Schallplatten

JimiJones

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Hallo Leute

Ich habe einen Haufen Schalplatten geerbt und möchte diese gerne verkaufen da ich nicht einmal einen Plattenspieler besitze.
Vielleicht sind ja ein paar Schätze dabei, wer weiss. Von Klassik über Rock und Pop bis Chanson und Volkslied ist alles dabei. Auch relativ alte Sachen wie Beatles, Doors, Gentle Giant usw.

Die Frage ist wo verkaufen bzw. wo den Wert ermitteln. Es sind ca. 100-200 Platten.

Was würdet ihr tun?

gruß, Jimi
 

VMPR

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Plattenspieler kaufen und mir die Zeitreise nicht entgehen lassen :)
 

mann-aus-wurst

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Ich meine, vielleicht hat es ja auch einen Grund gehabt, dass Du die Platten geerbt hast?!
 

marti

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auf jeden Fall Plattenspieler kaufen, ich habe auch einen und höre meine alten Platten wieder mit Freude.
 

svmaxx

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Evtl. Plattenspieler mit USB-Anschluss organisieren und alles in iTunes reinziehen...
 

JimiJones

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Plattenspieler kaufen könnte ich ja als zweite Lösung in Betracht ziehen.

Hat jemand einen Tip?
 
M

machine

Wenn Du die Sachen nicht kennst: Plattenspieler kaufen und anhören ist auf jeden Fall Pflicht!
Vielleicht findest Du ja Geschmack an dem ein oder anderen Schätzchen :)
 

eMac_man

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Nein, ist es nicht, sondern nur ein elender Aufwand für ein recht mäßiges Ergebnis.
Ich rate davon ab.

Grüße,
Flo
Da kann man aber geteilter Meinung sein, nicht wahr? ;) Wenn man erst mal "den Bogen raus hat", geht es eigentlich problemlos.
Gruss
der eMac_man
 

mäcca_2

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Kauf Dir ein Plattenteller und genieße die Doors auf Vinyl...
ist auf jeden Fall empfehlenswert, wenn du die Platten doch loswerden willst, die Doors Scheiben nehme ich sonst gerne ;)
 
M

machine

Platten überspielen ist definitiv tricky. Die Klangqualität ist wirklich miserabel.
Wenn dann macht das nur mit einem sehr hochwertigem Setup Sinn.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

lengsel

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Da kann man aber geteilter Meinung sein, nicht wahr? ;)
Das kann man immer.

Wenn man erst mal "den Bogen raus hat", geht es eigentlich problemlos.
Dokumentiere bitte "den Bogen". Ich kann bisher nur folgendes berichten:

- Es bleibt das lästige eigenhändige Eingeben der Titelinformationen, es sei denn man nutzt entsprechende Fingerprintingtools um die Arbeit zu erleichtern. Meistens ist es aber dennoch kaum eine Erleichterung weil die Erkennung nicht (wie gewünscht) funktioniert.
- Automatische Songerkennung der Recordingsoftware funktioniert meist auch nicht wie gewünscht und es bleibt viel Nacharbeit nötig.
- Das bei weitem schwerwiegendste Ausschlusskriterium, zumindest in Bezug auf USB-Plattenspieler ist deren miese Qualität. Gleichlauf ist hier absolut Glückssache. Unwucht trifft es meist besser.

Fazit: Wenn importieren dann nicht mit USB-Plattenspieler sondern mit hochwertigem Hifi-Plattenspieler oder 1210er mit ordentlichem System, und ganz viel Zeit und Musse für viel "Handarbeit" mitbringen.

Aber eigentlich sind das zwei Welten die (aus gutem Grund) nichts miteinander zu tun haben und warum sollte man die "mit Gewalt" zusammenbringen? Damit mich das Rauschen, dass ich aus den heimischen Lautsprechern liebe, unterwegs auf dem iPhone nervt?

Grüße,
Flo
 

McKean

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hallo.

auf alle fälle einen plattenspieler kaufen und genießen.
sonst einfach die liste der platten hier online stellen und ich kauf die gern welche ab....

peace, mckean
 

MacEnroe

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- Automatische Songerkennung der Recordingsoftware funktioniert meist auch nicht wie gewünscht und es bleibt viel Nacharbeit nötig.
Das ist ja nicht nötig, eine Platte hat pro Seite etwa max. 6 Titel, die man
nach der Aufnahme an der Klangkurve erkennt und Marker sind in ein
paar Sekunden gesetzt.

Ich halte es aber auch so: Platten behalten, und nur bei Bedarf eine Platte
(oder ein Lied) digitalisieren.
 

GoetzA

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Muß ich leider bestätigen. Digitalisieren ist echte Handarbeit im "Echtzeitmodus" und führt nur zu mittelmäßigen Ergebnissen. Kauf dir lieber einen vernünftigen Hifi Plattenspieler. Ich habe mir vor über 20 Jahren einen Kenwood KD 990 gekauft. Heute ist das Gerät ein Klassiker. Du wirst feststellen Vinyl-Sound ist ein ganz anderes feeling.
 

lengsel

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Das ist ja nicht nötig, eine Platte hat pro Seite etwa max. 6 Titel, die man
nach der Aufnahme an der Klangkurve erkennt und Marker sind in ein
paar Sekunden gesetzt.
Ein einziges Beispiel reicht um zu demonstrieren was selbst die schlaueste Software nicht vernünftig erkennen kann und warum das so viel Arbeit macht:

In a Gadda da Vida von Iron Butterfly ist ein Song (je nach Aufnahme zwischen 17 und 18 Minuten lang) der alleine eine Plattenseite füllt. Je nach Software werden 3 (bestenfalls) bis zu 8 und mehr (schlimmstenfalls) Songs erkannt die man dann irgendwie zu einem zusammenbasteln muss.

Es gibt noch Tausende solcher Beispiele...

Grüße,
Flo
 
M

machine

Audioforensik macht auf jeden Fall auch dem ein oder anderen Laune :D
 

MacEnroe

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Ein einziges Beispiel reicht um zu demonstrieren was selbst die schlaueste Software nicht vernünftig erkennen kann und warum das so viel Arbeit macht:

In a Gadda da Vida von Iron Butterfly ist ein Song (je nach Aufnahme zwischen 17 und 18 Minuten lang) der alleine eine Plattenseite füllt. Je nach Software werden 3 (bestenfalls) bis zu 8 und mehr (schlimmstenfalls) Songs erkannt die man dann irgendwie zu einem zusammenbasteln muss.

Es gibt noch Tausende solcher Beispiele...

Grüße,
Flo
Deshalb meine ich ja: Solche Software ist nicht nötig... Wenn man die Platte
kennt, dann ist auch in deinem Beispiel schnell der richtige Marker gesetzt
und fertig. (Ich verwende Soundstudio)

Die einzelnen Tracks werden mit 1 Befehl auf einen Rutsch exportiert. Ob man die Lied-Namen braucht, muss man selber wissen. Das kostet natürlich
Zeit.
 
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