Sonnet Fusion

Lightspeed

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Hi zusammen,

ich spiele mit dem Gedanken, in meinem cMP 5.1 2012 meine NVME-SSD gegen eine solche Karte auszutauschen, bin mir aber nicht sicher, ob das so zu Ende gedacht ist.

Meine bisherigen Argumente:
  • die NVME hat sich für mich nicht bewährt. Kein schnelles Booten im cMP damit möglich, die Transferzeiten lohnen sich nur beim Kopieren großer Datenmengen, als Scratch-Disk für PS auch nicht schneller als eine Standard SSD.
  • Den Steckplatz könnte ich besser mit zwei weiteren SSD als RAID mit der Fusion nutzen, sei es als schnelleres Laufwerk oder Backuplösung. Dazu bietet die Karte einen USB-C-Port, wenn auch nur zur Stromversorgung (wie ich zumindest begriffen habe)
Übersehe ich was? Kennt jemand die Karte? Ist der USB-C wirklich nur zur Stromversorgung nutzbar?

Beste Grüße
 

Lightspeed

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...
Ich habe noch eine von dehnen eingebaut: https://www.amazon.de/Aqua-Computer-kryoM-2-Adapter-Passivkühler/dp/B0742LW4WB
Flutscht echt gut läuft Mojave drauf kann nicht negatives sagen über NVMe.

Die habe ich auch ;-)
geht auch gar nicht gegen die NVME oder die Karte. Es macht nur bei mir keinen Sinn. Mir wäre halt eine schnelle Bootzeit wichtig gewesen. Bei meinem Anwendungsprofil bringt mir die Speed nix. Da würde ich den Steckplatz doch besser mit ner RAID-SSD-Lösung bestücken. Das ist flexibler und sinniger.
 

rembremerdinger

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Das macht dann auch Sinn bei dir, da stimme ich dir voll und ganz zu. Du hast da andere Proritäten als ich.
Heute kommt die eGPU die Kabel hab ich schon. Ein MU hat die Kael und Adapter gehabt und braucht sie nicht mehr. Hab sie für eine guten Preis bekommen.
Die eGPU kann ich erstmal testen und wenn sie mir zusagt bezahlen.
 

Indio

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die bootet aber nicht schneller als eine NVMe, da hier das problem ist das
beim booten zuerst alle SATA2 abgefragt werden und dann erst der PCIe
nach der abfrage ist die NVMe schneller

auch erreicht diese karte max. 900MB/s als raid0
eine single NVMe 1500MB/s
eine dual NMVe als raid0 an die 3000MB/s
und meine highpoint 7101 erreicht aber 5000MB/s mit 2 NVMe als raid0

am schnellsten bootet der cMP mit einer samsung 860er pro in einem der
langsamen SATA2 slots - kilngt blöd > ist aber so +g*
 

Udo Martens

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Die Lese-/Schreibraten eines Laufwerks sind beim Boot völlig egal (jedenfalls bei SSDs), Problem ist eben, dass die Initialisierung von Zusatzkram den Start verlangsamt.
Normale Hardware krankt am gleichen Problem, jeder zusätzliche Controller (RAID) bremst, teilweise sogar die, die man garnicht verwendet, und modernes Fastboot kennt der Mac noch nicht.

Also wenn schneller Start Priorität hat, nimm' die SSD am S-ATA.
 

Lightspeed

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die bootet aber nicht schneller als eine NVMe, da hier das problem ist das
beim booten zuerst alle SATA2 abgefragt werden und dann erst der PCIe
nach der abfrage ist die NVMe schneller

auch erreicht diese karte max. 900MB/s als raid0
eine single NVMe 1500MB/s
eine dual NMVe als raid0 an die 3000MB/s
und meine highpoint 7101 erreicht aber 5000MB/s mit 2 NVMe als raid0

am schnellsten bootet der cMP mit einer samsung 860er pro in einem der
langsamen SATA2 slots - kilngt blöd > ist aber so +g*
Und genau den Zustand hätte ich gerne wieder. Danke Dir!
 

Macschrauber

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Man kann sich auch mal den NVram Stream der Firmware anschauen wieviele Memory Configs drin sind.
Je mehr Konfigurationen abgearbeitet werden desto länger dauert der Selbsttest vor dem Gong.

Wenn's um schnelles Booten geht dann würde ich eine kleine SSD (256 GB) in den ersten Sata Slot der Southbridge (onBoard) stecken.

Die PCI SSD wird auch später abgefragt.

Aber das sind alles nur ein paar Sekunden. Aber wenn's drum geht...
 

