Mac Pro 2009 (4.1->5.1) mit Mojave: Opencore installieren sinnvoll / Crossflash 4.1 auf 5.1 gefährlich für NVRAM/BootROM ?

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Hallo Zusammen,

ich habe meinen Mac Pro mit einer Saphire Pulse Radeon RX 580 aufgerüstet. Das habe ich gemacht weil ich wollte, dass meine Games in der Windows VM via Parallels Desktop mit besserer Grafik laufen. Aber erst beim Ausprobieren und anschließendem Nachlesen hab ich rausgefunden, dass die GPU überhaupt nicht von Parallels genutzt, sondern eine virtuelle Grafikkarte erstellt wird.
Also muss ich mich nun doch mit anderen Möglichkeiten befassen, die Leistung meiner Grafikkarte zu nutzen - die beste, die mir eingefallen ist: Windows 10 auf einer der anderen verfügbaren Festplatten installieren.
Das führte mich also zu Bootcamp, was ich ja bisher immer durch Nutzung von Parallels, Crossover usw. vermieden habe, und als ich dann versuchte den Boot Camp Assistent zu starten, fiel mir auch wieder ein warum. Ich bekomme die Fehlermeldung "Dieser Mac unterstützt Bootcamp Assistent nicht".
Als ich dann weiter gegoogelt habe, bin ich drauf aufmerksam geworden, dass es offensichtlich noch andere Wege gibt Windows auf einem alten MacPro 5.1 zu installieren.
Da hörte ich das erste mal von Opencore, und auch davon, dass man damit neuere Betriebssysteme installieren kann wie Catalina, Big Sur usw.
Mein Stand war immernoch, dass Mojave das neustmögliche ist - für mich sind neuere MaC OS auch im Moment nicht interessant, mir geht es jetzt nur um das Spielen via Windows.

Um mal langsam zum Kern der Sache zu kommen: Ich habe mir dann das ein oder andere Video von Mac Sound Solutions inc. zu dem Thema Opencore angesehen, welcher angesprochen hat, dass eine bestimmte Opencore Version zu Schäden an der Hardware führen kann.
In einem Thread auf einer anderen Seite habe ich erfahren, das allein schon die Tatsache problematisch ist, dass der MacPro von 4.1 auf 5.1 geflasht wurde, weil die aufgespielte 5.1 Firmware ein NVRAM Volume mit 2 VSS stores erwartet, das NVRAM Volume vom 2009er MacPro aber hat nur 1 VSS store. Dieser und andere kleine Unterschiede führen dazu, dass das NVRAM Volume über die Zeit kaputt gehen kann (weil die garbage collection aufhören wird zu funktionieren), was im Endeffekt den ganzen Rechner unbrauchbar macht, insofern man nicht das Backplane austauscht oder das Bauteil auslötet und durch ein neues, und neu programmiertes ersetzt.

Habe ich das richtig verstanden? Oder gilt das tatsächlich doch nur für den Fall das man nicht unterstützte Betriebssysteme installiert, weil diese den NVRAM überfordern und durch übermäßigen Datendurchsatz abnutzen?

Aber da ich ja sowieso vor habe Windows 10 zu installieren, muss ich dem Ganzen entgegenwirken. Ich habe verstanden, dass ich mithilfe von ROMTool meinen BootROM auslesen muss (BootROM dump) und dort unter VSS Store die Werte checken - und wenn die Werte nicht mehr stimmen brauche ich einen sogenannten "BootROM reconstruction service" den der Autor des Threads anbietet (er hat geschrieben, dass er das alle 90 Tage macht)

Fragen:
-Da ich das SIP zum auslesen des BootROM deaktivieren muss - kann ich ohne Bootscreen per CMD+R überhaupt in den Recovery-Mode kommen, und wenn ja: wie öffne ich dort das Terminal?
-Kann ich nach dem BootROM Dump das SIP wieder mit dem Terminal befehl "csrutil enable" einschalten?
-Ich denke den BootROM Dump bekomme ich dann hin...
-Kann mir jemand ein gutes Tutorial (auf Deutsch) zum Installieren von Opencore empfehlen bzw. gibt es vielleicht in dem Forum hier einen entsprechenden Thread?
-Sobald Opencore installiert ist, sollte Windows ja kein Problem mehr sein oder? Bootstick mit Rufus erstellen und dann auf der 2. Festplatte installieren und fertig, oder? Und wie lege ich danach fest von wo gebootet wird? Ich nehme an ich brauche noch ein Programm das mir wieder einen Bootscreen ermöglicht, oder?

