Mac für Vorsichtige - Kindersicherung, kein Mic/Kamera/AirPlay/WLAN etc.

PiaggioX8

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Phrasenbieger

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ENTWARNUNG

Der User Soundguru wird an dieser Diskussion nicht mehr teilnehmen.
Wir haben vor einer Stunde seinen Standort ermittelt und konnten ihn in unser Clearance-Center überführen.




P.S.:
Danke für den Tipp an User Phrasenbieger, dessen Account wir hier benutzen konnten!
Er wird morgen aufwachen und sich an nichts erinnern.
 

tocotronaut

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Mach mal bitte einen Screenshot des Login screens. Das will ich sehen.
 

irata

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ENTWARNUNG

Der User Soundguru wird an dieser Diskussion nicht mehr teilnehmen.
Wir haben vor einer Stunde seinen Standort ermittelt und konnten ihn in unser Clearance-Center überführen.




P.S.:
Danke für den Tipp an User Phrasenbieger, dessen Account wir hier benutzen konnten!
Er wird morgen aufwachen und sich an nichts erinnern.

:rotfl::rotfl:

Der war echt gut!
 

Soundguru

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Hallo, danke für Eure Antworten. Ich wurde schon gewarnt, dass sich die wahren Trolle zuallererst zeigen werden (falls sie nicht in Wahrheit gekaufte Heuchler sind, die den Durchschnittsusern permanent einreden sollen, völlig ohnmächtig zu sein und bloß gar nicht erst zu versuchen, ihren Mac wenigstens ein bisschen abzuschotten). Ich bitte dennoch höflich, Kommentare auf der sachlichen Ebene abzugeben, also grundsätzlich niemals gegen meine Person gerichtet, sonst entsteht wirklich der Verdacht, ihr würdet interessierte User professionell abzulenken versuchen. Um "gesunden Menschenverstand", "kritisches Verbraucherbewußtsein", "gesundes Mißtrauen", etc. aus der Bevökerung zu vertreiben, verhöhnen gerade Spitzelorganisationen und deren Helfershelfer vorsichtige Bürger mit Beleidigungen wie "paranoid". Ich kann auch auf der persönlichen Ebene streiten, doch wenn ihr Respekt besitzt, lasst mich damit in Ruhe, bitte.

Einige Tips waren dennoch zu verzeichnen, danke: Es stimmt, richtig gezieltes Hacking kommt auch an den Benutzeraccounts vorbei und zielt auf den Admin. Doch bei den massenhaften Angriffen, die sich gegen viele Internetuser zugleich richten, werden trotzdem Störungen verursacht, und die lassen sich schon mal durch das Splitting der Accounts eingrenzen. Klar, zwei Macs wären besser: Einer bis auf kurze, gezielte Besuche (z.B. für Updates) nur offline.
Ich habe schon etliche Totalbereinigungen der Festplatte hinter mir: Es ist ein Zeitdiebstahl ohne Ende, das verdirbt den Spaß am Mac! Das Problem ist nicht der Mac, im Gegenteil: Er ist ein Traum von Computer! Ich wette, dass ein Mac, der so gut wie nur offline läuft, störungsfrei Jahrzehnte durchhält. Die Probleme kommen immer von irgendwelchen Webseiten und Apps, aber ohne Internet ist auch keine Lösung. Einen einzelnen Account im Schadensfall zu löschen und neu einzurichten, ist jedenfalls wesentlich weniger aufwändig, als gleich die ganze Festplatte. So eine Reihe Accounts im Anmeldebildschirm ist auch durchaus vorgesehen: Sieht durch die gut zu unterscheidenden Logos gut aus. Man kann mit den Zeigertasten blitzschnell durchscrollen.
Zum frei drauflos surfen ist z.B. ein Account vorgesehen. Sollte eine der besuchten, unbekannten Webseiten technisch schädlich wirken, wird der Account eben wieder gelöscht.

