Macbook Air 2018 an 4k Monitor - ruckelig

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  1. mj

    mj Mitglied

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    QHD ist aber auch ein ganz anderes Kaliber aus 4K oder 5K, das kannst du nicht miteinander vergleichen. Insbesondere in Anbetracht der Art und Weise wie macOS HiDPI-Inhalte berechnet - die Belastung für die GPU ist bei 4K/5K ein Vielfaches dessen was bei LoDPI-Auflösungen anfällt. Und QHD ist nun mal nicht HiDPI.
     
  2. electricdawn

    electricdawn Mitglied

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    Das ist doch 2560x1440, oder? Ich habe mir dieses Abkuerzungen, ehrlich gesagt, nie merken koennen. Und ja, da wird natuerlich nicht skaliert.

    @mj: Und natuerlich ist mir bewusst, dass macOS viel mehr Arbeit der GPU aufbuerdet als Windows, selbst bei einfacher "2D"-Darstellung. ;) Was fuer mich aber durchaus Sinn macht. Warum soll die CPU was richten, was eine GPU viel besser kann?
     
  3. BilboBaggins

    BilboBaggins Mitglied

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    Absolut richtig. Allerdings sollte Apple dann auch darauf achten GPU´s zu verbauen, die dies ohne Darstellungseinbußen hinbekommen. Wenn nicht unbedingt bei den Notebooks dann aber doch wohl allemal bei den Desktops (Mini). Das funktioniert aber leider nicht ruckelfrei. Wobei ich finde das auch ein aktuelles MacBook egal welcher Baureihe mit HIDPI Auflösungen, zumindest an einem einzelnen externen Monitor, umgehen können sollte.
     
  4. electricdawn

    electricdawn Mitglied

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    Klar sollte jeder der bei Apple sich im Angebot befindlichen Rechner das hinbekommen. Das ist selbstverstaendlich. Leider kann ich das im Moment nicht selbst testen, da ich keinen 4K-Monitor besitze. Also kann ich mir dazu auch keine Meinung erlauben.
     
  5. BilboBaggins

    BilboBaggins Mitglied

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    Ich kann es mit meinem Rechner und meinem Monitor testen. ;) Und ich kann definitiv bestätigen das es mit einem Mini ohne eGPU an einem 4K Monitor mit der Apple-eigenen Einstellung "Sieht aus wie 2560x1440" (HIDPI) nicht möglich ist, alle MacOS Animationen ruckelfrei darzustellen! Es ist nicht unbenutzbar, wenn man aber z.b. mit einem MacBook Pro am internen Monitor oder einem 2017er iMac 5K (konnte ich beides testen) vergleicht, merkt man wie flüssig MacOS aussehen könnte. Im Vergleich ist der Mini schon deutlich ruckeliger.

    Auch auf "Standard für diesen Monitor, sieht aus wie 1920x1080" ist das System ruckeliger als es sein müsste. Wenn ich allerdings auf die (viel zu kleine) native 4K Auflösung umschalte, läuft alles so flüssig wie auf dem MBP oder dem iMac
     
  6. mtectail

    mtectail Mitglied

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  7. Maulwurfn

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    Was doch dafür spricht, dass es nicht an der Grafikkarte liegt, sondern an der Skalierung.
     
  8. BilboBaggins

    BilboBaggins Mitglied

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    Woran das technisch liegt ist mir als Anwender ehrlich gesagt erst mal egal. Das MUSS heutzutage bei einem so teuren Rechner einfach möglich sein! Zumal es ja nicht um irgendeine "gebastelte" Skalierung mit SwitchResX oder ähnlichem geht sondern um die direkt in MacOS implementierte. Und wenn die Grafik leistungsstärker wäre, könnte sie das sicherlich darstellen.
     
  9. mj

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    In dem Fall muss ich mal eine Lanze für Apple brechen.

    Ja, du hast recht: bei einem so teuren Rechner muss es einfach möglich sein. Das ist unbestritten. Allerdings darf man nicht vergessen, dass macOS das einzige Desktop-Betriebssystem ist, bei dem HiDPI-Skalierung tatsächlich vollständig funktioinert. Von Linux will ich gar nicht reden, da ist es ein ewiges Gebastel und wird selbst in 10 Jahren noch in Kinderschuhen stecken. Microsoft hat einen anderen Weg gewählt als Apple der dazu geführt hat, dass es selbst auf Sandy Bridge iGPUs perfekt flüssig läuft, allerdings mit zwei Einschränkungen die auch das neueste 2.000€ Thinkpad, egal mit iGPU oder dGPU, betreffen: 1) nicht alle Anwendungen sind scharf, ältere Software die noch für eine ältere Windows-GUI-API entwickelt wurde wird immer unscharf dargestellt, und 2) bei Verwendung von mehreren Monitoren müssen alle denselben Skalierungsfaktor haben, ansonsten sind sehr viele Anwendungen immer nur auf einem der beiden scharf und auf dem anderen unscharf oder funktionieren gar nicht erst. Dabei gibt es zwischen den von 1) und 2) betroffenen Anwendungen zwar eine Überlappung, allerdings keine exklusive.

