MBP 2008 - Externe Lautsprecher knacksen (SW/HW Problem???)

henkka

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Hallo Community!

Ich habe vor 2 Wochen mein neues MBP bekommen - habe lange mit mir gerungen ob ich den "Umzug" ovn meinem Windows System wage... aber habs dann getan und bin bis auf Kleinigkeiten auch super zufrieden... wohlgemerkt "bis auf":

Ich habe das Problem dass mein MBP beim Anschluss von externen Boxen in unregelmäßigen Zeitabständen durch die Boxen "knackst". DIeses knacksen kommt auch wenn wenn eine Zeit lang kein Ton abgespielt wurde - bspw wenn der Mailton ertöntm oder per Tastatur lauter/leiser geregelt wird. Ich hab etw gegoogelt und noch mehr Leute mit diesem Phänomen gefunden, anscheinend soll das der Ruhezustand der Spoundkarte sein... hab auch ein Tool gefunden das im Hintergrund einen nichthörbaren Sound abspielt um den Ruhezustand zu umgehen, bringt nur leider nix. Das knacksen bleibt.

Hab' heute bei Apple Care angerufen - PRAM reboot... nix, es ändert sich nix. Ich hab nun Angst dass meine Garantie abläuft, soll oich den Rechner einschicken lassen oder ist das nur ein SW Problem? Ähnliche Probleme gibts anscheinend schon seit 10.4 (ich bin auf der aktuellen 10.5.5)

Ich freu mich über jeden hilfreichen Kommentar!!

MfG

henkka
 

Suckerbrot

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Das ist überhaupt kein Problem, weder HW, noch SW.
Ich habe ein weißes MacBook und ein AluMacBook, die ja aber von der Soundkarte etc. ziemlich identisch sind.
Bei beiden tritt das "Problem" auf, das lässt sich leider nicht durch Reparaturen etc. beheben, da es ja gewollt ist.

Allerdings mag es ja sein, dass Apple in den nächsten Serien Soundchipsätze verbaut, die keinen Knack machen, sondern "leise" an- und ausgehen. Aber das hilft dir jetzt ja relativ wenig.

Was kannst du tun?
-Entweder dich damit abfinden,
-oder aber ein Tool finden, mit dem du die Soundkarte dauer-an lässt
-oder du schaffst es, durch irgendeinen Firmware-Kram den Sound-Suspend auszuschalten.

:)

Viel Glück, hoffe ansonsten ebenfalls auf Lösung :)

Grüße
Nico
 

fjordschritt

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Herzlich Willkommen :)

Aber das hier ist leider nicht das richtige Forum dazu. Gerüchteküche ;)

Ein wenig lesen wäre schon ein verdammt großer Vorteil :D
 

henkka

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Hi Nico!

Ist das deine persönlich Meinunhg oder wirklich ein Fakt dass das Knacksen völlig "normal" ist? Anscheinend gibts ja einige MB & MBP Nutzer bei denen es beim Anschluss von externen Boxen nicht knackt?! - Ich hab das neue MBP2008, ich kanns nicht verstehen wie Apple bei dem Preis so einen Schund verbauen kann - mein alter Gericom Laptop (halb so teuer) hat ohne Probleme externe Boxen betrieben. (Neben dem Knacksen hab ich bei laut aufgedrehten Boxen auch Störgeräusche von Radiosendern die wohla uf Mittelwelle senden).

:(
 

Suckerbrot

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Hallo henkka,
Es gibt zahlreiche Threads zum Knacken:
https://www.macuser.de/threads/mbp-knacken-kurz-vor-tonausgabe.337000/
https://www.macuser.de/threads/mpb-lautsprecher-knacken.404895/
https://www.macuser.de/threads/und-schon-wieder-knackst-der-ton-das-darf-nicht-wahr-sein.366291/
(etc)

Daher weiß ich auch (mich hat das auch beschäftigt), dass das Problem relativ weit verbreitet ist und ich bin mir sicher, diejenigen, bei denen das angeblich nicht auftritt, haben die Boxen so leise/sonstwas, dass sie das nicht hören bzw. die Boxenelektronik filtert das.
Denn das ist - wie gesagt - die Soundkarte, die in den Standby geht.

