OSX - Nach SSD Klon wird die Festplatte nicht richtig angezeigt

Diskutiere das Thema OSX - Nach SSD Klon wird die Festplatte nicht richtig angezeigt im Forum Mac OS Apps.

  1. leschi

    leschi Thread Starter Mitglied

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    Hallo, ich habe mir eine SSD für mein MacBook Pro 2015 gekauft (1 TB).
    Mithilfe von CarbonCopy habe ich die originale SSD auf die gekaufte geklont. Anschließend folgte der Umbau und die gekaufte SSD wurde in das MacBook gebaut. Alles hat einwandfrei funktioniert, auch OSX bootet ohne Probleme.

    Leider stellte ich fest, dass OSX sehr lange braucht um zu booten. Im Internet habe ich gelesen dass man die gekaufte SSD als Startvolumen eintragen soll. In den Einstellungen taucht sie jedoch nicht auf, obwohl ich erfolgreich von der gebootet habe.

    Fotos sind im Anhang

    Hat jemand eine Lösung zu dem Problem ?

    Vielen Dank im voraus !!!

    Leopold
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  2. WeDoTheRest

    WeDoTheRest Mitglied

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    Installier mal das letzte Combo Update für Dein OSX drüber und mach einen PRAM-Reset.
    Neustart hast Du sicher schon gemacht.
     
  3. efx

    efx Mitglied

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    PRAM reset sollte genügen danach ist das Startvolume immer die erste Festplatte/SSD.
    Es ist jedoch seltsam das unter Systemeinstellungen - Startvolume nichts angezeigt wird. 'Erste-Hilfe' im 'Festplatten-Dienstprogramm' mal durchgeführt?
    Ggf. auch mal einen sicheren Systemstart durchführen (Rechner einschalten , 'shift' Taste gedrückt halten bis das Apple Logo erscheint).
     
  4. lisanet

    lisanet Mitglied

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    Für mich sieht das irgendwie merkwürdig aus, dass deine SSD mit "disk0s1" bezeichnet wird.
    Eigentlich sollte disk0s1 die EFI-Partition sein. Ich halte von CCC nicht sonderlich viel und tippe daher darauf, dass hier CCC Mist gebaut hat.

    Mein Vorschlag:

    Versuche von der Recovery zu booten (falls CCC eine mit kopiert hat) und von dort aus mittels des Festplattendienstprogramm nochmals von deiner alten SSD auf die neue, interne SSD zu "klonen". Das FPDP nennt das "Wiederherstellen". Du kannst davon ausgehen, dass Apple mit seinen eigenen Dateisystemen und Partionsschemata richtig umgehen kann.

    Wegen CCC:
    Das war mal gut zu Zeiten bis Mac OS X 10.7. Ab dann gabs nur noch irgend welche workarounds mit der Recovery-Partition, blockweises Klonen wurde eingestellt (das ist übrigens das einzig wahre Klonen, alles andere ist simples Datei-Kopieren) und als APFS raus kam, hat ausgerechnet CCC darüber so getan, als sei es brandgefährlich, APFS zu verwenden (aus meiner Sicht nur deswegen, weil dateibasiertes kopieren prinzipbedingt nicht mit APFS-Snapshots bzw hardlinks umgehen kann, also CCC seine Felle davon schwimmen sah).
     
  5. leschi

    leschi Thread Starter Mitglied

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    Danke für die Antwort, leder zeigt er durch den PRAM Reset trotzdem nichts an
     
  6. yew

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    Hi
    .... und den safe boot auch schon gemacht??

