Mich würdeinteressieren ob der Austauschwahn für Apple

Elportato

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schon eine negative Bilanz hervorbringt.

Wie denkt ihr darüber? Mich persönlich würde es schonmal interessieren.

So wie man das in den Foren so liesst, tauschen ja sehr viele ihre MBP und jetzt auch die MB um oder aus.

Ich glaube so ein Austauschwahn gab es doch für Apple noch nie oder? Natürlich gabe es schon andere Produkte die sehr fehlerhaft waren aber doch noch keines mit solch Ausmaßen oder?

Bringt das nicht negative zahlen so langsam für Apple?

Eure Meinung würde mich interessieren.
 
denke schon das es apple ne menge kostet die häufigen reklamationen!!
allerdings wenn sie mehr qualität oder ne bessere endkontrolle vollziehen würden hätten sie nicht so viele rückläufer.im schnitt würden sie denk ich besser fahren,mal abgesehen vom image !!!!
 
Der Begriff "Wahn" ist vielleicht ein bisschen unpassend. Kunden wollen für ihr Geld einfach einwandfrei funktionierende Ware und bestehen darauf. Auch an meinem PowerBook hat Apple keinen Cent verdient.

Was für Apple vielleicht ebenso problematisch sein könnte, ist die Zahl der Leute, die den Kauf einer Erstrevision vermeiden, obwohl sie das Gerät gut brauchen könnten und die Investition vorhatten. Ich bin ein Beispiel.

Aber eine negative Bilanz hat Apple keinesfalls, ganz im Gegenteil: Apple durchlebt die beste Profitperiode seiner Firmengeschichte. Die verdienen sich dumm und dämlich, im wahrsten Sinne des Wortes.
 
Zuletzt bearbeitet:
kann man ja auch verstehen oder?! alles nur noch müll aus china! irgendwie ist es den globalisierern doch zu gönnen!
 
kann man ja auch verstehen oder?! alles nur noch müll aus china! irgendwie ist es den globalisierern doch zu gönnen!

irgendwie ist es auch den Kunden zu gönnen, die nach billig billig schreien und sich dann über die Konsequenzen beschweren.

Nichts für ungut, aber gerade wenn man in mittelständischen Familienunternehmen tätig ist, bekommt man nur allzu oft die Erkenntnis, dass Qualität gegenüber Preis eine untergeordnete Rolle spielt.
 
Haro schrieb:
irgendwie ist es auch den Kunden zu gönnen, die nach billig billig schreien und sich dann über die Konsequenzen beschweren.
Wenn die Sachen dann wenigstens "billig billig" wären...
 
es wird eben alles uniform, auch die Qualität und die Betriebssysteme auch demnächst.... :(
 
Haro schrieb:
irgendwie ist es auch den Kunden zu gönnen, die nach billig billig schreien und sich dann über die Konsequenzen beschweren.

Nichts für ungut, aber gerade wenn man in mittelständischen Familienunternehmen tätig ist, bekommt man nur allzu oft die Erkenntnis, dass Qualität gegenüber Preis eine untergeordnete Rolle spielt.

naja, kann mir nicht vorstellen, dass die unternehmen, die nach osten gehen, ihre produkte anschließend billiger verkaufen! das geht alles in die gewinnmaximierung! oder auch in die garantieleistungen! *gg*
 
naja, kann mir nicht vorstellen, dass die unternehmen, die nach osten gehen, ihre produkte anschließend billiger verkaufen! das geht alles in die gewinnmaximierung! oder auch in die garantieleistungen! *gg*

Die Probleme beim MBP und MB sind meiner Einschätzung nach nicht in Produktionshallen in China, sondern in Konstruktionsbüros im Silicon Valley entstanden.
 
naja, es gibt auch viele threads zum thema verarbeitung im punkto gehäuse!
teils teils!
 
Ich glaube kaum dass Apple größere Kosten dadurch hat wenn man Geräte austauscht. Den großen Teil der Rückläufer verkloppen die Jungs und Mädels aus Cupertino einfach über andere Kanäle wie z.B. Refurb-Shop oder auch an andere Händler die solche Geräte dann weiterverkaufen. Viele Apple-Händler haben ja mittlerweile eine Refurb-Abteilung was jedoch nicht unbedingt toll für die Händler ist.

Im Fall des MBP glaube ich z.B. dass besonders die kleinen Händler weit mehr Probleme mit dem Gerät haben als Apple selbst. Dadurch dass Apple nur bedingt die Fehler der Geräte eingesteht (man arbeitet an einer Lösung für z.B. die Hitze oder auch das Fiepen aber weigert sich es als Produktionsfehler zu deklarieren) bleiben einfach viele Händler auf den Geräten sitzen. Die Konsequenz sieht man z.B. bei den vermeidbaren Lieferengpässen der Händler da sich kaum einer mehr das Lager voll stellt mit Geräten bei denen die Rücklaufquote extrem hoch ist. Will ich also einen normalen Rechner von Apple kaufen ist die Konsequenz meistens eine Lieferzeit beim Händler was mich als Kunde nicht zwingend glücklich macht.

