Mac Pro & Pro Display ab 2018 – Die neue Generation

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hr47

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Von der Verschiebung auf 2019 habe ich auch gelesen. Vor einem Jahr hätte ich mich wohl noch darüber aufgeregt, aber mittlerweile? Schulternzucken.

Je länger es dauert, umso höher wird die Erwartungshaltung werden - und an dieser geschulterten Last kann Apple letztlich nur scheitern.

Aber: Hier muss ich einmal eine Lanze für Apple brechen - ich habe Verständnis für euch.

Denn es geht hier weder um die Besiedlung des Mars, ein Heilmittel gegen den Krebs oder den unwiederlegbaren Beweis für die Stringtheorie. Diese FURCHTBAREN Pro-User wollen einfach unmögliches: Einen 5.1, in dem Sata 3 und TB3 nebst BT4, AC-Wlan und DDR4 verbaut ist. Und auch noch ein paar X16-Slots, in die man alle mögliche Scheiße reinstecken kann. Ungeheuerlich so was... Marktstandard! Wie können die das nur verlangen? Wie soll das gehen? Und was wollen die eigentlich damit? Arbeiten? ARBEITEN? WHAT THE FUCK DOES THAT nu wieder MEAN? Can‘t innovate anymore, my ass...

Nun, ich habe keine Ahnung, wie innovativ das ist, was hinten bei Schiller rauskommt. Für andere Körperöffnungen hingegen gibt es ein paar Theorien.

Soviel zu meinem Schulterzucken:)
 
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hr47

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Da hat HP ja recht schnell reagiert auf die "Apple-Pro-Unzufriedenheits-Debatte"....
Wer sich 2018 damit brüstet, eine Workstation bauen zu können, welche den MacPro 2013 schlägt, ist aber auch nicht mehr ganz frisch im Kopf:)
 
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christian l

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Tja, ich kann bzgl. der "Probleme" Apples, einen Mac Pro rauszubringen auch nur staunen. Was ist so schwer, eine stinknormale Xeon-Kiste zu entwickeln? Zur Not im alten Käsereiben-Design. Es ist ja nicht so, dass man mit sowas keine langjährige Erfahrung hätte. Der Rest der Branche scheint in dieser Hinsicht keine Probleme zu haben.
Und zum Thema iMer: Das war einfach der größte Müll, denn Apple je produziert hat.
 

zeitlos

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Und zum Thema iMer: Das war einfach der größte Müll, denn Apple je produziert hat.
Warum eigentlich? Ich habe ihn erst vor ein paar Tagen zum ersten mal in Natura gesehen. Fand ihn extrem cool. So stelle ICH mir Apple eigentlich vor ;). Der iMac G4 war auch ein runder Mac, also alles andere als das, was man von einem Computer erwarten würde. Ich würde den Mac Pro sofort kaufen, wenn er ein Prosumer Produkt wäre mit entsprechenden Preisen. Aber für den Profi scheint er große bauartbedingte Nachteile gehabt zu haben, wenn ich Deine Einschätzung dazu lesen.
 

Dextera

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Warum eigentlich?
Für mich:



Und weils mal wieder thermische Probleme gibt bei den kleinen Kübeln.
Jetzt kommt gleich einer der das Teil in absoluter Standard-Konfig benutzt und NIX anschließen muss - der ihn auch nie fordert und somit nie in die Problematik kommt dass er mal zu heiß werden könnte und erzählt dir dann dass es der geilste shice ever ist den Apple je produziert hat :) Hat halt jeder andere Anforderungen. Wenn ich mir allerdings die Preise für die Technik aus 2013 (eher noch früher) anschaue, dann überkommt mich auch als Apple-User das kalte Kotzen :) Als Gebrauchtgerät mit Gebrauchtpreisen - kein Thema. Aber den Kübel kannst ja noch immer Neu zu Neupreisen kaufen.
 
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AppleFuchs

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Erstmal müsste man erörtern, was "modular" bedeuten soll. Denn Apple versteht unter diesen Worten oft etwas anderes, als die Konsumenten.

Man könnte nun sagen, "modular wie die Käsereibe eben". Es könnte aber auch bedeuten, dass es "echte" Module sind. Also ähnlich wie ein Baukasten. So würde Apple weiterhin die Kontrolle über das haben, was man einbauen kann/darf und Aufrüstmodule anbieten. Denn so lieb man Apple auch hat... zuzutrauen ist es ihnen.
 