Wenn in anderen Accounts durch die Kindersicherung nur bestimmte Webseiten und Programme freigegeben sind, können Schadsoftware oder heimtückische Apps, die gar nicht so harmlos sind, wie sie erscheinen, wegen der Meldungen durch die Kindersicherung keine unbemerkte Verbindung ins Internet herstellen und nicht gleich selbstverständlich im Hintergrund auf sämtliche Programme und Daten auf dem Mac zugreifen (außer sie kommen an den Admin).
Ich nenne mal ein harmloseres Beispiel, obwohl Firefox nicht gerade als schädliche Webseite gilt: Um von Safari aus Firefox als Zweitbrowser zu installieren und anschließend Macuser zu besuchen, meldete die Kindersicherung alle paar Sekunden weitere, so an die gefühlten 10 Webseiten, die alle Zugriff auf das Internet haben wollten. Unter ihnen etliche vom (als Datenkrake berüchtigten) Google. Auch Firefox selbst wollte mit mehreren Webseiten Kontakt aufnehmen. Nach einigem Ausprobieren konnte ich die Zahl der erlaubten Webseiten massiv reduzieren, und siehe da: Zumindest hier auf Macuser funktioniert auch so alles bestens, völlig ohne Google & Co.! Es greifen einfach überall viel zu viele Programme auf viel zu viele Webseiten zu, obwohl das für die Funktion der Programme nicht nötig ist.
Selbst wenn es nur um CPU- und Stromsparen ginge, lohnt es sich, hier Grenzen zu setzen.

VPN ist ein weiterer Tip, danke.

Zu Mikrofon und Kamera: Wenn bestimmte Programme standarisiert Zugriff auf Millionen Computerkameras und Mikrofone haben, doch das Ein- und Ausschalten nur auf deren Webseite möglich ist und in deren Datenschutzbestimmungen auch noch das Absaugen von "Stimmproben" und vielen weiteren persönlichen Daten erlaubt ist, werde nicht nur ich mißtrauisch!
Es ist ein beträchtlicher Unterschied, ob auf der Betreiberseite nur ein Häkchen durch eine "technische Störung" oder auch absichtlich Mikrofon oder Kamera einschaltet, oder ob gleich ein massiver Hackerangriff den Admin kapert, um in der Library erneut die Dateien für Mikro/Kamera zu installieren. Wie leicht Häkchen auftreten können, die ich eine Minute zuvor gar nicht gesetzt habe, konnte ich in Yosemite bei der Einrichtung noch selbst erleben (war wohl ein Bug).
Daher nochmal meine simple Frage: Welche Dateien in der Library sind für das Mikrofon, die Kamera, Airplay, WLAN und Infrarot zuständig? Ich will ja nicht Kamera und Mikrofon ausbohren, denn das würde den Wert des Mac senken. Wenn der Mac ohne die zuständigen Dateien gut läuft, spricht nichts dagegen, sie zu entfernen. Im Gegenteil: Wer einem das ausreden will, kommt mir eher suspekt vor, auch wenn es gut gemeint war. Ausgerechnet Spitzel hätten ebenfalls ein Interesse daran, zu verhindern, dass viele User Kamera- und Mikrofondateien, etc. entfernen, oder etwa nicht?
 

t_h_o_m_a_s

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Du bist Redakteur beim "Postillon" oder eine Reinkarnation von Hairfeti.
 

BenVo3l

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Welche Dateien in der Library sind für das Mikrofon, die Kamera, Airplay, WLAN und Infrarot zuständig?

Lass die finger davon, dadurch zerschießt du dir nur endgültig dein System.
Kleb die Kamera, das Mikro und den IR-Sensor mit (undurchsichtigem) Tape ab, das löst dein Problem.


Trotz alle dem was du schreibst kann ich deine Vorgehensweiße immer noch nicht Nachvollziehen!
Ich bin übrigens kein verdeckter NSA oder BND Mitarbeiter der dich gerade über deine Kamera beobachtet :p
Ich selbst bin sehr Vorsichtig wie ich im Netz mit meinen Daten umgehe, sicher bin ich trotzdem nicht, Keiner hier ist das.
Aber sollte der Fall eintreten das ich mir was einfange auf meinem Rechner, und ich merke* das, dann such mich mir ein Backup von der Externen, bei dem ich 100% sicher bin das da noch alles in Ordnung war.