Entschuldigt bitte den langen Text, danke für´s Lesen und einen guten Rutsch

Lg

--------------------------
Mac Pro (Anfang 2009)
2 x 3.46 GHz 6-Core Intel Xeon
48 GB 1333 MHz DDR3
Radeon RX 580 8 GB
250 GB SATA SSD, 4 TB + 2 TB HDD
--------------------------
 
Macschrauber

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Das mit dem Bootrom beim 4.1 crossflash kann ich nur so unterschreiben.

https://www.macuser.de/threads/mac-...chreibung-und-technischer-hintergrund.844183/

Ersten Post lesen, ist nicht mehr alles aktuell bzw man hat viel dazugelernt - und dann von Hinten.

Die stabile Methode den Upgrade zu machen ist per manuellen Neuaufbau, ich wäre hier der Mensch dafür.

Das Flash IC beschreibt ständig den gleichen Block der nach über 10 Jahren Betrieb viele Schreibvorgänge ohne Hardware Wear Leveling machen musste. Das versucht das zirkuläre Beschreiben zu mildern, trotzdem passiert das immer im gleichen Block.

Ob ein Flash IC verbraucht ist kommt auf die Nutzung an. Ständige Neustarts und viele Konfigurationsänderungen machen mehr NVRAM traffic als das jahrelange laufen lassen auf einem System ohne reboots.

Die neuen Systeme wie Big Sur oder Monterey schreiben viel im NVRAM, dazu kommt dass bei einer Installation zig Neustarts kommen. Kommt noch ein Kernel Panic dazu schreibt das System dann noch den vollen komprimierten Kernel Panic Log ins NVRAM. Wenn beim Starten der Installation gerade wenig freier Platz im NVRAM war (der füllt und leert sich ständig) dann kanns eng werden.

Je mehr alter Kram der nicht weggelöscht wird im NVRAM ist desto kritischer wird die Sache. Dazu kommen vielleicht noch Windows Zertifikate wenn man mal Windows im Uefi Mode gestartet hat. USB Installer starten reicht schon.

Für OpenCore gibts Threads hier.

Ansonsten haben wir hier schon tonnenweise über das Thema geschrieben. Einfach mal durchstöbern.
 
Elebato

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OCLP bzw. Open Core generell benötigst du nicht, um Windows 10 auf dem cMP zu installieren. Ich habe das damals so gemacht untrer Mojave:

https://www.macuser.de/threads/windows-auf-eigener-ssd-unter-cmp-5-1-mojave.867091/#post-10918069
Ich habe Windows nach dieser Anleitung auf meinem cMP installiert:


Classic Mac Pro (5,1): Installation von Windows 10, Wechsel zwischen MacOS Mojave & Windows ohne Startbildschirm - CrystalIDEA Blog
https://crystalidea.com/de/blog/classic-mac-pro-and-windows

Allerdings schrieb jemand hier in einem anderen Thread, dass die Treiber, die Brigadier aktuell runterlädt, nicht mehr damit funktionieren sollen.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich die noch funktionierenden Bootcamp-Treiber damals gesichert habe, damit sollte es eigentlich funktionieren.

Edit: zu dem Weg mit OC kann ich nix sagen, damit habe ich keine Erfahrung.
 
MacNoobDerZweite

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@Macschrauber okay, danke das ist gut zu wissen.
@Elebato die Anleitung sieht sehr detailliert aus, werd ich mich Morgen mal ranmachen, danke für den Tipp.
 
Macschrauber

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wenn ich mich wiederhole: weil es wichtig ist, nie einen USB Stick mit Windows booten. Und auch bei keiner Windows DVD per Bootpicker.

auf jeden Fall nicht ohne OpenCore Schutz, sonst gibts die Zertifikate die man auf normalen Weg nicht mehr rausbekommt.

man kann Windows auch ohne DVD per Virtualisierung als Hilfe zum direkt booten installieren.

https://www.macuser.de/threads/nati...uf-mac-pro-ueber-virtualbox-real-disk.891979/
 
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Elebato

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Macschrauber

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Yep, wobei da Windows für Legacy und EFI für Uefi erscheint.

Ich hab noch nie ausprobiert wie sich eine Windows DVD bei gelöschtem NVRAM verhält. Theoretisch könnte dann das EFI starten wenn sonst keine Disks gefunden werden.

Vorsicht ist hier angeraten und die dringende Aufforderung ein Backup des Bootroms vorher zu machen. Und nach der Aktion prüfen ob wirklich keine Zertifikate reingekommen sind. Die gehen dann durchs Zertifikatfreie Backup flashen wieder weg.
 
LuckyOldMan

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In Sachen Bootrom bist Du bei @Macschrauber in den besten Händen.

