Systemkamera UND mit meinem iPhone 7 klasse Fotos gemacht. Natürlich auch viel Müll ;-). Aber es ist immer die Bildkomposition die letztlich die Gänsehaut erzeugt.

Bildkomposition muss man lernen und immer wieder üben! Schaue dir vergleichbare Bilder in Bildbänden oder Youtube Fotobloggern usw. an und überlege warum sie dich ansprechen oder eben nicht. Vergleiche sie mit deinen eigenen Bildern.
 

tomric

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Bildkomposition muss man lernen und immer wieder üben!
Wenn man das ernsthaft will, dann reicht für den Anfang ein günstiges Normalobjektiv (z.B. 50/1.8 an KB bzw. die entsprechende Brennweite bei kleineren Sensorgrößen)... erstmal aufs Wesentliche konzentrieren und lernen dessen Möglichkeiten auszuschöpfen.
 

Arcane

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Wenn man das ernsthaft will, dann reicht für den Anfang ein günstiges Normalobjektiv (z.B. 50/1.8 an KB bzw. die entsprechende Brennweite bei kleineren Sensorgrößen)... erstmal aufs Wesentliche konzentrieren und lernen dessen Möglichkeiten auszuschöpfen.
Falsch zitiert?