OSX - Nach SSD Klon wird die Festplatte nicht richtig angezeigt

Dieses Thema im Forum "Mac OS Software" wurde erstellt von leschi, 10.07.2018.

  1. leschi

    leschi Thread Starter Mitglied

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    Hallo, ich habe mir eine SSD für mein MacBook Pro 2015 gekauft (1 TB).
    Mithilfe von CarbonCopy habe ich die originale SSD auf die gekaufte geklont. Anschließend folgte der Umbau und die gekaufte SSD wurde in das MacBook gebaut. Alles hat einwandfrei funktioniert, auch OSX bootet ohne Probleme.

    Leider stellte ich fest, dass OSX sehr lange braucht um zu booten. Im Internet habe ich gelesen dass man die gekaufte SSD als Startvolumen eintragen soll. In den Einstellungen taucht sie jedoch nicht auf, obwohl ich erfolgreich von der gebootet habe.

    Fotos sind im Anhang

    Hat jemand eine Lösung zu dem Problem ?

    Vielen Dank im voraus !!!

    Leopold
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  2. WeDoTheRest

    WeDoTheRest Mitglied

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    Installier mal das letzte Combo Update für Dein OSX drüber und mach einen PRAM-Reset.
    Neustart hast Du sicher schon gemacht.
     
  3. efx

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    PRAM reset sollte genügen danach ist das Startvolume immer die erste Festplatte/SSD.
    Es ist jedoch seltsam das unter Systemeinstellungen - Startvolume nichts angezeigt wird. 'Erste-Hilfe' im 'Festplatten-Dienstprogramm' mal durchgeführt?
    Ggf. auch mal einen sicheren Systemstart durchführen (Rechner einschalten , 'shift' Taste gedrückt halten bis das Apple Logo erscheint).
     
  4. lisanet

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    Für mich sieht das irgendwie merkwürdig aus, dass deine SSD mit "disk0s1" bezeichnet wird.
    Eigentlich sollte disk0s1 die EFI-Partition sein. Ich halte von CCC nicht sonderlich viel und tippe daher darauf, dass hier CCC Mist gebaut hat.

    Mein Vorschlag:

    Versuche von der Recovery zu booten (falls CCC eine mit kopiert hat) und von dort aus mittels des Festplattendienstprogramm nochmals von deiner alten SSD auf die neue, interne SSD zu "klonen". Das FPDP nennt das "Wiederherstellen". Du kannst davon ausgehen, dass Apple mit seinen eigenen Dateisystemen und Partionsschemata richtig umgehen kann.

    Wegen CCC:
    Das war mal gut zu Zeiten bis Mac OS X 10.7. Ab dann gabs nur noch irgend welche workarounds mit der Recovery-Partition, blockweises Klonen wurde eingestellt (das ist übrigens das einzig wahre Klonen, alles andere ist simples Datei-Kopieren) und als APFS raus kam, hat ausgerechnet CCC darüber so getan, als sei es brandgefährlich, APFS zu verwenden (aus meiner Sicht nur deswegen, weil dateibasiertes kopieren prinzipbedingt nicht mit APFS-Snapshots bzw hardlinks umgehen kann, also CCC seine Felle davon schwimmen sah).
     
  5. leschi

    leschi Thread Starter Mitglied

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    Danke für die Antwort, leder zeigt er durch den PRAM Reset trotzdem nichts an
     
  6. yew

    yew Mitglied

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    Hi
    .... und den safe boot auch schon gemacht??

    Geh mal im FPDP rechts oben auf die Info und poste das Bild

    Gruß yew
     
  7. leschi

    leschi Thread Starter Mitglied

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    Das was zum Schluss geholfen hat war OSX neuzuinstallieren :/

    Vielen dank für eure Vorschläge und eure Zeit !!! :dance::drink:

    beste Grüße

    Leopold
     
  8. Schiffversenker

    Schiffversenker Mitglied

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    Ich bin auch unter 10.9 noch zufrieden mit CCC - als Backupprogramm brauche ich allerdings kein echtes Klonen, aber im Gegensatz zu TimeMachine kann ich verschiedene externe Platten auf verschiedenen Backupplatten sichern.
    Hat Apple nicht auch selbst im FPDP das echte Klonen irgendwann abgeschafft?
     