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christian l

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Das Hauptproblem ist die mangelnde Erweiterbarkeit gegenüber früheren Modellen (Käsereibe). Alles über Thunderbolt anzuschließen macht die Sache teurer und erzeugt ein Kabelgewirr. Apple hat sich früher mal damit gebrüstet, dass bei Apple eben kein Kabelsalat auf dem Schreibtisch (oder darunter) entsteht. Über den künstlerischen Aspekt von Form, Farbe etc. kann man sich natürlich streiten, für mich gehört so ein Design allenfalls ins Klo.
EDIT: Ihr kennt doch sicher die Dinger, die in Hoteltoiletten rumstehen und wo Damenbinden reingeworfen werden sollen. Genau so sieht der iMer aus.
Im Link ein Foto von einem Hackintosh, dessen Gehäuse aus einem tatsächlichen Mülleimer gemacht wurde:
https://arstechnica.com/gadgets/201...ntosh-mac-pro-replica-inside-a-real-trashcan/
 
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Killerkaninchen

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Was Apple herausbringen sollte:

  • Einen Mac Pro, in den so viel eingebaut ist (bzw. so viele Slots vorhanden sind), dass man außer Strom- und Bildschirmkabel nichts mehr braucht und der nicht mehr als 2.499 € kostet;
  • ein Pro Display (31,6", 6K) für 999 €;
  • SSDs standardmäßig in allen iMacs;
  • eine macOS-App, die iTunes ablöst, das in den letzten fünf Jahren komplett redundant geworden ist und von dem Apple wohl selbst nicht weiß, wozu man es noch braucht;
  • einen Speicherplatz-Bump auf 256 GB SSD in allen Basis-MacBooks / MBAs und eine Option auf 512 GB für einen fairen (!) Aufpreis.

Was Apple herausbringen wird*:

  • Einen Mac Pro, dank dessen man keine Heizung mehr braucht und bei dem man die Anwesenheit von 25+ Kabeln auf dem Schreibtisch zu schätzen lernt, bei einem Preisniveau von ca. 4.999 €;
  • ein Pro Display (31,6", 6K) für 2.999 €;
  • alle Festplatten in iMacs bleiben erhalten und man bleibt im Genuss von ausgedehnten und großzügigen 128 GB im MacBook Air und Mac mini (logisch, sonst würde ja niemand die Cloud abonnieren).
Ich bleibe dabei:
Apple ist bereits Marktführer im Hochpreissegment. 90% aller Computer über 1.000 $ Kaufpreis sind Macs. Das heißt: Der Markt ist gesättigt. Wenn Apple nicht den Niedrigpreissektor verästelt, dann kann der Marktanteilzuwachs lediglich stagnieren. Im besten Falle!

* Nein, das ist nicht als Glaskugellesen aufzufassen.
 

hr47

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Erstmal müsste man erörtern, was "modular" bedeuten soll. Denn Apple versteht unter diesen Worten oft etwas anderes, als die Konsumenten.

Man könnte nun sagen, "modular wie die Käsereibe eben". Es könnte aber auch bedeuten, dass es "echte" Module sind. Also ähnlich wie ein Baukasten. So würde Apple weiterhin die Kontrolle über das haben, was man einbauen kann/darf und Aufrüstmodule anbieten. Denn so lieb man Apple auch hat... zuzutrauen ist es ihnen.
Wird der neue Mac Pro - wenn er denn nun wirklich kommen sollte - wieder eine Lösung ohne PCIE-Slots, in die man auch "fremde" Hardware stecken kann, wird er eine ähnliche Totgeburt werden, wie schon sein Vorgänger. Ich lasse mich hier aber gerne positiv überraschen, rechne aber absolut nicht damit.
 
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hr47

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Was Apple herausbringen sollte:

  • Einen Mac Pro, in den so viel eingebaut ist (bzw. so viele Slots vorhanden sind), dass man außer Strom- und Bildschirmkabel nichts mehr braucht und der nicht mehr als 2.499 € kostet;
  • ein Pro Display (31,6", 6K) für 999 €;
  • SSDs standardmäßig in allen iMacs;
  • eine macOS-App, die iTunes ablöst, das in den letzten fünf Jahren komplett redundant geworden ist und von dem Apple wohl selbst nicht weiß, wozu man es noch braucht;
  • einen Speicherplatz-Bump auf 256 GB SSD in allen Basis-MacBooks / MBAs und eine Option auf 512 GB für einen fairen (!) Aufpreis.

