Sicherheit mit F-Secure? / VPN allgemein

hplzwurm

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Hallo zusammen,

eine Umsteigerfrage an die alten Hasen:
ich nutze seit langem unter Win die Software von F-Secure und bin damit zufrieden.
seit 1,5 Jahren bin ich auf div. Macs umgestiegen, MacMini, Macbook, Ipad. Nur ein Win-Rechner läuft noch im Haus.

Zu Beginn habe ich meine F-secure-Lizenz auch auf dem MacMini genutzt, aber nach meinen ersten Fehlversuchen und dem neu aufgesetzten macMini habe ich dann vergessen, F-Secure wieder zu installieren.
Es ist bisher gut gegangen, scheint mir :)

meine Fragen nun:
Haltet ihr es für sinnvoll, F-Secure auf den div. Mac-Geräten zu installieren?, Braucht man sowas auch auf dem IPad?


Mich würde auch bei der großen "F-Secure-Suite" das Freedome VPN interessieren.
Das Thema VPN wollte ich immer schon mal verstehen :), aber die Einrichtung z.B. über die FritzBox erschien für mich zu kompliziert. Verstanden hatte ich dabei, daß es vor allem um den Zugriff von draußen auf meine DS und die Fritzbox geht, und genau das mache ich sowieso nicht.
Aber lt. Werbung scheint das gerade bei dem VPN-Module Freedome VPN recht einfach zu sein.

Vielen Dank im Voraus für eure Antworten.
 

roedert

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Irgendwelche zusätzliche Sicherheitssoftware von Drittanbietern braucht es auf dem Mac nicht.
VPN ist sinnvoll wenn:
- du von außen auf dein Netzwerk zuhause zugreifen möchtest
- du dich öfter in ungeschützten Netzwerken (Cafe etc) befindest
- eine andere geografische "Absenderadresse" benötigst als wo du gerade bist (zur Umgehung von Geoblocking)

Wenn das nicht zutrifft, brauchst du auch das VPN meist nicht
 

hplzwurm

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Hallo Froyo1952,

könntest Du deine Antwort ein wenig mehr begründen?
Unter Win hatte ich doch schon eine Reihe Viren, die mit mails mitgekommen waren und dann von F-Secure ausgesonder wurden.
Und ich mache nur die Mails auf, deren Absender ich kenne, bzw. früher unter pop3 habe ich nur die mail runtergeladen, die ich auch lesen wollte.
Alles, was nach Spam riecht, fliegt raus, aber irgendwann schummelt sich doch mal was durch.
 

dg2rbf

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Hi,
Apple hat schon nen Virenschutz ein gebaut, nennt sich Xprotect und arbeitet im Hintergrund ohne GUI für den User, deshalb sind zusätzliche Virenscanner überflüssg und Contraproduktiv, bremsen das System nur aus.
Franz
 

Froyo1952

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@hplzwurm Ich arbeite seit Jahren in einer MS-Community mit und die dort gewonnenen Erfahrungen bzgl. solcher "Schlangenöl"-Produkte führen zu meiner o. g. Aussage. Unter macOS sind solche "Anwendungen" noch weniger notwendig und in beiden Fällen sogar kontraproduktiv.
 

BalthasarBux

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Irgendwelche zusätzliche Sicherheitssoftware von Drittanbietern braucht es auf dem Mac nicht.
VPN ist sinnvoll wenn:
- du von außen auf dein Netzwerk zuhause zugreifen möchtest
- du dich öfter in ungeschützten Netzwerken (Cafe etc) befindest
- eine andere geografische "Absenderadresse" benötigst als wo du gerade bist (zur Umgehung von Geoblocking)

Wenn das nicht zutrifft, brauchst du auch das VPN meist nicht
Dem lässt sich nur hinzufügen, dass ein VPN keinerlei Sicherheit bietet. Es bietet auch keine Privatsphäre, weil man dem Anbieter vertrauen muss, ihn aber nicht kontrollieren kann.
 

hplzwurm

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Hallo zusammen,

danke für euer Antworten und Erklärungen.
Da ich noch ein paar Tage Lizenz von F-Secure habe, werde ich einfach mal auf dem Macbook das Ding laufen lassen und versuchen, Unterschiede festzustellen zum MacMini, wo es dann nicht drauf ist.
@ Froyo
ich glaube dir trotzdem :)
aber ein wenig probieren mag ich schon.

