macOS Mojave 10.14, Windows 10 und Linux möglich?

Diskutiere das Thema macOS Mojave 10.14, Windows 10 und Linux möglich? im Forum Mac OS X & macOS.

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  1. Big Lebowski

    Big Lebowski Thread Starter Mitglied

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    Hallo,
    ich mache mal wieder meinen Mac platt und setze ihn neu auf.
    Nun frage ich mich, ob es möglich ist nicht nur ein Dualboot-System einzurichten,
    sondern für die oben 3 genannten Betriebssysteme:
    - macOS Mojave 10.14.2
    - Windows 10
    - Ubuntu 18.10

    Irgendwie bekomme ich es nicht hin.
    Ich habe diese beiden Links zu Anleitungen in einem Forum gefunden,
    wo leider nicht viele Antworten kamen.

    rEFInd: Linux, Windows und OS X auf einem System
    https://www.macwelt.de/ratgeber/rEFInd-Linux-Windows-OS-X-System-9942409.html

    Dreifachboot MacOS Mojave Windows 10 Linux
    http://translate.google.com/transla...077/triple-boot-macos-mojave-windows-10-linux

    Es funktioniert leider am Ende nicht.
    Nach der Installation von Linux (Ubuntu 18.10) startet Windows 10 nicht mehr:confused:

    Hat da jemand mal ein paar Tipps.
    Bzw. wo eventuell Fehler in den Anleitungen der beiden Links sind?
    Welche Partition ich bei der Ubuntu Installation für den Bootloader angebe etc.?
    Bringt es eventuell eine andere Linux Distribution auszuprobieren?

    Zu meinem MacBook Air:
    - macOS Mojave 10.14.2
    - SSD ist in APFS

    PS:
    Ich hatte Ubuntu vorher auf von einem USB Stick ausprobiert,
    mit VMware hatte ich es auch mal getestet, wollte es nun aber richtig installiert haben.
     
  2. oneOeight

    oneOeight Mitglied

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    also dude, wie hast du windows installiert?
    über boot camp im BIOS legacy mode (boot camp default) oder im EFI modus?

    im BIOS legacy musst du halt die sache mit den 4 partitionen im MBR beachten.
     
  3. Big Lebowski

    Big Lebowski Thread Starter Mitglied

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    Hi,

    Also ich habe:
    (Jeweils einen Mojave -, Windows- und Linux (per Rufus) USB-Stick erstellt)
    1. Mojave vom USB Stick installiert (APFS)
    2. Dann per Boot Camp Windows installiert.
    3. Danach mit dem Festplattendienst Programm eine Partition (FAT) für Linux erstellt.
    4. Ubuntu von USB Stick installiert

    Weiß jetzt nicht mehr zwischen welchem Schritt ich rEFInd installiert habe.. glaube zwischen 2/3 oder 3/4.

    Was ist der Unterschied zwischen Windows Installation per Boot Camp oder im EFI Modus?
    Wie geht denn die Variante ohne boot Camp?

    BIOS legacy...4 Partionen...MBR?:confused:

    Ich dachte die Macs benutzen seit langen nur EFI genauso wie Windows 10 wenn es auf Mac installiert wird?

    Ich verstehe nicht das ich es nach der Anleitung (2ter Link) mache und es trotzdem nicht geht.?
    Hat die jemand Mal angeschaut und vielleicht den Fehler entdeckt?
     
  4. oneOeight

    oneOeight Mitglied

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    wo hast du denn die linux partition platziert?
    vor oder hinter der windows partition?
    wenn vor, dann stimmen die boot informationen von windows nicht mehr.
    da musst dessen reparatur mal starten und die korrigieren.
     
  5. Apfelfuzzi

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    Ich weiß nicht wie oft du die verschiedenen Betriebssyteme wechseln möchtest, aber ich würde dir eine externe SSD pro System empfehlen.
    Das macht vieles einfacher und problemloser.
     
  6. herberthuber

    herberthuber Mitglied

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    Also das wäre jetzt auch mein Rat gewesen - Ein OS pro Platte / SSD / USB Stick etc. und gut.

