MacBookAir: beim Tippen fallen Buchstaben einfach weg

Cinober

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Seit ein paar Tagen fallen Buchstaben beim Schreiben auf meinem MBA einfach weg. Und das Erscheinen der vorhandenen Buchstaben geht zäh wie Leder. Da wird z.B. aus "Bauhaus Preis" folgendes: "Bahas Ps". Das gilt vor allem für den Browser, aber auch in WORD geschieht es. ABER: Wenn ich die Diktierfunktion nutze, schreibt er die Sachen richtig und recht schnell hin.

Woran könnte das liegen?

EDIT: Mich laust der Affe. Gerade wollte ich hier das Posting abschicken (von einem anderen MacBook), da probierte ich noch ein letztes Mal auf dem MBA zu schreiben. Und jetzt ging es wie früher. Egal, unter welchem Programm ich schreibe, auch im Netz, Google usw.

Ich könnte das Posting hier jetzt eigentlich wieder löschen. Aber ich schicke es doch ab. Denn ich befürchte, dass das Ding Morgen wieder zu spinnen anfängt. Vielleicht kennt ja zufällig jemand das Problem, das sich jetzt anbahnen könnte.

Den Faden über ein ähnliches Problem, bei dem der Akku als Schuldiger vermutet wurde, habe ich vorhin ganz durchgelesen. Aber da kam am Ende ja eine überraschende Wende - mit der Tastatur.

Cinober
 

Madcat

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Beim Trackpad kenne ich das ja aber bei der Tastatur? Das wäre mir neu aber ausschließen würde ich es auch nicht. Es geht doch um das 2011er MBA aus der Signatur, oder? Das könnte in der Tat auf einen defekten Akku hindeuten. Es könnte auch eine ausfallende SSD sein.
 

Cinober

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Ich schraube ihn gleich auf.

Cinober
 

walfreiheit

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Beim Trackpad kenne ich das ja aber bei der Tastatur? Das wäre mir neu aber ausschließen würde ich es auch nicht. Es geht doch um das 2011er MBA aus der Signatur, oder? Das könnte in der Tat auf einen defekten Akku hindeuten. Es könnte auch eine ausfallende SSD sein.
Der Akku befindet sich auch im Bereich der Tastatur. Kann ja auch irgendein Kabel sein, was abgerückt wird.

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Cinober

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Habe aufgeschraubt: alle liegt flach in den Rahmen drin. Keinerlei Anzeichen auf Blähung. Ich kenn solche aus anderen Geräte. Die werden richtig dick.

Also scheint der Akku ok zu sein. - Und ich kann auch wieder fehlerfrei schreiben - und auch schnell. Nur die ersten Sekunden nach dem Aufschrauben, machte er kurz àrger.

EDIT: Ich muss hier schon wieder abbrechen. Man betrachte sich mal im Absatz über diesem Absatz das letzt Wort "... kurz àrger". Das ist falsch. Ich kann es so oft schreiben, wie ich will. Es wird daraus kein àrger+++. Jetzt fängt es richtig zu spinnen an. Ich kann kein großes Ä mehr schreiben.

Das wird einen Nachmittag jetzt beanspruchen, den Fehler zu finden. Ich glaube ja, dass es eher ein Malware-Dings ist.

EDIT: Habe jetzt den Fehler gefunden. Die schweizerische Tastatur war eingeschaltet. Ich wollte vorhin die Menusprache ändern. Die ist bei mir komischerweise auf ENGLISCH. Kriege ich nicht mehr weg. Da habe ich mal die Schweizer Sprache gewählt. Aber dann geht kein großes "Ä" mehr. Die haben ja keine großen Umlaute - die Schweizer.

Bin gespannt, wie es jetzt weiter geht. Schreiben kann ich jetzt gerade prima.

