MacMini TribbleBoot: 2x macOS 1x Linux

TechGeek

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Hallo zusammen

Habe einen alten MacMini Late '09 mit folgenden Partitionen:
- Part.1: macOS 10.6
- Part.2: macOS 10.13
- Part.3: leer fat32 formatiert
- Part.4: leer, fat32 (nur 10 GB für Linux Swap)

Nun möchte ich eben noch Linux darauf installieren. Vorzugsweise Ubuntu Mate. Die zwei Partitionen stehen ja schon mal bereit. Wie muss ich nun am besten vorgehen? Muss ich da dieses rEFInd installieren? Wenn ja vor oder nach der Linux installation? Was muss ich noch beachten?

Man findet viele "Anleitungen" aber leider passt keine so recht auf meine Konfiguration...

Danke für die Hilfe!
 

dg2rbf

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Hi,
du musst den rEFind schon vorher Installieren, bevor du Linux Installierst.

Franz
 

Kontrapaganda

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Hi,
du musst den rEFind schon vorher Installieren, bevor du Linux Installierst.

Franz
Was soll der TE damit?
Und warum vor der Linux-Installation?
Einen Extra-Bootloader habe ich das letzte mal zu Precise-Zeiten (12.04) gebraucht, damals noch den Vorgänger rEFIt, der schon seit 8 Jahre nicht mehr gepflegt wird und irgendwann mit den Kernels oder dem Dateisystem nicht mehr zurechtkam. Damals kam der Ubuntu-Installer noch nicht mit dem EFI der Macs klar.
Normal erstellt der Ubuntu-Installer einen Booteintrag im NVRAM und erzeugt sogar noch einen Binärlink nach »/EFI/BOOT/bootx64.efi«, sodass dann im Bootmenü des Macs ein Booteintrag namens „EFI BOOT“ auftaucht.

Oder habe ich da etwas nicht bedacht, sprich ist der Mac Mini da eine Besonderheit?
 
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efx

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Einfach Ubuntu von USB Stick starten und dann durchklicken zur Partitionierung der Installer wird dann schon melden was er auf den Partitionen gefunden hat und dann solltest du wählen können ob linux neben macOS installiert werden soll.
 

TechGeek

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Was soll der TE damit?
Und warum vor der Linux-Installation?
(...)
Normal erstellt der Ubuntu-Installer einen Booteintrag im NVRAM und erzeugt sogar noch einen Binärlink nach »/EFI/BOOT/bootx64.efi«, sodass dann im Bootmenü des Macs ein Booteintrag namens „EFI BOOT“ auftaucht.
Weil das hier stand, hatte ich refind installiert, dann Ubuntu Mate, neben den bestehenden macOS. Nach der Ubuntu Installation war refind dann wieder weg und der normale macOS Bootloader kam wieder mit dem erwähnten "EFI Boot". Da es ja so läuft und ich eigentlich froh war wieder den originalen Bootmanager zu haben da refind hässlich aussieht, hab ich mich nicht mehr weiter darum gekümmert. Aber sehr gut zu wissen, dass man heute eben keinen extra Bootloader/manager mehr braucht!
 

Kontrapaganda

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Weil das hier stand, hatte ich refind installiert, dann Ubuntu Mate, neben den bestehenden macOS. Nach der Ubuntu Installation war refind dann wieder weg und der normale macOS Bootloader kam wieder mit dem erwähnten "EFI Boot". Da es ja so läuft und ich eigentlich froh war wieder den originalen Bootmanager zu haben da refind hässlich aussieht, hab ich mich nicht mehr weiter darum gekümmert. Aber sehr gut zu wissen, dass man heute eben keinen extra Bootloader/manager mehr braucht!
Eben, wobei das »hässlich« schon ein Meckern auf hohem Niveau ist. Es ist ein gottverdammter Bootmanager, der muss nicht schön aussehen. Egal.
Andererseits substituiert rEFInd auch nicht den normalen Bootmanager, sondern lässt sich u.a. über diesen aufrufen.
Bei der Installation von rEFInd wird auch nichts geflasht, es wird lediglich rEFInd auf die ESP kopiert, ein entsprechender Booteintrag gesetzt und dieser an erste Stelle gesetzt genauso wie bei anderen Bootloadern wie GRUB oder bootmgr von Microsoft.
rEFInd war immer ein Workaround für einen Bug in GRUB, der mit den Mac-EFIs nicht zurecht kam.
Heute ist rEFInd einfach ein Standalone-Bootloader, der nicht konfiguriert werden muss und auch nicht mit einer Linux-Installation verbandelt ist, wodurch er wesentlich unempfindlicher ist als GRUB. Ich selbst habe rEFInd auf einem Thinkpad parallel installiert und zusätzlich auf einer uralten SD-Karte mit 8 Megabyte, die zum Wegwerfen zu schade und zum anderweitigen Gebrauchen zu klein ist, für den Fall dass GRUB mal kaputt sein sollte u.a. auch für Nicht-Macs.
 
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