Paypal aus Sicht eines Verkäufers

Ceekay

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Hallo, Macuser!

Paypal hat ja bei Ebay Geschäften sehr viele Vorteile für den Käufer...mal eine Frage dazu:

Kann ein Käufer theoretisch behaupten, ein Paket wäre leer gewesen oder der Artikel kaputt und einfach das Geld zurückziehen? Wie kann sich ein VERKÄUFER vor Betrügereien dieser Art schützen? Wo liegt die Beweislast??

Hoffe auf Klärung.

Gruß, CK
 
so wie mir erzählt wurde, bucht paypal das geld ohne angst vor verlusten erstmal zurück...
dann liegt es am verkäufer zu beweisen, dass alles ok war.

was sehr schwierig ist.

*argh gerade wo ich auf diesen thread antworte...*
 
so wie mir erzählt wurde, bucht paypal das geld ohne angst vor verlusten erstmal zurück...
dann liegt es am verkäufer zu beweisen, dass alles ok war.

was sehr schwierig ist.
 
ich kanns dir bald sagen weil ich als verkäufer gerade so einen fall habe (käufer wählt unvers. versand --> versand nach italien dauert ewig --> käufer meldet bei paypal das er nix erhalten hat --> paypal nimmt mit mir kontakt auf (die schicken eine mail und es ist in deinem paypal account ersichtlich) --> binnen 3 Tagen musst du reagieren sonst wird mit ziemlicher sicherheit gegen dich entschieden, die rufen dich nichtmal an wenn du nicht täglich deinen PP account checkst hast du also ein großes problem --> hab mal den postbeleg und eine erklärung hingefaxt --> kannst nur faxen emailen geht nicht

im moment ist der status noch offen
 
icyderguru schrieb:
t --> kannst nur faxen emailen geht nicht

im moment ist der status noch offen

Hi,
liegt sehr wahrscheinlich daran das ein Fax den Status eines Dokuments
hat, eine e-mail nicht.
Gruß
 
Paypal sind Schw...backen. Auch ich habe als Verkäufer Ärger genug und als Kunde kostet es mich ab nächstem Jahr auch noch was. Wozu also?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo!

Ich kann nur aus dem Erfahungsbericht meines Vaters erzählen, etwa ein 3/4 Jahr her: Kunde ersteigert bei eboy, bezahlt per paypal, Ware verschickt, Kunde bewertet Verkäufer, ein paar Wochen später: Kunde holt Geld über Paypal zurück. Daraufhin ist mein Vater als Verkäufer durch diverse einschlägige Paypal-Foren gesurft und fand sich unter einem ganzen Pulk von Paypal-geschädigten Verkäufern wieder. Die Ware war weg (ordnungsgemäß verschickt und wohl auch angekommen) - das Geld auch.

Aus der Sicht des Verkäufers - wie ich finde - ist Paypal der letzte Dreck.

Besonders mies fand ich von ebay, dass man seinen Paypal-Dings nicht mehr aus dem Profil löschen konnte! Es gab Beschwerden ohne Ende; jetzt scheint das allerdings zu gehen.

Gruß
Manjo
 
jou, so ist das. paypal ist geil wenn man schnell kaufen und bezahlen will. echt eine großartige sache!!

dies setz aber vorraus, dass es faire geschäfte sind.

sobald arschl....er am werk sind haste als verkäufer mit paypal einfach nur gelitten... aber leutz, das liegt nicht an paypal sondern an den menschen die meinen, dass es ihnen nur gut geht, wenn sie die mitmenschen über den tisch ziehen...
...aber dafür kann ja paypal nix...
 
Ist aber unglaublich wie viele Betrüger es online gibt. Ich habe meiner Ma einen kleinen Onlineshop eingerichtet als sie arbeitslos wurde und was sie da schon erlebt hat war der Hammer. Betrüger mit falscher Adressangabe (Ware ist seltsamerweise angenommen worden), Großwertige Nachnahmesendungen die nicht abgeholt werden, Geldzurückbuchungen ohne Angabe von Gründen und ohne Rücksendung der Ware, Ungedeckte Konten, Keine Rechnungsbegleichung. Ehrlich gesagt, der Gewinn ist weg, nur wegen der Betrüger. Der Mensch scheint wirklich betrügen zu wollen, wenn er es einfach nur fast anonym kann.