    Anders ausgedrückt: der von Apple gewählte Ansatz hat den Nachteil, dass er leider selbst auf aktueller Hardware für über 1.000 Euro sehr schnell an seine Grenzen kommt und oftmals eher träge wirkt. Dafür ist macOS das einzige derzeit erhältliche System, das HiDPI nahtlos integriert hat und mit LoDPI-Bildschirmen kombinieren oder selbst ältere Anwendungen in aller Regel problemlos darstellen kann. Microsofts System ist dagegen um ein Vielfaches schneller und läuft auch auf 8 Jahre alten iGPUs perfekt flüssig, hat dafür aber auf ebenso teurer 1.000 Euro Hardware mit Darstellungs- und Kompatibilitätsproblemen zu kämpfen.

    Egal, auf welches Pferd du also setzt: Es wird Probleme geben.
     
  10. Dextera

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    Na offensichtlich nicht :crack:

    Ich hab am MacBook auch am internen Screen geruckel bei Animationen wie Exposé und ähnliches. Wollt ihr mir jetzt sagen dass das nicht normal ist? :D

    Mittlerweile ruckelt selbst das iPhone XS bei Animationen. Genau das, was mich an Android immer genervt hat. Tja.
     
  11. newmaci

    newmaci Mitglied

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    Seit dem Macbook Pro 2014, 13 Zoll habe ich das Animations Zeugs bei den 13' nern immer abgeschaltet; das lief bei mir nie richtig flüssig! :rolleyes:
     
  12. mj

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    Vollständig funktionieren und flüssig ablaufen sind zwei verschiedene Paar Stiefel ;)

    Das von dir angesprochene Geruckel kenn ich nur zu gut. Ist aber, wie ich bereits schrieb, der Art und Weise geschuldet wie Apple HiDPI-Auflösungen intern handhabt. Die Kehrseite der Medaille wären superflüssige butterweiche Animationen aber dafür unscharfe Texte und Symbole bei alle Anwendungen, die nicht explizit auf HiDPI angepasst sind. Such dir aus was das kleinere Übel ist, denn einen Tod wirst du sterben müssen :D
     
  13. Madcat

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    Och, dann bleib ich wohl besser bei meinem 6er :D
     
  14. kaardowiq

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    Da ich bald ein Air 2018, sowie >einen< 32" 4K Monitor zulegen wollte, funktioniert dies damit einwandfrei oder muss man mit Rucklern nun rechnen? Leider hatte ich niergendswo die Möglichkeit, dies zu testen.
     
  15. BilboBaggins

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    Du wirst mit Rucklern leben müssen wenn du den Bildschirm nicht in der nativen 4K Auflösung betreiben willst, wovon ich aber auch nicht ausgehe da die Darstellung dann extrem klein ist. Typische Nutzung wäre "sieht aus wie 2560x1440" und das ruckelt an meinem Mini mit einem 32" 4K ebenfalls leicht. Die Grafik des Mini und des Air sind ja vergleichbar.
     
  16. Dextera

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    Ne aber die Möglichkeit den Thread hier zu lesen. Das geht da eigentlich recht eindeutig hervor ... native Auflösung nutzen - oder eben mit nicht so geschmeidigen Animationen leben.
     
  17. BilboBaggins

    BilboBaggins Mitglied

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    Alternativen zum Ruckel-macOS ;) wäre z.b. ein Monitor mit einer Auflösung von 2560x1440 anstatt eines 4K. Wenn 4K HiDPI aber Pflicht ist bliebe noch eine eGPU oder, als kleine Brücke, unter den Systemeinstellungen -> Bedienungshilfen die Option "Bewegungen reduzieren" zu aktivieren. Dadurch wirkt vieles nicht mehr ruckelig da einfach deutlich schwächer animiert.
     
  18. kaardowiq

    kaardowiq Mitglied

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    Danke, dann muss ich mir nach 12 Jahren doch mal wieder Windows wohl ansehen. Die Planung war mein MacBook Late 2008 mit dem 27“ Apple Cinema Display nun endlich mal das Air 2018 mit einem 4K Display auszutauschen, aber da schau ich mir dann wohl das Huawei Matebook Pro mal genauer erst noch an.
     
  19. electricdawn

    electricdawn Mitglied

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    Wegen moeglicher und teilweise sehr subjektiver "Ruckeleien" wieder(?) zu Windows zurueckzukehren haeltst Du nicht fuer etwas... uebertrieben? Aber ok, jeder wie er mag.
     
  20. Madcat

    Madcat Mitglied

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    Vor allem: Wird ja nicht zwingend besser dadurch ;)
     
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