QuarkXPress 2019 Advantage – Abofalle?

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  1. Kirzz

    Kirzz Thread Starter Mitglied

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    Eine kleine Umfrage an die Quark-User:

    QuarkXPress 2018 wurde massiv mit „Kein Abo – Lebenslange Lizenz“ beworben, was für Wechsler wahrscheinlich den Hauptgrund für einen Wechsel zu QuarkXPress darstellte. Bei mir war es so.

    Nun kommt Quarks Kampfansage: Advantage

    QuarkXPress 2019 Advantage (vorhandene Nutzer)
    12 Monate (EUR 295,00)
    24 Monate (EUR 525,00)
    36 Monate (EUR 695,00)

    QuarkXPress 2019 Advantage (Neue Nutzer)
    12 Monate (EUR 975,00)
    24 Monate (EUR 995,00)
    36 Monate (EUR 1.195,00)

    Vergleich: InDesign CC kostet monatlich (Einzelprodukt) EUR 24,99 = 299,88 jährlich.

    Ein einzelnes normales Update ist nicht mehr möglich. Ich kann die Software nach Ablauf der Laufzeiten zwar weiternutzen, trotz alledem bleibt der fade Beigeschmack eines Abonnements.

    Habe nur ich den Eindruck das sich an Quarks Botschaft „Kein Abo“ was geändert hat?
    Wie seht ihr das, was haltet ihr von Advantage?
     
  2. MDmac64

    MDmac64 Mitglied

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    Hallo,
    Anfang des Jahres gab es einen Wechsel in der Führungsebene bei Quark.
    Der seit Jahren gestiegene Aktienkurs bei Adobe ist wohl auf den "Erfolg" des Abomodells zurückzuführen.
    Diese Verlockung lässt andere Anbieter auf den Abo-Zug aufspringen. Keine Frage – das Abomodell hat auch Vorteile, obwohl auch ich es kritisch betrachte.
    Nun lässt Quark dem User die Wahl – Kauf oder Advantage, natürlich mit Anreizen für Advantage.
    Unterschied zu Adobe: Man "besitzt" die aktuelle Software-Version, auch nach Ablauf von "Advantage", dann aber ohne Upgrade-Möglichkeit.
    (siehe auch: https://www.macwelt.de/news/Erste-Infos-zu-Quark-Xpress-2019-10580953.html)
     
  3. Kirzz

    Kirzz Thread Starter Mitglied

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    Leider nein, es gibt es keine Wahl. Es gibt nur das in Macwelt zitierte „Fast ein Abo“ Advantage Modell. Da der Monatspreis (jährlich) ~ mit InDesign gleichzieht, sehe ich keinen Grund für einen Wechsel oder Update. Ich werde zurück zu InDesign wechseln. Und wer weiß, vielleicht mischt Serif / Affinity den Markt mit Publisher neu auf? Sich heute für 24 oder 36 Monate an einen Anbieter zu binden, ist aus europäischer / deutscher Sicht schlichtweg Dummheit.

    Insbesondere die Stilverwaltung in QuarkXPress ist ein einziger Irrsinn. Man hantiert mit einem einzigen Stil völlig konfus über dutzende Fenster. Das erledigt InDesign deutlich innovativer. In einem einzigen Stil habe ich Zugriff auf Absatz-, Zeichen-, Grep-Stile u.s.w. Weiter gibt es in QXP keine Möglichkeit Stile in Ordnern zu sortieren, so dass man bei umfangreichen Katalogen o. a. hunderte Stile (wobei diese, wie zuvor beschrieben, einzeln als Zeichen-, Absatz-, Conditional-, Listen-, Schattierung- u.s.w. Stile voneinander getrennt gespeichert werden) voneinander getrennt in unterschiedlichen Fenstern sichern muss. Quark User behelfen sich bei der Sortierung mit Nummerierung der Stile, 001_Headline, 002_Copy-Headline ... Man hat dann eine gefühlt hundert Meter lange Scroll-Liste, und überlegt, wo finde ich was?
    Wenn man von InDesign kommt, fühlt man sich in Zeiten des Blocksatzes zurückversetzt. Nunja, man gewöhnt sich vielleicht an vieles; aber nun auch noch das Advantage ... nein danke,..
     
  4. MDmac64

    MDmac64 Mitglied

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    Bleibt interessant zu beobachten. Auf alle Fälle ist es gut, dass es Alternativen gibt.

    Wobei ich das Gefühl habe, dass der Wechsel zu den Alternativen eine ganz große Hemmschwelle hat – die Gewohnheit.
    Wer jahrelang mit InDesign oder QuarkXPress gearbeitet hat, scheut sich eventuell davor und zahlt lieber ein Abo, um sich nicht in die unbekannten Alternativen einarbeiten zu müssen.
    Auch das macht den Erfolg des Abomodells aus.
    Anzumerken gebe es dazu dann nur noch; was wird, wenn Serif/Affinity richtig erfolgreich werden könnte? Bleiben Sie dann beim Kaufmodell, nur aus Prinzip?
     
  5. Quarkler

    Quarkler Mitglied

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    Hallo
    Sehe das Problem nicht, du machst für ein Jahr "QuarkXPress Advantage – 12 Monate" kostet 295 € wenn man QXP schon hat,
    nach einem Jahr endet das Programm und du nutzt QXP noch die folgenden Jahre ohne Kosten weiter.
    Wenn du dein Adobe-Abo kündigst hast du nichts mehr, ausser deine Dateien die du nicht mehr öffnen kannst.
     