Ungeachtet dieser Problematik glaube ich auch dass eine verbesserte Qualitätssicherung wesentlich teurer ist als ein paar defekte mbps oder welcher Geräte auch immer. Die Kosten dafür fangen doch schon bei der Qualifizierung der Mitarbeiter an die in diesem Bereich arbeiten und enden bei der Rücksendung zum Kunden. Alles was dazwischen liegt kostet mmal wirklich Geld und ich glaube dass ein Austausch für Apple günstiger ist.

Einen Imageschaden für Apple kann ich auch weniger feststellen in Bezug auf die Benutzerbasis. man darf hier nicht von sich selbst ausgehen was die Erwartung an die Produktqualität angeht. Manche hängen hier jeden Tag im Forum rum und sind daher gut informiert jedoch glaube ich dass Forums-User oder Benutzer anderer Informationsquellen höchsten 20-25 % ausmachen. Für jeden Stammuser der Apple verliert kommen im Moment bestimmt 2 neue hinzu so dass sich Apple immer noch die Hände reibt (nicht zuletzt durch den Ipod oder auch Bootcamp).
 
Apple war immer schon teuer, im Moment sind die Produkte auch wegen des Eurokurses in Europa sehr guenstig. Ich persoenlich wuerde aber gerne 500 Euro mehr fuer ein MBP zahlen, wenn es eine extensive Qualitaetskontrolle durchlaeuft und ein "Assembled in Cuptertino" tragen wuerde.

sD.
 
Für die ersten Geräte einer neuen Prozessorgeneration haben die Geräte doch bis jetzt relativ wenig bekannte Fehler. Ihr hättet damals mal das Schimpfen über die ersten PowerBooks mit PPC Prozessor hören sollen. ;)
 
djdc schrieb:
Für die ersten Geräte einer neuen Prozessorgeneration haben die Geräte doch bis jetzt relativ wenig bekannte Fehler. Ihr hättet damals mal das Schimpfen über die ersten PowerBooks mit PPC Prozessor hören sollen. ;)


Naja, sorry das ich da etwas anderer Meinung bin aber wenig Probleme machen die ja nicht gerade.

soviel hat sich an dem Gerät ja nu auch nicht geändert ausser "die CPU".
Man darf aber auch nicht vergessen, das Intel der "Hersteller" ist was CPU´s angeht und da rechne ich nicht mit solchen Problemen. Die Technik von Intel ist ja nicht von "Gestern" sondern schon etwas ausgereifter auch wenn es jetzt CoreDuo sind.

Sorry wenn ich das sage aber an einem MBP ist soviel nicht anders, wie an einem Sony Lap mit CoreDuo. Die Technik ist nun die gleiche!
 
Hallo Leute - nix für ungut, aber wacht mal auf... Meint ihr, auch nur ein einziges Gerät geht auf den Müll, weil irgendjemand die Fernabsatz-Option gezogen hat? ÜBERALL in der Industrie werden solche Dinger wieder fit gemacht und als neu verkauft. Refurbished-Shop... Dass ich nicht lache. Das ist doch Augenwischerei. Der ist eine ganz nett gemeinte Restpostenaktion (wie bei IKEA an der Kasse).

Die ggf. fehlerhaften Teile und *im Notfall* Gehäuseteile werden ersetzt. Und ist ein Kunde so pingelig, dass es nach menschlichem Ermessen (des Herstellers) gar keinen Handlungsbedarf gibt, geht das Ding halt - nach einer Überprüfung - einfach so wieder raus. Und der nächste schluckt´s halt.

Geht mal in eine Autofabrik und schaut den Endkontrolle-Typen zu, wie die Spaltmaße und andere Details tunen... Nix mit Präzisionsfertigung! Das gehört so. Und wo man die Schwelle setzt, ein Produkt nicht auszuliefern, sondern direkt nachzubessern ist eine reine BWL-Entscheidung. Ich denke zudem, die hier im Forum so stark wahrgenommenen Probleme und Rücksendungsquoten sind nicht repräsentativ.

Letztendlich entstehen Apple also - wenn überhaupt mehr als bei anderen Herstellern - erhöhte Logistikkosten und ggf. Technikerstunden. Und auch die kann man ja bekanntlich vom Umsatz bezahlen, und nicht vom Gewinn. Also bis die DAS signifikant am Profit merken, muss noch viel passieren.

Gruß
Roland
 
2ndreality schrieb:
Fehlerhafte Produkte? Die Menschen geben ihre Computer zurück, weil man die Fettflecken auf dem schwarzen Macbook sieht. iWahn ist das, ...
:hamma:

:clap:

Absolute Zustimmung.
Ich habe noch nie so viele "Pseudo" Problem Threads gelesen wie hier.
Nicht ein wirkliches Problem ist dann Thema, sondern eine aus der Perspektive schief stehende Taste. Oder der Mac macht beim Ohranlegen einen Streichelzoo nach.
Da Fragt man sich ob diese Personen überhaupt durch den Konsumalltag kommen ohne an chronischer Cholerik zu sterben.
 