Cinober
 

Madcat

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Kann ja auch irgendein Kabel sein, was abgerückt wird.
Sowas stört Elektronen weniger, ist ja keine Wasserleitung wo die durch müssen (auch wenn das gern als Analogie benutzt wird). Beim Trackpad blockiert der sich aufblähende Akku ja in der Tat den mechanischen Hub des Trackpads für den Klick, die Tackpadmechanik ist zum Akku hin ja, im Gegensatz der Tastaturmechanik, offen. Aber wie auch schon gesagt: Ich will das auch nicht ausschließen ;)
 

Cinober

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Ich schraube ihn gleich auf.

Cinober
 

Cinober

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Update: Heute hat es sich herauskristallisiert, dass die fehlenden Buchstaben immer aus der gleichen Reihe stammen. Es ist die Reihe QWERTZUIO. Die beiden äußeren Buchstaben P und Ü erscheinen wie gewohnt, was sehr erstaunlich ist. Alle anderen Reihen (die Zahlenreihe, die A-Reihe und die Y-Reihe) funktionieren. Im Diktat kommen aber die fehlenden Buchstaben aus der Q-Reihe ganz normal. Da fehlt es an nichts.

Sehr komisches Verhalten.

Cinober
 

Cinober

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Update: Habe inzwischen einen nagelneuen Akku eingebaut (ca. 60 Euro), um eventuellen Druck des vielleicht (!) expandierenden, alten Akkus auf die Unterseite der Tastatur wegzunehmen. Der neue Akku funktioniert (ca. 6 Stunden Kapazität nach 8 Ladezyklen). Aber das Ursprungsproblem, dass nämlich die Tastenreihe "QWERTZUIO" nach dem Einschalten des Rechners nicht auf Eingaben reagiert, ist geblieben.

Ich habe weitere Versuche angestellt. Wenn ich den unteren Gehäuseteil (in dem die Tastatur eingebettet ist) mit etwas Gewalt verbiege, kann ich nach zwei drei Versuchen die QWERTZ-Reihe meisten wieder aktivieren und danach schreiben. Das geht seit Wochen immer gleich, jeden Tag. Aber manchmal kann ich nur die letzten drei Buchstaben rechts "p,ü,+" benutzen. Dann biege ich einfach weiter, und irgendwann funktioniert es wieder normal.

Vorhin wollte ich den Rechner benutzen, aber auch durch Verbiegen des Chassis konne ich ihn nicht überreden zu funktionieren. Ein paar Minuten später geht es dann plötzlich von alleine - ohne Einwirkung von Kräften.

Ich könnte mir vorstellen, dass die Umgebungstemperatur eine Rolle spielt. Denn das Gerät liegt in einem kalten Raum (um die 12 Grad). Und wenn ich ihn eine Zeit lang durch Verbiegen traktiere, läuft er dann meistens ohne Probleme. Aber eben nicht immer. Beim Diktieren (mit 2 Mal "FN" Taste) schreibt er die betreffenden Buchstaben sofort hin. Also liegt es m.E. am mechanischen Teil des Computers. Es könnte wirklich mit der Erwärmung zu tun haben. Denn wenn ich das Ding auf den Schoß nehme oder sonst wie in einen wärmeren Raum bringe, dann geht es meistens wieder. Irgendwas mit der Tastaturmatrix kann da nicht stimmen. Aber welches Bauteil das ist?

Hat jemand noch eine Idee, was es sein könnte?

Cinober
 
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Schiffversenker

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Das könnte eine Lötstelle mit einem Haarriss sein. Bei Wärme oder leichtem Verbiegen könnte der Kontakt wiederhergestellt werden.
Ob die Idee irgendeinen Sinn ergibt, weiß ich nicht, hängt davon ab, wie die Tastatur "verdrahtet" ist.
 

Cinober

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Ich habe ein bisschen Bammel, die Tastatur auszubauen. Ich würde vermuten, dass die Lötstellen extrem winzig sind (ist nicht so was wie CMD-Technik?).

Ich denke, Du hast Recht mit dem Haarriss. Denn wenn ich den Rechner beim Schreiben leicht nach hinten "kippe", dann kann ich meistens wieder schreiben für eine Weile. Aber im Liegen im Bett kann ich diese Kippung nicht lange durchhalten, weil dann der Winkel der Hände zur Tastatur nicht mehr stimmt. Dann kann ich nicht mehr richtig schnell schreiben.