Was die WinOS-Installation auf einen Mac Pro anbetrifft, so sollte bekannt sein, dass Bootcamp (das eh nur ein Treiber-Hilfspaket darstellt) mehr Hindernis als Hilfe ist - ich habe es nur für Apple-Geräte unter WinOS genutzt, bei der Installation komplett außen vor gelassen.

Zur Installation kann ich nur vom meinen Installationen und derzeit nur bei einem MP3.1 berichten (so Gott will und DHL macht, sollte mein kürzlich erstandener MP5.1 - Mid 2010 - demnächst eintreffen).

Beim MP3.1 habe ich nur die für WinOS gedachte Platte eingesteckt gelassen, nachdem ich sie zuvor im FPDP auf MBR & FAT32 eingerichtet hatte. Dann bin ich mit meinen Sticks zur Installation geschritten.
Das Ergebnis der Plattenkonfigurationen sieht man bei UEFI-MBR01

UEFI-MBR01.jpg

Als Vorbereitung auf den MP5.1 habe ich eine SSD genommen, auch wieder im FPDP wie oben vorbereitet und dann in einen Win-PC eingehangen und vom via Rufus auf MBR präparierten Stick Installiert.

Das Ergebnis ist bei UEFI-MBR-02 zu sehen.

UEFI-MBR02.jpg

Mich würde jetzt seitens der Experten interessieren, ob mit diesen Methoden auch noch Gefahr von Zertifikatseinträgen für die Bootroms besteht.

Nachtrag:
Den Satz "Vorsicht ist hier angeraten und die dringende Aufforderung ein Backup des Bootroms vorher zu machen." kann ich nur unterstreichen. Ich hatte leider das Pech, bei meinem ersten MP3.1 diese Thematik nicht zu kennen und vom Vorbesitzer ein MS-Zertifikat mit eingekauft zu haben. Das zu bereinigen ist nicht so trivial wie beim MP5.1.
 
Macschrauber

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In Sachen Bootrom bist Du bei @Macschrauber in den besten Händen.

Was die WinOS-Installation auf einen Mac Pro anbetrifft, so sollte bekannt sein, dass Bootcamp (das eh nur ein Treiber-Hilfspaket darstellt) mehr Hindernis als Hilfe ist - ich habe es nur für Apple-Geräte unter WinOS genutzt, bei der Installation komplett außen vor gelassen.

Zur Installation kann ich nur vom meinen Installationen und derzeit nur bei einem MP3.1 berichten (so Gott will und DHL macht, sollte mein kürzlich erstandener MP5.1 - Mid 2010 - demnächst eintreffen).

Beim MP3.1 habe ich nur die WinOS eingesteckt gelassen, nachdem ich sie zuvor im FPDP auf MBR & FAT32 eingerichtet hatte. Dann bin ich mit meinen Sticks zur Installation geschritten.
Das Ergebnis der Plattenkonfigurationen sieht man bei UEFI-MBR01


... und auch in deinem Bootrom was du mir seinerzeit geschickt hast:
Code:
serial from firmware: CK8x6xAxXYL
Boot0001 is EFI\OC\OpenCore.efi
8 Memory Configs (ok)
0 xml (ok)
1 Kernel Panic Dumps
0 iCloud Tokkens (ok)
1 Microsoft Certificates (very bad!)
1 BluetoothActiveControllerInfos (ok)
1 BluetoothInternalControllerInfos (ok)
2 current-network (ok)
11 AAPL Path Properties (ok)
31616 Bytes free space of 65472

Bitte das nicht ohne OpenCore Schutz machen, genau das Booten vom USB Windows Stick (was nur im Uefi Mode beim CMP geht) signiert die Firmware.

-> UEFI Windows benötigt mindestens UEFI v2.3.1c.
-> der Mac Pro 5.1 hat kein UEFI, er hat ein historisches EFI v1.10

Das hätte Microsoft nicht vergeigen dürfen, hat es aber...
 
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LuckyOldMan

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@Macschrauber

Ja - klar - habe ich ja so mitgekauft. Ich nehme zu Gunsten des VK an, dass er es auch nicht besser wusste. Es gibt halt noch Viele draußen, die es zu bekehren gilt.

Was macht denn die Bootcamp-Routine anders als es meine beschriebenen Wege erledigen, dass dann keine Gefahr droht?
Das sollte man doch nachstellen können.
Wie an meinen Bildern zu sehen ist, bootet bei Aufruf Windows ein MBR-Legacy-Medium. Werden dann trotzdem unerwünschte Zertifikate ins Bootrom geschrieben?
 