    Geh mal im FPDP rechts oben auf die Info und poste das Bild

    Gruß yew
     
  7. leschi

    leschi Thread Starter Mitglied

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    Das was zum Schluss geholfen hat war OSX neuzuinstallieren :/

    Vielen dank für eure Vorschläge und eure Zeit !!! :dance::drink:

    beste Grüße

    Leopold
     
  8. Schiffversenker

    Schiffversenker Mitglied

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    Ich bin auch unter 10.9 noch zufrieden mit CCC - als Backupprogramm brauche ich allerdings kein echtes Klonen, aber im Gegensatz zu TimeMachine kann ich verschiedene externe Platten auf verschiedenen Backupplatten sichern.
    Hat Apple nicht auch selbst im FPDP das echte Klonen irgendwann abgeschafft?
     
  9. lisanet

    lisanet Mitglied

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    Zu Apple:
    Im Gegenteil. Die aktuellen Versionen haben ein blockweises Kopieren, also ein echtes Klonen. Du erkennst das daran, dass das FPDP verlangt, dass die Zielplatte mindestens so groß sein muss, wie die Quell-Platte.

    Zu CCC:
    Als reines Backupprogramm für externe Datenplatten ist CCC schon ok. Da wird ja auch keine Recovery, keine Versions etc gebraucht. Wenn du allerdings dort hardlinks verwendest, dann wird sich die Kopie halt vergrößern. Wie gesagt, als reines Backup für Datenfestplatten echt ok, aber zum Klonen der Systemplatte eher zweitklassig. Lies dir mal auf der Homepage durch, was alles mit der Recovery getan wird, oder das ganze über APFS, oder der Versuch mit den "Safety Net snapshots" mit denen versucht wird, die ureigene TimeMachine Funktion der verschiedenen Stände nachzubilden.
    Ok, CCC will damit Geld verdienen, das können sie ja gerne. Aber so zu tun, dass CCC die einzige sinnvoll durchdachte Backupstrategie ist oder gar fürs Klonen der Systemplatte eher heran gezogen werden soll als die Möglichkeiten von Apple, ist schon etwas, ich sag mal, gewagt.

    Mal ein Beispiel, was CCC anrichtet mit den ganzen Behauptungen -> Systemupdate

    Da CCC einen guten Ruf genießt und auch hier im Forum im Zweifelsfall immer empfohlen wird, wenn das System von einer Platte auf eine andere übertragen werden soll, oder als Backup vor einem Systemupdate, glauben halt viele eher unbedarfte User das natürlich und beschäftigen sich nicht mit den Möglichkeiten ihres Systems.
    Gehen wir mal von einem aktuellen System mit 10.13 und einer SSD mit APFS Dateisystem aus.
    Was wird also getan? Ein Backup via CCC auf eine externe Platte. Die externe Platte ist aber sicher HFS+, da APFS ja so Sch**** ist. Dann wird das Systemupdate geladen und installiert. Wenn da was schief läuft, hat man ja das tolle Backup mit CCC. Hhhm. Also booten von der HFS-Platte und Zurückklonen. Auf was denn nun? Auf eine APFS-SSD oder eine HFS+SSD? Klappt dann alles mit Preboot / Recovery / VM für APFS oder mit der Recovery bei HFS+? Muss der User da was manuell anstossen?
    Selbst wenn alles richtig klappt, braucht das eine ganze Menge Zeit, ist ja schließlich zweimal Klonen.

    Wie sieht das mit Bordmittlen aus?

    Da die SSD schon auf APFS war, erstellt der Installer beim Systemupdate automatisch einen Snapshot und installiert erst dann das neue System.
    Wenn nun das Systemupdate schief geht, kann man einfach von der Recovery-Partion, die APFS ja ebenso hat, booten, dort den Punkt "Aus TimeMachine-Backup wiederherstellen" anwählen, auch dann wenn man noch nie TimeMachine verwendet haben sollte, oder die externe TimeMachine-Platte/TimeCapsule/NAS/Server gar nicht angeschlossen ist.
    Du kriegst dann eine Auswahl der lokalen Snapshots und wählst dort einfach eben den vorher lokal erzeugten Snapshot aus. Der "Restore" davon geht drastisch schneller, da ja alle Dateien schon vorhanden sind und lediglich wieder als aktuell erklärt werden müssen.

