Postversand. Wer haftet?

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  1. MediMan

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    Hi, ich habe vor gut einem Monat zwei Eintrittskarten über Ebay versteigert. Die Zahlung lief reibungslos über Paypal ab und der Versand geschah versichert per Deutsche Post. Nun sind die Karten nie angekommen, da angeblich der Empfänger und Absender nicht ermittelt werden konnte. :confused: Ware lagert nun in Marburg und soll nach einem Anruf von mir, angeblich an den Käufer nachgesendet werden

    Natürlich hat der Käufer den Käuferschutz bei Paypal gestellt und sein Geld zurück verlangt. Im Gegenzug habe ich Verkäuferschutz gestellt und alle erforderlichen Unterlagen (Einlieferungsbescheid sowie Sendungsverfolgungnachricht) eingereicht. Gestern erfuhr ich nun das der Käufer das Geld zurück erhielt und Paypal von mir das Geld zurück will.

    Ist das Rechtens? Hafte ich als Privatverkäufer solange bis die Ware beim Käufer ordnungsgemäß angekommen ist oder habe ich meine Schuldigkeit ab dem versicherten Versand getan?

    Ich werde so oder so nie wieder Paypal-Verkäufe bei Ebay anbieten und auch die Post komplett meiden. :mad:
     
  2. OFJ

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    Warum hast Du die Ware denn an eine falsche Adresse geschickt und wie hoch ist der Schaden?
     
  3. MediMan

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    Nein, war die richtige Adresse. Nach einem Anruf bei der Posthotline, erfuhr ich auch das die die richtige Adresse haben. Schaden: 150€
     
  4. OFJ

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    Woran lag es dann, dass es nicht zur Auslieferung kam (Kein Name an der Haustür etc.)?
     
  5. Kovu

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    PayPal hat (leider?) recht. Der Schadenverursacher ist die Post.

    Bezahl PayPal das Geld und fordere deinerseits das Geld von der Post ein.
     
  6. MacEnroe

    MacEnroe Mitglied

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    Nach so einem Vorfall musst du aber auch verstehen, dass viele Käufer nicht
    auf Vorkasse eingehen. Dann bleibst du ggfls. auf den Karten sitzen.

    Sowas passiert aber - aus eigener Erfahrung - sehr selten. Mir ist es noch
    nie passiert mit der Post.
     
  7. aretiss

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    dachte die post streikt grad, ist es vielleicht deswegen einfach nicht zugestellt worden?
     
  8. skoops

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    Ich hatte einen ähnlichen Fall mit Paypal schon, und deren Grundregel lautet: Wenn es keine Unterschrift vom Empfänger gibt die den Empfang der Sendung (egal was dann im endeffekt im Paket/Umschlag war) bestätigt, geht per default das Geld zurück an den Empfänger. Daher sind alle meine Paypal-bezahlten Artikel perönlich zu übergebende Sendungen mit End-to-End Tracking (meistens UPS)
     
  9. Dacht ich auch, trotzdem war am Mittwoch eine erst am Montag bezahlte Maus im Briefumschlag per Post gekomemn :confused:

    Die streiken nicht überall hab ich dann erfahren.
     
  10. djofly

    djofly Mitglied

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    Ähm, beim Privatverkauf trägt das Risiko für den Versand immer der Käufer! Wenn du als Verkäufer den Versand nachweisen kannst, bist du raus!
    Die Vorgehensweise von Paypal ist meiner Meinung nach völlig falsch. Ich würde das Geld nicht zurückbuchen lasssen bzw. eine Abbuchung von denen stornieren lassen.
     
  11. aretiss

    aretiss Mitglied

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    spielt überhaupt keine rolle, da man beim registrieren bei paypal deren agb zustimmt. und jetzt rate mal, wie paypals verhalten bei der nichtzustellung von sendungen ist? geld zurück an käufer/ empfänger! diesem verhalten hat auch der verkäufer/ absender ausdrücklich zugestimmt!
     
  12. OFJ

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    Das macht die Sache doch wieder für beide Parteien kompliziert! Wenn den Käufer keine Schuld trifft (wenn er also die Annahme nicht verweigert hat, seinen Briefkasten auch beschriftet hat etc.) braucht er doch nicht auch noch unter dem ganzen Vorfall leiden!

    Mach es wie Kovu es vorgeschlagen hat.
     
  13. djofly

    djofly Mitglied

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    Ich weiß schon, warum ich als Verkäufer niemals Paypal benutzen würde...so was ist einfach unseriös.
    AGBs hin oder her - die müssen ja auch nicht immer rechtlich in Ordnung sein.
     
  14. aretiss

    aretiss Mitglied

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    da muß ich dir zustimmen, ich akzeptiere paypal als verkäufer auch nicht!
     
  15. OFJ

    OFJ Mitglied

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    Also mir ist PayPal komplett suspekt, nutze es überhaupt nicht.
     
  16. djofly

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    Es gab ja genügend Beispielberichte z.B. in der c't, die gezeigt haben, dass da einiges schief läuft.
     
  17. jan

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    Naja, gegen den Kauf per Paypal spricht eigentlich wenig. Gerade wenn man was im Ausland (z.B. in den USA) bestellt/ersteigert/wasuauchimmer find ichs eigentlich sehr praktisch.
     
  18. titof

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    Wie schön wäre es doch, wenn sich die Leute mal die AGB durchlesen würden bevor sie sich bei Paypal anmelden...
     
  19. jan

    jan Mitglied

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    Hab ich gemacht... oder auf wen war das jetzt bezogen?
     
  20. MediMan

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    Ich habe heute Morgen noch mit Paypal gesprochen und mir wurde geraten, einen Widerspruch einzulegen. Das habe ich nun auch gemacht und direkt einen Verkäuferschutz beantragt. Zum Glück haben die momentan kein Zugriff auf mein Konto, weswegen die auch nicht an Ihr Geld kommen. Sollte das trotz allem nicht zu meinen Gunsten ausgehen, werde ich mal überlegen ob es sich lohnt einen Anwalt einzuschalten. Bringt zwar nur Kosten, aber hier geht es dann ums Prinzip. Immerhin habe ich alle Beweise des Versandes in meiner Hand und vom Käufer gibt es nur eine Aussage die Ware nicht erhalten zu haben. Da kann ja jeder kommen...

    Verkaufen werden ich definitiv nie wieder mit Paypal. Kauf schon ehr.
     
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