Möchte einen Fileserver in den Finder integrieren

starfoxtf

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Hallo,
ich habe einen Fileserver (einen Linksys Gerät welches eine USB Festplatte ins Netzwerk einbindet). Mit Transmit kann ich wunderbar darauf zugreifen, doch würde ich die Festplatte gerne in den Finder einbinden. Könnt ihr mir weiterhelfen? Ich weiß nicht mal wo ich das anfangen sollte zu suchen...


Danke!
 
Gibt es eine möglichkeit, sowas ähnliches wie ein Netzlaufwerk unter Windows einzurichten.
Also, dass man automatisch mit dem Filesserver / der Freigabe verbunden wird, sobald diese sich im Netzwerk befindet.
Bis jetzt muss ich jedesmal neu verbinden, wenn ich wieder in das Netzwerk komme.
 
Wenn ich Apfel + k drücke, kann ich aber kein Passwort und Benutzernamen eingeben... Oder hab ich etwas übersehen?
 
defender2005 schrieb:
Systemeinstellungen/benutzer/Startobjekte

Dann wird aber die Freigabe nur gemountet, wenn ich mich neu anmelde. Was passiert aber, wenn ich das iBook immer nur in den Ruhezustand versetze?
An der FH habe ich keine Freigaben zum einhängen, aber wenn ich zuhause bin, möchte ich gerne die Musik Sammlung meines PCs mounten.
Aber dazu möchte ich nicht erst Apfel+K drücken, sondern das soll automatisch geschehen.

Gibt es dafür eine Lösung?
Also im Prinzip ein Automount, sobald er sich im Heimnetzwerk befindet.
 
IceCold schrieb:
Dann wird aber die Freigabe nur gemountet, wenn ich mich neu anmelde. Was passiert aber, wenn ich das iBook immer nur in den Ruhezustand versetze?
An der FH habe ich keine Freigaben zum einhängen, aber wenn ich zuhause bin, möchte ich gerne die Musik Sammlung meines PCs mounten.
Aber dazu möchte ich nicht erst Apfel+K drücken, sondern das soll automatisch geschehen.

Gibt es dafür eine Lösung?
Also im Prinzip ein Automount, sobald er sich im Heimnetzwerk befindet.
Sorry, dass ich ein älteres Thema nochmal nach oben bringe, aber genau sowas suche ich auch. Unter Linux habe ich mir das mit automount so eingerichtet, dass der Ordner des Shares immer angezeigt wird, aber dann beim Zugriff erst gemountet wird (halt autofs). Die Einstellungen und Laufwerke konnten in einer einfachen Konfigurationsdatei gemacht werden.
Geht sowas unter Mac OS X nicht? Ist zwar schön wenn das System versucht alles für mich zu machen, aber ein paar Sachen möchte ich dann doch selber anpassen können ;) Vielleicht bin ich auch schon zu lange Gentoo-User, so dass ich das rumfrickeln in Konigurationsdateien unter Mac vermisse :)
 
IceCold schrieb:
Dann wird aber die Freigabe nur gemountet, wenn ich mich neu anmelde. Was passiert aber, wenn ich das iBook immer nur in den Ruhezustand versetze?
Beim Aufwachen ist doch dann noch alles gemountet
 
Aber nicht, wenn sich mein iBook vor dem Schlafenlegen in einem anderen Netzwerk befunden hat, in dem die SMB Freigabe nicht existierte.

Ich werde mir mal SleepWatcher näher anschauen.
 
Da ich jetzt eine funktionierende Lösung gefunden habe, wollte ich diese hier mal für die Nachwelt festhalten. Im Prinzip stehen die einzelnen Punkte schon verstreut auf verschiedene Threads, aber zusammengefasst sieht das ganze so aus:

1. Applescript für den Mountvorgang mit folgendem Inhalt:

try
set t to do shell script "ping -c 3 192.168.178.26"
if t does not contain "100% packet loss" then
tell application "Finder"

activate
try
mount volume "smb://192.168.178.26/music"
end try
try
mount volume "smb://192.168.178.26/backup"
end try

end tell
end if
end try

2. Eintrag unter Systemeinstellungen -> Benutzer -> Startobjekte für das Script, damit die Freigaben nach dem Hochfahren direkt zur Verfügung stehen.