    Jetzt frag dich mal, warum CCC das nicht so erwähnt und sich nicht mit dieser Möglichkeit der Bordmittel vergleicht.

    Sorry für den langen Beitrag, aber das musste ich mal los werden.
     
  10. wibsi

    wibsi Mitglied

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    Hallo, ich hatte die fast gleiche Vorgangsweise wie du, CCC hat perfekt funktioniert, der 1. Start dauerte nicht mal 20 sec., aber ich hatte vor dem Umbau die Externe schon im aktiven Zustand als Startvolume in den Systemeinstellungen ausgewählt, möglicherweise war das der entscheidende Punkt.
    Gruß
     
  11. Faraway

    Faraway Mitglied

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    Die Vorgehensweise mit CCC sieht bei mir etwas anders aus.
    - Das System ist auf einer externen mit TB angeschlossenen SSD1
    - Das backup System ist auf einer weiteren externen mit TB angeschlossenen SSD2
    - Jede Nacht um 3 Uhr wird SSD1 mit CCC auf SSD2 gesichert
    - Kurz vor einem System Update aktualisiere ich die Sicherung auf SSD2 (Dauer unter 2 Minuten)
    - Systemupdate installieren, und nehme wir an er schlägt fehl
    - Booten von SSD2 und Sicherung mit CCC zurückspielen von SSD2 auf SSD1. Dauert weniger als 5 Minuten weil der Update nur wenige GB verändert hat die jetzt kopiert werden.
    - Booten von SSD1 und alles ist wieder beim Alten.

    - Wenn es ganz böse kommt und SSD1 "unbrauchbar" wurde arbeite ich mit SSD2 weiter und baue SSD1 später wieder in Ruhe auf. Meist mach ich dann SSD1 platt und CCC kopiert alles und baut auch die Reco Partition wider auf.

    Parallel dazu gibt es noch zwei weiter Backup auf der alten HD und ein Image in der NAS und TM in der NAS.

    Die HFS vs APFS Überlegung spielt dabei eigentlich keine Rolle.
     
  12. Faraway

    Faraway Mitglied

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    Ich sehe die Vorzüge von APFS ganz klar. Es ist schon lange Stand der Technik physische und logische Datenträger zu entkoppeln. Das System der Partitionen ist uralt und wird nicht mehr benötigt seit meistens eine Platte gleich eine Partition ist.
    Aber mehr wird auf der grossen Mehrzahl der iMacs und iBooks auch nicht benötigt. Das ist eine Umgebung in der APFS seine Stärken nicht ausspielen kann. Es bleibt nur eine verwirrende Anzeige noch freien Speichers und ein langsamerer Systemstart ohne greifbare Vorteile zu haben. Deshalb bleiben viele bei HFS.

    ps. Viele MBA etc. haben sehr wenig SSD Speicher. Die TM Snapshots kommen da wohl weniger zum Tragen.
     
  13. dg2rbf

    dg2rbf Mitglied

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    Hi,
    nur, ist APFS noch nicht ganz Ausgereift, was ich so in verschiedenen Foren lese, haben einige User noch Probleme damit.

    Gruß Franz
     
  14. Faraway

    Faraway Mitglied

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    Vermutlich ist das so aber es ist schwer aus Foren eine belastbare Aussage abzuleiten. Mir fehlt der unmittelbare Nutzen um umzusteigen und dann u.U. das Risiko von Kinderkrankheiten zu haben.
     
  15. lisanet

    lisanet Mitglied

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    Wie du ja selbst feststellst, ist es mit Berichten aus Foren schwer, die Qualität einer neuen Software verlässlich zu beurteilen. Warum dann Angst vor irgendwelchen, angeblichen "Kinderkrankheiten" haben? Ich kann mir partout nicht vorstellen, dass so etwas zentrales wie ein Dateisystem einfach ausgerollt wird, ohne sich im üblichen Maße sicher zu sein, dass es funktioniert.

