1. Wenn du alle Inhalte sehen, oder selber eine Frage erstellen möchtest, kannst du dir in wenigen Sekunden ein Konto erstellen. Die Registrierung ist kostenlos, als Mitglied siehst du keine Werbung!

Netzwerkfähiges Adressbuch Programm/Datenbank

Diskutiere das Thema Netzwerkfähiges Adressbuch Programm/Datenbank im Forum Datenbanken und Archiv Software.

  1. Roman78

    Roman78 Thread Starter Mitglied

    Beiträge:
    3.460
    Zustimmungen:
    1.536
    Mitglied seit:
    02.10.2006
    Achso.... Da ist dann in der Tat der Begriff "cloud" irreführend. Ist dann ja eher ein Client-Server Umgebung. Bei Cloud denke ich immer irgendwie an externen Dienstleistungen/Server und zwingend alles übers Internet. Das werde ich dann mal Probieren, mal sehen ob das auf dem Raspery läuft oder auf dem NAS.

    Nö Access finde ich nicht oversized, kommt wohl da her da ich Access wie Word und Excel zum standard Office zähle.

    Das mit dem BusyContacts habe ich mir nicht so durch gelesen... Ich bin bis zum Preis gekommen und fand 50 Euro für ein Rolodex etwas zu teuer.
     
  2. Roman78

    Roman78 Thread Starter Mitglied

    Beiträge:
    3.460
    Zustimmungen:
    1.536
    Mitglied seit:
    02.10.2006
    Hmmm Ich hatte noch keine Zeit etwas zu basteln. Aber ich habe etwas Zeit um mal herum zu suchen....

    Ich habe das hier gefunden: https://tom.alby.de/wie-man-ganz-viel-zeit-mit-einer-nas-verschwenden-kann/ und das sieht doch schon mal interessant aus und wäre so wie ich den Text lese, sogar ein Ersatz für das QnaP.

    Installation sieht auch super einfach aus: https://docs.nextcloudpi.com/en/how-to-install-nextcloudpi/

    Ich wage mich da mal dran.
     
  3. roedert

    roedert Mitglied

    Beiträge:
    11.469
    Zustimmungen:
    2.647
    Mitglied seit:
    05.01.2011
    Ein Pi ist von der Hardware bzgl Netzanbindung und Massenspeicheranbindung denkbar ungeeignet (ok, hat sich mit der aktuellen 4er-Version etwas gebessert). Außerdem ist ein auf SD-Karte installiertes OS auch nicht gerade perfekt.
    NextCloud/OwnCloud kann sicherlich ein NAS ersetzen - dann aber bitte auf vernünftiger Hardware.
    Wobei die richtige Freeware-NAS-Alternative eigentlich FreeNAS wäre.

    Ein NAS ist primär fürs LAN, Next/OwnCloud sind auch für mobilen Zugriff ausgelegt.
     
  4. Roman78

    Roman78 Thread Starter Mitglied

    Beiträge:
    3.460
    Zustimmungen:
    1.536
    Mitglied seit:
    02.10.2006
    Es ist ja erst mal ein Test. Aber mein QnaP TS-110 welches ich momentan nutze, hat bedeutende niedrigere Specs. Ein Marvell 6281 Single Core ARMv5 CPU mit 800Mhz und 256MB Ram. Da bring auch der Gigabyte-Anschluss nicht viel.

    Mir reicht der zugriff vom LAN, weil ich keine Mobilen Geräte nutze. Aber da wären wir wieder bei dem Problem mit dem Adressbuch welches auf dem NAS gespeichert werden sollte... Ein Teufelskreis :D

    Ich habe schon mal geschaut und das Odroid HC1 zieht ganz interessant aus.

    https://ownyourbits.com/nextcloudpi/
    https://www.pollin.de/p/odroid-hc1-einplatinen-computer-fuer-nas-und-cluster-anwendungen-810766

    Die Frage ist natürlich, habe ich bei der nextcloud noch normalen SMB zugriff? Dies ist natürlich zwingend erforderlich als Netzwerkspeicher. Des weiteren wird auch bei der Nextcloud, wie bei dem NAS in der Firewall der Zugang zum Internet blockiert.