Viele liebe Grüße
Nico
 

henkka

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Danke für deine Recherche!
Dann muss ich ja "froh" sein dass Apple modernste Technik einbaut und so den Akku entlastet? Find cih schon komisch, wie gesagt mein "billiger" Windows LT hat nie geknackst. Zudem: wenn ich keine externen Boxen angeschlossen habe knackst es (in den internen) nicht - müsste doch eigentlich? Die Soundkarte unterscheidet ja wohl nicht zw extern & intern was das knacksen angeht, reaktivieren muss sie sich doch so oder so?
 

Suckerbrot

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Bitte!
Die internen "Knacksen" auch, achte mal darauf, wenn länger kein Ton an ist und du dann z.B. die Lautstärke (=Ploppen) hochregelst, dauert es etwas bis der Ton kommt bzw. er wird abgeschnitten. Der eigentliche Knacks ist nicht zu hören, aber die Latenz bis zum Reaktivieren der Soundkarte. Liegt wohl daran, dass die kleinen Boxen nicht so die große Frequenzbandbreite haben wie grosse Boxen.

LG
Nico
 

henkka

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klingt plausibel. wundert mich nur dass apple da nix dran liegt dass eleganter zu beheben. also wirds wohl nix bringen wenn ich mein mbp einschicken lasse :(. schade - mach viel mit soundediting, arbeite also mit externen Boxen & geschlossenen Headphones und bekomm das Knacksen jedesmal ordentlich ab..
 

zengi0811

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Hallo

Es kann daran liegen, dass Kopfhörer oder andere Analoggeräte mit niedrigen Ohmwerten angeschlossen werden. Zum Beispiel haben alle In-Ears niedrige Ohmwerte und ist das Rauschen und Knacken massiv zu hören.

Da je nach Benutzer verschiedene Kopfhörer, etc. verwendet wird, tritt das Rauschen und Knacken auf oder nicht. Das liegt nicht am Macbook, sondern am angeschlossenen Gerät. Apple (aber auch andere Hersteller) hat seit der Santa-Rosa Plattform die Ohmwerte des Macbooks spürbar erhöht und tritt dieses Problem seit daher auf.

Ich selbst habe mir gerada einen In-Ear gekauft (Ultimate Ears tripfle.fi mit ca. 35 Ohm - EUR 300,00) und ist das Rauschen und Knacken massiv zu hören.

Bei meinem alten Kopfhörer (AKG240 Studio mit 84 Ohm) herrscht allerdings Stille.

Es gibt aber auch eine einfache Lösung: Einen Widerstand dazwischen schalten wie zum Beispiel:

SHURE PA 235 / EA 650
Lautstärkeregler für In-Ear Höhrer (= regelbarer Widerstand)
http://www.thomann.de/at/shure_ea_650.htm

Seitdem herrscht auch beim triple.fi Ruhe.

(Für die Kenner des tripfle.fi - ein Widerstand ist sowieso mitgeliefert, nur war mir der zu leise).
 

henkka

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heißt dass, das "SHURE PA 235 / EA 650" würde auch das Problem mit externen Boxen lösen - filtert also das Knacksen raus?

danke schonmal für die kompetenten infos!! :)
 

zengi0811

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heißt dass, das "SHURE PA 235 / EA 650" würde auch das Problem mit externen Boxen lösen - filtert also das Knacksen raus?

danke schonmal für die kompetenten infos!! :)
Kann es nicht behaupten, da ich es selber nicht ausprobieren kann. Verwende selbst externe USB-Lautsprecher oder eine HiFi-Anlage, wo das Problem nicht auftritt.

Aber überall wo Ohm- und Impedanzwerte nicht stimmen, kommt es zu Problemen.

