MacBook 14" M1 Pro für Hobby-Fotograf und gelegentliches Homeoffice

TripGuru

Neues Mitglied
Thread Starter
Dabei seit
16.01.2022
Beiträge
12
Punkte Reaktionen
2
Hallo in die Runde,

auch wenn hier schon zig Beiträge zu Kaufempfehlungen sind und ich sehr viele davon gelesen habe, so möchte ich dennoch meine Fragen hier in den Raum werfen.

Aktuell nutze ich ein MacBook Pro aus 2018 (2,3 GHz i5 mit 16 GB, 512 GB SSD) sowie einen iMac 27" aus 2019 (3 GHz i5 mit 40 GB, 256 GB SSD und Radeon Pro 570X 4 GB). Im Grunde ist es für mich aber unsinnig, zwei Geräte für den nahezu identischen Einsatzzweck aktuell/synchron zu halten. Daher möchte ich die beiden Geräte gerne verkaufen und dann auf ein aktuelles MacBook inkl. Homeoffice Ausstattung umsteigen.

Wofür soll das neue MacBook genutzt werden?
Office, Internet, Mail, YouTube... Dazu bin ich Hobby-Fotograf und nutze dafür die Cloud-Version von Adobe Lightroom sowie PhotoShop Express. Bei meinem zukünftigen Arbeitgeber werde ich auch ab und an im Homeoffice arbeiten können. Für bequemes Arbeiten an meinem Schreibtisch zu Hause (also Homeoffice und z. B. Bildbearbeitung mit Lightroom) möchte ich das MacBook dann an einen externen Monitor anschließen, (ich dachte eventuell an diesen hier: Link direkt zu DELL --> Dell S2722QC, 27 Zoll, USB-C Monitor, 4K UHD 3840x2160, 60 Hz, 4 ms (extrem), IPS entspiegelt, 16:9, 2xHDMI, USB-C Dazu soll eine externe original Apple Bluetooth Tastatur sowie das Apple Trackpad genutzt werden.

Da ich mit der Touch Bar am aktuell genutzten MacBook nie so richtig gut Freund geworden bin, die Lautsprecher am 14" MacBook Pro wohl um einiges besser sind und vor allem endlich wieder ein SD-Kartenleser direkt im Gehäuse verbaut ist tendiere ich im Moment zum 14" MacBook Pro mit dem M1 Pro mit 8-Core CPU, 16 GB Arbeitsspeicher, 1 TB SSD und dem 96 Watt Ladegerät.

Meine Fragen:
  1. Ich vermute (oder hoffe eher), dass das MacBook für meine Zwecke bereits überdimensioniert ist? Das wäre ja gut, um einige Jahre Freude an dem Gerät zu haben.

  2. Kann Lightroom aktuell die mehreren CPUs nutzen oder ist das sowieso uninteressant? Ich erhoffe mir einen großen Zeitgewinn beim Export der Bilder als JPG, das dauert im Moment schon etwas...

  3. Würden die 32 GB RAM einen weiteren deutlichen Geschwindigkeitsvorteil bringen oder sind die 16 GB auch völlig ausreichend? Den Aufpreis finde ich schon etwas happig.

  4. Benötige ich für eine Homeoffice-Ausstattung noch mehr außer einem externen Monitor, Tastatur und Trackpad?

  5. Werden die Tastatur und das Trackpad dann automatisch vom MacBook erkannt (sofern sie einmalig bei Einrichtung gekoppelt wurden)?

  6. Ist dann die Touch-ID Funktion auf dem MacBook parallel zu den externen Eingabegeräten funktionsfähig oder wird die interne Tastatur des MAcBooks bei Kopplung mit einer externen Tastatur deaktiviert?

  7. Mein Hauptdrucker hängt im W-LAN, einen Etikettendrucker, einen alten Laserdrucker für den Druck von Versandlabels und zwei externe Festplatten zur Datensicherung (vorrangig für meine Fotos, die "normalen Daten" liegen im OneDrive, ein NAS/Synology habe ich auch und nutze dieses u. a. für Time Machine) sowie den hin und wieder benötigten Anschluss meines iPhones möchte ich bei Bedarf per USB-Hub realisieren. Der o. g. Bildschirm bietet u. a. zwei USB-Anschlüsse, da würde ich den USB-Hub anschließen. Funktioniert das dann alles, wenn ich das MacBook einfach via USB-C Kabel an den Monitor anschließe? Das wäre dann für mich glaube ich die perfekte Lösung.
Ich freue mich auf eure Ideen und Antworten. Falls noch Infos meinerseits fehlen bitte einfach fragen.