    Bitte jetzt keine Beispiele, wie das bei der ersten Beta auch ein Fusion-Drive konvertiert wurde und das nur mit Mühe zurück zu setzen war. Das war eine Developer-Beta! Die darf das.

    Ich habe bislang keine Fehler erlebt mit APFS. In der kurzen Zeit, seit 10.13 das anbietet ist aber auch das noch nicht aussagekräftig.

    Zum Nutzen. Snapshots sind ein echter Nutzen. Im Terminal "sudo tmutil snapshot" eingeben, eine Betasoftware installieren, für mies empfinden und dann per Recovery-Boot und TimeMachine "rückstandslos" zum vorherigen Zustand zu kommen, hat echt was. Geht komfortabler, einfacher und schneller als jedes Hantieren mit externen CCC Platten.

    Oder copy-on-write. Das ist performanter und verlässlicher als journaling auf HFS, selbst bei einem Stromausfall während eines Schreibvorgangs bleiben die Daten unversehrt.

    Auch der Vorteil beim kopieren von Dateien. Das geht faktisch in Nullzeit, da erst bei Änderungen die dann relevanten Datenblöcke neu geschrieben werden, und nur die und nicht das komplette File, d.h. auch Speicherplatz wird optimierter genutzt.

    Abgesehen davon, werden Platten und Systeme immer größer und von daher wird HFS auch mal an die Grenzen der internen 32bit kommen und nicht mehr alle Daten adressieren können.

    Auch sollte die HFS+ leidige Sache mit korrupten Filesystemen, die auch durch eine "Reparatur" nicht mehr wiederhergestellt werden können, der Vergangenheit angehören, eben wegen copy-on-write, mehr atomaren Operationen, besserem handling von Metadaten etc.

    IMHO sind das handfeste Vorteile.
     
  16. leschi

    leschi Thread Starter Mitglied

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    Mir lässt das keine Ruhe ;D

    Ich hab die neue SSD im APFS und GUID formatiert und anschließend über das Festplattendienstprogramm versucht die alte SSD auf die neue zu Klonen.

    Dabei kommt folgender Fehler
    WhatsApp Image 2018-07-12 at 13.55.49.jpeg

    Ich habe von der alten SSD gebootet und über diese das FPDP gestartet.

    Hat jemand eine Lösung dafür ?
     
  17. yew

    yew Mitglied

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    Hi
    der sicherste Weg ist doch immer, nicht von dem System zu booten, das man wieder herstellen möchte,
    ..... bleibt dann nur noch das Booten von der Recovery oder von einem anderem System

    Gruß yew
     
  18. Macschrauber

    Macschrauber Mitglied

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    Booten von Recovery ist auch manchmal Käse wenn die Recovery auf einer Platte ist die geklont/wiederhergestellt werden soll. Am schönsten ist es vom Stick zu booten. Mit System Installer oder einer Recovery drauf. Von Apple gibts einen Recovery Disk Assistant mit dem man eine Recovery von Platte auf Stick kopieren kann. Nicht irritieren lassen dass der uralt ist, funktionierte bei mir auch mit neueren System.
     
  19. leschi

    leschi Thread Starter Mitglied

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    danke für die Vorschläge :):) werde ich gleich mal ausprobieren :)
     
  20. Faraway

    Faraway Mitglied

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    Ich lese immer wieder vom USB Stick. Warum wird keine kleine HD/SSD genommen? Dort passt ein komplettes System mit noch einigen lieb gewordenen Tools drauf. Ist das bei Systemausfall nicht um einiges bequemer?
    Meine beiden 256GB SSDs benutze ich bei vielen Spielereien und finde das sehr praktisch. Mit 100€ ist das doch erschwinglich.
     
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