    Ich sehe mir gerade auch mal die FreeNAS Möglichkeiten an. Es ging ja jetzt darum um CardDev ans laufen zu bekommen für die Mehrfachbenutzung von Adressen. Owncloud steht zumindest als Plugin zur Verführung. Da steht aber nicht explizit von CardDAV oder CalDAV. Dafür gibt es einen automated Comic Book downloader :kopfkratz: Hmmmm in der liste mit Offiziellen Plugins-Liste steht nextcloud drin aber owncloud wieder nicht. Da soll einer mal schlau werden.
     
  5. bowman

    bowman Mitglied

    Beiträge:
    2.537
    Zustimmungen:
    1.253
    Mitglied seit:
    08.10.2003
    ...Leute, er will nur ein Adressbuch. Das Packt ein Raspi mit Nextcloud locker, das hat sogar anno dunnemals auf meinem Raspi2 prima funktioniert. SD-Karten sind zwar nicht optimal, bei den geringen Schreibbelastungen des TE sollte das aber kein Problem sein - Backups braucht man natürlich trotzdem. Grosser Vorteil vom Raspi mit Nextcloud: Es gibt massig Tutorials...

    FreeNAS ist eine ganz andere Größenordung und für sein Adressbuchzeugs totaler Overkill, vor allem wen man es richtig machen will mit ZFS, ECC-RAM etc...
     
  6. ElectricWizard

    ElectricWizard Mitglied

    Beiträge:
    69
    Zustimmungen:
    52
    Mitglied seit:
    13.08.2019
    Baïkal. Ein schlanker CalDAV und CardDAV server. Hat mir viele Jahre gute Dienste geleistet.
    Wenn man den Rest von Nextcloud nicht braucht, ist Baïkal perfekt.
    http://sabre.io/baikal/
     
  7. roedert

    roedert Mitglied

    Beiträge:
    11.469
    Zustimmungen:
    2.647
    Mitglied seit:
    05.01.2011
    Ja klar, das wurde ja auch so empfohlen.
    Allerdings kam der TE in #47 auf die eventuelle Idee das Qnap NAS auch damit zu ersetzen - und da ist der Pi dann nicht mehr für geeignet.
     
  8. roedert

    roedert Mitglied

    Beiträge:
    11.469
    Zustimmungen:
    2.647
    Mitglied seit:
    05.01.2011
    Ja, Baikal auf dem kleinsten Pi würde dicke ausreichen - allerdings benötigt man dafür etwas Linux-KnowHow.
    Next- oder OwnCloud sind eigentlich schon oversized, gibt es aber als fertige Images wo man nur noch ein wenig Konfiguration in der Weboberfläche machen muss.
     
  9. Roman78

    Roman78 Thread Starter Mitglied

    Beiträge:
    3.460
    Zustimmungen:
    1.536
    Mitglied seit:
    02.10.2006
    Ich kam durch den Blogeintrag: https://tom.alby.de/wie-man-ganz-viel-zeit-mit-einer-nas-verschwenden-kann/ auf die Idee um das NAS zu ersetzen. Dann aber durch ein etwas besserer Hardware wie das PI, weil das ja eigentlich für RetroPie ja genutzt wird. Und wie gesagt, mein nas hat nur einen 800 Mhz Single Core CPU und 256MB speicher, da hat das PI ja schon bessere specs. Aber erst will ich das mal testen ob mir das zusagt.
     
  10. roedert

    roedert Mitglied

    Beiträge:
    11.469
    Zustimmungen:
    2.647
    Mitglied seit:
    05.01.2011
    Unterschiedliche Prozessoren kann man nicht einfach aufgrund der MHz vergleichen. Schwachpunkt des Pi (kleiner V4) ist aber die intern über USB2 angebundene LAN-Schnittstelle, Festplatten lassen sich ebenfalls nur über (den gleichen) USB2 anschließen.
    Realistisch wirst du damit eine Datenrate von ca 10 MB/s erreichen. Für einen carddav-Server überhaupt kein Problem, ein NAS macht damit aber keinen Spass.
     