Vielen Dank,
Michael
 

RealRusty

Aktives Mitglied
Dabei seit
06.06.2019
Beiträge
6.984
Punkte Reaktionen
4.260
Ja, sollte alles so klappen und der Mac ist mehr als ausreichend dimensioniert.
 

MacKaz

Aktives Mitglied
Dabei seit
12.01.2020
Beiträge
2.449
Punkte Reaktionen
1.506
…Bei meinem zukünftigen Arbeitgeber werde ich auch ab und an im Homeoffice arbeiten können. …
In welcher Form? Homeoffice ist kein Standard, da gibt es gravierende Unterschiede. Wenn es nur sporadisch passiert, es ist es eigentlich nicht mal Homeoffice, sondern eher sowas wie mobiles Arbeiten.

Meine Fragen:
[*]Benötige ich für eine Homeoffice-Ausstattung noch mehr außer einem externen Monitor, Tastatur und Trackpad?
Siehe oben. Grundsätzlich würde ich Ethernet statt WLAN bevorzugen, also ggf. einen Adapter besorgen (oder hat das Modell einen integriert? Habs gerade nicht parat).


[*]Werden die Tastatur und das Trackpad dann automatisch vom MacBook erkannt (sofern sie einmalig bei Einrichtung gekoppelt wurden)?


[*]Ist dann die Touch-ID Funktion auf dem MacBook parallel zu den externen Eingabegeräten funktionsfähig oder wird die interne Tastatur des MAcBooks bei Kopplung mit einer externen Tastatur deaktiviert?
An sich werden die beiden Geräte danach per Bluetooth eingebunden, wenn es nicht gerade mal wieder zu Aussetzern in macOS kommt. Du kannst dann beides parallel nutzen.
(Ausgehend von einem Macbook Air, die beiden Modelle dürften sich diesbezüglich nicht unterscheiden).
 

zterm

Mitglied
Dabei seit
31.03.2007
Beiträge
645
Punkte Reaktionen
135
  1. Benötige ich für eine Homeoffice-Ausstattung noch mehr außer einem externen Monitor, Tastatur und Trackpad?
Falls es sich tatsächlich um einen Home Office Arbeitsplatz handeln sollte, wird dir Dein Arbeitgeber die Geräte zur Verfügung stellen müssen. Ebenso Schreibtisch, Stuhl usw. Er ist für den gesamten Arbeitsplatz verantwortlich. Ganz anders verhält es sich beim mobilen Arbeiten.
 

TripGuru

Neues Mitglied
Thread Starter
Dabei seit
16.01.2022
Beiträge
12
Punkte Reaktionen
2
Okay, dann würde ich es eher als mobiles Arbeiten beschreiben, also gelegentlich mal zu Hause bleiben und ein paar Telefonate führen, eine Präsentation erarbeiten, evtl. mal eine Videokonferenz und so weiter.
 

zterm

Mitglied
Dabei seit
31.03.2007
Beiträge
645
Punkte Reaktionen
135
Okay, dann würde ich es eher als mobiles Arbeiten beschreiben, also gelegentlich mal zu Hause bleiben und ein paar Telefonate führen, eine Präsentation erarbeiten, evtl. mal eine Videokonferenz und so weiter.
Um was es sich handelt steht ja im Arbeitsvertrag....
 

Dextera

Aktives Mitglied
Dabei seit
13.09.2008
Beiträge
18.751
Punkte Reaktionen
14.357
Seid ihr hier irgendein Arbeitsgericht, oder hat jemand genauere Einblicke in den Arbeitsvertrag des TO?
Interessiert das überhaupt für eine simple Frage? :rolleyes:

Benötige ich für eine Homeoffice-Ausstattung noch mehr außer einem externen Monitor, Tastatur und Trackpad?
Kurz: Nein.
Lang: Kommt drauf an.

Führt man bspw. viele Videotelefonate, wäre eine externe Kamera schon noch sinnvoll.
Ebenso ein brauchbares Headset bzw. Mikro + Kopfhörer.
 

TripGuru

Neues Mitglied
Thread Starter
Dabei seit
16.01.2022
Beiträge
12
Punkte Reaktionen
2
Im Freundeskreis nutze ich bei Videocalls bisher mein iPad Air 4 und bin damit bisher ganz zufrieden. Über ein externes Mikrofon und Lautsprecher (ich mag keine AirPods oder andere Headsets dafür) habe ich auch schon nachgedacht...
 

oneOeight

Aktives Mitglied
Dabei seit
23.11.2004
Beiträge
63.836
Punkte Reaktionen
13.037
Führt man bspw. viele Videotelefonate, wäre eine externe Kamera schon noch sinnvoll.
Dazu die vernünftige Ausleuchtung nicht vergessen, aber inzwischen kriegt man ja selbst passende Lampen bei Ikea beim Gaming Zubehör.
 

