Alltag Sandsack-Thread Teil 5

Annie Hilator

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Werbung, Werbung, Werbung,... Ja da war irgendwas...

wenn es etwas gibt, worüber ich wirklich sehr froh bin in meinem heutigen Medienkonsum, dann ist es der Umstand, dass ich praktisch nichts! von der aktuellen Werbung mitbekomme.

Im Internet hilft Firefox mit Adblocker und NoScript, Webseiten, die partout darauf bestehen, werden im Privaten Fenster geöffnet, sodass beim Schließen desselben irgendwelcher Cookie-Tracking-Rotz sofort wieder gelöscht wird.

Lineares Fernsehen schaue ich praktisch überhaupt nicht mehr, und wenn, dann keine privaten Sender – die ich schon in technischer Hinsicht bei meiner aktuellen Ausstattung überhaupt nicht empfangen könnte, seitdem die privaten in ihrer großen Weisheit beschlossen haben, ihr Signal über DVB T2 verschlüsseln zu lassen. Aber von allen Dingen, die ich früher hatte medientechnisch und heute nicht mehr, sind die deutschen privaten TV-Sender tatsächlich das entbehrlichste.
 

Difool

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Neueste Hasswerbung: Deezer. Kotzt die mich an!
Dann relaxe mit SEITENBACHER… denn SEITENBACHER ist toll… SEITENBACHER… :crack:

@MacQandalf
Als wir gezwungendermassen 2 Monate in die Grundversorgung gehen mussten,
hatte ich eher die Annahme, dass dieser Versorger sich es nicht nehmen lassen will,
wenigstens eben diese 2 Monate abzugreifen/mitzunehmen.

Den Übernahme- und Portierungsauftrag an den alternativ Versorger, die dann deren Netze nutzen,
blockierten die Grundversorger halt einfach 2 Monate mit Larifari-Popens.
Das war schon arg merkwürdig von denen, weil beim versuchten Klärungs-Telefonat am Ende plötzlich ein Vertrag ins Haus flatterte.
kannst dir ja vorstellen, wie "amused" ich davon war – der Sack hatte nicht mal Bescheid gesagt, dass hier gerade ein Vertrag zustande kam,
als wir telefonierten.
 

MacQandalf

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Dann relaxe mit SEITENBACHER… denn SEITENBACHER ist toll… SEITENBACHER… :crack:

@MacQandalf
Als wir gezwungendermassen 2 Monate in die Grundversorgung gehen mussten,
hatte ich eher die Annahme, dass dieser Versorger sich es nicht nehmen lassen will,
wenigstens eben diese 2 Monate abzugreifen/mitzunehmen.

Den Übernahme- und Portierungsauftrag an den alternativ Versorger, die dann deren Netze nutzen,
blockierten die Grundversorger halt einfach 2 Monate mit Larifari-Popens.
Das war schon arg merkwürdig von denen, weil beim versuchten Klärungs-Telefonat am Ende plötzlich ein Vertrag ins Haus flatterte.
kannst dir ja vorstellen, wie "amused" ich davon war – der Sack hatte nicht mal Bescheid gesagt, dass hier gerade ein Vertrag zustande kam,
als wir telefonierten.
Ne, der Anschluss wird nicht von dem örtlichen Versorger geblockt sondern von dem Unternehmen WTF welches nicht diesen sondern den alten Anschluss beliefern will.

Alter Anschluss, bei Anbieter A, hätte weiter laufen sollen bis Ende Januar, wurde von WTF gekündigt und soll beliefert werden
Neuer Anschluss, war in der Grundversorgung zum "Classic" Tarif, sollte von WTF beliefert werden, WTF hat gesagt "Nö, wir nehmen lieber den falschen Anchluss", nun habe ich beim Grundversorger da den "Basic"-Tarif der teurer ist, kann aber nicht in den "Classic"-Tarif zurück weil WTF diesen Anschluss blockt, aber eben auch nicht liefert.

