Nervige Cookie-Hinweise im Browser verhindern (iOS)

BikerToni

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Mich nervt das am Mac. Gibt es da auch so was wie eine Lösung?
 

Faraway

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Ich verwende Cookie 5. Der verhindert erstmal nichts weil ja sonst oft Einschränkungen unvermeidlich sind aber er räumt alles was man nicht möchte wieder ab. So finden die meisten Seiten einen blitz blanken Rechner ohne ältere Spuren vor.
Cookies von abonnierten Seiten wie macuser.de wg. dem Userid und Password werden in Ruhe gelassen.

Vor einigen Monaten konnte ich die Werbeindustrie wunderbar live beobachten. Aus Versehen (wirklich) habe ich auf eine Werbung für Damenunterwäsche einer bestimmten Firma geklickt. Wochenlang waren auf allen Seiten sehr vieler Online Zeitungen (Spiegel, Stern, Focus etc.) auffällig viele Werbeeinblendungen genau dieser Firma. Da wurde ich ganz sauber verfolgt und gezielt angesprochen.
 

Carmageddon

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Ja mei … wenn ich eine Website betreibe, will ich in der Regel Geld damit verdienen und muss eben Cookies benutzen. In Europa gibt es nunmal die DSGVO, die einen dazu verpflichtet auf Cookies hinzuweisen. Das ist an sich für den User gut. Er kann sich damit einverstanden erklären oder nicht. Was ist denn daran schlecht?
Früher gab es das nicht und alle haben gejammert. Heute wird darüber gejammert, dass das Cookie-Banner stört.

Im Übrigen bekomme ich deutlich lieber Werbung über Dinge, die mich interessieren als beispielsweise zu Babywindeln oder Autos. Es ist nicht IMMER ALLES schlecht.
 
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Sorrow

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Steve Jobs Vater kam übrigens aus Syrien. Also immer gut auf den Aluhut aufpassen.
Und was hat Syrien mit dem Aluhut zu tun?

Ich mag nur diese Hetze aus der linken Ecke nicht, die immer dann einsetzt, wenn mal nicht absolut politisch korrektes und nicht in deren Meinungskorridor passendes geäußert wird. Diese Intoleranz der selbst ernannten Toleranten nervt extrem.

Wie war noch das eigentliche Thema? ;)
 
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maccoX

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Ja mei … Was ist denn daran schlecht? ... Heute wird darüber gejammert, dass das Cookie-Banner stört.
Der stört ja auch! Klar muss man als Seitenbetreiber das leider so machen, der hat auch keine Schuld. Das Problem ist die DSGVO und wenn man jetzt im Netz surft und auf einer Seite landet kommt immer so ein Banner, geht man zur nächsten Seite - wieder das gleiche Spiel usw. Das nervt und bringt 0 Nutzen, da der User nur noch genervt wegklickt - machen kann er ja eh nichts.

Das Einzige wo die Seitenbetreiber echt selbstverschuldet nerven ist wenn Facebook & Co integriert wird - und zwar so das diese direkt aktiv sind und Daten über wirklich jeden Nutzer sammeln. Das bringt dem Seitenbetreiber eigentlich kein Geld und dem User auch nichts, ausser eine riesige Datenverwertung und Profilerstellung über ihn.
 
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Lor-Olli

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private browsing…

Egal wie man zu Cookies und Bannern steht, ich finde es ganz sinnvoll den Usern klar zu machen: "Wir sammeln Eure Daten", "Wir" sind übrigens "fast Alle"! Die Gedankenlosigkeit mancher ist schon erschreckend und wenn sie nur selbst betroffen wären könnte man meinen: selbst schuld. Die große, vielen aber unbekannte Gefahr, sind die BigData Mengen die so zusammen kommen (wie uns Cambridge Analytica mal praktisch bewiesen hat…) - daraus resultiert, dass man, wenn man ca. 90-92% der User zuordnen kann, man über entsprechende Algorhythmen die restlichen "errechnen" (Statistik) kann! Die Mathematik dahinter übersteigt meine Fähigkeiten, nicht jedoch die meines Neffen, der in diesem Bereich gerade promoviert! Ja Cookiebanner können nerven, aber sie sind auch ein Hinweis darauf, dass man sich Daten die man eintippt, überlegen sollte. Übrigens, fingerprinting eines browser funktioniert auch prima zur individuellen Identifizierung eines Rechners, wenn der möglichst viele Add-Ons und verschiedene Blocker nutzt… ;)
 