    Mit dem Mischmasch von mehreren Partitionen auf einer Platte hast Du immer Ärger. Braucht blos bei einem OS ein Tool da was rummurksen, schon hast Du die komplette Installation auf der Platte mit den anderen OS'en gekillt.

    Würde ich definitiv nicht so machen
     
  7. Big Lebowski

    Big Lebowski Thread Starter Mitglied

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    Also ich hätte nicht gedacht das sowas eine Rolle spielt bzw. das man sich über sowas Gedanken machen muss. In den Links zu den Anleitungen wird da nichts erwähnt,
    es sei denn mir ist es entgangen.

    Da man Windows zu erst installiert (Partition am Ende) und danach die Linux Partition über das Festplattendienstprogramm (von der Mac Partition abzweigt) erstellt wird,
    nehme ich mal an das Linux sich vor Windows setzt.

    Das Problem ist folgendes:
    1. wenn ich versuche ohne Boot Camp Windows zu installieren, also ich erstelle z.B. die Partitionen für Linux und Windows direkt über den macOS Mojave USB-Stick wenn Mojave noch nicht installiert ist (bzw. dem Festplattendienstprogramm vom USB-Stick),
    dann wird mir beim Windows Setup, wenn ich die Windows-Partition auswähle folgendes angezeigt:
    "Windows kann auf dem Datenträger nicht installiert werden. Der ausgewählte Datenträger entspricht dem GPT-Partitionsstil."
    Ich kann die Partition löschen, Formatieren...bringt nix.

    Dasselbe passiert wenn ich Mojave installiert habe und dann eine Windows Partition erstelle.

    Ich dachte früher Boot Camp macht nur die Partitionierung und einen Neustart,
    aber da läuft wohl mehr im Hintergrund:kopfkratz:
    Per Boot Camp lässt sich die Windows Partition immer auswählen, formatieren und dann Windows installieren.

    2. Wenn ich als erstes die Linux Partition erstelle und dann erst per Boot Camp die Windows Partition erstellen möchte (damit diese vor Windows ist) meckert Boot Camp das es nicht geht.

    Ok, also die Reparatur von Windows über den Windows USB Stick starten?
    Ich versuch es mal.

    Bei einem stationären Rechner hätte ich es auch so gemacht,
    aber bei einem MacBook (Air) habe ich keine Lust auf externe SSDs.
    Windows mit Boot Camp funktioniert ja einwandfrei und ich dachte Linux einbinden wird genauso leicht.:hum:
    Maximal ein USB Stick wäre eine Option wenn es nicht funktionieren wird mit dem Tripple Bootsystem.

    Nach den den Anleitungen schien es mir nicht so schwer,
    die hörten sich so an als ob dies kein Problem ist. Und von Schwierigkeiten stand da nicht viel:cool:
     
  8. oneOeight

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    das ist halt die meldung, wenn der installer MBR erwartet also im BIOS legacy modus läuft.
    du kannst den windows installer auch über den EFI_Boot eintrag im EFI modus starten.
    dann merkert der wohl aber anders ;)
     
  9. Big Lebowski

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    Achso ok. Also liegt das Problem am Windows USB Stick.
    Aber was meinst du mit "merkert der wohl anders"?
    Weißt du mehr und willst es nicht verraten :p

    Ich habe das mal gefunden:

    https://msdn.microsoft.com/de-de/library/windows/hardware/dn898495(v=vs.85).aspx

    Ich bin kein Profi,
    wie könnte ich die Booteinträge bearbeiten, also Windows vor Linux setzen damit es wieder startet bzw. funktioniert?

    Ich bin etwas überrascht!
    Ich hätte gedacht das viel mehr Leute es versucht hätten die 3 zum Laufen zu bringen:D
     
  10. oneOeight

    oneOeight Mitglied

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    mir fiel der genaue wortlaut nicht ein.
    wenn du die partition mit boot camp anlegst, macht das automatisch einen hybrid MBR fertig.
    der windows installer im EFI modus meckert dann, dass es kein GUID ist.
    also genau das gegenteil von der meldung, die du hattest.
    wenn du also die partitionen selber angelegt hattest und den installer im EFI modus gestartet hättest, wäre alles ok gewesen.
     