Danke noch einmal
 

hplzwurm

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Hallo Walfreiheit,

das ist ja eine interessante Seite, allerdings vermisse ich Infos über den Betreiber der Seite, m.a.W. mir fehlt da ein Impressum, was mich sehr irritiert.
Oder braucht man das in Italien nicht??
 

hplzwurm

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Hallo lisanet,

freu Dich nicht zu früh, ganz so unbedarft und unvorsichtig bin ich nun auch nicht.
Was ich nicht verstehe, lasse ich auch und meistens frage ich vorher.
Ich habe meine Laufbahn mit OS/2 begonnen und war da auch ziemlich tief in der Materie drin. Irgendwann blieb dann nur noch der Umstieg auf Win und nun bin ich froh, endlich den Umstieg auf Mac vollzogen zu haben.
Zu Beginn dachte ich noch, ich würde den Win-Rechner doch öfter anschmeissen, habe ich aber seit fast einem Jahr nicht mehr gemacht.
Ob ich irgendwann für 1-3 WinProgramme noch mit ein EMulationsprogramm probiere, mal sehen.

Aber du darfst dich (schaden-)freuen, wenn so ein Hilferuf dann doch kommen sollte :)
 

win2mac

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Aber nach deinem Test mit F-Secure diesen nach Herstellerangaben wieder deinstallieren (vielleicht vorher mal durchlesen)
 

lisanet

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Aber du darfst dich (schaden-)freuen, wenn so ein Hilferuf dann doch kommen sollte
Das war keine Schadenfreude, sondern Kopfschütteln, dass du trotz eines gewissen Einsehens, es einfach probieren willst, ob der andere da echt Recht hat.

Gut, ich hätte Ironie-Tags hinzu setzen sollen.
 

lisanet

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Unter Win hatte ich doch schon eine Reihe Viren, die mit mails mitgekommen waren und dann von F-Secure ausgesonder wurden.
Und ich mache nur die Mails auf, deren Absender ich kenne, bzw. früher unter pop3 habe ich nur die mail runtergeladen, die ich auch lesen wollte.
Alles, was nach Spam riecht, fliegt raus, aber irgendwann schummelt sich doch mal was durch.

Nun, dann, mal einiges von meiner Seite zur Unnützlichkeit von derartigen "Tools", auch wenn du mich nicht gefragt hast.

- macOS hat diverse Sicherheitsmaßnahmen im System verankert. Eine davon ist ein eigenen Malwarescanner.
- "Viren" im klassischen Sinn, werden nicht über Mail verteilt.
- Malware, der als Anhang in Mails kommt, muss regelmäßig durch den user gestartet / installiert werden.
- Malware, die per Mail versendet wird ist regelmäßig Windows-Malware. Die läuft auf Macs nicht.
- "Tools", die versprechen, sie entsorgen sowas, wiegen dich in einer falschen Sicherheit. Sie prüfen auch nicht, was du abseits von Anhängen aus Mails, auf deinem Rechner installierst. Und da du dich sicherer fühlst, geht der Doppelklick-Reflex leicht von der Hand, als ohne dieses Schlängelöl von "Anti-Viren-Tools".

Die anderen Dinge, die solche Tools versprechen, sind hohle Phrasen, die unbedarfte Anwender blenden und verleiten wollen, ein sinnloses Produkt zu kaufen.
"Schützt dein Geld" ist z.B. so eine Aussage von F-Secure. Da du dich ja schon seit OS/2-Zeiten mit IT auskennst, überlege dir doch mal ganz ruhig, wie das gehen soll, und was da der Vorteil gegenüber der mittlerweile standardmäßigen TLS-Verschlüsselung und der durch PSD2 überall eingesetzen 2-Faktor-Authentifizierung ist.
 