Ich habe den Adapter beim Mediahöker vor Ort gekauft um EUR 15,00 und das war es mir wert. Andere Lösungen kosten halt mehr Geld.

Was hast du für Lautsprecher? Vielleicht lässt sich dann besser beurteilen, ob diese Lösung helfen kann!
 

henkka

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Also, ich habe folgende Boxen (waren bei ca 65Euro damals)

Creative 2.1
"I-Trigue 3200"
8 Watt Soinus pro Kanal (2 Kanäle)
Subwoofer: 19 Watt Sinus
Frequenzumfang: 30Hz - 20kHz

Satelittenlautsprecher
8 Watt RMS
pro Kanal

Tieftonlautsprecher
19 Watt RMS

Signal
80dB

Netzadapter
12V Wechselstrom 2,9A





Komisch ist zu dem dass ich wie gesagt Radio "empfange" - also ungewollt ganz leise Gequake in den Boxen habe - hab gelesen das liegt an schlecht isolierten Kabeln? Hab das Problem mit weitaus billigeren Boxen & den iPod Stöpseln nicht :rolleyes:?
 

zengi0811

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Also, ich habe folgende Boxen (waren bei ca 65Euro damals)

Creative 2.1
"I-Trigue 3200"
Watt & db ...


Komisch ist zu dem dass ich wie gesagt Radio "empfange" - also ungewollt ganz leise Gequake in den Boxen habe - hab gelesen das liegt an schlecht isolierten Kabeln? Hab das Problem mit weitaus billigeren Boxen & den iPod Stöpseln nicht :rolleyes:?

Sind leider nicht die Werte, die mich interessieren. Auf der Homepage von Creative sind diese Werte auch nicht zu finden.

Verbunden ist ja das Macbook Pro mit dem Verstärker und nicht mit dem Lautsprecher und dafür sind keine Werte vom Hersteller angegeben. Und ich denke mir, dass hier das Rauschen und Klirren entsteht bzw. übertragen wird, wenn die Verbindung nicht passt.

Und Kabel sind wichtig. Die Qualität richtet sich immer nach der schlechtesten Komponente im System. Das Kabel ist schlecht isoliert oder ist ein Sender (Radio, TV, etc.) in der Nähe!?
 

henkka

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klar, hab in meinem Zimmer noch eine Stereoanlage mit Radioteil, TV & natürlich Handy neben dem MBP. Allerdings hatte ich nie solche Probleme mit meinem alten Windwos System - sind das jetzt von Apple eine qualitativ hohe Anfroderungen, doer einfach nur Luxuspfusch den ich da erlebe?

Sorry, hab eben nochmal geschaut - finde leider keine anderen Angaben für die Boxen :/ - allerdings kann ich mir auch kein Bose Soundsystem oä leisten, das MBP hat mein Budget schon gewaltig gesprengt.. :(
 

zengi0811

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Das ist der technische Entwicklung im Laufe der Zeit und hat auch einen Grund:

Durch die Erhöhung der Ohm-/Impedanzwerte können nunmehr auch hochwertige Kopfhörer mit ausreichender Lautstärke betrieben werden, welche in der Regel hohe bis sehr hohe Ohm-Werte haben. Einige Hersteller von Notebooks und mp3-Player haben diese Anpassung vorgenommen und nicht nur Apple (diese ab der Santa-Rosa Plattform). Ist vielleicht sogar ein Luxusproblem, aber so ist halt der aktuelle technische Stand.

Der Nachteil ist, dass halt dann, wenn die Werte nicht mehr zusammen passen, das Rauschen und Klicken auftritt, was sich zumindest bei Kopfhörern leicht beheben lässt.

Es braucht auch keine teuren Systeme, es muss nur zusammen passen. Gibt durchwegs günstige PC-Lautsprecher, die am Macbook ohne Probleme zu betreiben sind. Und bei Bose kommt mir sowieso das Grauen!.

