MacBook Pro mit 8GB oder 16GB RAM?

magooo

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Hey,
ich möchte mir gerne für das Studium ein MacBook Pro in der Basisausstattung holen, bin mir jedoch unsicher, ob ich den Arbeitsspeicher upgraden soll, oder nicht. Ich würde das Gerät zum Surfen, Video/ Musik streamen und halt fürs Studium, sprich Word, Powerpoint etc, nutzen. Mir ist klar, dass ich momentan keine 16GB brauche, aber wie würde es denn in 4 Jahren aussehen? Würde das Gerät schon gerne länger nutzen.

Vielen Dank im vorraus!
 

capmilk

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Da du das Gerät länger nutzen willst und der Speicher nachträglich nicht aufrüstbar ist: 16GB.
 

Leslie

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8 GB reichen für die nächsten drei bis fünf Jahre und diesen Zweck gut aus.
Ich würde jetzt keine 15 Prozent Aufpreis für das bisschen "Zukunftsfähigkeit" zahlen.
Die jährliche Abschreibung erhöht sich dadurch um 50 Euro und am Ende ist das Teil sowieso fast nichts mehr wert.
Dann lieber einmal jährlich extra in eine Pizza mit der Liebsten investieren; Apple braucht die Knete nicht und der Mac rennt genausoschnell.
Alternativ 4 Gramm Gold in Mini-Barren statt 8 GB RAM zu Apple-Preisen kaufen und als Anzahlung auf den Nachfolger fünf Jahre in den Schrank legen. ;)
 

RealRusty

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Da reichen 8GB noch lange. Das MBA ist ein Einsteiger, low profile Mac. Warum solle man da 16GB RAM nehmen. Das macht normal nur für spezielle Szenarien Sinn.
 

capmilk

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Da reichen 8GB noch lange. Das MBA ist ein Einsteiger, low profile Mac.
Du bist der erste, der hier vom MacBook Air spricht.
Was meiner Meinung nach am meisten RAM frisst ist nicht ein bisschen Word, PowerPoint oder Musikhören sondern jedes einzelne Tab im Browser. Und ich sehe nicht, dass sich der RAM-Bedarf von Webseiten in den kommenden Jahren verringern wird. Deshalb würde ich bei einer solchen Maschine, die lange genutzt werden soll, den offensichtlichen Flaschenhals umschiffen, auch wenn Apples Aufpreise für RAM unanständig sind.

Die jährliche Abschreibung erhöht sich dadurch um 50 Euro und am Ende ist das Teil sowieso fast nichts mehr wert.
magoo hat aber doch klar geschrieben, dass er das Gerät gern länger nutzen wird. Da dürfte ihm die Abschreibung egal sein. Und kein MacBook Pro, das jünger als 10 Jahre ist, ist "fast nichts mehr wert". Vor allem, wenn genügend RAM verbaut ist. ;-)
 

Andreas2802

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und deshalb meine klare Empfehlung für die 16 GB :cool:
Alles wird anspruchsvoller, angefangen vom www bis hin zu Programmen.
In paar Jahren ist man froh mehr Speicher zu haben !
 

acstylor

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Auch vor 10 Jahren wurde schon 16 GB empfohlen, da dies bald Standard sei. Dennoch kann man heute mit 8 GB innerlich problemlos arbeiten/surfen.

Ergo: Wenn dich der Aufpreis nicht juckt, nimm die 16 GB. Ich würde 8 GB nehmen.
 

Leslie

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magoo hat aber doch klar geschrieben, dass er das Gerät gern länger nutzen wird. Da dürfte ihm die Abschreibung egal sein. Und kein MacBook Pro, das jünger als 10 Jahre ist, ist "fast nichts mehr wert". Vor allem, wenn genügend RAM verbaut ist. ;-)
Ich gehe davon aus, dass ein durchschnittliches zehn Jahre altes Teil heute kaum mehr wert ist als der aktuelle Aufpreis für 8 GB RAM. Und dank des aktuellen Zinsniveaus sind heute investierte 250 Euro in zehn Jahren kalkulativ dann weniger wert als 250 Euro heute, egal ob man das Geld rumliegen hat oder nicht. In Elektronik mehr zu investieren wegen des Werterhalts hat sich im Übrigen noch nie gelohnt; wenn man die Performance nicht konkret absehbar bald benötigt, kann man besser später dann was besseres Neues kaufen.

Wenn das Teil für drei bis fünf Jahre gut ist, ist es auch danach noch einigermaßen brauchbar, und der Rest ist geschenkt. Kleine Mobilgeräte haben auch nicht soviel RAM; die meisten Browsertabs laufen aber inzwischen auf solchen und werden das auf aktuellen Geräten auch in drei Jahren noch problemlos tun.
 

