Programmieren auf dem Mac

PapasSohn

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Hi,
iich hoffe, ich habe hier das richtige Forum erwischt.

Ich überlege, mir ein MacBook anzuschaffen, wenn mein jetziger PC in nächster Zukunft seinen Geist aufgegeben hat.
Nun Programmiere ich im Moment hobbymäßig ab und zu kleine Programme mit Visual Basic (Microsoft und so...).
Nun die Frage: Kann ich Visual Basic auf dem Mac, bzw unter MacOS nutzen? Microsoft Office gibt es ja für den Mac und damit auch VBA.
Bzw: Würden die unter MacOS programmierten Programme denn auch funktionieren?

Wenn das mit VB nicht funktioniert wäres auch nicht schlimm, ich würde auch gerne was neues anfangen, MacOS liefert hier ja sogar einiges mit, so wie ich das verstanden habe.

Die nächste Frage wäre dann: Ist es möglich, Programme so zu programmieren, dass sie sowohl unter MacOS laufen, als auch unter Windows?

Gruß
PapasSohn
 

cynic

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Das Entwicklerforum wäre angebrachter gewesen. ;)

Zu deinen Fragen:

Ja, ein Mac ist meiner Meinung nach eine gute Plattform für Softwareentwicklung.

Visual Basic läuft allerdings nicht auf dem Mac und damit erstellte Programme auch nicht. Du könntest allerdings ohne Probleme Windows in einer Virtuellen Maschine wie Parallels oder VMWare installieren und weiterhin dafür Programmieren.
Die VBS Unterstützung von Office ist auch nur noch in der aktuellen Version vorhanden. Sobald Office 08 kommt, fällt auch diese weg.

Es gibt mehrere Möglichkeiten Plattformunabhängig zu Programmieren. Den einfachsten Weg bietet wahrscheinlich Java, da damit geschriebene Programme so ziemlich überall laufen.
Weiterhin besteht zB die Möglichkeit mit C++ Plattformübergreifend zu programmieren, ohne den Code doppelt zu schreiben. Dafür eigenen sich dann Frameworks wie zB QT.
 

Willeswind

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Wenn du schon Basic Erfahrung mitbringst, ist für dich sicher Realbasic das Richtige.
Kann übrigens Programme für Win, Mac und Linux erstellen. Oberfläche ähnlich wie VisualBasic.

Kostet etwa 200 € Standard, 500 € Professional.
 

below

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Nein, Standard hat mich EUR 80 gekostet.

Sonst schau Dich mal hier im Forum um, einen ähnlichen Thread hatten wir neulich schon

Alex
 

Willeswind

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Hab grad nach dem Preis geschaut, es gibt insgesamt 35(!) Preisvarianten, Standard, Professional, Academic, ohne Support, 3, 6, 18 Monate Support, Vollversion, Update … :hum:
 

below

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Hab grad nach dem Preis geschaut, es gibt insgesamt 35(!) Preisvarianten, Standard, Professional, Academic, ohne Support, 3, 6, 18 Monate Support, Vollversion, Update … :hum:
Wenn Du kein Student bis: Nimm die Standardversion für EUR 80

Wenn Du auch noch für Windows bauen willst, brauchst Du entweder eine professional Version (die baut auch auf Mac Windows Executables), oder noch eine Windows Standardversion (die läuft dann nur auf Windows)

Aber schau mal ins "Entwickler / Programmierer" Forum.

Alex
 

below

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Die Preise sind Online auch nicht anderes.

Ich habe Standard, 12 Monate Update, genommen. Allerdings brauche ich das nur für den Mac Teil, den Rest macht jemand mit einer Professional Version.

Alex
 

der_Kay

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Mittelfristig könntest Du auch eine Sprache lernen, die Dich nicht notwendigerweise an eine bestimmte Plattform bindet und deren Entwicklertools umsonst sind, wie Java (Eclipse) oder C/C+ (m.E. Objective C) mit Xcode.
 

xoxox

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Bevor du dir Java oder C antust, und erstmal Wochen mit der Syntax verbringst, nimm doch lieber gleich Python

Einfache, verständliche Syntax, mehrere Programmierparadigmen, plattform-unabhängig, frei.
 