Vielleicht noch, der Kopfhörerausgang ist bei fast allen Notebooks nicht von hoher Qualität. Bei besseren Klangsystemen muss daher der Digitalausgang verwenden werden oder per USB/Firewire ein externen Wandler angeschlossen werden.
 

henkka

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ah okay! kannst du mir da eine gute Boxenlösung empfehlen? Dann brauch ich mein MBP also doch nciht einschicken lassen - komischer Weise kam weder von Apple noch von Cancom jemand auf diese Erklärung, da hieß es nur: "Das Problem ist mehr oder minder bekannt - wir tauschen das Logicboard, ohne Sicherheit dass danach die Störung behoben ist.."

Bei mir knackst es halt wirklich jedes Mal wenn ich 10sek keinen Sound abgespielt habe und lauter/leiser drücke. Weiß nicht ob das bei allen MBP Usern so ist - schon recht nervig (mit Dontpop konnte ich zumindest dieses Knistern etwas reduzieren)

Viele Grüße
 

laurooon

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ah okay! kannst du mir da eine gute Boxenlösung empfehlen? Dann brauch ich mein MBP also doch nciht einschicken lassen - komischer Weise kam weder von Apple noch von Cancom jemand auf diese Erklärung, da hieß es nur: "Das Problem ist mehr oder minder bekannt - wir tauschen das Logicboard, ohne Sicherheit dass danach die Störung behoben ist.."

Bei mir knackst es halt wirklich jedes Mal wenn ich 10sek keinen Sound abgespielt habe und lauter/leiser drücke. Weiß nicht ob das bei allen MBP Usern so ist - schon recht nervig (mit Dontpop konnte ich zumindest dieses Knistern etwas reduzieren)

Viele Grüße
Ich kann dir das Logitech Z-2300 THX nur WÄRMSTENS empfehlen. Günstig und bietet bombastischen Sound!

Und zum Boxenproblem: Auch beim iMac krächzen die Boxen, weil die einfach nicht soviel abkönnen, wie Stand-alone-Boxen. Wenn du es laut haben willst und vor allem auf Bässe nicht verzichten willst, da klingen weder iMac, noch MB-Boxen toll, da brauchst du die externe Lösung.

MfG
Laurooon
 

T.W.G

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Hallo henkka,
Es gibt zahlreiche Threads zum Knacken:
[MBP] Knacken kurz vor Tonausgabe
MPB Lautsprecher knacken
Und schon wieder knackst der Ton...das darf nicht wahr sein!!!
(etc)

Daher weiß ich auch (mich hat das auch beschäftigt), dass das Problem relativ weit verbreitet ist und ich bin mir sicher, diejenigen, bei denen das angeblich nicht auftritt, haben die Boxen so leise/sonstwas, dass sie das nicht hören bzw. die Boxenelektronik filtert das.
Denn das ist - wie gesagt - die Soundkarte, die in den Standby geht.

Viele liebe Grüße
Nico
"Die Boxenelektronik filtert das" - Wow, was ist das denn für eine Aussage?

Warum können die Apple-Jünger nicht einfach zugeben, das Apple hier keine hochwertige Lösung verbaut hat?

Boxenelektronik filtert gar nichts. Eine Aktivbox beispielsweise filtert max. tieffrequente Störungen (Subsonic) wenn sie mit einem entsprechenden Filter ausgestattet ist. Ansonsten macht eine Aktivbox genau das was von ihr konstruktiv verlangt wird: Sie verstärkt JEDES ankommende Signal. Wenn das in dem Fall dann eine Gleichspannung oder ein Knacksen ist, so wird auch das verstärkt. Punkt.


Das war für mich auch der Grund mein 15" Powerbook zu behalten. Das Macbook Pro hat mich diesbezüglich einfach entäuscht.
Wie der Threadersteller schon sagte: Selbst ein Noname Gericom-Notebook hatte diesen Fehler nicht - und es IST ein Fehler.