Mixpixel

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Mojave auf einer SATA SSD im ersten Laufwerksschlitten bootet bei mir in ca. 42 Sekunden. (MacPro 6 Core 3,33 Grafik RX 580 8GB) Zeit gemessen bis zur Passworteingabe.
Mojave auf NVMe PCIe bootet in ca. 48 Sekunden.
Erst wenn ich alle Laufwerke entferne und nur mit der SATA SSD boote, gehts schneller (ca. 35 Sekunden)
Ich habe die NVMe als Boot-SSD gewählt, weil ich meine Programme (C1, PS, LR )darauf installiert habe und hier schneller öffnen.
Die Bootzeit stört mich nicht, weil ich nur einmal am Tag (vielleicht 2x) starte, sonst der Mac im Standby ist.
Die Sonnet wird nicht schneller booten.
 

Macschrauber

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Da die Sonnet am PCIe Bus ist kommt sie auch erst nach den Internen SSD Laufwerken dran.

Wenn man es schafft auf drehende Festplatten zu verzichten (auch extern) kann es auch noch mal ordentlich schneller gehen, weil man nicht auf das Hochlaufen der diversen Dreher warten muss.

Ich stelle aber hier nicht die Frage warum, ich würde einfach ein paar Sekunden früher aufs Knöpfchen drücken, zum Beispiel bevor ich mich hinsetze...
 

Udo Martens

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Oder Ruhezustand nutzen. Geht zumindest ein wenig flotter, Kaltstart braucht grundsätzlich am längsten. Mache ich bei meinem Arbeits- und Privatrechnern genauso, u.a. um nicht wieder alle Programme/Fenster aufzumachen, die sowieso immer benutzt werden.
 

Macschrauber

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Ich habe mal den Selbstversuch bei meinem eigenen 5.1er (3.2x6, 48GB Ram) gemacht:

Firmware 144 neu aufgebaut / bereinigt

Vor dem neu Aufbauen bis Gong: 27 Sekunden und dann nochmal 38 Sekunden zum Mojave booten auf einer PCI2.0x4 NVMe und 4 drehenden Platten.

Nach dem neu Aufbauen bis Gong: 26 Sekunden, der Rest gleich.

Bringt also fast nichts und der Aufwand (und das Risiko) steht in keinem Verhältnis.

Ich habe das neu Aufbauen etwas automatisiert (weil ich das häufig mit anderen Rechnern zur Reparatur und anstelle Upgrades bzw Updates mache) und ich eh mal ein völlig jungfräuliches NVram Volume in meiner eignen Firmware haben wollte.

Allerdings hat man schon Nvram Volumes mit zwei Dutzend Memory Configs gesehen, da könnte der Unterschied doch spürbarer sein.

Solche überzähligen Memory Configs entstehen wenn man den Speicher oder den Prozessor ändert und keinen Triple NVram Reset macht.
 

Lightspeed

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Ich versteh leider kein Wort ... oder sagen wir ... jedes dritte :)
Ich hatte die Sonnet auch nur als Möglichkeit in Betracht gezogen, zwei SSDs als Raid ohne Boot-Option zu betreiben. Laut Hersteller kann man damit auch gar nicht boten. Dann System auf eine SATA-SSD herkömmlicher Bauweise und gut ist.
Im Mac sind eine NVME, zwei SATA-SSDs und eine HD (1. Backup) verbaut, sowie über USB 3.0 eine externe HD (2. Backup)
Mein 5.1 braucht 58 Sekunden vom kompletten Neustart bis hin zum Anmeldefenster. Das ist mir zu lang, zumal ich keinen Bootscreen habe und davon 45 Sek in zwei dunkle Bildschirme starre. Mein alter iMac G3 und mein jüngst verschenkter PowerMac G4 waren doppelt so schnell. Für mich ist das einfach ein Stück Arbeitsgefühl am Mac.
Ruhezustand: Lasse ich den Mac fortlaufend durchlaufen und halt immer in den Ruhezustand fallen, ist mein kleines Arbeitszimmer grundsätzlich ein Grad wärmer als sonst. Ist jetzt auch nicht zielführend.
@Macschrauber: Das heißt, dreimal NVRAM löschen und die Bereinigung ist erledigt und es könnte schneller gehen?
 

Macschrauber

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3x nvram reset in Reihe liest einige Hardwaredaten neu aus.

Die Bereinigung mit Neuaufbau der Firmware ist damit nicht zu vergleichen, hat aber in meinem Fall nichts oder nur minimal etwas gebracht.

Die meiste Zeit braucht der Mac (bei mir etwa eine halbe Minute) für den Selbsttest bis der Gong kommt. Je mehr Speicher desto länger. Das ist auch wichtig und gut so.

Im verlinkten Beitrag habe ich versucht das etwas zu erklären - und auch dass es wichtig ist ein Rom Backup zu haben. Vor allem wenn Windows im nicht-Legacy / Bios Mode im Spiel ist.
 
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