So bezahle ich dann 54c statt 32c/kwH. Bei angenommen 1500kwH/Jahr wären das etwa 330€ Mehrkosten im Jahr. Solange wird das mit der Klärung offentlich nicht dauern, aber da die Strompreise ungebremst nach oben schießen werden in 3-4 Wochen auch die "günstigen" Tarife sicher bei >40c/kwH liegen. Man wird halt damit leben müssen dass Strom in Zukunft deutlich teurer wird. Bezahlbar ist es, aber prozentual ist das schon sehr heftig was da abgeht.
 

maccoX

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Muss ich Apple mal schicken, haben die sich echt verdient!
 

MacQandalf

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Energieversorger WTF nächstes Kapitel:

Ich hatte ja schon geschildert dass die von WTF einfach nur grenzdebil verblödet und bösartig sind, dass die zu doof sind beim Verragswechsel den richtigen Zählern anzumelden, dass mein Gespräch mir dem tel. Support an der Sprachbarriere der Mitarbeiterin gescheitert ist, dass man schriftlich (per Email) keine Antowrt erhält, usw.

Ich hatte vor dem Jahreswechsel den schriftlichen Wderuf abgeschickt, u.a. damit begründet dass das Problem sich mit dem Support von WTF nicht lösen lässt.

Nunja, heute morgen hatte ich einen Anruf (Festnetz) in der Anrufliste mienr Fritzbox stehen. Google ergab dass die angegebene Nummer von WTF ist. Ok, scheinbar veruscht man Kontakt aufzunehmen.

In der Fritzbox steht das dann so: "0800blablubbla (040blablabla)"

Zuerst versucht die 9800er Nummer zurück zurufen: Natürlich dauerbesetzt.
Dann versucht die 040er Nummer zurück zu rufen "Rufnummer ungültig"
Dann trotz meiner Kenntnis dass der Support nichts taugt nochmal die offizielle 040er NUmmer angerufen => 2-minute Ansage dass man die Vertragskontonummer bereit halten sol, dass in den ersten 2 Wochen die Wartezeiten länger sind, dass man stichprobenartig Anrufe aufzeichnen und automatisiert auswerten möchte... " und direkt wieder aufgelegt.

Weil:

Wenn ich da aus dem blauen heraus die Hotline anrufe bekomme ich bestimmt wieder einen Deppen zugeteilt der/die/das nicht versteht worum es geht. Soll ich mir dafür die ewig lange Wartezeit antun? Falls einer von denen bei mir anruft (bzw. es erneut versucht) besteht zumindest die theoretische Chance dass derjenige Mitarbeiter sich mit dem Fall vertraut gemacht hat, und vielleicht schon eine Idee hat. Oder es ist dann halt nur so ein Callcenterknecht der den Kunden an die Wand labert. Besser wäre es allerdings wenn die einfach den Widerruf akzeptieren würden, denn ich will mit denen inzwischen gar nichts mehr zu tun haben.

Und warum zur Hölle rufen die einmal auf dem Festnetz an und sind dann nicht rückrufbar? Warum kann man nicht einfach auf das schriftliche Kontaktformular per Email antworten? Vielleicht weil man als Kunde keinen Nachweis für das gesprochene Wort hat, die aber mit ihrer Aufzeichnung alles was man sagt verdrehen könnten? Bei einer schriftlichen Komunikation hätte ich eine etwaige Aussage halt schriftlich vorliegen. Das spricht doch wieder sehr für das "kundenfreundliche" Verhalten eines Unternehmens dass die dann nur mündlich aber nicht schriftlich komunizieren wollen.
 

Annie Hilator

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Erster rechtlicher Rat im Umgang mit Telekommunikationsanbieterfirmen: NIEMALS Verträge mündlich am Telefon abschließen. NIE. Man fällt immer hinten runter, weil dann im Vertrag plötzlich doch was drinsteht, was so nicht besprochen oder beabsichtigt war.