Was Apple herausbringen wird*:

  • Einen Mac Pro, dank dessen man keine Heizung mehr braucht und bei dem man die Anwesenheit von 25+ Kabeln auf dem Schreibtisch zu schätzen lernt, bei einem Preisniveau von ca. 4.999 €;
  • ein Pro Display (31,6", 6K) für 2.999 €;
  • alle Festplatten in iMacs bleiben erhalten und man bleibt im Genuss von ausgedehnten und großzügigen 128 GB im MacBook Air und Mac mini (logisch, sonst würde ja niemand die Cloud abonnieren).
Ich bleibe dabei:
Apple ist bereits Marktführer im Hochpreissegment. 90% aller Computer über 1.000 $ Kaufpreis sind Macs. Das heißt: Der Markt ist gesättigt. Wenn Apple nicht den Niedrigpreissektor verästelt, dann kann der Marktanteilzuwachs lediglich stagnieren. Im besten Falle!

* Nein, das ist nicht als Glaskugellesen aufzufassen.
Ganz so schlimm wird's hoffentlich nicht werden, aber mit einer konzeptionellen Neuauflage des Mac Pro 5,1 rechne ich irgendwie auch nicht - leider.
Obwohl es durchaus echt Möglichkeiten gäbe, das auf einem einzelnen Gerät möglich zu machen, ohne das die von Apple so heißbeliebten Einschränkungen auf anderen Rechnern aufgegeben werden müssten.
Z.B. ein Chip, der sich nicht per Software/Mods/Hacks simulieren lässt, welcher im neuen Mac Pro steckt und nur dort eine deutliche größere Hardware-Auswahl (CPU, GPU, RAM, ein breites Spektrum von PCIE-Geräten) zulässt.
 

electricdawn

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Der Mac Pro wird:
a. genau das Produkt, was sich immer alle Pros gewünscht haben.
b. ein iMac Pro ohne Display mit limitierter (TB) Erweiterbarkeit.
c. abgesagt.

Ich persönlich tendiere zu Punkt c.
 

MaccaR

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Meine Glaskugel hat sich noch nicht zwischen
a) keine Infos zum Mac Pro
b) ein wirklich modularer Mac Pro (PCIe Karten, gesockelter RAM, M.2 SSDs), bei dem als Ausgleich allerdings - ähnlich wie beim Mac Mini - der Basispreis massiv angehoben wird, um die Marge hochzuhalten
c) ein "modularer" Mac Pro bei dem die "Aufrüstbarkeit" darin besteht, proprietäre Apple-Module mit Komponenten tauschen zu können, die völlig überteuert angeboten werden.
entschieden
 

coolboys

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Ich gehe davon aus, dass der neue Modulare Mac Pro in der Grundausstattung (Mit VEGA 64 Grafik 8 GB, X9 Prozessor 4 GHz, 6 Kerne, 64 GB RAM, 1 TB SSD, 6 USB-C/TB 3 Ports, 2 x 10GBit Lan-Ports, 4 USB 3.0 Ports usw.) oberhalb von 3.999 Euro kosten wird. Nach oben ist dann wie beim aktuellen iMac Pro noch Luft bei der Ausstattung.

Hoffentlich hat Apple nicht vergessen was Modular ist. Das haben die ja auch bei der Käsereibe gewußt, was Modular ist. Also kann es nur besser werden wie beim Mac Pro von Ende 2013....:)

Gruß coolboys
 

Veritas

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Was Apple herausbringen sollte:

  • Einen Mac Pro, in den so viel eingebaut ist (bzw. so viele Slots vorhanden sind), dass man außer Strom- und Bildschirmkabel nichts mehr braucht und der nicht mehr als 2.499 € kostet;
  • ein Pro Display (31,6", 6K) für 999 €;
  • SSDs standardmäßig in allen iMacs;
  • eine macOS-App, die iTunes ablöst, das in den letzten fünf Jahren komplett redundant geworden ist und von dem Apple wohl selbst nicht weiß, wozu man es noch braucht;
  • einen Speicherplatz-Bump auf 256 GB SSD in allen Basis-MacBooks / MBAs und eine Option auf 512 GB für einen fairen (!) Aufpreis.
6K für unter 1.000€ wäre zu günstig. Schau mal bei EIZO, was da die CS und CG Modelle kosten. Oder auch bei Dell und NEC.

Für Apple wird iTunes doch eh überflüssig, den Bereich haben sie komplett verpennt.
 
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