  6. Kirzz

    Kirzz Thread Starter Mitglied

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    Das sehe ich anders, wenn ich das Adobe-Abo nicht kündige, bleibe ich preislich auf der gleichen Linie. Als Wechsler habe ich, wenn ich upgrade, keinen stichhaltigen Grund mehr zu wechseln. Es sei denn man will 2023 noch mit QX 2015 arbeiten. By the way, wer will das schon ;)
     
  7. Quarkler

    Quarkler Mitglied

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    Bei den Entwicklungsschritten von Indesign in den letzten Jahren, lohnt sich aus meiner Sicht kein Abo, welche wirklich neue Funktion kam in den letzten zwei Jahren hinzu?
     
  8. MacEnroe

    MacEnroe Mitglied

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    Das 12 Montae Advantage ist doch das gleiche wie bisher die Kaufversion, nur dass es 12 Monate Updates gibt.

    Wenn du das dann (wie früher) etwa 3 Jahre nutzt, kostet es effektiv nur 1/3 wie bei Adobe.
     
  9. Kirzz

    Kirzz Thread Starter Mitglied

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    Wir drehen uns hier im Kreis, – ich habe nicht vor ein 3Jahres-Abo abzuschließen, weder bei Quark noch bei Adobe. Ich vergleiche ein Jahr mit einem Jahr, nicht drei Jahre Quark mit einem Jahr Adobe.
    Das QXP PreOrderUpgrade 2018 kostete EUR 185,00 inkl. USt., Advantage kostet auf 12 Monate 295,00. Selbst wenn ich mich nun 36 Monate an den Anbieter binde liegt der Preis bei 695,00 / 3 = EUR 231,67; bei drei Jahren Bindung. Wer will das in 2019, insbesondere wenn Anbieter wie Serif den Markt neu herausfordern. Corel spielt mit Affinity Designer in der Illustrator Liga neu mit, der Markt lebt, warum 3 Jahre ein einen Anbieter binden? Weil der Wechsel so schwierig ist? Nein, ich bin bereits von QX zu InDesign und zurück zu QX gewechselt, und habe kein Problem weiter zu wechseln. Der Datenaustausch ist mit Drittanbieter-Apps flexibel möglich, egal in welche Richtung.
    Vielen Dank für eure Antworten, meine Eingangsfrage ist beantwortet.
     
  10. MacEnroe

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    Nein, du verwechselst da was. Du musst dich nicht binden. Du kannst das Programm einfach
    wie früher auch kaufen. Und dann nutzen, solange du willst. Vergiss das „Abo“.

    Ich meinte nicht das 3-Jahres Abo, sondern das Programm für 1 Jahr. (Ich schrieb klar „12 Monate Avantage“) Und dann 3 Jahre nutzen.
    Oder 10 Jahre, das war ja nur ein Beispiel.

    Du hast dir die Eingangsfrage falsch beantwortet. ;)
     
  11. MacEnroe

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    Nochmal: Ich schrieb von dem 1-Jahres „Abo“. Und ich verglich 3 Jahre Quark mit 3 Jahre Adobe.

    Wozu willst du 1 Jahr Adobe mit 1 Jahr Quark vergleichen? Macht keinen Sinn. Die Frage ist doch wichtig, was kommt danach?
     
  12. Kirzz

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    Dann geht die Frage an Quark: Warum 12 Monate, warum nicht einfach wie zuvor ein einfacher Kauf und fertig. Warum? Weil der Support dann endet, weil man mit dem Support die deutliche Preiserhöhung erklärt, weil Quark reich werden will ;) okay das war ein Scherz.

    Wir sind unterschiedlicher Meinung. Für mich ist die zeitliche Verpflichtung nahe am Software-Abonnement. Und wer weiß, wenns gut funktioniert geht Quark beim nächsten mal vielleicht noch einen Schritt weiter? Wenn genug mitfahren stehen die Chancen dafür nicht schlecht.
     
  13. MacEnroe

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    Möglich. Ich denke eher nicht, weil das im Moment ein Argument gegen Adobe ist, dass man
    die Software kauft und für immer behält.

    Momentan ist es nur ein Kauf, plus 12 Monate Updates. (oder 24 Monate oder...)
     
  14. Kirzz

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    Updates waren innerhalb einer Hauptversion, ... 11, 12, 13,.. bisher kostenlos. Man könnte das natürlich weiterspinnen; Quark bringt jährlich eine neue Hauptversion, Mai 2017, Mai 2018,.. Wenn Updates innerhalb von 12 Monaten frei sind, ist dann auch das Hauptversion-Update frei, was sagt das Kleingedruckte? Ich kaufe das Update im August, und nehme zwei Hauptversionen mit :) Wenn nicht, wäre das Verkaufsargument „12 Monate Updates“ wertlos, zumindest wäre es nichts neues :)
     
  15. MacEnroe

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    Die neue Version bekommt man innerhalb der Laufzeit auch. Und noch ein paar „Vorteile“ wie Kundenbetreuer,
    mehrere Installationen mit einem Schlüssel ... ist halt die Frage, ob man das braucht. Dich schreckt das alles ja eher ab.
    Es allen recht zu machen, wäre wieder komplizierter, mit 2 Lizenzmodellen parallel.

     
  16. Kirzz

    Kirzz Thread Starter Mitglied

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    Altkunden zahlen daher den Support für Neukunden.
     
  17. MacEnroe

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    Hauptsache, alle zahlen und man hat einen Grund für Preiserhöhungen ...
     
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