Willeswind

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Python = Skriptsprache
C, Java, Basic = Programmiersprache

:)
 

wegus

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Python = Skriptsprache
C, Java, Basic = Programmiersprache

:)
Aua!

Java compiliert in Bytecode, der wird dann interpretiert.
C wird compiliert und mit entry-/exit-Code gelinkt und ist direkt ausführbar.
Python kann interpretiert werden oder in Bytecode a la Java precompiliert werden.

in Zeiten der immer komplexer werdenden "Skriptsprachen", der zunehmenden Verbreitung von Just in Time Compilern,... ist eine solche Unterscheidung daher IMHO nicht mehr zielführend. Python kann man durchaus als vollwertige Programmiersprache bezeichnen, nur ist das Ergebnis eben entweder ein zu interpretierender Text oder mit .pyc precompilierter Bytecode.
 

xoxox

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Python = Skriptsprache
C, Java, Basic = Programmiersprache
Wie süß, ein Troll *meiner*

Hach, schön dass die Unwissenden immer alle Begriffe durcheinander werden.

Eine Programmiersprache ist per Definition "eine formale Sprache, die zur Erstellung von Verarbeitungsanweisungen für Rechnersysteme verwendet wird."

Python ist, ebenso wie Java, eine interpretierende Sprache. D.H. es wird kein kompiliertes Maschinencode ausgeliefert, sondern "Zwischenstände". Java lieferten bereits vorkompilierten Bytecode aus, der erst zur Laufzeit in Maschinencode übersetzt wird. Python spart auch diesen Zwischenschritt für den User ein und generiert transparent den Zwischencode der dann von dem Interpreter ausgeführt wird.

Für beide Sprachen existieren diverse Möglichkeiten den Interpreter zur Laufzeit zu umgehen und nativ kompilierte Binaries für das jeweilige Betriebssystem zu generieren.

Python _kann_ für Aufgaben benutzt werden, die in den Bereich der klassischen Skriptsprachen fallen. Genauso kann es mit dem numpy-Module Aufgaben aus dem Bereich der "vektororientierten" Programmiersprachen (z.B. Matlab) übernehmen.

Python ist keine "Spielsprache" und wird u.a von Google, der Nasa und Industrial Light & Magic benutzt (http://www.python.org/Quotes.html)
 
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neitzel

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Programmiersprachen gibt es wie Sand am Meer. Ich würde aber nicht auf eine Sprache zurückgreifen, die abseits des "Mainstreams" ist.

Basic mag zwar eine nette Sprache sein, die mit der Zeit auch gut herangereift ist bis hin zur Objektorientierten Sprache, aber dennoch habe ich hier meine Vorurteile. (Wobei ich Visual Basic selbst lange eingesetzt habe zur schnellen Erstellung von Prototypen.)

C / C++ / c# sind eine Gruppe, die immer noch zum Mainstream gehören. Speziell C sehe ich aber eigentlich nur noch in Bereichen, wo es um Maschinennahe Dinge geht.
C++, C# und auch das objective C beim Mac bilden hier den eigentlichen Schwerpunkt in dieser Gruppe. Besonders stark werden diese Sprachen durch entsprechende Libraries.

Java bildet dann bei den Mainstream Sprachen den letzten Block. Java bietet eine gut durchdachte Sprache mit einem sehr guten Umfang an bereitstehenden Funktionen. Die besondere Stärke spielt diese Sprache aus meiner Sicht besonders im Enterprise Bereich aus. (Thema Application Server wie z.B. JBoss).