Fehlerhafte Produkte? Die Menschen geben ihre Computer zurück, weil man die Fettflecken auf dem schwarzen Macbook sieht. iWahn ist das, siehe hier z. B.: https://www.macuser.de/threads/frage-an-die-besitzer-eines-schwarzen-macbook.177423/

teilweise hast du sicher recht, aber ich schätze diese Pseude Probleme entstehen nicht zufällig... Die tatsächlich vorhandenen Mängel beim MB und MBP verleiten die betroffenen (und unbetroffenen) User geradezu neue Schreckensmeldungen zu produzieren... wenn man oft genug liest, dass die ganze Serie reiner Mist ist, dann glaubt man es irgendwann...
(Beispiel: ...dann wird das seltsame Phänomen, dass ein MB bei herausgenommenen Akku die Leistung drosselt ganz schnell zu einem "fatalen Konstruktionsfehler" etc.)
 
Elportato schrieb:
Ich glaube so ein Austauschwahn gab es doch für Apple noch nie oder? Natürlich gabe es schon andere Produkte die sehr fehlerhaft waren aber doch noch keines mit solch Ausmaßen oder?
Doch.
Ich denke, es gab wirklich schon schlimmere Produkte.
Nicht zuletzt die G3-iBooks. Denn die iBooks dürften sich deutlich zahlreicher verkauft haben, als PowerBooks/MacBook Pros.
Und die Dinger sind scheinbar wirklich wie die Fliegen gestorben.
Und da war ein kompletter Board-Wechsel nötig.

Elportato schrieb:
Bringt das nicht negative zahlen so langsam für Apple?
Nein, denke ich nicht.
Nur: Ich und alle anderen Käufer zahlen natürlich indirekt für die "Idioten" mit, die - im Extremfall - wegen Spaltmaßen von unter einem Millimeter austauschen. Oder wegen ein paar Geräuschen, die andere Notebooks auch machen (Fiepen ist in der Windows-Welt auch nicht unbekannt)
Durch höhere Preise eben...

Doc.Tock schrieb:
kann man ja auch verstehen oder?! alles nur noch müll aus china! irgendwie ist es den globalisierern doch zu gönnen!
Quark.
In China wird nicht nur "Müll" produziert.
Und wer nicht in China produziert, der geht halt in vielen Bereichen schlicht pleite...

Haro schrieb:
Die Probleme beim MBP und MB sind meiner Einschätzung nach nicht in Produktionshallen in China, sondern in Konstruktionsbüros im Silicon Valley entstanden.
Naja...
Die aufgetragene Menge Wärmeleitpaste bei den Notebooks "riecht" doch danach, als sei der Fertiger zumindest "mit" schuld.

dachief schrieb:
Ich glaube kaum dass Apple größere Kosten dadurch hat wenn man Geräte austauscht.
Naja - allein die Einbußen durch den geringeren Verkaufspreis (Refurbished) dürften schon einen ganz erklecklichen Teil der Kosten ausmachen.
Wobei jeder (!) vernünftige Hersteller die Kosten für Rückläufer einkalkuliert. Aber ich denke gar nicht, dass die momentan außergewöhnlich "über Plan" liegen. Das Forum hier ist sicherlich nicht repräsentativ.

Elportato schrieb:
Naja, sorry das ich da etwas anderer Meinung bin aber wenig Probleme machen die ja nicht gerade.
Ausgenommen von ein paar Geräuschen und ein bißchen Hitzeentwicklung sind die Intel-Macs bis jetzt doch gar keine besonderen Troublemaker.
Das sind fast alles "kosmetische" Probleme, deren Symptome viele andere Rechner anderer Hersteller auch zeigen.
Aber die "Ausfallrate" der Technik (lies: "Computer ist funktionsgestört") ist nun bis jetzt wirklich nicht hoch.
Man kann da wirklich nicht von größeren "Problemen" sprechen.

Elportato schrieb:
Man darf aber auch nicht vergessen, das Intel der "Hersteller" ist was CPU´s angeht und da rechne ich nicht mit solchen Problemen.
Intel ist ja ziemlich sicher nicht daran "schuld".

Elportato schrieb:
Sorry wenn ich das sage aber an einem MBP ist soviel nicht anders, wie an einem Sony Lap mit CoreDuo. Die Technik ist nun die gleiche!
Du mußt dich nicht entschuldigen ;)
Am MBP ist hardwaretechnisch im Grunde NICHTS wesentlich anders als bei einem Sony-Notebook (MagSafe-Connector - yeah, right).
Und das ist ganz auch gut so...
 
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