Und das ist definitiv ein Unding in dieser Preisklasse, v.a. wenn man sich soweit aus dem Fenster lehnt wie super und überlegen die Apple-Computer sind.

Statt sich selbst zu beweihräuchern sollte Apple zusehen, das seine Kunden tatsächlich das bekommen was sie zum Schein vorgeben:
Hochwertige, durchdachte Hardware mit liebe zum Detail und traumhafter Fertigungsqualität.

Ansonsten kann ich auch irgendeinen Rechner kaufen, fertig.

Das es bei USB-Lautsprecher nicht auftritt ist auch klar: Hier wird die Audiohardware des Computers umgangen.


Als Lösung kann ich Dir nur empfehlen eine externe Soundkarte, ein Audiointerface o.ä. zu nutzen. Dann hast du auch nicht die z.T. auftretenden abgehackten Rauschimpulse die sich anhören wie Quantisierungsartefakte o.ä. Das war bei meinem Macbook PRO häufig zu hören.
Oder du reklamierst das Gerät SO LANGE bis Apple dir ein fehlerfreies Gerät liefern kann.

Traurig aber wahr ... insofern solltest Du dir überlegen ob du mit der Hardware - so wie sie ist - leben kannst oder nicht.

Das Schlimme ist, das es (offiziell) keine Alternative zu den OS X Notebooks aus dem Hause Apple gibt.
Anderweitige Hardware ist leider nur mit viel Aufwand via OS X zu betreiben.
 

Suckerbrot

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"Die Boxenelektronik filtert das" - Wow, was ist das denn für eine Aussage?
Na es kommt natürlich darauf an, ob es sich im eine Lautsprecherbox mit stinknormaler induktiver und kapazitiver Frequenzweiche ist oder ob es sich um einen TDA-XXXX-Amp darin handelt. Moderne Amp-ICs haben durchaus Funktionen wie solche, die 'uncharakteristische' Knacktöne etc. herausfiltern. Und nein, ich habe gerade keine Quellenangabe zur Hand.

Warum können die Apple-Jünger nicht einfach zugeben, das Apple hier keine hochwertige Lösung verbaut hat?
Wer von uns "Apple-Jüngern" (ich bin gemeint, bin aber genau das Gegenteil davon) bestreitet denn, dass die Lösung, die Apple verbaut hat, nicht hochwertig ist? Fakt ist, dass es sich um einen Standby-Modus handelt und es gibt definitiv bessere Verstärker-ICs, welche bei Ansteuerung am Reset-Pin oder Vcc keinen Knacks von sich geben bzw. einen nicht so lauten. Ich habe persönlich nur kein Problem damit, dass es knackt, nur macht mich das nicht automatisch zum Apple-Jünger.

Boxenelektronik filtert gar nichts. Eine Aktivbox beispielsweise filtert max. tieffrequente Störungen (Subsonic) wenn sie mit einem entsprechenden Filter ausgestattet ist. Ansonsten macht eine Aktivbox genau das was von ihr konstruktiv verlangt wird: Sie verstärkt JEDES ankommende Signal. Wenn das in dem Fall dann eine Gleichspannung oder ein Knacksen ist, so wird auch das verstärkt. Punkt.
Wie gesagt, sei hier zu konkretisieren, um welche Art von Boxenelektronik es sich handelt, Integrierte Schaltkreise oder klassische Frequenzweiche - vllt. mit Mosfet-Amp. Punkt Komma Strich.

Das war für mich auch der Grund mein 15" Powerbook zu behalten. Das Macbook Pro hat mich diesbezüglich einfach entäuscht.
Wie der Threadersteller schon sagte: Selbst ein Noname Gericom-Notebook hatte diesen Fehler nicht - und es IST ein Fehler.
Ja, ein Fehler, weil der qualitativ-minderwertige Verstärkerchip beim "Aufwachen" knackt wie manche andere Verstärker-ICs auch (aber eben nicht alle, siehe Gericom). Nur macht sich Apple hier das Problem noch schlimmer, da sie die Soundkarte (welche m.E. nicht viel Akkuleistung verbraucht) nach einer gewissen Zeit abschalten und den (integrierten?) Verstärker ebenfalls.