  11. Roman78

    Roman78 Thread Starter Mitglied

    Beiträge:
    3.460
    Zustimmungen:
    1.536
    Mitglied seit:
    02.10.2006
    Ja stimmt. Und dann teilen sich die Festplatte und das Netzwerk noch einen USB Anschluss, also laut dem verlinktem Beitrag von oben. Ist ja aber auch nur erst mal ein Test, also bevor ich z.B. das Odrion oder was anderes kaufen sollte.
     
  12. ElectricWizard

    ElectricWizard Mitglied

    Beiträge:
    69
    Zustimmungen:
    52
    Mitglied seit:
    13.08.2019
    Ich mag's zwar nicht, aber fertige Images gibt es für Baikal auch: https://hub.docker.com/r/ckulka/baikal
    Klar ist nicht Mac-Klickibunti web interface:D
     
  13. bowman

    bowman Mitglied

    Beiträge:
    2.537
    Zustimmungen:
    1.253
    Mitglied seit:
    08.10.2003
    ...ich würde empfehlen: Schau dir mal die Synology DS918+ an (oder wenn dir zwei Platten reichen die DS218+ oder DS718+). Die Dinger können nicht nur Btrfs (und damit Snapshots) sondern sind auch Intel-basiert und können Docker ausführen. Was ist an Docker so toll? -> Du kannst sehr bequem und unabhängig von der Synology-Plattform auf ein riesen Repository an Intel-Linux-Basierten Containerimages zugreifen und im Handumdrehen allerlei Dienste installieren, die isoliert von einander laufen und nicht den Ressourcenhunger von VMs haben - gerade auf eher schwachbrüstigen NAS ist das ein riesen Vorteil. Bei mir läuft so Plex als Medienserver und Pi-Hole als Werbefilter, Nextcloud lässt sich so aber genauso an den Start bringen - und das bei weitem einfacher und wartbarer als bei der direkten Installation auf Blech. Und du brauchst kein zusätzliches Hardwaregeraffel - die SMB-Fileserverfunktion vom NAS kannst du selbstverständlich auch parallel zu den Dockerdiensten weiter nutzen. Der Vorteil an Docker ist halt die Kapselung, mir der man auch ggf. vom Internet aus zugängliche Dienste relativ gut isoliert vom NAS-Betriebssystem und den sonstigen darauf befindlichen Daten betreiben kann.

    Langer Rede kurzer Sinn: Wenn du ein bisschen Geld für ein gescheites neues NAS in die Hand nehmen kannst und dich auch mal ein bisschen in Docker einlesen willst, halte ich das für die langfristig solideste und bequemste Lösung - vor allem, wenn man evtl. noch mit der Inbetriebnahme von anderen Diensten liebäugelt...
     
  14. Roman78

    Roman78 Thread Starter Mitglied

    Beiträge:
    3.460
    Zustimmungen:
    1.536
    Mitglied seit:
    02.10.2006
    Das ist mir etwas zu overkill für ein Adressbuch. Und auch etwas zu teuer. Mir reicht die Funktionalität des Qnap aus, weil ich ja eigentlich nur ein SMB und FTP-share nutze. Und AFP für die etwas älteren Geräte.
     
  15. bowman

    bowman Mitglied

    Beiträge:
    2.537
    Zustimmungen:
    1.253
    Mitglied seit:
    08.10.2003
    ...ach, und ich sehe gerade: Synology bietet im eigenen App-Store einen CadDAV-Server an - du brauchst also noch nicht mal Nextcloud:

    https://www.synology.com/de-de/dsm/packages/CardDAVServer

    ...ich wünschte, ich bekäme Provision von Synology, so wie ich hier Werbung für den Laden mache...:teeth:
     
Die Seite wird geladen...
  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite weitersurfst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Akzeptieren Weitere Informationen...