  11. thorstenhirsch

    thorstenhirsch Mitglied

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    Virtualisierung ist die Ursache. Durch VT-x und VT-d laufen virtualisierte Systeme viel schneller als früher. Außerdem sind die Rechner schneller geworden und haben viel mehr RAM als früher, daher bremsen 1 oder 2 laufende VMs das Host-System nicht mehr so stark aus. Und man spart sich den Reboot.

    Somit ist es auch nachvollziehbar, dass viele Anleitungen, die Du zum Dualboot findest, aus einer Zeit stammen, in der es noch gar kein UEFI gab.
     
  12. futureformer

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    Mit ein paar komfortablen Tools und etwas Vorbereitung klappt das recht Problemlos, auch mehr als nur 2 Betriebssysteme auf der physischen Platte zu haben.

    Ich verwende für das Einrichten der Harddisk den "Paragon Harddisk Manager für Mac". Der hat diverse Spezialfunktionen an Bord, wie das Einrichten der Platte als kombiniertes GPT+MBR Laufwerk, das Reparieren der Bootsektoren der jeweiligen Partitionen, natürlich Vergrößern und Verkleinern, Verschieben, Imagen und vieles mehr.

    Damit erstelle ich mir VOR der Installation einer Windows-Version in der Regel selbst eine Partition auf dem GPT-Laufwerk, stelle auf kombiniertes GPT+MBR um, und nachdem ich mir die Bootcamp-Treiber-Software selbst organisiert habe, installiere ich dann komfortabel Windows ohne Fehlermeldung und kann danach ganz normal Windows nativ nutzen. Bei Linux wie Ubuntu verfahre ich nach dem gleichen Verfahren. Die Systeme lassen sich über den Harddisk Manager auch sehr schön als Image auf einem externen Speicher ablegen, für den Notfall oder das Klonen auf einen anderen Mac.

    Momentan liegen auf meinem Macbook Pro 2012 mit einer 1TB SSD in Reihenfolge ->

    OS X 10.11 (HFS+)
    OS X 10.14 (HFS+)
    Windows 10 (HFS+)
    DATEN (HFS+)
    UBUNTU 18.10 (EXT4)
    RECOVERY 10.11 (HFS+)
    RECOVERY 10.14 (HFS+)

    upload_2019-1-12_5-52-54.png

    Beim Starten des Macbook kann ich per Alt-Taste das jeweilige System auswählen und Booten. Die beiden Recovery-Partitionen starten ebenfalls und sind so modifiziert, daß wichtige Werkzeuge wie der Paragon Harddisk Manager auf beiden Recovery-Laufwerken, und der Paragon APFS Converter und der Harddisk Manager auf dem Mojave-Recovery vorhanden sind. Weitere Programme könnten noch folgen, wenn ich herausgefunden habe wie ich sie integriere, z.B. hätte ich auf dem Recovery-System gerne noch einen Webbrowser, um mal schnell was herunterladen oder während Operationen am Laufwerk surfen zu können. Mit einem schlanken Browser, der keine spezielen Systemfunktionen braucht könnte das auch klappen. Mal gucken, den Finder oder ein Derivat möchte ich ebenfalls noch reinpacken, um im Bedarf Direktzugriff mit Recovery zu haben.

    Unter Ubuntu 18 hab eich VMware Workstation 14 laufen und kann darin die jeweilige physische OS X-Version virtualisieren, wenn ich es denn benötige. Unter Windows 10 und VMware Workstation 14 habe ich das noch nicht ausprobiert, aber RAW-Partitionen lassen sich im VMware generell sehr gut einbinden, das sollte also auch klappen. Ich kann so theoretisch jederzeit unter jedem System jedes andere starten und gleichzeitig nutzen, falls Bedarf besteht, wenn auch nicht besonders performant. Unter OSX greife ich auf die physischen Installationen von Ubuntu und Windows per VMware Fusion zu.