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Carmageddon

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Ja, stimmt.
Die Lösung ist aber nicht Sinn der Sache.
Doch. Das ist genau das, was die DSGVO auf Wunsch so vieler Nutzer erreichen soll. Dass man die Wahl hat und Daten nicht unbemerkt gesammelt werden.
Wenn ich eine Website unbedingt besuchen will, habe ich einen Nutzen von ihr. Da heute eben nichts mehr umsonst ist, muss ich dafür bezahlen. In dem Fall mit meinen Daten.
Ich als Websitebetreiber möchte auch wissen, wer wann, wie lange, woher usw. gekommen ist. Ich brauche diese Daten um meinen Service verbessern zu können. Wie soll das gehen, wenn alles anonym abläuft?
Es ist nunmal ein Geschäft.
 

spatiumhominem

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Es ist nunmal ein Geschäft.
Dann hätte man mal vorab ein Angebot machen müssen. Stattdessen hat man aber alles an hinterfotzigem Verhalten genutzt, was man sich irgendwie einfallen lassen können (Trackingcookies, Fingerprinting über die verschiedensten Möglichkeiten bis hin zum Installieren von heimlichen Webservern auf dem Gerät des Nutzers).

Alle Rechte leider verwirkt.
 

Carmageddon

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Dann hätte man mal vorab ein Angebot machen müssen.
Das Cookie-Banner ist das Angebot. Kannst es ja ablehnen.
Nun ist das zumindest möglich.
Wenn man in einem Laden einkaufen geht, wird man nach der Postleitzahl gefragt, der Rabattkarte, steht vor dem Quengelregal, das gekaufte Elektronikirgendwas muss hinterher registriert werden etc.
Kann ich alles ablehnen oder in einen anderen Laden gehen.
Immer alles als so furchtbar schlimm darstellen. Meine Güte. Als ob Cookies was neues wären.
 

spatiumhominem

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Als wenn es nur um simple Cookies ginge.

Ich bin schonmal froh, dass Apple aktuell alles unternimmt, um Tracking in Safari so schwer wie möglich zu machen. Dann noch 1Blocker dazu und die Drecksäcke (allen voran Google) haben es schwer.
 
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Sorrow

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Ich als Websitebetreiber möchte auch wissen, wer wann, wie lange, woher usw. gekommen ist. Ich brauche diese Daten um meinen Service verbessern zu können.
Ich bin bereit, dafür meine Daten zur Verfügung zu stellen. Dem Websitebetreiber. Aber nur dem! Und nicht irgendwelchen mir unbekannten Dritte, die damit was weis ich machen.
Denn der Websitebetreiben ist der, mit dem ich ein Geschäft eingehe: ich nutze seine Seite und bezahle mit meinen Daten.
Für die Weitergabe meiner Daten an Dritte hat der Websitebetreiber erneut und jeweils mein Einverständnis einzuholen.

Will der Websitebetreiber also meine Daten an einen Weinhandel weitergeben/verkaufen, damit dieser mir Werbung zusenden kann, würde ich vielleicht mein Einverständnis geben, da ich gerne Wein trinke.
Will der Websitebetreiber aber meine Daten an, z.B., Google weitergeben, die dann ihrerseits meine Daten weiter verkaufen usw. und ich keinerlei Kontrolle mehr über meinen Daten habe, wie es ja in der jetzigen Zeit gegeben ist, würde ich nicht mein Einverständnis geben.

Bleiben also meine Daten beim Betreiber der von mir besuchten Website, ist alles ok.
 
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Discovery

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Bei Vorurteilen auf Basis der Herkunft eines Menschen ist mir nie wirklich wohl. :hamma:
Du verwechselst da etwas grundsätzlich. Ich rede nicht von Menschen sondern von Software. Schau mal an, was in Russland los ist diesbezüglich. Internet und Co unter Putin. Mach dich mal schlau. Es lohnt sich!
 

geWAPpnet

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Du verwechselst da etwas grundsätzlich. Ich rede nicht von Menschen sondern von Software. Schau mal an, was in Russland los ist diesbezüglich. Internet und Co unter Putin. Mach dich mal schlau. Es lohnt sich!
Nun ist der Mensch hinter 1Blocker zwar gebürtiger Russe, aber amerikanischer als viele Amerikaner. 1Blocker ist zudem keine VPN-Lösung oder dergleichen, sondern basiert ausschließlich auf der offiziellen iOS-Inhaltsblocker-Schnittstelle. Wo genau Du da die Gefahr siehst, musst Du mal genauer erläutern. Daten fließen jedenfalls nicht vom lokal installierten Inhaltsblocker zum Anbieter.
 
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