Und wie otis schon sagte, dass lag nicht an Paypal. Das sind die Menschen. Aber was solls, die Betrüger bekommen von uns immer einen drauf. Ich schicke sofort einen Anwalt oder die Polizei hinterher. Auch wenn das Gut niedrigpreisig ist. Es geht mir dabei ums Prinzip und der Anwalt kann auch immer das eingetriebene Geld samt seiner Ausgaben behalten. Ach ja, und zur Polizei gehe ich auch öfters. Sowas lasse ich mir und meiner Familie einfach nicht bieten.

Ich weiss nicht wie es andere machen, aber es scheinen sich zu wenige zu wehren gegen Onlinebetrüger. Vor allem kommen die wenigsten nicht auf die Idee, einfach mal zur Polizei zu gehen. Warum vergessen das die meisten? Mir hat ein Gang zur Polizei schon so manches Geld für einen Anwalt gespart und sogar zweimal die Ware sicherstellen können. Und dafür zahle ich gern meine Steuern.
 
Ceekay schrieb:
Hallo, Macuser!

Paypal hat ja bei Ebay Geschäften sehr viele Vorteile für den Käufer...mal eine Frage dazu:

Kann ein Käufer theoretisch behaupten, ein Paket wäre leer gewesen oder der Artikel kaputt und einfach das Geld zurückziehen? Wie kann sich ein VERKÄUFER vor Betrügereien dieser Art schützen? Wo liegt die Beweislast??

Hoffe auf Klärung.

Gruß, CK

Ich fand Paypal Anfangs recht gut, inzwischen aber nicht mehr so:rolleyes: .

Es birgt doch einige Risiken, zum einem sollten man immer seinen E-Mail Account der bei Paypal registriert ist checken, denn der Käufer kann auch noch einige Zeit nach Beendigung eines Kaufes, eine Beschwerde einreichen.

Paypal fordert einen dann auf zu reagieren, innerhalb einer gewissen Frist, tut man dass nicht, dann bucht Paypal schon allein deshalb das Geld wieder an den Käufer zurück.

Das Problem ist dann, dass man die Äusserung, solllte man aus irgendwelchen Gründen daran gehindert wesen sein, nicht nachholen kann, haben die einmal eine Entscheidung getroffen, belasten die das Paypal Konto mit dem Betrag, den der Käufer seinerzeit gezahlt hat, gerät man dann mit seinem Konto ins Minus, (steht in den Geschäftsbedingungen, die man beim Anmeldung akzeptiert hat, Paypal Konto, die ins Minus geraten, müssen umgehend ausgeglichen werden), muss man das umgehend ausgleichen, ansonsten beautragen die eine Inkassoagentur mit der Betreibung der offenen Forderung, was dann weitere Kosten entstehen lässt.

Das Problem bei der Geschichte ist, dass in so einem Fall, die Forderung auf Paypal übergeht, das heisst, auch keine noch so gute oder richtige Erklärung mit Beweisen nützt dann mehr was, eine einmal von Paypal getroffene Entscheidung ist endgültig, auch wenn ich im nachhinein, der Käufer behauptet, dass er keine Lieferung bekommen hat, ich aber einen Ablieferungsnachweis vorweisen kann, nutzt dass dann nichts mehr, da Paypal dann trotzdem auf seiner Forderung besteht, und ich die bezahlen muss.

Ich müsste dann den Käufer verklagen, und mir mein Geld so zurückholen, so eine Klage verlangt aber erst einmal dass ich weitere Kosten aufbringen, Vorschuss für den Rechtsanwalt, und Gerichtskostenvorschuss, usw. und dann ist es noch nicht gesagt, dass der Käufer dann auch um Unterliegensfalle, dann überhaupt Geld hat, dass zu zahlen.