Und das ist definitiv ein Unding in dieser Preisklasse, v.a. wenn man sich soweit aus dem Fenster lehnt wie super und überlegen die Apple-Computer sind.
Ich stimme dir in diesem Punkt zu.
Nur ist die Frage, ob sich hier in diesem Thread wirklich ein einziger überhaupt aus dem Fenster gelehnt hat; ich glaube bzw. fürchte, du hast hier etwas missinterpretiert. In diesem Thread ist niemand Fanboy; und ich ebenfalls nicht. Ich informiere doch bloss, wie der Stand der Dinge bei diesem Problem ist. Und die Definition "Problem" ist deshalb in Anführungsstriche gesetzt, weil der Soundchip-Suspend eindeutig gewollt ist - das Knacken des Amp-ICs nicht.

Statt sich selbst zu beweihräuchern sollte Apple zusehen, das seine Kunden tatsächlich das bekommen was sie zum Schein vorgeben:
Hochwertige, durchdachte Hardware mit liebe zum Detail und traumhafter Fertigungsqualität.
Fertigungsqualität hin oder her, es geht um den Chip, der die Signale mit ordentlich Leistung versieht.
Denn dieser ist hier die Fehlerquelle. Nicht der Soundchip ansich, der das Tonsignal moduliert. Ansonsten gebe ich dir Recht, aber mit dem ganzen Rest bin ich bisher bei jedem Apple-Produkt zufrieden gewesen.

Ansonsten kann ich auch irgendeinen Rechner kaufen, fertig.
Wenn einem die sonstigen Vorteile von Apple an der Rektalöffnung vorbeigehen, dann ja.

Das es bei USB-Lautsprecher nicht auftritt ist auch klar: Hier wird die Audiohardware des Computers umgangen.
Ja, praktisch eine dedizierte Soundkarte mit Kopfhörern dran.

Als Lösung kann ich Dir nur empfehlen eine externe Soundkarte, ein Audiointerface o.ä. zu nutzen. Dann hast du auch nicht die z.T. auftretenden abgehackten Rauschimpulse die sich anhören wie Quantisierungsartefakte o.ä. Das war bei meinem Macbook PRO häufig zu hören.
Oder du reklamierst das Gerät SO LANGE bis Apple dir ein fehlerfreies Gerät liefern kann.
Es wird, wie gesagt, bei jedem Gerät so sein, es sei denn, Apple ändert die Auswahl an Verstärker-ICs. Es ist insofern kein fehlerhaftes Gerät, sondern ein Gerät mit schlecht ausgesuchtem Verstärker-IC, und insofern wird auch Apple einem da ohne Anpassung der Audio-Hardware nie ein "fehlerfreies" Gerät schicken können.

Traurig aber wahr ... insofern solltest Du dir überlegen ob du mit der Hardware - so wie sie ist - leben kannst oder nicht.
Entscheidung für jeden selbst - weil ich damit leben kann und Apple ansonsten auch heute noch vollkommen i.O. finde, heißt das nicht, dass ich ein Fanboy bin.

Das Schlimme ist, das es (offiziell) keine Alternative zu den OS X Notebooks aus dem Hause Apple gibt.
Anderweitige Hardware ist leider nur mit viel Aufwand via OS X zu betreiben.
Und ist - abgesehen von EFIx - auch noch illegal. Ich würde nach wie vor zu Apple greifen und mit soetwas gesehen. Wer nun wieder mit dem beliebten Argument "Bei einem 1,xxx€-Notebook darf das nicht sein. Apple preist seine Produkte ja auch immer als perfekt an!" kommt, der hat nicht verstanden, dass das meine Meinung ist, wobei ich davon überzeugt bin, dass ich mit meiner Meinung nicht alleine bin.
 
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