* Das ist dein und auch mein größtest Problem: Wir merken das nämlich nicht! Und wenn, dann zeitverzögert.
Der Sinn von Spähsoftware ist, das sie verdeckt arbeitet
 

Lor-Olli

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Es durchaus nicht völlig abwegig, einen Rechner sehr stark gegen Angriffe abzuschotten, ABER man muss zum einen wissen wogegen man ihn absichern will und WARUM - das Warum braucht nicht öffentlich diskutiert werden, bestimmt aber zu einem gewissen Grad die Vorgehensweise. Ich habe schon des öfteren Rechner eingerichtet die "öffentlich" waren und von vielen fremden Händen bedient wurden, da MUSS man skeptisch sein. Ich habe auch schon Rechner eingerichtet die in einem datensensiblen Bereich arbeiten mussten und denen konnte ich auch vieles nicht erlauben.

Vorgehensweise: die Betriebssystemkomponenten nur manipulieren oder entfernen, wenn man genug vom Programieren versteht, häufig sind sie für und von mehr als eine Funktion nötig, dass kann den Rechner erheblich stören wenn man Fehler macht…
- Kamera und Mikro am iMac etwa, lassen sich z.B. hervorragend durch eine kleine Klappe abdecken (z.B. dünnes Alu-Winkelblech, vorn schwarz lackiert), sieht man kaum, lässt sich bei Bedarf einfach zur Seite schieben. (sichert etwa dagegen, dass ein Vorbenutzer Kamera und Mikro einschaltet, aber die Fenster versteckt < das kam leider immer wieder vor)
- Verbindungen kann man recht gut mit "littlesnitch" bändigen, ist aber lästig wenn mehrere User den Rechner nutzen
- Scripte lassen sich mit Add-Ons stoppen ("noscript" etwa)
- die IP lässt sich verschleiern wenn man im FireFox z.B. "stealthy" verwendet, oder als Suchmaschine "startpage"
- phorm lässt sich mit "dephormation" aufspüren
- "ghostery" findet tracker und kann sie stoppen / blocken
- Verbindungen lassen sich mit "https everywhere" zwangsweise auf https setzen
- mit "lightbeam" hat man eine optische Darstellung welche site mit welcher interagiert (spionage wird man so nicht verhindern, aber man sieht zu welchen Seiten immer wieder verlinkt wird und kann diese blocken)
- "addblock" kann Werbung ausschalten, aber man kann auch einzelne Seiten blocken (facebook, twitter…)
- "secret agent" kann der Gegeneite einen anderen browser vorgaukeln und zwar immer wieder wechselnd, so wird das digital-fingerprinting nahezu unmöglich

es gibt da noch deutlich mehr, aber die angegebenen z.B. lassen ein normales, zügiges Arbeiten mit dem Rechner zu und man hat trotzdem Zugriff auf das Internet. Malware, Spyware, Trojaner, Keylogger etc. gibt es, vieles (das allermeiste) davon erfordert Zugang zur Hardware oder die aktive Mitarbeit des Users (downloads und Installation aus unbekannten Quellen). Die Kamera lässt sich übrigens bei Macs nicht unbemerkt einschalten, zumindest nicht bei nichtmanipulierten Rechnern, die Diode und die Kamera arbeiten in einem Stromkreis und sind immer beide "on" oder "off".

Man muss sich aber im Klaren sein, dass heute von den "Staatsschnüfflern" eher nicht ein einzelner Rechner angegriffen wird, sondern dass die sich beim Provider "einchecken", dagegen hilft nur digitale Abstinenz ;) Ein weiteres Problem ist, dass heute die "kleinen privaten Daten" eher nicht mehr das Ziel darstellen, man will die "BigData" und die bekommt man ganz legal, weil bestimmte Spuren einfach nötig sind um eine Kommunikation in zwei Richtungen zu ermöglichen. Ziel der BigData sind dann nicht mehr die individuellen Daten, sondern die Datenmasse, die es dann anhand stochastischer Analysen ermöglichen DEIN Verhalten vorherzusagen, sprich zu wissen was Du denkst, wie Du handelst, noch BEVOR es Dir selbst bewusst ist. Es gibt an der University of Manchester einen Versuch, der in einem begrenzten Umfeld und mit begrenztem Datenmaterial schon erschreckend gut Studenten "vorhersagen" kann, dazu muss man vom Einzelnen nicht mal alle Daten haben, die lassen sich nämlich ganz gut interpolieren…