    Es ist eine Alternative zu VMs in Containern, die jeweils für jedes OS neu angelegt werden müssen, es sei denn man hat genug Speicherplatz und schmeißt die Container auf eine NTFS-Partition mit unbeschränktem Zugriff, dann können ALLE OS den Virtualisierer die VM-Container darauf zugreifen lassen. Vor allem wenn man weitere VMs als die physischen Installationen braucht ist das sinnvoll. Aber der gleichzeitige virtualisierte Zugriff auf die jeweilgen OS mit den Datenbeständen ist schon praktisch. :)

    Ich werde wohl die nächsten Tage einen Artikel dazu auf meinem Geschäfts-Blog schreiben; wer Interesse hat kann mich gerne nach der Internet-Adresse fragen.
     
  13. Big Lebowski

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    Ah ja ok, verstehe jetzt. Das war also gemeint.

    Ich habe erst mal eine neuere Windows 10 Iso von Microsoft geladen,
    da meine schon 1 1/2 Jahre älter ist und das "Windows Update" nach der Installation einfach tierisch nervt:

    https://www.microsoft.com/de-de/software-download/windows10ISO

    Zur Auswahl stehen:

    - Windows 10 October 2018 Update (64bit, 4,7 GB)

    - Windows 10 April 2018 Update (64bit, 4,4 GB)

    Mit der October Version zickt Boot Camp rum und will den USB-Stick nicht erstellen,
    man muss daher leider die April Version nehmen. (das wird auch auf einer Apple Supportseite zum Thema geschrieben).

    Ich habe es dann gemacht, wie aus dem Microsoft LInk empfohlen :

    "UEFI: Entfernen Sie die Datei bootmgr im Medienstamm, um zu verhindern, dass Windows Setup oder Windows PE im BIOS-Modus gestartet wird."

    Danach vom Windows USB-Stick installiert (EFI Boot) und konnte jetzt Partition formatieren und Windows 10 ohne Probleme installieren. Diesmal wird auch eine MSR Partition von Windows selbst mit erstellt, was vorher nicht der Fall war:

    "Microsoft® Reserved-Partition (MSR-Partition)
    Ab Windows 10 beträgt die Größe der MSR-Partition 16 MB. ,,,"
    Quelle:
    "UEFI-/GPT-basierte Festplattenpartitionen"
    https://msdn.microsoft.com/de-de/library/windows/hardware/dn898510(v=vs.85).aspx

    Bis hierhin also alles gut,
    aber dann wieder:

    Nach der Installation von Ubuntu 18.10 ist Windows nicht mehr Bootfähig:
    (rEFInd muss man ja wieder installieren da er von Ubuntu überschrieben wird mit Grub)

    rEFInd zeigt mir den Windows Eintrag an, Auch Ubuntu innerhalb von Grub,
    aber es kommt dann diese Anzeige:

    IMG_20190112_195328~2.jpg

    Und wieder mal ist Windows starten nicht möglich.

    Irgendetwas mache ich falsch
    Oder die Anleitungen sind nicht (mehr) richtig?
    Mich würde echt interessieren ob ich der Fehler bin oder nicht:D

    Ich wähle bei Ubuntu die richtige Partition (z.B. Linux disk0s5, Windows ist disk0S4) aus, formatiere in Ext4, binde es als "/" ein und wähle für Bootloader Ort die gleiche Ubuntu Partition aus. (Falls ich jetzt nicht falsch liege: es spielt wohl keine Rolle welcher Ort für den Bootloader gewählt wird, da bei EFi Installation Ubuntu die erste EFI Partition selbst wählt, egal was man angibt)

    In der Anleitung steht ja das man bei Installation "Etwas anderes" wählen soll und dann die vorgesehene Linux Partition.

    Frage:
    Was passiert wenn man den Eintrag: "Ubuntu neben Windows installieren" wählt?
    Also was passiert da bei der Installation und wo ist der Unterschied zu der "Etwas anderes" Installation (neben Windows)?:confused:
    Ich könnte doch einfach nur Windows 10 installieren (mit der Partitionsgröße die für Win+Ubuntu vorgesehen war)
    und dann Ubuntu mit der "Ubuntu neben Windows installieren" Funktion und die Partition halbieren?



    Danke für die Info, von dem Paragon Programm hatte ich irgendwo mal gelesen,
    das ist wohl das hier, oder?:

    Paragon Festplatten Manager für Mac (10 Tage Testversion)
    https://www.paragon-software.com/de/home/hdm-mac/

    Das Tool werde ich im Hinterkopf behalten,
    danke für den Tipp!