3. Damit die Freigaben auch nach dem Sleepmode wieder eingehangen werden, habe ich Sleepwatcher installiert. Damit das Applescript ausgeführt wird, muss man einfach eine .wakeup in seinem Home-Verzeichnis erstellen mit dem Pfad zu dem Applescript als Inhalt und man sollte darauf achten, dass diese .wakeup-Datei ausführbar ist (chmod +x .wakeup).

Bisher funktioniert das zuverlässig und ich bin sehr zufrieden. Ich hoffe, irgendjemandem hilft diese "Anleitung" und ist genauso zufrieden wie ich ;-) Ansonsten bitte einfach ignorieren.


EDIT: Habe den Test von if t contains "0% packet loss" then auf if t does not contain "100% packet loss" then geändert
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo alex3683,

das mit dem script und sleepwatcher hat fast geklappt :eek: -- gutes Ding.
Allerdings leider nur eben 'fast' ...

Problem: der Ping zum checken der Verbindung klappt bei mir nicht immer --- soll heissen: die Meldung '0% packet loss' kommt nicht, da mein MacMini nach dem aufwachen scheinbar nicht schnell genug das Netzwerk ans rennen bringt. Daher wird dann auch der mount nicht ausgeführt.

Da ich nun kein Spezi für Applescript bin und leider nichst auf die schnelle im Manual gefunden habe nun die Frage hier:

Kann man die Verfügbarkeit des Netzwerkes oder des Netzlaufwerkes nicht irgendwie anders testen, so dass das script zuverlässig funktioniert?
Denn ich bin eigentlich sicher, dass in 99% der Fälle mein NW-Laufwerk up ist, da es sowieso 24h am Tag läuft.

Eigentlich würde sogar eine kurze Warteschleife von 3-5s reichen mit einem anschliessenden mount ...

Wär schön, wenn mir jemand helfen könnte ...

Jürgen
 
Bau mal einfach ein delay ein:
try
delay 5
set t to do shell script "ping -c 3 192.168.178.26"
if t contains "0% packet loss" then
tell application "Finder"

activate
try
mount volume "smb://192.168.178.26/music"
end try
try
mount volume "smb://192.168.178.26/backup"
end try

end tell
end if
end try
Bin eigentlich auch ein Applecript-Neuling, aber sollte so funktionieren. Das Script wartet dann vor dem Ping 5 Sekunden. Kann das leider hier auf der Arbeit nicht testen.
Kannst aber auch die Anzahl der Pings erhöhen, in dem du hinter dem ping-Befehl statt -c 3 eine beliebig hohe Anzahl an Pings schreibst (bspw. -c 10 für 10 Pings).
Ne andere Möglichkeit auf Netzwerkverfügbarkeit zu testen fällt mir momentan nicht ein.
 
Hi,

danke! Ich werds nachher mal ausprobieren. "Delay" kannte ich nicht ...

Mehr Pings machen allerdings weniger Sinn (hab ich schon getestet), da die "0% packets loss" ja nicht eingehalten werden wenn die ersten Pings ins Leere laufen.

Jürgen
 
jteschner schrieb:
Mehr Pings machen allerdings weniger Sinn (hab ich schon getestet), da die "0% packets loss" ja nicht eingehalten werden wenn die ersten Pings ins Leere laufen.
Stimmt, darüber habe ich gar nicht nachgedacht. :rolleyes:
Sollte aber auch zu umgehen sein, indem man statt
Code:
if t contains "0% packet loss" then
das hier benutzt
Code:
if t does not contain "100% packet loss" then
 
Mann, Mann. Na klar!
Warum auch einfach wenn's umständlich geht ;)

DAS mach ich dann mal später ...

Nochmal 'Danke!'

Jürgen
 
Wozu eigentlich der ping und die Abfrage, ob der ping erfolgreich war?
Die verwendeten tries alleine genügen doch völlig.
Und wenn der Rechner tatsächlich einige Zeit benötigt, bis das Netzwerk 100%-ig läuft, ist die Lösung mit delay doch sehr schön.
Code:
on run
  delay 2
  tell application "Finder"
    activate
      try
        -- Netzlaufwerk1 auf dem Server verbinden
        mount volume "smb://Benutzer:Passwort@IP-Adresse-Server/Freigabename1"
        on error
        -- Die Verbindung konnte nicht hergestellt werden
      end try
      try
        -- Netzlaufwerk2 auf dem Server verbinden
        mount volume "smb://Benutzer:Passwort@IP-Adresse-Server/Freigabename2"
        on error
        -- Die Verbindung konnte nicht hergestellt werden
      end try
   end tell
end run
 
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