Nebenkosten: Wohnung in Ansatz bringen?

Dieses Thema im Forum "Freelancer Forum" wurde erstellt von toadle, 08.03.2008.

  1. toadle

    toadle Thread Starter MacUser Mitglied

    Beiträge:
    120
    Zustimmungen:
    3
    Mitglied seit:
    02.01.2007
    Hey zusammen,

    ich muss wie viele andere wahrscheinlich auch, meine ESt-Erklärung für letztes Jahr jetzt so langsam mal fertig machen. Ich frage mich dazu gerade, inwiefern ich die Nebenkosten der Wohnung da in Ansatz bringen kann.

    Kosten für Telefon und Handy habe ich zumindest zu 50% mit eingebucht, da mir das als ein sinnvoller Wert erschien. In unserer Wohnung sind die größten Stromverbraucher wohl meine beiden Rechner. Allerdings habe ich kein eigenes Arbeitszimmer dafür (ist nur ne 2-Zimmer-Wohnung).

    Was kann ich davon denn wohl in Ansatz bringen? Geht das überhaupt, und wie müsste ich das belegen?

    Danke schomal.
     
  2. 2nd

    2nd MacUser Mitglied

    Beiträge:
    8.952
    Zustimmungen:
    242
    Mitglied seit:
    25.07.2004
    Ist viel zu kompliziert mit den anteiligen Kosten. Steuerberater einschalten, vor allem als Selbstständiger ist das nie verkehrt!

    2nd
     
  3. toadle

    toadle Thread Starter MacUser Mitglied

    Beiträge:
    120
    Zustimmungen:
    3
    Mitglied seit:
    02.01.2007
    Aber auch zu teuer, glaube nicht, dass ich mir den leisten kann. Wollte nur mal hören, wie andere Leute das machen? Bisher hab ich ja noch nichts drin.

    Hat jemand nen kleinen Erfahrungsbericht?
     
  4. Es kommt auch drauf an, WAS Du machst, WO Du es machst und WIE LANGE Du es dort machst (bitte diesen Satz jetzt nicht falsch verstehen :hehehe:).
    Du musst - zumindest als Freiberufler - den Nachweis erbringen, daß Du den größten Teil Deiner Arbeitszeit auch wirklich dort verbringst. Wenn Du beispielsweise häufig als Freelancer beim Kunden arbeitest, ist Dein Arbeitsmittelpunkt nicht Dein Arbeitszimmer.
    Am besten ist es, einen abgetrennten eigenen Raum zu haben, dort dürfen dann beispielsweise auch keine anderen Möbelstücke stehen, die den Verdacht nahelegen, der Raum könnte von Dir auch privat genutzt werden (Heimtrainer, Wäscheständer, Kleiderschrank wären dann solche Dinge).
    Sind diese Vorgaben alle erfüllt, wird ganz klar per Quadratmeter abgerechnet. Also wie gross ist das Arbeitszimmer, wie gross die gesamte Wohnung = xx % werden betrieblich genutzt. Diese xx% kannst Du dann natürlich auf alle mit der Mietsache anfallenden Kosten steuermindernd in Abzug bringen.

    Aber sei vorsichtig. Bei einer 2-Zimmerwohnung wird das FA mit Sicherheit hellhörig. Ich würde da an Deiner Stelle auch einen Berater hinzuziehen. So teuer sind die übrigens nicht. Du musst ihn ja nicht den ganzen Tag buchen. Eine Stunde reicht doch, um die wichtigsten Dinge durchzusprechen.
    Und die Beraterkosten kannst Du AUF JEDEN FALL absetzen :hehehe:
     
  5. NetNic

    NetNic MacUser Mitglied

    Beiträge:
    1.956
    Zustimmungen:
    16
    Mitglied seit:
    02.12.2004
    Ja, wie Fantomas schon geschrieben hat:

    Frag auf jeden Fall mal bei 'nem Steuerberater nach.
    Denn bei 'ner Zwei-Zimmerwohnung kommst du ja wahrscheinlich gar nicht darum, dein Arbeitszimmer gleichzeitig auch privat zu nutzen.
     
Die Seite wird geladen...
Ähnliche Themen - Nebenkosten Wohnung Ansatz
  1. Tubbs
    Antworten:
    13
    Aufrufe:
    1.425
  2. swuggles
    Antworten:
    11
    Aufrufe:
    1.259
  3. danu
    Antworten:
    6
    Aufrufe:
    1.041

Diese Seite empfehlen