    Mich würde interessieren:
    wieso wählst du ein kombiniertes GPT+MBR und nicht nur GPT?

    Und bei deinen System Angaben ist doch das HFS+ hinter Windows 10 bestimmt ein Fehler
    und müsste NTFS sein oder?
     
  14. oneOeight

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    was ist denn wenn du windows mal nach linux installierst?
    vielleicht ist hier auch rEFInd das problem?
    wenn du rEFInd mal umgehst und den mac interne boot manager nimmst, startet windows dann?
     
  15. futureformer

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    Die Paragon-Tools sind schon genial, hab' da für jeden meiner Macs ausreichende Lizenzen. :) Die sparen einem wirklich enorm viel Zeit & Nerven.

    Ein Fehler ist diese Partitionsanordnung nicht, Paragon kann das lösen. Probiere mal die 10-Tage Testversion, die ist damals um 2016 uneingeschränkt nutzbar gewesen, und sofern Du noch die Rettungsmedien anlegen darfst auch theoretisch erstmal kostenlose zu verwendbar.

    Weil reine GPT-Partitionen Probleme mit Windows und Linux machen habe ich bei mir ein kombiniertes Layout angelegt, da sonst die Windows-Partition nicht vom EFI des Macbook 2012 bem Start des Computers gesehen werden kann.


    Übrigens... ->

    Schnellere Festplatten, die SSDs locker in die Tasche stecken können, sind jetzt technisch nicht wirklich soooo das Problem, wenn man neuartige Konzepte wie (m)einen selbst entwickelten feststehenden Kopf einsetzen würde. Verwirbelungen und Unwuchten würden dann aufgrund der damit machbaren niedrigen Rotationsgeschwindigkeit auch nicht mehr auftreten, und der Speed ist nicht nur in der Theorie absolut realisierbar.

    Lies' Dir mal meine Artikel genau durch. Bin ich blöd oder hab' ich uns was schönes für den nächsten Nikolaus erfunden ? :-D

    https://www.linkedin.com/pulse/steady-state-head-hard-disk-technology-ads
    https://developement.pro/2018/04/12...chnology-update-for-an-old-harddrive-concept/
     
  16. Big Lebowski

    Big Lebowski Thread Starter Mitglied

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    Das bringt leider auch nichts:
    Ich installiere Ubuntu und dann wenn ich Windows installieren möchte,
    meldet das Windows Setup auf einmal das die Partition MBR.... Komisch.

    Ich habe jetzt mal YouTube bemüht:

    1.

    Hier läuft es, aber mit Fedora.

    2.

    Der benutzt Kali hat aber eine andere Installationsreihenfolge:
    1. Windows (keine Boot Camp Treiber installieren, erst ganz am ende)
    2. Kali
    3. MacOS

    ich werde mal eine andere Distribution versuchen.


    Ich werde das mit Paragon als letztes ausprobieren.

    Was mich irritiert, man liest/hört in den Anleitungen und in den Videos nichts von den Efi Problemen
    und das man kombinierte Partitionstabelle nehmen soll.

    Bei dem Video mit Fedora, antwortet jemand das diese gemixten Probleme verursachen...

    Und bei denen klappt das alles.

    Hier wäre eine Lösung aus dem Ubuntu Forum wo auch der Windows booteintrag:

    /EFI/Microsoft/Boot/bootmgfw.efi

    nicht mehr gefunden wird:

    https://forum.ubuntuusers.de/topic/uefi-windows-booteintrag-weg/

    Mal schauen wie es weiter läuft...
     
  17. oneOeight

    oneOeight Mitglied

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    hast du mit dem ubuntu installer die partition erstellt?
    vielleicht fabriziert der auch einen hybrid MBR?

    einfach mal mit gpt-fdisk beide angucken oder den MBR damit wieder rein protective machen.
     
  18. Big Lebowski

    Big Lebowski Thread Starter Mitglied

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    Ich hatte mit macOS die Platte formatiert (macOS und dann Ubuntu installiert,
    zuletzt wollte ich Win10 installieren.)