Wenn nicht würde ich auch wieder in die Röhre schauen, hätte dann noch mehr Geld ausgegeben.

Paypal ist für den Verkäufer nicht ohne Risiken, deshalb mache ich es inzwischen nicht mehr gerne, wie geschrieben, zu Anfangs, fande ich dass ganz gut, aber inzwischen habe ich mitbekommen, was dass für Risiken für mich als Verkäufer beinhaltet.

Der einzigste Vorteil für einen Verkäufer ist eigentlich der umgehende Zahlungseingang, aber wenn man genau überlegt, so toll ist das auch nicht, in der Regel brauche ich immer ein paar Tage, wenn ich bei Ebay was versteigert habe, bis ich dass dann eingepackt, und zur Post gebracht habe, wenn der Käufer das eilig hat, kann er per Onlineübeweisung bezahlen, das ist dann auch spätestens nach 2-3 Tage auf meinem Konto, also vielleicht eine Ersparnis von 2 Tagen wenn es schlecht läuft.
Manche Überweisungen waren sogar in der Vergangenheit schon am nächsten Tag auf meinem Konto.

Man sollte bei Paypal Verkäufen immer darauf achten, dass man den E-Mail Account der bei Paypal registriert ist, regelemässig kontrolliert, denn über diesen Account kommen etwaige Meldungen über einen Streitfall, der von einem Käufer ausgelöst wurde, um umgehend zu reagieren, denn allein durch die Nichtreaktion, kann man schon verlieren.

Bei Paypal Verkäufen, die Ware immer noch gegen Ablieferungsnachweis versenden, d.h. per Einschreiben, oder als Paket, wenn der Käufer behauptet, dass er kein Paket erhalten hat, dann verlangt Paypal von einem, dass man einen Ablieferungsnachweis vorlegt, kann man das nicht, hat man schon allein deshalb dann schon verloren.

Wenn man reagiert, auf Paypal Beschwerden, immer umfassend und ausführlich reagieren, denn, wie oben schon geschrieben, hat Paypal einmal eine Entscheidung getroffen, ist die endgültig, und man hat dann den Ärger mit Paypal.
 
Ceekay schrieb:
Hallo, Macuser!

Paypal hat ja bei Ebay Geschäften sehr viele Vorteile für den Käufer...mal eine Frage dazu:

Kann ein Käufer theoretisch behaupten, ein Paket wäre leer gewesen oder der Artikel kaputt und einfach das Geld zurückziehen? Wie kann sich ein VERKÄUFER vor Betrügereien dieser Art schützen? Wo liegt die Beweislast??

Hoffe auf Klärung.

Gruß, CK

Jetzt mal konkret zu deiner Frage, so ein Fall ist immer blöd, hatte ich in der Vergangenheit auch schon, war denn beim verpacken jemand Drittes mit dabei, wenn ja, wäre das sehr hilfreich, dann könnte Derjenige als Zeuge angegeben werden, dass sich in dem Paket tatsächlich etwas befand.
In meinem Fall wurde der Inhalt gestohlen, als sich der Käufer etwas beruhigt hatte, hat er festgestellt, dass das Paket anscheinend schon einmal geöffnet wurde, das wäre eine Möglichkeit, die man auch immer in Betracht ziehen sollte, also nicht nur, der Käufer will mich bescheissen, sondern auch, dass das Paket tatsächlich ohne Inhalt ist, weil der Inhalt auf dem Transportweg gestohlen wurde.

Eine generelle Aussage, ob die das Geld zurückziehen, das kann man so nicht sagen, man sollte auf so eine Beschwerde aber möglichst umfassend reagieren, Zeugen benennen usw. ob das Paypal ausreicht weiss ich auch nicht, das Problem ist halt in so einem Fall, entscheidet Paypal gegen den Verkäufer, wird das Konto der Verkäufers mit dem Summe belastet, die dem Käufer erstattet wird, und der Verkäufer muss sein Paypal Konto dann ausgleichen, sofern kein Guthaben vorhanden gewesen ist, dass dadurch verbraucht wurde.

