walfrieda
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Ich habe heute mit einer Kollegin über ein Problem diskutiert, wozu ich gern Eure Meinung und Einschätzung wissen würde. Ausgehend vom Kopierschutz auf CDs, Raubkopierer und so weiter, sind wir irgendwann auf den "Razzia"-Thread gekommen, der hier vor ein paar Tagen heiß diskutiert wurde. Wir waren uns einig, daß die Beschlagnahmung privater Rechner äußerst unangenehm sein kann, weil sich auf jedem Heim-Rechner private Sachen verbergen die nicht für fremde Augen gedacht sind. Ich meine jetzt absolut nichts Illegales, sondern eben Privates und, sagen wir mal so, SEHR Privates.
Meine Kollegin meinte, man sollte solche Sachen mit einem Passwort verschlüsseln (und fragte ob ich das nicht machen kann).
So, und hier ging die Diskussion richtig los. Daß das sicher gut ist, wenn der Rechner geklaut wird, da waren wir uns einig. Aber was, wenn man aus irgend einem Grund ins Visier von polizeilichen Ermittlungen kommt? Der "Razzia"-Thread hat ja gezeigt, daß das durchaus passieren kann, ohne daß man selbst was Illegales gemacht hat. Kann man in diesem Fall die Herausgabe des Verschlüsselungspassworts ablehnen? Verschlüsselte Daten machen Ermittler sicher besonders "neugierig" - und einen selbst damit verdächtig. Kann man gezwungen werden, die äusserst privaten Daten zu "entschlüsseln", auch wenn man keine Kontrolle hat was dann mit den Daten passiert?
Ich bin ja der Meinung, sollen sich die Ermittler doch die Zähne dran ausbeissen, Passwort gibts nicht. Aber ist das rechtlich auch "wasserdicht"?
Gehen wir (für die Diskussion) bitte mal davon aus, daß die Verschlüsselung nicht knackbar ist - was in erster Näherung (sprich mit den Möglichkeiten "normaler" Ermittler) wohl realistisch ist.
Meine Kollegin meinte, man sollte solche Sachen mit einem Passwort verschlüsseln (und fragte ob ich das nicht machen kann).
So, und hier ging die Diskussion richtig los. Daß das sicher gut ist, wenn der Rechner geklaut wird, da waren wir uns einig. Aber was, wenn man aus irgend einem Grund ins Visier von polizeilichen Ermittlungen kommt? Der "Razzia"-Thread hat ja gezeigt, daß das durchaus passieren kann, ohne daß man selbst was Illegales gemacht hat. Kann man in diesem Fall die Herausgabe des Verschlüsselungspassworts ablehnen? Verschlüsselte Daten machen Ermittler sicher besonders "neugierig" - und einen selbst damit verdächtig. Kann man gezwungen werden, die äusserst privaten Daten zu "entschlüsseln", auch wenn man keine Kontrolle hat was dann mit den Daten passiert?
Ich bin ja der Meinung, sollen sich die Ermittler doch die Zähne dran ausbeissen, Passwort gibts nicht. Aber ist das rechtlich auch "wasserdicht"?
Gehen wir (für die Diskussion) bitte mal davon aus, daß die Verschlüsselung nicht knackbar ist - was in erster Näherung (sprich mit den Möglichkeiten "normaler" Ermittler) wohl realistisch ist.