    Du hast aber den richtigen Riecher gehabt!
    So wie ich das gelesen habe erstellt macOS mit seinem Festplattendienstprogramm bei Erstellung einer Fat Partition
    immer eine Hybrid MBR.

    "Did you happen to use Apple's Disk Utility to create a FAT filesystem in that to-be-Windows partition? If so, you converted the disk from a legal GPT disk into a hybrid MBR disk, which OS X sees as GPT and Windows sees as MBR. The solution in this case is to clear the hybrid MBR data. A number of utilities can do this. I'll describe how to do it with my own GPT fdisk (gdisk) utility:.."
    Quelle:
    https://superuser.com/questions/508026/windows-detects-gpt-disk-as-mbr-in-efi-boot

    Aber eigentlich ging es ja, nachdem ich vom Windows Installations-USB-stick die Datei "Bootmgr" entfernt hatte.
    Der Fehler liegt dann wohl an Ubuntu.

    Hier sind wohl (eventuell) Lösungen für das Ubuntu Problem:

    Die Ubuntu Installation löst ja beim Windows Start das aus:

    BI initializeLibrary failed 0xc00000bb

    Hier die Links die das lösen sollen:

    Lösung 1:
    https://apple.stackexchange.com/que...igh-sierra-linux-mint-and-windows-with-refind
    Hier gibt der Fragenbeantworter die Lösung (MBR Protective) die ihm leider selbst nicht half aber gleichzeitig einen Verweis auf eine Lösung die bei ihm funktionierte:

    Lösung 2:
    https://apple.stackexchange.com/que...untu-and-windows-without-refind/310720#310720

    Lösung 2 wäre mir aber zu viel Konsolen Action und hin und her.

    Hie wäre nochmal die Lösung 1 mit dem MBR Protective machen im Ubuntu Forum:
    https://ubuntuforums.org/showthread.php?t=2353731

    Linux Alternative:
    Ich habe heute mal OpenSuse 15 Leap ausprobiert,
    hier funktioniert alles wunderbar:
    - macOS Mojave
    - Windows 10
    - OpenSuse 15 Leap

    Einziges Problem war Wlan Treiber zu installieren (Broadcom-wl Treiber anstatt die 2 verschiedenen b43 Treiber)


    Ich werde das mal mit Ubuntu und der Lösung 1 ausprobieren, wenn ich die Tage Zeit habe und berichten.
     
  19. Big Lebowski

    Big Lebowski Thread Starter Mitglied

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    Ich habe es mal kontrolliert,
    nach der Installation von OpenSUSE 15 Leap:

    OpenSUSE.png

    Und nach der Installation von Ubuntu,
    stand dort Hybrid.

    Genau das war die einfachste Lösung:
    MBR Hybrid -> MBR Protective

    Ich hatte es mit Gdisk /fdisk geändert:
    https://sourceforge.net/projects/gptfdisk/

    Erklärungen:
    http://www.rodsbooks.com/gdisk/gdisk.html

    Anleitung:
    1. Download GPT fdisk from its Sourceforge page and install it. (Versions are available for Linux, OS X, and Windows. I'll assume you'll do this from OS X.) Alternatively, you could run it from a Linux emergency disc like Parted Magic.
    2. Launch gdisk on your disk by typing sudo gdisk /dev/disk1 in a Terminal window. (Change the device identifier if it's not as you presented earlier or if you use another OS for the job.)
    3. Type p to view the partition table to verify you're working on the correct disk. If not, type q to quit without saving your changes and try again with another device.
    4. Type x to enter the experts' menu.
    5. Type n to create a fresh protective MBR. Note that gdisk won't confirm a change; it'll just show you a new experts' prompt.
    6. Type w to save your changes. You'll be asked to confirm this action. Do so.
    Quelle: https://superuser.com/questions/508026/windows-detects-gpt-disk-as-mbr-in-efi-boot

    Danach funktionierte Windows 10 wieder.

    PS:
    Danke an Canonical/ubuntu für diesen Fehler. Wieso lässt Ubuntu nicht einfach wie OpenSUSE alles so wie es eigentlich sein soll.
     
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