Cinober
 

Madcat

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Update: Habe inzwischen einen nagelneuen Akku eingebaut (ca. 60 Euro), um eventuellen Druck des vielleicht (!) expandierenden, alten Akkus auf die Unterseite der Tastatur wegzunehmen. Der neue Akku funktioniert (ca. 6 Stunden Kapazität nach 8 Ladezyklen). Aber das Ursprungsproblem, dass nämlich die Tastenreihe "QWERTZUIO" nach dem Einschalten des Rechners nicht auf Eingaben reagiert, ist geblieben.
Hatte ich ja schon im November letzten Jahres angezweifelt, dass der Akku der Schuldige ist
Hat jemand noch eine Idee, was es sein könnte?
Im Moment klingt das für mich nach einer defekten Tastaturfolie, also Tastatur wechseln. U.U. sitzt auch nur das Tastaturkabel nicht richtig im Stecker auf dem Logicboard. Hast du das mal geprüft?
 

Cinober

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Das werde ich nachher ausprobieren. Hoffentlich mache ich dabei nichts kaputt. Also, eines steht fest: die Unterbrechung der Tipp-Funktion liegt zwischen den Buchstaben O & P. Das habe ich eben gerade ausprobiert. Ist genauso wie gestern.

Dummerweise kann ich heute Morgen aber nicht mehr richtig diktieren . Er schreibt viele Wörter mehrfach hinter einander, manchmal sogar Sätze. Das habe ich noch nie bei einem Computer gesehen. Ich berühre ja keine Tasten dabei.

Das Abenteuer kann beginnen.

Cinober
 
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Cinober

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Das Abenteuer ist vorbei.

Ich habe mir einen YT Film über den Austausch der Tastatur angesehen (von einem Australier). Solche Kraftakte spare ich mir für später auf. Das ist im Prinzip eine Arbeit von 2 - 3 Stunden, wenn man Glück hat. Die Chancen, etwas falsch oder kaputt zu machen, ist einfach hoch.

Deshalb weiche ich jetzt auf ein anderes Gleis aus. Ich habe zwei externe Keyboards hier liegen, die ich zusammen mit meinem iPhone (früher Blackberry-Geräte) benutze. Und damit kann ich sehr gut auf dem MBA schreiben. Das einzig Störende ist dabei, dass ich das nicht im Liegen machen kann. Ich schreibe viele Mails im Bett abends. Da habe ich Muße. Die Zeit ist nun vorbei. Ich müsste mein MBP jetzt dafür nutzen.

Das Gute ist, dass ich auch mit der externen Tastatur ein CAD Programm weiterhin bedienen kann. Das ist mir wichtig. Sonst hätte ich das Gerät doch noch aufgeschraubt.

Bin gespannt, wann das nächste Bauteil meines MBA ausfällt. Dann wird es eng.

Cinober
 

RIN67630

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Das einzig Störende ist dabei, dass ich das nicht im Liegen machen kann. Ich schreibe viele Mails im Bett abends. Da habe ich Muße. Die Zeit ist nun vorbei. Ich müsste mein MBP jetzt dafür nutzen.
Ich bin eigentlich über die unglaubliche gute offline Spracherkennung des Macs begeistert.
Wenn man es mit einem Headset macht ist die Erkennungsrate extrem gut.
Dann muss man sich über ausfallende Buchstaben beim tippen auf der Tastatur nicht mehr ärgern.
 

Cinober

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Stimmt. Aber einen flüssigen Text schreiben per Spracherkennung ist dennoch ein Hürdenlauf. Ich müsste danach alle falschen Wörter und sonstige Fehler von Hand ausbessern. Und dafür bräuchte ich "alle" Tasten, vor allem "e", "i" und "o". Und die sind bei mir hin.

Ich diktiere bei unwichtigen Dingen sehr viel, auch auf dem iPhone. Sprache ist einfach schneller.

Cinober
 

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