Musik Problem: Laute Musik/ Bass ohne die Nachbarn zu nerven!

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  1. doomed

    doomed Thread Starter Mitglied

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    Hallo,

    also ich habe folgendes Problem. Ich komme grad bei elektronischer Musik erst richtig in den Genuss, wenn ich Musik laut höre und mit stärkerem Bass. Nun ziehe ich aber in ein Mehrfamilienhaus um. :rolleyes:

    Gibt es technische Möglichkeiten die Lautstärke möglichst auf meinen Wohnraum zu beschränken oder zu dämmen? Ich dachte da an Standfüße für den Subwoofer etc. ... Wie sollte ich die Boxen positionieren? Vielleicht habt ihr noch weitere Vorschläge?!

    Vielen Dank für alle Tipps!

    PS: Mit Kopfhörern kann ich mich nicht anfreunden :/

    doomed
     
  2. diatonic

    diatonic Mitglied

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    Da durch musik ja bekanntlich schallwellen entstehen wird dies ziemlich schwierig. Die einzige Möglichkeit wäre, die boxen/Subwoofer nicht direkt auf den boden zu stellen.

    Sonst kannst'e nur auf gute wandisolierung hoffen ;-)
     
  3. Sol

    Sol Mitglied

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    Bau dir nen Raum-im-Raum und stell die Lautsprecher zur entkopplung auf ne dicke Granitplatte.
     
  4. fallen

    fallen Mitglied

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    mein vater hat einen bekannten, der in einem alten, umgebauten bunker wohnt. durch die 3 meter dicken wände kommt kein schall durch...

    wäre ja vielleicht ne idee... :D
     
  5. fox78

    fox78 Mitglied

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    Hat man das nicht früher mit Eierpaletten gemacht :hehehe:

    fox78
     
  6. The_MiGo

    The_MiGo Mitglied

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    Such mal nach Absorberfüsse. Da gibt es ne Menge und das sollte schon recht viel Leisten. Dann vielleicht das Ganze noch auf eine schwere Steinplatte und schon ist es seht gut entkoppelt.

    Natürlich kann man ab bestimmten Pegel nichts mehr machen. Da helfen nur Kopfhörer mit gutem Bass... ;)
     
  7. patriwag

    patriwag Mitglied

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    Ich habe mal irgendwo gesehen, Dass man Schallwellen fast zu 100 % absorbieren kann, indem man weitere Lautsprecher anschließt, diese aber genau andersrum ansteuert als die eigentlichen lautsprecher. Somit prallen 2 Schallwellen aufeinander und absorbieren sich gegenseitig. Es sei allerdings sehr aufwändig.
     
  8. teqqy

    teqqy Mitglied

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    Bayer hat ein Schaum entwickelt das Schall schluckt. Das ganze gibts auch in diversen Farben. Aber ich glaube, da wäre die Raum-in-Raum Lösung um längen günstiger :)
     
  9. Mr. D

    Mr. D Mitglied

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    Du bekommst von mir ein DANKE dafür, dass du dir darüber Gedanken machst. Ich habe nämlich so einen Kollegen unter mir wohnen, der mich zur Weißglut treibt mit seiner Elektro-Mucke. Stundenlanges oomph-oomph-oopmh. Jeden verdammten Tag.
    War schon ein paar Mal unten, um ihn freundlich darauf hinzuweisen, leider halten seine guten Vorsätze nicht lange an. Vermieterin hat auch schon auf ihn eingewirkt, mit mäßigem Erfolg.
    Bei ihm ist die Musik wirklich nicht unbedingt laut, aber der Subwoofer überträgt sich über die Wände und macht dich echt mürbe irgendwann.
     
  10. Das mit dem Absorbieren durch ein zweites Lautsprecherpaar klappt nur beim Bass recht gut. Das Problem ist aber, dass er dann selber auch nichts mehr hört :D.

    Wie siehts mit dreieckigen Schaumstoff an den Wänden aus? Sieht leider nicht sehr gut aus, könnte aber durchaus helfen.

    Andere Möglichkeit: Die Nachbarn mal zu einem Kinoabend in den eigenen vier Wänden einladen, vielleicht zeigen sie dann etwas mehr Verständnis.
     
  11. Holger-Holger

    Holger-Holger Mitglied

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    Es hilft wirklich nur Raum im Raum. Nicht ohne Grund werden im Wohnungsbau Wohnungstrennwände aus Leichtbauweise mit 2 getrennten, sich nicht berührenden Schalen hergestellt. Das ist auch der Ansatz bei Raum im Raum. Innerer Raum berührt an möglichst wenigen, definierten Punkten die äußere Hülle. Wie schon oben erwähnt...
    Prinzip: Luftschall durch Trennung der Ebenen, Körperschall durch Masse
     
  12. busa85

    busa85 Mitglied

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    sehr interessanter Thread. Ich habe mir letztens für meinen Schreibtisch ein 2.0 System gekauft, der Subwoofer, der auch den Verstärker enthält steht unter dem Tisch. Letztens habe ich aber gemerkt, dass man Bass und ein paar dumpfe Geräusche von der Musik auch im Hausflur hören kann, obwohl die Anlage nur auf Zimmerlautstärke läuft. Ich habe unter die "Füße" vom Subwoofer noch solche Filzaufkleber geklebt, wie man sie z.b. auch unter Stühlen benutzt. Ansonsten hilft wahrscheinlich nur Türen schließen...
     