Und ja, man hat ein Widerrufsrecht. Viel Spaß dabei, dies in der Praxis auszuüben.

Dass man nicht nur als braver Telekomkunde verar$cht wird bis zum Gehtnichtmehr, sondern sogar als beruflich in der Juristerei Tätiger, musste der hier Unterfertigte auch die Tage wieder herausfinden: Stichwort beA.

Besonderes elektronisches Anwaltspostfach. Oh ja, „besonders“ trifft es gut.

Nicht nur, dass es für Unsummen seit Jahren ! regelrecht zusammengestümpert wird, ein großer Rollout vor zwei Jahren schon mal in letzter Minute wegen gravierender technischer Mängel gestoppt wurde und es erhebliche Zweifel an der Sicherheit von dem Dingen gab -

- es ist auch in puncto Installation, Inbetriebnahme und Bedienung ein absoluter ergonomischer Albtraum. Was allein bei uns in der Kanzlei da an Arbeitsstunden drauf ging beim Versuch, den Sche!§ zum Laufen zu kriegen, darf man eigentlich keinem erzählen. Das Ding NERVT.

Die dahinterstehende Idee mag gut sein (Digitalisierung der Justiz), aber schon aufgrund der o.g. Gründe ist das Ding eine Zumutung.

Und das Geilste: ab 1.1.22 ist die Benutzung für Anwälte in der Korrespondenz mit Gerichten Pflicht (!).

Man MUSS sich also als Anwalt mit dem Rotz herumplagen.

Na ja, sagen jetzt vielleicht einige, aber dafür müssen die bei Gericht ja auch dieses digitale Dingsbums benutzen, und dann haben ja auch alle was davon.

Falsch! Die Gerichte schicken ihre lustigen Beschlüsse und sonstige Korrespondenz nach wie vor unverdrossen mit der guten alten Schneckenpost. Mit dem beA-Schei§ herumschlagen dürfen sich nur die Anwälte.

Man könnt im Kreis brechen.
 

Annie Hilator

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So, ich motz hier einfach gleich mal weiter.......

Grade eben für eine Bekannte dabei, einen Windows 10 Laptop einzurichten.

Meine gütige Fresse. was für ein clusterf*ck von einem Betriebssystem.

Willkürlich zusammengewürfelte Systemseinstellungen, Knöpfe, die über Pfade wie Einstellungen - Netzwerk und Internet - Verbindungen - erweiterte Optionen - Optimierung - erweiterte Einstellungen zu erreichen sind...... wer hat das konzipiert, Terry Gilliam, als Realsatire nach Vorbild seines Films "Brazil"?

Updates ohne Sinn und Verstand, ohne eindeutige Bezeichnungen, ohne Größenangabe, und dann noch mit Fehlermeldungen wie "Das hat nicht geklappt Fehlercode 08150074711. Wir versuchen es später nochmal."

Dazu eine völlig verkorkste Suchfunktion, die NIX findet, nicht mal in den eigenen Menüs und Einstellungen.

Ganz ehrlich, dagegen ist ein System wie Linux Mint ein Muster an Klarheit, Attraktivität, Ergonomie und Effizienz.

Vielleicht sollten die 19053 Abteilungen, die im Microsoft-Konzern an Windows entwickeln, auch gelegentlich mal miteinander reden. So wie das System aktuell aussieht, haben sie das nämlich nicht getan.

Da brauchste Nerven, Mann..... "Kall, mei Droppe......"

:motz:
 

Annie Hilator

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"einen Tee"????

Ich hab mir grad n Sixpack Klosterfrau Melissengeist aus der Apotheke geholt........ :motz:

:crack:
 

acstylor

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Erster rechtlicher Rat im Umgang mit Telekommunikationsanbieterfirmen: NIEMALS Verträge mündlich am Telefon abschließen. NIE. Man fällt immer hinten runter, weil dann im Vertrag plötzlich doch was drinsteht, was so nicht besprochen oder beabsichtigt war.