Die Bundesregierung z.B. plant die Einführung der "Maut für Alle", wer glaubt, dass Geldeinnahme das Motiv ist kann nicht rechnen, die Bewegungsprofile, über 13 Monate gespeichert (um eventuelle Rückzahlungen zu ermöglichen… wie blöd kann man eigentlich noch ungestraft argumentieren?), von ALLEN Verkehrsteilnehmern mit Nummernschild, stellt so etwas wie eine "digitale Fußfessel" für ALLE Autofahrer dar, allen gegenteiligen Beteuerungen zum Trotz. Wann man mir wohl ein Nummernschild auftackert? "Isch 'abe gar keine Audo…"
 

Keek

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Solltest du ein MBP haben, kannst du auch das Micro einfach ausstecken. Hier findest du welches Kabel das ist.
https://www.ifixit.com/Guide/MacBook+Pro+13-Inch+Unibody+Early+2011+Microphone+Replacement/5144
Selbiges kannst du auch mit deinem Bluetooth bzw. WLAN machen:
https://www.ifixit.com/Guide/MacBoo...2011+AirPort-Bluetooth+Cable+Replacement/5162

Für andere Geräte gibt es sicher auch passende Anleitungen.

Vielleicht wäre auch noch das TOR-Netzwerk etwas für dich.


... auch wenn ich das ganze etwas zu übertrieben finde.
 
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avalon

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......
Ich habe schon etliche Totalbereinigungen der Festplatte hinter mir: Es ist ein Zeitdiebstahl ohne Ende, das verdirbt den Spaß am Mac! Das Problem ist nicht der Mac, im Gegenteil: Er ist ein Traum von Computer! Ich wette, dass ein Mac, der so gut wie nur offline läuft, störungsfrei Jahrzehnte durchhält. Die Probleme kommen immer von irgendwelchen Webseiten und Apps, aber ohne Internet ist auch keine Lösung.

Ich muss etwas grundsätzlich falsch machen.
Ich bin nun schon seit über 10 Jahren mit meinen Macs im Internet, ich habe weder jemals die Platte "Totalbereinigt" noch irgendwelche Probleme bei Webseiten oder Apps bekommen.

Gerade auch deshalb habe ich vor 10 Jahren der Windows Welt ade gesagt.

PS: Hier sind 10 tausende von MacUsern ohne große Probleme unterwegs, und einer davon will nun darauf bestehen seinen Mac "unbrauchbar" zu machen, damit er sicher wird.
Gut jedem das seine, aber Ernst nehmen kann ich das nicht.
 

Lor-Olli

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@avalon
es gibt aber durchaus Szenarien die eine strengere Vorgehensweise erfordern (Richtlinien zu Sicherheitsvorgaben etwa). Ob es für einen Privatanwender immer sinnvoll ist, ist eine andere Frage (diskutiere ich aber lieber nicht), generell muss man Sicherheit auch auf einem Mac nicht verteufeln! Ich habe nun schon so einiges erlebt (in jetzt 24 Jahren Apple), die Blauäugigkeit der ersten Stunden gilt so nicht mehr.
Erstens ist der Mac kein kleines Nischenprodukt mehr,
Zweitens ist die Zahl der am Schnüffeln interessierten immens gewachsen,
Drittens findet Kommunikation mittlerweile in einem Maße und Geltungsbereich statt, der im Schadensfall auch für den Einzelnen gefährlich werden kann (banking, Online-Einkauf, Kommunikation auch beruflich, IP-Telefonie und und und)
Viertens stehen nicht alle Rechner mehr sicher im eigenen Kämmerlein und nur "ich" habe Zugriff, gerade in Familien und WGs etc. sind die Rechner beinahe "öffentlich", dazu kommen die gnazen mobilen Geräte
Fünftens findet der Austausch immer zunehmender über Verbindungen statt, die nicht wirklich von jedem kontrollierbar sind (einloggen im öffentlichen Netz oder dem eines Freundes / Bekannten), oder wießt Du wie sicher alle wLans sind in denen Du Dich unterwegs einloggst? Auch "Drahtlosnetzwerke" mit dem eigenen Provider sind nicht so sicher wie etwa eine Telefonleitung um dort Zugriff zu erhalten muss man schon an die Hardware ran…