DerdenMacliebt

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Wie oft soll es hier noch wiederholt werden: Derartige „Virensoftware“ ist bei macOS, aber auch bei Win10 unnötig bis kontraproduktiv. Bestenfalls ist sie ein Placebo, schlechtestenfalls ruiniert sie das System. Ich arbeite seit 13 Jahren mit macOS ohne solche „Tools“ und hatte noch nie ein Problem. Das größte Risiko sitzt nämlich VOR dem Bildschirm.
 

Carmageddon

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Uns auch die VPN-Anbieter braucht kein Mensch, wenn er nicht grad geolocking umgehen will.
Sie bieten das Gegenteil von Sicherheit. Ich verstehe immer noch nicht, woher dieser Irrglaube kommt und warum sie benutzt werden, obwohl hier 100x abgeraten wird und es bekannt ist, dass gerade diese VPN-Anbieter eine Gefahr darstellen.
 

BalthasarBux

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Weil überall genau damit geworben wird und exakt das bleibt bei vielen Menschen im Hinterkopf. Es reicht ja schon die sehr prominente Platzierung z.B. in Firefox. Und da reden wir von Mullvad, was wohl einer der noch empfehlenswerteren VPN-Anbieter ist. Trotzdem wird da schamlos von Privacy und Daten schützen geworben. Das bleibt bei vielen weniger technisch affinen Menschen hängen.
 

iPhill

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Uns auch die VPN-Anbieter braucht kein Mensch, wenn er nicht grad geolocking umgehen will.
Sie bieten das Gegenteil von Sicherheit. Ich verstehe immer noch nicht, woher dieser Irrglaube kommt und warum sie benutzt werden, obwohl hier 100x abgeraten wird und es bekannt ist, dass gerade diese VPN-Anbieter eine Gefahr darstellen.
Ganz so würde ich das nicht stehen lassen: VPNs sind bei den 'seriösen' Anbietern (kann man drüber streiten aber z.B. SurfShark, NordVPN, VyprVPN und Co.) durchaus für verschiedene Zwecke interessant und bieten ganz klar eine gewisse Sicherheit:

+ Verschleierung des Datenverkehrs vor dem eigenen ISP
+ Verschleierung des Datenverkehrs vor z.B. staatlichen Organisationen (Stichwort: Vorratsdatenspeicherung)
+ Verhinderung der Assoziation des privaten Datenvolumens/-stromes mit den eigenen Internetaktivitäten
+ Umgehung von Geoblocking (z.B. zugriff aufs deutlich grössere Streaming-Angebot bei Netflix in Irland oder auch Zugriff auf heimische Angebote im Urlaub in Übersee)
+ alternative Serverwahl bei langsamen Anbindungen (z.B. wenn Apple Server der heimischen Region ausgelastet sind, dann lässt es sich auf bspw. ein CDN in Indonesien ausweichen und das letzte Update kann deutlich schneller geladen werden)
+ Schutz vor Abmahnungen, gerade in Ländern wie Deutschland (wer sich z.B. die neuste Staffel der Lieblingsserie mittels Torrents herunterlädt und dabei einen VPN Server (IP) in Spanien nutzt, der/die wird nicht von deutschen Lobbyisten abgemahnt; denn was in Deutschland eine "Straftat" ist, das ist in Spanien (offiziell) legal und technisch ist man dank VPN dann ja in Spanien aktiv.) Gerade dieser Punkt ist vermutlich für sehr viele Nutzer kommerzieller VPN-Angebote besonders interessant.
+ Schutz vor neugierigen Blicken in öffentlichen (WLAN)Netzwerken

- keine Anonymität im Netz

Hier wird einiges übersichtlich zusammengefasst: Klick.
 
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