Rechtsradikale Gewalt

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  1. HAL

    HAL Thread Starter

    "Seit der Wende haben Neonazis mehr als 130 Menschen getötet, manche
    davon zuvor bestialisch gefoltert. Die Gewalttäter, darunter immer häufiger
    auch Frauen, haben es längst nicht mehr nur auf Ausländer abgesehen.
    Gefährdet, so Gerichtsgutachter Andreas Marneros, sei jeder: Frauen,
    Obdachlose, Passanten - und Rechtsradikale."

    Der ganze Artikel bei Spiegel Online.


    Ehrlich gesagt: Mir ist bei dem Artikel schlecht geworden ob der
    Dinge, wozu Menschen fähig sind. Den sollte man Menschen
    vorlesen, die ernsthaft Rechts wählen...
     
  2. Reen

    Reen Mitglied

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    Ging mir genauso! Hast recht, man sollte diesen Artikel in jeder Wahlkabine per Tonband laufen lassen. Wer dann noch rechts wählt ist nicht mehr zu retten!
     
  3. Kevin Delaney

    Kevin Delaney Mitglied

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    ich hab heute auch schon bloed geschaut, wo ich das gelesen hab. vor allem:"die will einfach nicht verrecken"....einfach nur traurig, ich bin zum glück nie direkt opfer von neoNazis geworden, aber das was ich erlebt hab ist im vergleich zu dem text reinster spaß. schändlich, einfach unverbesserliche menschen, und schade das da anscheinend nix zu machen ist :(
     
  4. heldausberlin

    heldausberlin Mitglied

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    Dazu fällt mir nur der Spruch ein "wenn ein Raucher liest, wie gefährlich Rauchen ist, hört er auf zu... lesen." :rolleyes:
     
  5. RETRAX

    RETRAX Thread Starter

    man müsste viel mehr Geld in die soziale Arbeit stecken, um mit dieser Klientel adäquat arbeiten zu können.

    So wie es jetzt ist (Personalabbau, Nicht Besetzung von Stellen, Schließung von Jugendhäusern, Einsparungen an allen Ecken und Enden,....), ist mehr als ein "verwalten der sozialen Brennpunkte" leider nicht möglich.

    Zumindest vom Standpunkt eines Sozialarbeiters aus gesehen. Entscheiden tun sowas ja meisstens irgendwelche Verwaltungshengste.
     
  6. stadtkind

    stadtkind Mitglied

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    Hier geht es nicht um soziale Brennpunkte, weil:

     
  7. RETRAX

    RETRAX Thread Starter

    das klassische Klientel der sozialen Arbeit sozusagen.
     
  8. stadtkind

    stadtkind Mitglied

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    06.10.2003
    Ehrlich gesagt drängt sich mir beim Lesen solcher Texte weniger das Bild des klassischen Sozialarbeiters auf, sondern mehr ein Hannibal Lecter mit Gesichtsmaske und hinter Glas auf.
     
  9. RETRAX

    RETRAX Thread Starter

    ja, das kann man gut verstehen daß einem solche Gefühle sich aufdrängen.

    Trotzdem, irgendjemand muss sich mit diesen Menschen beschäftigen und da ist es eben egal ob sie jetzt im Knast sitzen oder irgendwo randalieren. Es ist ein Aufgabenfeld der sozialen Arbeit sich damit zu beschäftigen.

    Und da im sozialen Bereich überall gekürzt wird, ist es natürlich sehr schwierig mit solchen Menschen angemessen zu arbeiten.

    Es wird ja in dem Artikel auch angesprochen, daß diese Menschen meisstens völlig unreflektiert sind. Und das wäre z.b. ein Ziel in der sozialen Arbeit mit diesen Menschen diese Reflektions- und Gefühlsfähigkeit wieder zu erlangen.

    Aber wie gesagt, in Zeiten der knappen Mittel und des Personalabbaus ist es sehr schwer überhaupt einen Zugang zu diesen Menschen zu bekommen über den man dann nachhaltig was verändern könnte. Wir sprechen ja hier nicht über Einmal- oder Kurzkontakte. Da müsste schon eine längerfristige Betreuung stattfinden.
     
  10. Dr. Snuggles

    Dr. Snuggles Mitglied

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    Ich bin der Meinung das hier die klassische Sozialarbeit an ihre Grenzen kommt. Was dringend nötig wird ist Frühförderung.

    Eltern sollten die erste Elternschulung bereits im Schwangerschaftskurs bekommen. Das Kindergeld sollte auf ein minimum begrenzt werden. Allerdings kann man es deutlich erhöhen, wenn die Eltern an Elternschulungen oder ähnlichem teilnehmen.
     
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