Dextera

Aktives Mitglied
Dabei seit
13.09.2008
Beiträge
18.751
Punkte Reaktionen
14.357
Ich wollte es jetzt nicht gleich übertreiben ^^
Als sich damals abzeichnete, dass HomeOffice länger massiv bleiben wird, hab ich meine Fotokamera fix am Schreibtisch montiert - dazu eine große Ringleuchte, die sowieso rumstand. Hab zwar ne externe Webcam, aber gegen das Setup jetzt stinkt die natürlich ab. Für das Gegenüber sehr angenehm, wenn mein Videobild scharf und vor allem top ausgeleuchtet kommt. Aber eben - man muss ja nicht gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen :) Ein Fenster in der Nähe macht auch schon nen guten Job.
 

ralfinger

Aktives Mitglied
Dabei seit
16.07.2004
Beiträge
4.104
Punkte Reaktionen
637
Zu 2. und 3. …
Die doppelte Menge Arbeitsspeicher entspricht ungefähr der doppelten Geschwindigkeit. LR Classic profitiert aktuell noch am meisten vom RAM. Adobe empfiehlt mindestens 16GB, was nicht bedeutet, dass man nicht auch irgendwie mit weniger klar kommt. Aber für mich wären 16GB derweil die absolute Untergrenze, gerade wenn man mit grossen Datein, z.B. Panoramas arbeitet. Wenn du ein wenig auf der zukunftssicheren Seite sein willst und das Budget es zulässt, nimm die 32GB, du kannst sie nicht mehr nachrüsten. Wenn es um LR geht, würd ich eher einen kleineren Prozessor oder ne kleine SSD wählen als am RAM zu sparen.
 

TripGuru

Neues Mitglied
Thread Starter
Dabei seit
16.01.2022
Beiträge
12
Punkte Reaktionen
2
Eine Ringleuchte habe ich tatsächlich noch im Regal liegen :) Und wenn es ernst wird, könnte ich tatsächlich meine Fotokamera als Webcam "missbrauchen". Vielen Dank für die Idee!
 

Carmageddon

Aktives Mitglied
Dabei seit
18.02.2005
Beiträge
1.919
Punkte Reaktionen
1.436
Ich erledige ähnliche Aufgaben im Homeoffice und fotografiere berufsbedingt. Ich nutze die Creative Suite, O365, Backups auf externe Platten und per Time Machine auf Synology NAS, Parallels mit WIN11, diverse Coding-Apps, Colormanagement-Programme, Musikproduktion und natürlich Surfen und anderen Kleinkram.
Ich hatte vorher schon viele Rechner, doch der Schritt zum MacBook Air M1 ist gewaltig. Ich habe das 16/256, dazu eine Icy Box IB-DK2801-TB3 Dockingstation mit Kartenleser, einen hardwarekalibrierbaren Monitor (unerlässlich für mich zur Fotografie und zum Drucken), 2 Studiomonitore als Abhöre mit einem Subwoofer und entsprechende Verkabelung.
Bilddaten und andere grosse Daten liegen auf einer externen NVMe mit 1TB, die mit Synology Drive und OneDrive synchronisiert wird.

MIR reichen die 16GB RAM vollkommen. Selbst wenn alle Programme gleichzeitig geöffnet sind.
 

TripGuru

Neues Mitglied
Thread Starter
Dabei seit
16.01.2022
Beiträge
12
Punkte Reaktionen
2
MIR reichen die 16GB RAM vollkommen. Selbst wenn alle Programme gleichzeitig geöffnet sind.

Das klingt gut. Es handelt sich bei meiner Fotografie in der Tat um ein Hobby, es kann also sein, dass die Kamera mal zwei Wochen nichts zu tun hat, ich dann aber nach einem Spaziergang mit 40 Bildern wieder nach Hause komme. Nach einem Urlaub/Städtetrip sind es natürlich auch mal mehr Fotos. Ich denke auch, dass die 16 GB für MICH reichen werden. Klar, 32 GB wären schön zu haben, aber 430,00 Euro Aufpreis... Sind halt die typischen Apple Preise, ich will mich ja gar nicht beschweren...

Ich glaube, ich habe meine Konfiguration dann gefunden:
MacBook Pro 14" mit M1 Pro 8-Core, 16 GB und 1 TB SSD (mein aktuelles MacBook hat "nur" 512 GB, die aktuell nur zur Hälfte belegt sind, aber wenn das neue MacBook mein einziger Rechner wird, hätte ich mittelfristig meine Fotos gerne immer dabei, eine externe SSD ist mir zu frickelig und das OneDrive für große Bilddateien zu langsam, für alle anderen normalen Dateien für mich jedoch perfekt, selbst unterwegs kein Thema, da monatlich 36 GB FullSpeed LTE über Telekom Mobilfunkvertrag. Dazu dann ein 27" Monitor für an die Wand mittels VESA-Halterung und Apple BT Tastatur mit Ziffernblock sowie Magic Trackpad.
 

