OSX - Nach SSD Klon wird die Festplatte nicht richtig angezeigt

Dieses Thema im Forum "Mac OS Software" wurde erstellt von leschi, 10.07.2018.

  1. Faraway

    Faraway Mitglied

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    Die Vorgehensweise mit CCC sieht bei mir etwas anders aus.
    - Das System ist auf einer externen mit TB angeschlossenen SSD1
    - Das backup System ist auf einer weiteren externen mit TB angeschlossenen SSD2
    - Jede Nacht um 3 Uhr wird SSD1 mit CCC auf SSD2 gesichert
    - Kurz vor einem System Update aktualisiere ich die Sicherung auf SSD2 (Dauer unter 2 Minuten)
    - Systemupdate installieren, und nehme wir an er schlägt fehl
    - Booten von SSD2 und Sicherung mit CCC zurückspielen von SSD2 auf SSD1. Dauert weniger als 5 Minuten weil der Update nur wenige GB verändert hat die jetzt kopiert werden.
    - Booten von SSD1 und alles ist wieder beim Alten.

    - Wenn es ganz böse kommt und SSD1 "unbrauchbar" wurde arbeite ich mit SSD2 weiter und baue SSD1 später wieder in Ruhe auf. Meist mach ich dann SSD1 platt und CCC kopiert alles und baut auch die Reco Partition wider auf.

    Parallel dazu gibt es noch zwei weiter Backup auf der alten HD und ein Image in der NAS und TM in der NAS.

    Die HFS vs APFS Überlegung spielt dabei eigentlich keine Rolle.
     
  2. Faraway

    Faraway Mitglied

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    Ich sehe die Vorzüge von APFS ganz klar. Es ist schon lange Stand der Technik physische und logische Datenträger zu entkoppeln. Das System der Partitionen ist uralt und wird nicht mehr benötigt seit meistens eine Platte gleich eine Partition ist.
    Aber mehr wird auf der grossen Mehrzahl der iMacs und iBooks auch nicht benötigt. Das ist eine Umgebung in der APFS seine Stärken nicht ausspielen kann. Es bleibt nur eine verwirrende Anzeige noch freien Speichers und ein langsamerer Systemstart ohne greifbare Vorteile zu haben. Deshalb bleiben viele bei HFS.

    ps. Viele MBA etc. haben sehr wenig SSD Speicher. Die TM Snapshots kommen da wohl weniger zum Tragen.
     
  3. dg2rbf

    dg2rbf Mitglied

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    Hi,
    nur, ist APFS noch nicht ganz Ausgereift, was ich so in verschiedenen Foren lese, haben einige User noch Probleme damit.

    Gruß Franz
     
  4. Faraway

    Faraway Mitglied

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    Vermutlich ist das so aber es ist schwer aus Foren eine belastbare Aussage abzuleiten. Mir fehlt der unmittelbare Nutzen um umzusteigen und dann u.U. das Risiko von Kinderkrankheiten zu haben.
     
  5. lisanet

    lisanet Mitglied

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    Wie du ja selbst feststellst, ist es mit Berichten aus Foren schwer, die Qualität einer neuen Software verlässlich zu beurteilen. Warum dann Angst vor irgendwelchen, angeblichen "Kinderkrankheiten" haben? Ich kann mir partout nicht vorstellen, dass so etwas zentrales wie ein Dateisystem einfach ausgerollt wird, ohne sich im üblichen Maße sicher zu sein, dass es funktioniert.

    Bitte jetzt keine Beispiele, wie das bei der ersten Beta auch ein Fusion-Drive konvertiert wurde und das nur mit Mühe zurück zu setzen war. Das war eine Developer-Beta! Die darf das.

    Ich habe bislang keine Fehler erlebt mit APFS. In der kurzen Zeit, seit 10.13 das anbietet ist aber auch das noch nicht aussagekräftig.

    Zum Nutzen. Snapshots sind ein echter Nutzen. Im Terminal "sudo tmutil snapshot" eingeben, eine Betasoftware installieren, für mies empfinden und dann per Recovery-Boot und TimeMachine "rückstandslos" zum vorherigen Zustand zu kommen, hat echt was. Geht komfortabler, einfacher und schneller als jedes Hantieren mit externen CCC Platten.

    Oder copy-on-write. Das ist performanter und verlässlicher als journaling auf HFS, selbst bei einem Stromausfall während eines Schreibvorgangs bleiben die Daten unversehrt.

    Auch der Vorteil beim kopieren von Dateien. Das geht faktisch in Nullzeit, da erst bei Änderungen die dann relevanten Datenblöcke neu geschrieben werden, und nur die und nicht das komplette File, d.h. auch Speicherplatz wird optimierter genutzt.

    Abgesehen davon, werden Platten und Systeme immer größer und von daher wird HFS auch mal an die Grenzen der internen 32bit kommen und nicht mehr alle Daten adressieren können.

    Auch sollte die HFS+ leidige Sache mit korrupten Filesystemen, die auch durch eine "Reparatur" nicht mehr wiederhergestellt werden können, der Vergangenheit angehören, eben wegen copy-on-write, mehr atomaren Operationen, besserem handling von Metadaten etc.

    IMHO sind das handfeste Vorteile.
     
  6. leschi

    leschi Thread Starter Mitglied

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    Mir lässt das keine Ruhe ;D

    Ich hab die neue SSD im APFS und GUID formatiert und anschließend über das Festplattendienstprogramm versucht die alte SSD auf die neue zu Klonen.

    Dabei kommt folgender Fehler
    WhatsApp Image 2018-07-12 at 13.55.49.jpeg

    Ich habe von der alten SSD gebootet und über diese das FPDP gestartet.

    Hat jemand eine Lösung dafür ?
     
  7. yew

    yew Mitglied

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    Hi
    der sicherste Weg ist doch immer, nicht von dem System zu booten, das man wieder herstellen möchte,
    ..... bleibt dann nur noch das Booten von der Recovery oder von einem anderem System

    Gruß yew
     
  8. Macschrauber

    Macschrauber Mitglied

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    Booten von Recovery ist auch manchmal Käse wenn die Recovery auf einer Platte ist die geklont/wiederhergestellt werden soll. Am schönsten ist es vom Stick zu booten. Mit System Installer oder einer Recovery drauf. Von Apple gibts einen Recovery Disk Assistant mit dem man eine Recovery von Platte auf Stick kopieren kann. Nicht irritieren lassen dass der uralt ist, funktionierte bei mir auch mit neueren System.
     
  9. leschi

    leschi Thread Starter Mitglied

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    danke für die Vorschläge :):) werde ich gleich mal ausprobieren :)
     
  10. Faraway

    Faraway Mitglied

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    Ich lese immer wieder vom USB Stick. Warum wird keine kleine HD/SSD genommen? Dort passt ein komplettes System mit noch einigen lieb gewordenen Tools drauf. Ist das bei Systemausfall nicht um einiges bequemer?
    Meine beiden 256GB SSDs benutze ich bei vielen Spielereien und finde das sehr praktisch. Mit 100€ ist das doch erschwinglich.
     

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