Office zu iWork nachhaltig konvertieren

Gerdchen42

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Hallo zusammen,

als frischer PC2MAC Switcher bringe ich eine Menge Microsoft Office Dokumente mit auf meine MacBook Festplatte. Hier möchte ich nun mit iWork 08 weiter arbeiten, was auch bis auf ein paar unwesentliche Inkompatibilitäten prima klappt. Allerdings stört mich folgendes.

Zum Beispiel beim Öffnen einer "ehemaligen" Word Datei fragt mich Pages bei jedem Öffnen ob ich Warnungen überprüfen möchte. Nein, möchte ich nicht. Wenn ich das Dokument ohne Änderung schließen möchte, fragt mich Pages ob ich das Dokument sichern möchte. Nein, möchte ich nicht, es ist ja unverändert.

All dies geschieht bei einem Pages eigenen Dokument nicht. Offensichtlich arbeitet Pages in einem Kompatibilitätsmodus ohne das ehemalige Word Dokument zu vereinnahmen. Die Datei-Informationen sagen mir jedenfalls, dass es immer noch ein Word Dokument ist.

Wie kann ich also Office Dokumente nachhaltig zu iWork Dokumente konvertieren? Weiß jemand eine Antwort?

Danke und Gruß
Gerd
 

eMac_man

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Nun, wenn Du beim Schliessen die Nachfrage des Speicherns verneinst, dann bleibt es eben ein Office-Dokument. In Pages müsstest Du es also als Pages-Dokument und in Numbers als Numbers-Dokument abspeichern. Oder habe ich jetzt etwas falsch verstanden?
Gruss
der eMac_man
 
B

berbel01

weiß zwar nicht was es dir bringen soll, aber exportieren -> als DOC speichern sollte klappen....
 

Gerdchen42

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OK, danke, ich glaube ich hab's verstanden. Wenn ich das Word Dokument beende und Pages mich fragt ob ich es sichern möchte, dann legt es damit eine Pages-eigene Kopie an. Das hatte ich nicht bemerkt. Diese Kopie ist dann voll Pages-kompatibel. Soweit prima.

Das heißt jetzt aber, dass sich meine Dokumente so nach und nach duplizieren werden, von einer alten Word-Version in eine neue Pages-Version. Damit verliere ich jedoch die Kompatibilität zu Windows, richtig?
 

peterg

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Hallo,

mit Ausnahme von Texten, die man genauso gut mit TextEdit oder dem WordPad schreiben könnte, wird es früher oder später immer zu Kompatibilitätsproblemen kommen, die mehr oder weniger viel Handarbeit verlangen. Wenn es also darauf ankommt, Texte dauerhaft austauschbar zu halten (und PDF für den Austausch nicht ausreicht) und es sich eben nicht um so simpel formatierte Texte handelt, dann ist dafür nur eine Software sinnvoll, die auf allen in Frage kommenden Systemen verfügbar ist. Das ist derzeit nur bei OpenOffice/NeoOffice und mit Einschränkungen bei MS-Office der Fall. Dabei würde ich mich nicht darauf verlassen, dass jemand mal von einem erfolgreichen Austausch seiner Notizen für Tante Erna berichtet...

Peter
 

Gerdchen42

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Also wäre dann, wenn ich schon mal dabei bin zu konvertieren, Open(Neo)-Office die richtige Wahl? Hat zwar nicht jeder auf seinem Rechner aber kann sich jeder, wenn er will, installieren.

Da folgen dann gleich Fragen zu Open-Office: Sind eigentlich Open-Office Dokumente in MS-Office importierbar? Läuft Neo-Office zuverlässig und schnell genug auf dem Mac oder so zäh wie MS?
 

peterg

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Hallo,

die OpenOffice-Dokumente sind grundsätzlich untereinander austauschbar. Probleme bestehen teilweise bei Grafikformaten (Vektorgrafiken, wie man sie für Schaubilder gern verwendet) und bei nicht installierten Schriften. OpenOffice läuft auf allen Macs flott, die Mac OS X ausführen können; NeoOffice auf allen aktuellen Macs mit ausreichend Arbeitsspeicher (2 GB sollten es schon sein).

Der Datenaustausch über Programmgrenzen hinweg (z. B. von OpenOffice zu MS Office und zurück) hängt immer von den jeweils genutzten Funktionen ab. OpenOffice/NeoOffice kann Dateien von MS-Office ganz gut importieren oder exportieren. Doch im Einzelfall kann es zu Nacharbeiten führen.

Häufig erledigt sich der ganze Aufwand, weil es eine viel bessere Lösung gibt: PDF. Ich erhalte ständig Word-Dateien oder gar Excel-Dateien, die ich lieber als PDF-Datei erhalten hätte. Der Austausch auf Dateiebene ist immer erst dann erforderlich, wenn der Empfänger/in im Dokument weiterarbeiten soll.

Bevor Du Dir jetzt viel Arbeit machst: für den Privatgebrauch sind solche Überlegungen nicht so wichtig. In Schule oder Studium schon wichtiger. Wer dienstliche Sachen auf seinem privaten Rechner machen soll/will (Achtung! Arbeitsrecht und betriebliche Ordnung beachten. Das ist nämlich zumeist verboten und mindestens ein Grund für eine Abmahnung) muss schon mehr Überlegungen anstellen. Wer vom Datenaustausch lebt (z. B. als Freiberufler) sollte sich am besten zusätzlich eine Windows-Lizenz samt Software für seinen Rechner besorgen.

Peter
 
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