Aber schauen wir uns einfach einmal die Entwicklung an. Wenn man eine Sprache lernen will, dann sollte es ja evtl. etwas sein, dass auch eine gewisse Zukunft hat. (Ich gehe an dieser Stelle einmal davon aus, dass es um das richtige erlernen einer Sprache geht und nicht um die Schulischen Ansatz. Bei letzterem würde meine Wahl ganz klar auf Modula-2, Pascal oder ein minimalisches Java fallen)

Hier kommen aus meiner Sicht zwei Bereiche in Frage:

- Java - Ist massiv im Einsatz und wird im Enterprise Bereich ständig weiter entwickelt.

- .NET - Ist aus meiener Sicht die jüngste Entwicklung (von Microsoft). Wurde auch entsprechend aufgenommen und z.B. im Projekt Mono für andere Platformen nachentwickelt. (Ja - .NET selbst ist keine Programmiersprache. Aber ich fasse hier Visual Basic und C# und was sonst noch so darunter kreucht und fleucht mit ein!)

Also von mir eine klare Absage an alle alternativen Projekte, die iregdnwas bereit stellen. Es gibt viele interessante Dinge und Entwicklungen, aber am Anfang sollte man sich etwas am Mainstream ausrichten, da
- die Anzahl der Nutzer größer ist
- das Angebot an Literatur größer ist
- Hier auch schlicht mehr Entwickelt wird.

Phyton, tcl/tl, perl, PHP, clips, .... haben garantiert alle auch ihre Existenzberechtigung und es gibt auch garantiert Vorteile für die einzelnen Sprachen, aber wenn man noch keine Ahnung hat, dann würde ich davon meine Hände lassen.

Ein Argument, das alle anderen Argumente toppen würde, ist natürlich die Verfügbarkeit eines Lehrers. Es gibt nichts besseres als jemanden, der einem Hilft. Und da ist die Sprache dann schon fast egal. Wenn Du erst einmal einen Einblick in eine Sprache hast, ist der Wechsel relativ leicht!

Konrad
 

PapasSohn

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So, ich habe mir die ganzen empfohlenen Sprachen mal angeschaut:
Mit C++ hatte ich vor einiger Zeit schon mal angefangen, allerdings fand ich es ziemlich blöd, nur Konsolen-Programme zu bauen (nach VB ist man halt schon etwas verwöhnt...).
Bis zur GUI-Programmierung bin ich deshalb gar nicht gekommen, ich habe aber gelesen, dass es da auch wieder Probleme geben soll, was das Systemübergreifende angeht.

Java würde mich schon interessieren - aber wie sieht es hier mit graphischen Oberflächen usw aus?

Wie gesagt, ich habe nicht vor, ein Betriebsystem o.Ä. zu programmieren, sondern nur kleine, feine Progrämmchen, die einem das tägliche Leben erleichtern. Und wenn nun die Gestaltung einer Oberfläche dafür schwieriger ist, als die Programmierung selbst, ist das ja nicht ganz zweckmäßig ;)
 

SilentCry

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Java würde mich schon interessieren - aber wie sieht es hier mit graphischen Oberflächen usw aus?
Schau Dir netbeans (www.netbeans.org) an. Gratis. Keine Sorge, klingt idiotisch ist aber eine GUI für (u.a.) Java. Damit habe ich in 15 Minuten eine GUI-Todo-List-Applikation erstellt, nur so zum Üben.

Wie gesagt, ich habe nicht vor, ein Betriebsystem o.Ä. zu programmieren, sondern nur kleine, feine Progrämmchen, die einem das tägliche Leben erleichtern. Und wenn nun die Gestaltung einer Oberfläche dafür schwieriger ist, als die Programmierung selbst, ist das ja nicht ganz zweckmäßig ;)
Dann nim bitte RealBasic. Ich hatte das am Powerbook - schneller geht es nicht, wenn Du, wie ich, VisualBasic-Erfahrung hast, bist Du damit wirklich am besten bedient imho. Steile Lernkurve, echtes RAD, durchdachte GUI.
 
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