Parallels Desktop: Datenträger werden aufgrund fehlerhaften Herunterfahrens überprüft

*rael*

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Hallo,
habe meinen iMac von 2019 durch langes Drücken des Ausschaltknopfes herunterfahren müssen. Seitdem läuft MacOS normal, aber Parallels Desktop 15 lässt sich nicht mehr starten. Entweder es erscheint das kleine Parallels Desktop Logo und dort steht dann startet, aber es passiert nichts, oder es wird gestartet und dann erscheint über eine Stunde die obige Meldung „Datenträger werden aufgrund fehlerhaften Herunterfahrens überprüft.“ ohne dass etwas passiert. Der iMac lässt sich dann auch nicht mehr runterfahren oder Neustarten, außer durch langes Drücken des Ausschaltknopfes. Habt ihr ne Idee wie ich Parallels Desktop wieder zum Laufen bekomme? Besten Dank im Voraus.
 

tocotronaut

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datenträgerprüfung kann durchaus mal nen tag dauern...

ist noch eine Festplatte im imac verbaut?
oder eine reine SSD?
oder ein Fusion Drive?
 

Schiffversenker

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datenträgerprüfung kann durchaus mal nen tag dauern...
Das sollte man in der Aktivitätsanzeige ja erkennen, ob ws passiert oder der Prozess einfach blockiert.
 

bernie313

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Vermutlich ist virtuelle Maschine von Windows defekt, die im Backup gesicherte VM wiederherstellen sollte das Problem beheben.
 

wiefra3

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Um so öfters du gewaltsam abbrichst um so mehr machst du kaputt, einfach laufen lassen. Ich hatte das bei einem alten Windows Rechner von 2013, der hat 5 Tage gebraucht bis er wieder lief. Meine Schwester hat immer und immer wieder den Stecker gezogen, weil es hier nicht schnell genug ging. auch da war bereits einer der ersten SSD verbaut (80GB von Samsung)
 

*rael*

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Vielen Dank für eure Tipps, werde heute Abend versuchen Parallels Desktop wieder zu starten.
 

*rael*

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Vermutlich ist virtuelle Maschine von Windows defekt, die im Backup gesicherte VM wiederherstellen sollte das Problem beheben.
Danke für die Info. Was müsste ich dazu genau machen? Für Backup nutze ich Time Machine. Finde ich dort die gesicherte VM?
 

Schiffversenker

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Wenn du sie nicht ausgeschlossen hast: natürlich.
An der gleichen Stelle im Verzeichnisbaum wie auf dem Original (im Zweifel: Findersuche und als Kriterium die Größe nehmen, so eine VM hat ja sicher ein paar GB)..
 

mike33

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In der Standard-Einstellung erfolgt keine Sicherung der VM mit Time Machine. Du solltest die VM reparieren. Anleitungen dazu gibt es auf der Webseite von Parallels.
 

Schiffversenker

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In der Standard-Einstellung erfolgt keine Sicherung der VM mit Time Machine.
Das wäre mir neu, daß TM irgendetwas auslässt außer Logs, Caches und temporären Dateien.

Edit: Auch unter Big Sur - wovon aber nie die Rede war - werden nur die Apple-Systemdateien nicht gesichert.
 

mike33

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Das wäre mir neu, daß TM irgendetwas auslässt außer Logs, Caches und temporären Dateien.
Das macht auch nicht TM sondern Parallels, wo es eine (abwählbare) Grundeinstellung gibt, dass die VMs vom TM-Backup ausgenommen werden. Macht ja auch Sinn.
 

lisanet

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Das wäre mir neu, daß TM irgendetwas auslässt außer Logs, Caches und temporären Dateien.

Edit: Auch unter Big Sur - wovon aber nie die Rede war - werden nur die Apple-Systemdateien nicht gesichert.
Programme können durchaus von sich aus Ausnahmen von TimeMachine machen. So z.B. Xcode, das die jeweiligen Derived Data Ordner ausnimmt.
 

Schiffversenker

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Das macht auch nicht TM sondern Parallels, wo es eine (abwählbare) Grundeinstellung gibt, dass die VMs vom TM-Backup ausgenommen werden. Macht ja auch Sinn.
Das ergibt natürlich Sinn, ist aber anscheinend neu - und könnte Leuten, die sich ihre Software und die Einstellungen nicht anschauen eine Menge Ärger machen.
Bisher wurde in zahlreichen TM-Threads den Benutzer von VMs immer empfohlen, diese explizit auszunehmen und mit einem Backupprogramms des Gastsystems zu sichern, um die Datenmengen zu verringern.
 

alterjager

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Eine Sicherung von virtuellen Maschinen wäre ja auch Wahnsinn.

Die gesamte VM ist eine Datei. Einmal Über Parallels Windows aufrufen und schon ist die VM geändert und wird wieder komplett abgespeichert.

Das heißt, solange die VM geöffnet ist, wird jede Stunde die komplette VM neu gesichert. (Du brauchst nichts darin machen, Windows macht immer irgendwas)

Bei einer VM von 50-60GB kannst du dir ausrechnen, wie lange dein Speicherplatz reicht.

Grüße
 

lisanet

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Bei einer VM von 50-60GB kannst du dir ausrechnen, wie lange dein Speicherplatz reicht.
Das könnte sich mit Big Sur und dem Vorgehen von TimeMachine für externe Backupplatten APFS zu verwenden, deutlich ändern, nämlich, dass nur die geänderten Datenblöcke neu geschrieben werden. Ob das nun bei einer VM konkret weniger Aufwand als bisher bedeutet, habe ich bis dato noch nicht ermitteln können. Aber die grundsätzliche Funktionalität von APFS legt das nahe.
 

*rael*

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So, nach etwas über einer Stunde war die Datenträgerüberprüfung beendet und es läuft wieder alles wie es soll. Danke an die Tipps hier und Memo an mich: Geduld, Geduld, Geduld.
 

Schiffversenker

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Eine Sicherung von virtuellen Maschinen wäre ja auch Wahnsinn.

Die gesamte VM ist eine Datei. Einmal Über Parallels Windows aufrufen und schon ist die VM geändert und wird wieder komplett abgespeichert.
War aber bisher (bis wann?) genau so. Drum immer wieder die hinweise, VMs aus der TM-Sicherung auszunehmen. Weil vielen nicht so wirklich kompetenten Nutzer:innen das nicht klar war.
Trotzdem finde ich eine Voreinstellung zum Ausschluß im Programm problematisch.
Gerade die weniger Kompetenten schauen nicht unbedingt nach, was ein Programm - hier Parallels - erlaubt und ermöglicht, denken dann aber gerne, daß TM ja alles sichert (wie es bis vor Kurzem ja auch war).
Oder ploppt da bei P. was auf bei der Ersteinrichtung mit einem Hinweis?
Aber Hinweise klicken gerade die "Ich-bin-ja-Nur-Nutzer" häufig bis meistens sofort weg.
Und dann sind die Windows-Daten einfach mal weg.
 
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