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Mac/PC - Farbprofil an PDF anpassen?

Diskutiere das Thema Mac/PC - Farbprofil an PDF anpassen? im Forum Grafik.

  1. markusch

    markusch Thread Starter Mitglied

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    Hallo Mac-Gemeinde!

    Für einen Kollegen, welcher Winuser ist, gestalte ich ein paar Visitenkarten unter Illustrator CS3. Erstelle ich nun die druckreife PDF (Farbprofil: CMYK Coated FOGRA27), sowie ein jpg-Datei, sehen diese unter Windows anders aus: Zum Beispiel schaut das Grün unter Windows in beiden Dateien sehr fahl aus.

    Grund hierfür sind ja bekanntlich die verschiedenen Gammawerte beider Betriebssysteme. Unter Windows ein Wert von 2.2 unter OSX 1.8. Den Grund haben wir nun.

    Allerdings wäre meine Frage folgende:
    Wie kommt nun der letztendliche Druck raus? Einfach diesen Unterschied ignorieren und die PDF an die Druckerei schicken? Oder die Druck-Datei unter einem anderen Farbprofil erstellen? Wie handhabt ihr das?


    Besten Dank schonmal für kleine Tipps!


    markusch ;)


    Btw zum Bild: Auch zwischen der PDF und der JPG-Datei sind Farbunterschiede zu erkennen, wobei das auf die verschiedenen Farbräume (CMYK <-> RGB) zurück zuführen ist. Oder täusche ich mich hier?
     

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  2. falkgottschalk

    falkgottschalk Mitglied

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    Es kommt zunächst einmal das heraus, was die Druckerei draus macht.
    Im Idealfall sind in der PDF Farbwerte für CMYK (oder auch Pantone-Farben) drin.
    Auf einem korrekt kalibrierten Monitor sieht das so aus wie es gedruckt wird.
    Wenn der Monitor NICHT kalibriert ist, dann spielt es keine große Rolle was für ein Profil Du auswählst - der Druck KANN mit der Darstellung am Bildschirm übereinstimmen, muss es aber nicht.
     
  3. antonio_m

    antonio_m Mitglied

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    Zum einen kannst Du Dir vorab schon einmal den Ratgeber von Cleverprinting
    herunterladen, da steht einiges über Farbmanagement drin.

    www.cleverprinting.de


    Zum anderen, könntest Du Deinen Freund einen Proof vorschlagen dann könnt Ihr genau sehen wie die Farben auf der VK nach dem druck ausschauen, aber da es einiges kostet ist es wohl eine Preisfrage.
    Es gibt auch CMYK-Farbfächer und er kann seine Farbe auswählen.

    Das ein Monitor kalibiert ist setzt noch lange nicht voraus, dass das was man auf dem Monitor sieht später auch gedruckt wird, aber worauf es genau ankommt steht ganz sicher im Cleverprinting-Ratgeber dabei.
    Hier gehört mehr als »nur« ein Druck-PDF mit den richtigen ICC-Profilen zuzuordnen oder das Grafikprogramme die richtigen Farbeinstellungen haben.
    Ihr dürft euch nicht nach den Farben richten die Ihr auf dem Monitor seht, egal ob bei Dir oder bei Deinem Freund!

    Und Druck-PDFs betrachtet man nicht in der Vorschau sondern wenn dann gibt es den Adobe Reader und dort sollte auch die Überdruckenvorschau aktiviert sein!

    Möchte Deine Druckerei das ICC Profil »ISO Coated FOGRA27« in das
    Druck-PDF haben?
     
  4. falkgottschalk

    falkgottschalk Mitglied

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    Ein kalibrierter Monitor garantiert keinen farbechten Druck.
    Aber die Chancen, dass eine "Pantone DS 4-5 C" auf Bildschirm und Druck (fast) identisch aussehen steigt im Gegensatz zu einem unkalibrierten Monitor von 0,001 rapide an.
     
  5. MacEnroe

    MacEnroe Mitglied

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    Die Frage ist auch, WO du die Datei unter Windows ansiehst. Vergleichst du
    beide male unter Photoshop, mit den gleichen Farbeinstellungen?

    Dann ist mir noch aufgefallen: Oben ist sehr wenig Beschnitt ;)
     
  6. markusch

    markusch Thread Starter Mitglied

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    Erstmal vielen Dank für die ganzen Tipps, besonders der Link ist sehr hilfreich, antonio! Das mit dem Beschnitt wurde schon korrigiert.

    Da ist mir schonmal viel geholfen, da Colormanagement ein doch umfangreiches Thema für mich ist. Prinzipiell ist mir schon klar, dass das, was auf dem Monitor dargestellt wird, auch selten genau gedruckt werden kann. Mit Farbabweichungen kann man immer rechnen.

    Nur in meinem genannten Fall (Unterschied OSX - Windows) ist der Unterschied etwas gravierender, da der Grüne Verlauf unter Windows schon fast bläulich wirkt.


    Daher folgende spezielle Vermutung (könnte etwas bescheuert klingen, sorry):

    Ich erstelle eine PDF unter Windows und separat eine unter OSX. Beide Dateien wurden mit den gleichen Farben bestückt. Kann der Drucker den oben genannten Unterschied (Gamma-Werte) an den PDFs erkennen bzw. kann ein Drucker diese separat behandeln? Denn in den Dokumenteigenschaften der PDF lässt sich ja nachvollziehen unter welchem OS die Datei erstellt wurde. (siehe Bild)


    Besten Dank nochmals,

    markusch :)
     

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