  13. sDesign

    sDesign Mitglied

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    Also mein Tipp wäre "Mach lieber nichts an den Wänden!". Das Problem ist nämlich das du beim Aufbringen von diesen Schallschluckenden Stoffen, die im Endefekt ja auch eine Wärmeisolierende Wirkung haben den Temperaturverlauf durch die Wand änderst. Dies kann dann unter Umständen zu der sehr schlechten Eigenschaft von Tauwasserbildung führen. Dies gilt natürlich hauptsächlich für Außenwände.

    Am besten wäre es wenn du dir mal angewöhnst etwas leiser zu hören. Denn die Schallübertragung in Mehrfamilienhäusern ist eine andere als in Einfamilienhäusern und wen man dann einen Stock drüber was von deiner Mucke hört is das für deine Ohren garnicht gut ;)
     
  14. doomed

    doomed Thread Starter Mitglied

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    Also schonmal vielen Dank für die Ratschläge. Um solche "Spikes" für den Subwoofer komme ich wohl nicht drum rum.

    Wirklich laut höre ich eigentlich nicht. Aber ich stelle die Anlage meistens so ein, dass die Mitten und besonders der Bass im Vordergrund stehen und Stimmung machen. Brauche einen warmen/ satten Klang.

    Was mich immer wieder überrascht ist, dass der Bass außerhalb des Zimmers "scheinbar" um einiges stärker ist (Klar ich höre ja auch "nur" den Bass/ oder wirkt ein Raum auch wie ein Resonanzkörper?). Momentan steht der Subwoofer unter dem Schreibtisch und ich höre ihn weniger, als wenn ich etwas weiter weg stehe :/
     
  15. Zwergenkönig

    Zwergenkönig Mitglied

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    Wie wärs denn einfach mal damit zu fragen, wann es nicht stört, bevor du da große bauliche Maßnahmen tätigst.
     
  16. censorcaesar

    censorcaesar MacUser Mitglied

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    Wohn hier in nem sanierten DDR Plattenbau und hab nen Gitarrenspieler über mir. Auch ziemlich nervig, wenn der anfängt zu spielen und zu singen. Zum Glück keine E-Gitarre.

    Wenigstens weiß ich so warum ich studiere. :D

    Um mir irgendwann ein schönes Einfamilienhaus im Grünen kaufen zu können ohne nervige Nachbarn.
     
  17. ideofunk

    ideofunk Mitglied

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    Halt, KEINE Spikes!

    Die koppeln die Box an den Boden an und leiten die Resonanzen weiter. Nimmt man nur, wenn man ein Gehäuse "ruhig stellen" will...

    In Deinem Fall muß ENTkoppelt werden, also brauchst etwas, das die Schwingungen dämpft.
    Probiers mal z.B. mit einer schweren Betonplatte (Baumarkt) und halbierten Tennis-oder Squashbällen darunter, das wird die billigste Lösung sein.
     
  18. jastone

    jastone Mitglied

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    Mein Nachbar gibt in seiner Wohnung gegen Abend Gitarrenunterricht - für Anfänger! :music: :koch:
     
  19. SonOfNyx

    SonOfNyx Mitglied

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    Schallabsorber an die Wände kleistern zur Schallisolierung? Ganz blöde Idee! Damit versaut man sich nur die Raumakustik durch Auslöschen von Reflexionen. Ein Raum brauch eine gewisse Nachhallzeit, um angenehm zu klingen - je nachdem ob man den Raum zum Wohnen, für Reden, für Musik, für Studios, o.ä. plant, nimmt man andere Zielwerte zur Hand. Die Akustik des Raums wird dann gezielt mit einigen Schallabsorbern oder Reflektoren beeinflusst, um ein möglichst optimales Ergebnis zu bekommen. Ein komplettes Zukleistern der Wände und Decken führt nur zu einer grausigen Akustik.

    Die Höhen werden sowieso am schnellsten gedämmt, die Mitten sind etwas schwieriger und ganz kompliziert wirds mit den Bässen - um die Bässe also die tiefen Frequenzen dämmen zu können, braucht man einen Luftraum - jede Dämmung, die direkt Kontakt mit der Nachbarwand/decke hat wirkt nur bedingt bis gar nicht. Die Entkopplung mit Spikes und einer Granitplatte löscht primär eher ungewünschte Resonanzfrequenzen aus und sorgt nur sekundär für ein gewisses Maß an Schallisolierung (und zwar nur durch die Granitplatte - die aber auch entsprechend gelagert werden muss)

    Eine wirklich effektive Schallisolierung erreichst du nur mit einer Raum-in-Raum Lösung. Du musst dich wohl oder übel damit abfinden, dass du Abends nur mit weniger Bass (bzw weniger Lautstärke) oder über Kopfhörer hören kannst.
    Die effektiven Maßnahmen sind alle sehr aufwändig und teuer und hängen häufig mit aufwändigen Baumaßnahmen verbunden.
     
  20. Macmolle

    Macmolle Mitglied

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    Nun ja kommt drauf an worauf der Woofer steht,
    -Laminat etc entkoppeln (puck)
    -Fliesen etc.ankoppeln (unter den Spikes eine Absorberplatte,am besten Schiefer legen,welche widerrum eine Filzmatte für den Kontakt mit dem Boden hat)
    den Woofer nicht in der Ecke platzieren,hierbei gilt:eine Verdoppelung der Schallleistung entspricht einer Schallpegelerhöhung um 3 dB,und wenn der Woofer in der Ecke steht kommen ohne weiteres 6dB zusammen.Also den Woofer am besten zwischen beide Satelliten und soweit in den Raum stellen das dieser trocken,präzise und trotzdem noch schön saftig klingt.
    Das du denn Tiefbass deines Nachbarn hörst liegt in der Natur der Sache.
    bitte lesen http://www.umweltbundesamt.de/laermprobleme/publikationen/infraschall.pdf
     
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