Man hat als Verkäufer dann halt Probleme mit Paypal, entweder dadurch, dass das Paypal Konto in Minus gerutscht ist, und man es ausgleichen muss, oder dadurch, dass ein entsprechendes Guthaben verbraucht wurde, und man von Paypal das zurückhaben möchte.

Man hat dann die Wahl, je nach Sachlage, entweder Paypal zu verklagen, wenn man denn ein Guthaben hatte, dass durch die Rückbelastung verbraucht wurde, oder aber den Käufer, wenn die Behauptungen nicht stimmten, die zur Rückbelastung führten.

In beiden Fällen, muss man aber noch einmal Geld in die Hand nehmen, und der Ausgang ist Ungewiss.

Als Rat für die Zukunft, ich würde Paypal nicht mehr anbieten, das Risiko als Verkäufer dann nachher dumm dazustehen ist einfach sehr hoch, wenn es ein Käufer eilig hat, dann kann er ja auch per Onlineüberweisung zahlen, dann ist das Geld meistens auch schon nach ein paar Tagen da.

Und den Käuferschutz, gibt es von Ebay ja auch, als Verkäufer ist das sogar der bessere Weg, da man da mehr Möglichkeiten zum reagieren hat.
 
Ich habe zur Zeit als Kunde einen Disput geöffnet bei Paypal, weil ich über ebay ersteigerte Ware nicht erhalten habe, gezahlt am 04.05.06 .
Selbst mit Zudrücken aller vorhandenen Augen kann die spanische Post nie und nimmer so lange brauchen, bis die Ware hier eintrifft, die Erfahrung sagt mir, daß das im Regefall höchstens 2 Wochen dauert, habe schon sehr viele Artikel von verschiedenen Anbietern erhalten, immer in diesem Zeitfenster.
Der Verkäufer reagiert weder auf E-Mails(weder direkt, noch per ebay verschickt), noch schreibt er einen Kommentar auf der Disput-Seite von Paypal.

Somit wird mir nach Ablauf der Wartezeit wohl nichts anderes übrig bleiben, das als Reklamation hochzustufen und die Reaktion von Paypal abzuwarten.

Vor diesem Hintergrund bin ich ganz froh, daß es diese Möglichkeit gibt, per Paypal Druck auszuüben und auch das Geld zurückzubuchen.
 
paypal ist schrott. es ist richtig teuer, ich musste an paypal ca. 30 euro zahlen, um ein 800 euro notebook darüber abwickeln zu können. zudem bietet paypal dem käufer riesenbetrugsofferten, die ja auch gerne genutzt werden.
für käufer ists natürlich top, aber wenn alles auf dem rücken der verkäufer ausgetragen wird, taugts nichts. ich lasse mittlerweile die finger davon.
 
Massnahmen zum Käufer-/Verbraucherschutz gehen oft zu Lasten des Verkäufer/Händler. Irgendeiner muss ja im Zweifelsfall der Dumme sein und das ist heute nunmal der Verkäufer.

Aber unterm Strich rechnet sich das vielleicht wieder, da durch den besseren Schutz potentielle Kunden eher zu Spontankäufen bereit sind. Die guten Kunden können dann die bösen sozusagen ausgleichen. Zumindest denkt man sich das mit den ganzen Verbraucherschutzmassnahmen wohl so. Siehe z.B. das 14-tägige Rückgaberecht beim Versandhandel, wenn der Kunde davon Gebrauch macht hat der Händler die Kosten.
 
Als Käufer finde ich PayPal spitze. Bei ausländischen Firmen bezahle ich mittlerweile bevorzugt via PayPal statt mit Kreditkarte. Auch zwischen bekannten Geschäftspartnern ist es eine gute Sache. Außerdem bietet es viele Möglichkeiten (z.B. Abrechnung über Kreditkarte oder Bankeinzug). Für den internationalen Zahlungsverkehr gibt es keine günstigere und einfachere Lösung.

Als Verkäufer habe ich PayPal aber nach einigen weniger erfreulichen Erfahrungen ausgeschlossen.
 
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