U

Udo Martens

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UEFI erwartet als Startpartition FAT32-Format, egal ob das Laufwerk ein Bootstick oder eine Installation ist. NTFS funktioniert damit nicht, jedenfalls ist das bei Windows so.
Bei älteren Rechnern, die durch CSM zumindest MBR starten können, wird bei Start von CD/DVD nahezu immer MBR gestartet, weil das die zu der Zeit die bevorzugte Startmethode war und lange so geblieben ist. Es reicht aber schon aus, nur einmal im UEFI-Mode von einem Stick, DVD oder sogar externer FP (mit Windows to-go) gestartet zu haben, damit sich diese komischen Einträge im Rom einschreiben.

Bei einem 3.1er oder älter sollte es möglich sein, das Bootrom genauso zu reparieren wie beim 4.1/5.1. Die haben nur ein VSS-Store für die Variablen und dank FW-Update kommt man an ein leeres Werks-Firmware-Image. Man muss sich nur im Klaren sein: Bei einem Brick hat man ein Problem, weil die FW nicht in einem SPI-Chip gespeichert ist, den man vergleichsweise einfach ent-/verlöten und z.B. einem CH341 lesen und beschreiben kann. Meine Kiste hats überlebt, kann wohl nicht so falsch gewesen sein.......
 
MacNoobDerZweite

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Danke an alle, das sind für mich ein Haufen an neuen Informationen. Ich werde als erstes mal die ganzen von euch geposteten Links durchlesen.
Werde leider erst am Monatg weitermachen können da leider weder DVD Rohlinge noch SATA auf USB Kabel zur Installation via VirtualBox vorhanden :(
Was mich noch verwirrt ist, dass das Windows Image von offizieller Seite 5,7 GB groß ist. Kann ich das denn so auf DVD brennen, ist doch zu groß oder? Alternativ habe ich auch noch ein anderes Windows 10 Image das nur 4.6 GB groß ist, das passt dann ja. Sorry für meine Noobhaftigkeit
 
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Elebato

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Nein, dafür brauchst eine Double bzw. Dual Layer DVD. Also entweder DVD+R DL oder DVD-R DL, das dürfte ziemlich egal sein.
Für mein Windows-10-DVDs habe ich bisher immer die DVD+R DL von Intenso ohne Probleme genutzt.
 
Macschrauber

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Die Zielplatte für Windows kannst auch intern einbauen. Unterm DVD Laufwerk ist noch was frei. Ich hab das nur aus Faulheit so gemacht und weil die Platte eh in einen andern Rechner sollte.
 
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@Macschrauber und @Elebato
danke fürs Klarstellen! Dann werd ich das per Virtualisierung machen. Das scheint mir die sicherste Art zu sein um sich keine Windows Zertifikate einzufangen. Trotzdem ist ein Backup vom BootROM sozusagen pflicht oder, allein schon wegen Mojave?
 
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UEFI erwartet als Startpartition FAT32-Format, egal ob das Laufwerk ein Bootstick oder eine Installation ist. NTFS funktioniert damit nicht, jedenfalls ist das bei Windows so.
Bei älteren Rechnern, die durch CSM zumindest MBR starten können, wird bei Start von CD/DVD nahezu immer MBR gestartet, weil das die zu der Zeit die bevorzugte Startmethode war und lange so geblieben ist. Es reicht aber schon aus, nur einmal im UEFI-Mode von einem Stick, DVD oder sogar externer FP (mit Windows to-go) gestartet zu haben, damit sich diese komischen Einträge im Rom einschreiben.

Bei einem 3.1er oder älter sollte es möglich sein, das Bootrom genauso zu reparieren wie beim 4.1/5.1. Die haben nur ein VSS-Store für die Variablen und dank FW-Update kommt man an ein leeres Werks-Firmware-Image. Man muss sich nur im Klaren sein: Bei einem Brick hat man ein Problem, weil die FW nicht in einem SPI-Chip gespeichert ist, den man vergleichsweise einfach ent-/verlöten und z.B. einem CH341 lesen und beschreiben kann. Meine Kiste hats überlebt, kann wohl nicht so falsch gewesen sein.......
Das Thema ist halt immer _wenn_ man sich beim Zusammensetzen des Roms vertut dann startet der Rechner nicht mehr. Beim 4.1/5.1 kann man das reparieren.

Beim 3.1 nicht - oder nur theoretisch mit erheblichen Aufwand. Alleine das Board ausbauen ist ungleich aufwändiger. Dazu kommt noch das Mysterium mit dem extra SPI Flash für das NVRAM den der Chipsatz dem Flash irgendwie einmappt.

Das neu Flashen mit Flashrom funktioniert schon, das hat man schon hundertfach beim Einfügen von APFS und NVMe ffs' beim 3.1 gemacht.

Eigentlich geht's aber hier gar nicht um den 3.1 ;-)
 

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