TripGuru

Neues Mitglied
Thread Starter
Dabei seit
16.01.2022
Beiträge
12
Punkte Reaktionen
2
...kann vielleicht noch jemand etwas zu dem im ersten Thread genannten externen Monitor sagen? Funktioniert das einfach via USB-C Kabel mit dem MacBook? Gibt es Probleme mit der Auflösung oder füllt das MacBook den Bildschirm automatisch richtig aus? Ich gehe davon aus, dass ich den Bildschirm vom MacBook spiegeln werde, ich bin es gewohnt nur mit einem Monitor zu arbeiten. By the way: Kann das MacBook dann geschlossen werden oder sollte es z. B. wegen Kühlung oder aus anderen Gründen geöffnet bleiben? Es macht ja keinen Sinn, dass beide Bildschirme eingeschaltet sind, wenn sie das Gleiche anzeigen. Ich liebäugle nämlich mit so einem BookArc oder einer ähnlichen Halterung - finde ich einfach stylisch ;-)

Das war es dann aber auch, vielen Dank,
Mitch
 

Carmageddon

Aktives Mitglied
Dabei seit
18.02.2005
Beiträge
1.919
Punkte Reaktionen
1.436
externen Monitor sagen
Ich würde dringend zu einem hardwarekalibrierbaren Monitor raten. Ich selbst betreibe einen alten Quato IP270 Excellence am MacBook Air. 2 Displays sind extrem hilfreich bei der Arbeit. Probiers mal aus! Auf dem kleinen Palletten oder WhatsApp oder Kalender etc. und auf dem grossen das dazu korrespondierende. Ich betreibe 14 Desktops auf 2 Monitoren und es gibt nichts angenehmeres, als nie mehr Fenster hin- und herschieben zu müssen.
Wenn schon nicht hardwarekalibrierbar, dann besorg Dir wenigstens eine Profilierungslösung, wie ein i1 Display Pro dazu.
Wenn Du mehr dazu wissen willst, schreib mir eine PN. Ich finds immer schade, wenn die Leute sich was neues hinstellen und dann fehlt etwas essentielles. Nein: ich verkaufe nichts. Ich berate nur und das hier natürlich unentgeltlich.
 

TripGuru

Neues Mitglied
Thread Starter
Dabei seit
16.01.2022
Beiträge
12
Punkte Reaktionen
2
Da ich erst seit gestern im Forum registriert bin, kann ich noch keine Nachrichten schreiben :-/ Würde mich freuen, wenn du mir eine PN schickst (lesen kann ich diese dann wahrscheinlich).

Bedenke bitte: ich bin (und werde) kein Profi, ich bin ambitionierte Hobbyanwender, auch und vor allem, was die Fotografie betrifft. Das mag sich ändern, wenn meine Kinder groß und außer Haus sind und ich mehr Zeit für solche Spielereinen habe. Bis das so weit ist, werde ich wahrscheinlich die nun anzuschaffende Hardware aus Altersgründen dann ohnehin ersetzen müssen... Für jetzt reicht mir eine "gute" normale Ausstattung, die nach Möglichkeit mit einem einzigen USB-C Kabel zwischen MacBook und Monitor auskommt.
 

Veritas

Aktives Mitglied
Dabei seit
26.11.2007
Beiträge
22.296
Punkte Reaktionen
6.954
Spätestens wenn du die Fotos drucken lässt, wäre ein korrekt eingestellter Monitor hilfreich. Es muss ja kein EIZO CG für 2.000€+ sein, aber mit einem Messgerät kommst du schon sehr weit und das kostet nicht die Welt.
 

Carmageddon

Aktives Mitglied
Dabei seit
18.02.2005
Beiträge
1.919
Punkte Reaktionen
1.436
ich bin (und werde) kein Profi, ich bin ambitionierte Hobbyanwender, auch und vor allem, was die Fotografie betrifft
Wenn Farben falsch dargestellt werden, ist es ihnen egal, ob ein Profi oder ein Laie davorsitzt.
Ich schreib Dir nachher eine PN. Wird aber Abend.
 

Tommac187

Aktives Mitglied
Dabei seit
04.06.2016
Beiträge
1.389
Punkte Reaktionen
837
Hardwarekalibrierter Monitor ist in dem fall wohl dezent übertrieben
 
Oben Unten