Das Problem sehe ich eher darin, dass viele Aspekte den meisten nicht wirklich klar sind, und als Reaktion kommt bei einigen absolute Sorglosigkeit (ich hab doch nichts zu verbergen ;)) oder die perfektionierte Paranoia zum Tragen. Wobei Paranoia nur so lange als solche bezeichnet wird, bis "ein Snowdon" auspackt und den "Spinnern" recht gibt :) Es gibt Argumente mit denen man jede Podiumsdiskussion zum Thema Datensicherheit aufmischen kann - und trifft man dann mal auf Leute die in der Materie bewandert sind, hört kaum noch einer solch einer "Nerd-Diskussion" zu… ABER alle reden mit!
 

avalon

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Natürlich gibt es Anlass vorsichtig zu sein, keine Frage.
Auch ist ein Mac nicht absolut sicher.
Aber wenn ich so denken würde wie der TE, dann kann ich einfach keinen Computer mehr nutzen, ohne dabei dermaßen umständlich vorzugehen, dass das ganze Benutzen zur Farce wird.

Und wenn ich den ganzen Tag damit verbringen muss, an Sicherheitseinstellungen oder Accounts rumzuschrauben, dann ist die Benutzerfreundlich eines Macs einfach nicht mehr gegeben.
Und wenn es soweit kommen sollte, dass auf Grund von Hackerangriffen keiner mehr einen Computer nutzen kann, dann ist die Welt gehörig im *rsch..

Es liegt also im absoluten Interesse der Betriebssystemhersteller die Systeme sicherer zu machen.

PS: Mit meinen Satz "Ich kann das nicht Ernst nehmen" meine ich nicht die Gefahren nicht Ernst zu nehmen, sondern das, meiner Meinung nach völlig übertriebene, Verhalten des TE.
 

TGY

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@Soundguru:

Gegen Sicherheit & Vorsicht gibt es an sich nichts zu sagen. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob ein Mac mit 10.10 dann der richtige Computer für deine Anforderungen ist. Macs sind recht sicher, aber auch auf Internetnutzung und -services hin ausgelegt (insbes. Apple Services). Und an Extensions und Treibern herumzuschrauben, führt meist nur zu grossen Problemen.

Ausserdem scheint es mir, dass du der OS Kindersicherung, gemessen an dem Misstrauen, das du dem Rest des OS entgegenbringst, zuviel Vertrauen schenkst. Der Name ist da eher Programm.

Ein Admin- und ein Standardkonto reichen m.E. auch für deine Ansprüche aus. Du kannst ja Little Snitch installieren und als Browser Firefox mit enstprechenden Add-Ons, z.B. konfiguriert wie im Privacy-Handbuch beschrieben. Du meinst es sicher gut, und einiges von dem, was du unternimmst, gibt dir sicher ein gutes Gefühl, hilft aber u.U. nicht so viel, wie du dir davon versprichst.
 