Und ja, man hat ein Widerrufsrecht. Viel Spaß dabei, dies in der Praxis auszuüben.

Dass man nicht nur als braver Telekomkunde verar$cht wird bis zum Gehtnichtmehr, sondern sogar als beruflich in der Juristerei Tätiger, musste der hier Unterfertigte auch die Tage wieder herausfinden: Stichwort beA.

Besonderes elektronisches Anwaltspostfach. Oh ja, „besonders“ trifft es gut.

Nicht nur, dass es für Unsummen seit Jahren ! regelrecht zusammengestümpert wird, ein großer Rollout vor zwei Jahren schon mal in letzter Minute wegen gravierender technischer Mängel gestoppt wurde und es erhebliche Zweifel an der Sicherheit von dem Dingen gab -

- es ist auch in puncto Installation, Inbetriebnahme und Bedienung ein absoluter ergonomischer Albtraum. Was allein bei uns in der Kanzlei da an Arbeitsstunden drauf ging beim Versuch, den Sche!§ zum Laufen zu kriegen, darf man eigentlich keinem erzählen. Das Ding NERVT.

Die dahinterstehende Idee mag gut sein (Digitalisierung der Justiz), aber schon aufgrund der o.g. Gründe ist das Ding eine Zumutung.

Und das Geilste: ab 1.1.22 ist die Benutzung für Anwälte in der Korrespondenz mit Gerichten Pflicht (!).

Man MUSS sich also als Anwalt mit dem Rotz herumplagen.

Na ja, sagen jetzt vielleicht einige, aber dafür müssen die bei Gericht ja auch dieses digitale Dingsbums benutzen, und dann haben ja auch alle was davon.

Falsch! Die Gerichte schicken ihre lustigen Beschlüsse und sonstige Korrespondenz nach wie vor unverdrossen mit der guten alten Schneckenpost. Mit dem beA-Schei§ herumschlagen dürfen sich nur die Anwälte.

Man könnt im Kreis brechen.

Man hatte jetzt aber auch über fünf Jahre Zeit seinen Zugang einzurichten. Ich persönlich benutze das beA zumindest lieber als Schreiben/Schriftsätze, ggfs. auch noch mit umfangreichen Anlagen, auszudrucken und dann per Boten/Fax auf den Weg bringen zu lassen.
 

Annie Hilator

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Man hatte jetzt aber auch über fünf Jahre Zeit seinen Zugang einzurichten. Ich persönlich benutze das beA zumindest lieber als Schreiben/Schriftsätze, ggfs. auch noch mit umfangreichen Anlagen, auszudrucken und dann per Boten/Fax auf den Weg bringen zu lassen.

Logisch, die haben ja auch 5 Jahre gebraucht, bis das Ding halbwegs rund lief....... :teeth:

Verwunderung herrschte bei uns im Büro auch darüber, dass auch nach Jahresfrist die Gerichte hier in Hessen weiter fröhlich ihre guten alten Briefe im grauen Papierumschlag verschicken - wir waren davon ausgegangen, dass nach Jahresfrist der normale Postbriefkasten eigentlich ziemlich leer bliebe.

Wir hatten sogar schon zwei Schreiben auf Papier, wo (nach wie vor) um Übermittlung des EBKs per Fax gebeten wurde. Wir waren uns nicht mal sicher, ob das überhaupt noch gesetzlich zulässig ist. Und sind die Gerichte nicht auch verpflichtet, jetzt beA zu benutzen? Eine kurze Umfrage unter Kollegen und bei einer Rechtspflegerin erbrachte als Antworten nur ratlose Gesichter.......

Aber das Jahr ist noch jung, vielleicht hat die IT-Abteilung des Gerichts ja auch erst ab morgen wieder Dienst...... ;)
 

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