Leslie

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Für das beschriebene Anwendungsszenario merke ich übrigens zwischen meinem MBA (nicht Pro) 2014 mit 4 GB RAM und meinem MBA 2018 mit 8 GB RAM keinen nennenswerten Unterschied, das tut sich quasi nichts und so ähnlich schätze ich den Unterschied zwischen 8 GB und 16 GB in vier Jahren ein. Wenn einer meint, er muss ständig 50 Browser-Tabs gleichzeitig offenhalten und die wie eine Orgel spielen, sieht die Sache anders aus. Aber für Word und PowerPoint und normales Surfen reicht's allemal doppelt.
 

davedevil

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und deshalb meine klare Empfehlung für die 16 GB :cool:
Alles wird anspruchsvoller, angefangen vom www bis hin zu Programmen.
In paar Jahren ist man froh mehr Speicher zu haben !
Lustig. Das lese ich seit mehr als 10 Jahren. Hat sich für mich nicht bewahrheitet.
 

RealRusty

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Du bist der erste, der hier vom MacBook Air spricht.
Ooops, Klassiker :).

Für ein 13 Zoll MBP treffe ich allerdings die gleiche Aussage solange man kein „Powerhouse“ benötigt. Da macht dann mehr RAM mehr Sinn. So z. B. wie bei einem 16 Zoll MBP ... wenn es nicht nur auf Zoll ankommt.
 

ChrisOnSki

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Bei den Anforderungen ganz klar die Maximalausstattung von 32/64GB RAM
 

HannesMac

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Wenn ich an meinen Macs überprüfe, wieviel Speicher gerade verbraucht wird, dann stelle ich immer fest, dass 8 GB zuwenig sind. Gerade wenn mehrere Programme gleichzeitig geöffnet sind oder mehrere Internetseiten offen sind. Außerdem brauchen neue Betriebssysteme auch meistens mehr Speicher. Bei 8 GB lagern meine Rechner Daten schon aus und komprimieren sie. Deswegen habe ich jetzt überall 16 GB.
 

Leslie

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Wenn ich an meinen Macs überprüfe, wieviel Speicher gerade verbraucht wird, dann stelle ich immer fest, dass 8 GB zuwenig sind. Gerade wenn mehrere Programme gleichzeitig geöffnet sind oder mehrere Internetseiten offen sind. Außerdem brauchen neue Betriebssysteme auch meistens mehr Speicher. Bei 8 GB lagern meine Rechner Daten schon aus und komprimieren sie. Deswegen habe ich jetzt überall 16 GB.
Swapping und Komprimierung werden selbst dann schon für herumliegende Hintergrund-Tasks verwendet, wenn der Speicherdruck noch locker im grünen Bereich ist. Über die Knappheit des Arbeitsspeichers sagt das per se noch gar nichts und über wahrnehmbare Performance-Effekte fast nichts aus. Wenn letztere allerdings subjektiv feststellbar sind (auch ohne auf die Aktivitätsanzeige zu schauen) oder sogar mit der Stoppuhr, lohnt sich der Aufpreis.
Im vorliegenden Fall aber sehr unwahrscheinlich.
 

sutz2001

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Im Regelfall kaufe ich doch ein „pro“ Gerät, da ich damit auch anspruchsvollere Aufgaben erledigen möchte. Und genau für solche Aufgaben braucht man RAM. Selbst 16 GB können da je nach Aufgabe knapp werden.

Für den hier skizzierten Anwendungsfall sollte der TS vielleicht überlegen, ob wirklich ein „pro“ Gerät gebraucht wird und man nicht besser zu einem der „consumer“ Notebooks greift, die für die aufgezeigten Zwecke mehr als ausreichende sind. Damit würde man sich noch einiges an Geld sparen was man für andere tolle Sachen ausgeben oder sparen kann.
 

apfelcash

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... ich möchte mir gerne für das Studium ein MacBook Pro in der Basisausstattung holen, bin mir jedoch unsicher, ob ich den Arbeitsspeicher upgraden soll, oder nicht. Ich würde das Gerät zum Surfen, Video/ Musik streamen und halt fürs Studium, sprich Word, Powerpoint etc, nutzen. Mir ist klar, dass ich momentan keine 16GB brauche, aber wie würde es denn in 4 Jahren aussehen? Würde das Gerät schon gerne länger nutzen.
Viel eher ist die Frage, wie sich Dein Nutzungsverhalten im laufe der Jahre ändern könnte. Das kann hier natürlich keiner beantworten. Nichts des do trotz bin der festen Überzeugung, dass Du mit 16GB ganz gut dabei bist. Für die heutige Nutzung allemal. Soweit Du nicht mittelfristig, beispielsweise auf professionelle Videobearbeitung übergehst, sollte der Macbook auch in einigen Jahren noch durchaus seinen Dienst zu Deiner Zufriedenheit erfüllen. Mehr geht natürlich immer.