  9. lisanet

    lisanet Mitglied

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    Zu Apple:
    Im Gegenteil. Die aktuellen Versionen haben ein blockweises Kopieren, also ein echtes Klonen. Du erkennst das daran, dass das FPDP verlangt, dass die Zielplatte mindestens so groß sein muss, wie die Quell-Platte.

    Zu CCC:
    Als reines Backupprogramm für externe Datenplatten ist CCC schon ok. Da wird ja auch keine Recovery, keine Versions etc gebraucht. Wenn du allerdings dort hardlinks verwendest, dann wird sich die Kopie halt vergrößern. Wie gesagt, als reines Backup für Datenfestplatten echt ok, aber zum Klonen der Systemplatte eher zweitklassig. Lies dir mal auf der Homepage durch, was alles mit der Recovery getan wird, oder das ganze über APFS, oder der Versuch mit den "Safety Net snapshots" mit denen versucht wird, die ureigene TimeMachine Funktion der verschiedenen Stände nachzubilden.
    Ok, CCC will damit Geld verdienen, das können sie ja gerne. Aber so zu tun, dass CCC die einzige sinnvoll durchdachte Backupstrategie ist oder gar fürs Klonen der Systemplatte eher heran gezogen werden soll als die Möglichkeiten von Apple, ist schon etwas, ich sag mal, gewagt.

    Mal ein Beispiel, was CCC anrichtet mit den ganzen Behauptungen -> Systemupdate

    Da CCC einen guten Ruf genießt und auch hier im Forum im Zweifelsfall immer empfohlen wird, wenn das System von einer Platte auf eine andere übertragen werden soll, oder als Backup vor einem Systemupdate, glauben halt viele eher unbedarfte User das natürlich und beschäftigen sich nicht mit den Möglichkeiten ihres Systems.
    Gehen wir mal von einem aktuellen System mit 10.13 und einer SSD mit APFS Dateisystem aus.
    Was wird also getan? Ein Backup via CCC auf eine externe Platte. Die externe Platte ist aber sicher HFS+, da APFS ja so Sch**** ist. Dann wird das Systemupdate geladen und installiert. Wenn da was schief läuft, hat man ja das tolle Backup mit CCC. Hhhm. Also booten von der HFS-Platte und Zurückklonen. Auf was denn nun? Auf eine APFS-SSD oder eine HFS+SSD? Klappt dann alles mit Preboot / Recovery / VM für APFS oder mit der Recovery bei HFS+? Muss der User da was manuell anstossen?
    Selbst wenn alles richtig klappt, braucht das eine ganze Menge Zeit, ist ja schließlich zweimal Klonen.

    Wie sieht das mit Bordmittlen aus?

    Da die SSD schon auf APFS war, erstellt der Installer beim Systemupdate automatisch einen Snapshot und installiert erst dann das neue System.
    Wenn nun das Systemupdate schief geht, kann man einfach von der Recovery-Partion, die APFS ja ebenso hat, booten, dort den Punkt "Aus TimeMachine-Backup wiederherstellen" anwählen, auch dann wenn man noch nie TimeMachine verwendet haben sollte, oder die externe TimeMachine-Platte/TimeCapsule/NAS/Server gar nicht angeschlossen ist.
    Du kriegst dann eine Auswahl der lokalen Snapshots und wählst dort einfach eben den vorher lokal erzeugten Snapshot aus. Der "Restore" davon geht drastisch schneller, da ja alle Dateien schon vorhanden sind und lediglich wieder als aktuell erklärt werden müssen.

    Jetzt frag dich mal, warum CCC das nicht so erwähnt und sich nicht mit dieser Möglichkeit der Bordmittel vergleicht.

    Sorry für den langen Beitrag, aber das musste ich mal los werden.
     
  10. wibsi

    wibsi Mitglied

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    Hallo, ich hatte die fast gleiche Vorgangsweise wie du, CCC hat perfekt funktioniert, der 1. Start dauerte nicht mal 20 sec., aber ich hatte vor dem Umbau die Externe schon im aktiven Zustand als Startvolume in den Systemeinstellungen ausgewählt, möglicherweise war das der entscheidende Punkt.
    Gruß
     
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