Soundguru

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Lass die finger davon, dadurch zerschießt du dir nur endgültig dein System.
Hallo BenVo3l, danke für Deine Antwort und (hoffentlich) gut gemeinte Warnung. Mit so einer pauschalen Warnung versucht man allerdings sogar vergeblich, Kinder von irgendetwas abzuhalten. Auch wenn schon oft so pauschal gewarnt wurde, gebe ich mich nicht (mehr) damit zufrieden. Denn wie deine Signatur ja groß und deutlich verkündet: Ich bin einer von denen, die es einfach machen, und siehe da: es geht doch! (Nur als Beispiel die Sache aus meinem letzten Beitrag mit den vielen Zugriffsversuchen bei Firefox). Doch tollkühn bin ich bei der Library natürlich nicht. Deshalb frage ich vorher lieber die Expertenrunde. Es muss doch möglich sein, herauszufinden, welche Library-Dateien für Mikro, Kamera, etc. zuständig sind, und ob sie tatsächlich einfach entfernt werden können, ohne dass es irgendwelche Probleme gäbe. Sie müssen ja noch nicht einmal in den Papierkorb. Um sie bei Bedarf doch wieder in die Library zurück zu kopieren, würden ich einfach ein verschlüsseltes Image mit dem Festplattendienstprogramm erstellen und die Library-Dateien darin verstauen, irgendwo in einem Ordner. So verschlüsselt könnten diese Dateien jedenfalls nicht einfach mal so im Hintergrund gefunden und geöffnet werden (denn das machen viele Programme automatisch, wenn die gesuchte Datei nicht am erwarteten Ort ist).
Die Datei/en für das Mikro haben etwas mit Audio zu tun, klar. Auch mit VoiceOver und der Diktierfunktion, die ich aber noch nie benötigte. Audio könnte aber auch separat verwaltet sein, das wäre günstig für mein Vorhaben. Das gleiche gilt für die Kamera. Sie könnte separate Library-Dateien haben oder auch nicht.
Aber sollte der Fall eintreten das ich mir was einfange auf meinem Rechner, und ich merke* das, dann such mich mir ein Backup von der Externen, bei dem ich 100% sicher bin das da noch alles in Ordnung war.* Das ist dein und auch mein größtest Problem: Wir merken das nämlich nicht! Und wenn, dann zeitverzögert. Der Sinn von Spähsoftware ist, das sie verdeckt arbeitet
Gerade weil man es nur zeitverzögert merkt, kann man aber nicht wissen, welches Backup noch in Ordnung war, weil die Störung ja mit auf allen Backups ist, wahrscheinlich auch auf dem ältesten. Deshalb erscheint mir eine Eingrenzung der möglichen Schadensgebiete durch viele Accounts logisch richtig. Falls ich eine Störung bemerke, tritt sie wahrscheinlich nur in einem der Accounts auf, den ich dann löschen kann.
 

Lor-Olli

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Es ist, zugegebenermaßen schwierig sich als Laie mit allen Aspekten der Sicherheitsfragen zu beschäftigen, geschweige denn sich "auszukennen". Die Frage ist auch: Was MUSS ich wissen und was ist gut zu wissen - die sch…ßegal Haltung die viele an den Tag legen ist mir zuwider und wird auch für mich hin und wieder zum Problem (wenn nämlich ein Rechner recht gut abgesichert wurde und die Leute immer wieder versuchen die Sicherheitseinstellungen zu umgehen und dadurch manchen Rechner "abwürgen").
Ich selbst habe eine ganze Reihe von Sicherheitsaddons auf meinem eigenen Rechner eingeschaltet - trotzdem läuft er verzögerungsfrei, bleibt aber weitgehend kontrollierbar (Scripte, Weiterleitungen, PopUps etc.)
Das Manipulieren der Systemdateien sollte man nur dann vornehmen, wenn man weiß was man da tut! Manches Löschen erhöht nicht die Sicherheit, sondern schafft erst Lücken. Das Entfernen oder die Manipulation z.B. des Mikros kann dazu führen, das der Ton nicht mehr vernünftig funktioniert, die Manipulation der Kamera auf den mobilen Macs kann dazu führen , dass die Helligkeitsregelung erheblich gestört werden kann. (unter 10.10 und 10.9 habe ich mir das noch nicht angesehen, lohnt vermutlich nicht).

Eine ganz andere Frage ist, welche Erkenntnisse könnten "Mithörer und Mitseher" erlangen wenn man den Rechner akustisch und optisch ausspäht? (Ich rede nicht von den Inhalten / Dateien!) In meinem Fall wäre das, dass man mich in immer der gleichen Haltung mit nahezu dem immer gleichen gelangweilten Gesichtsausdruck die Tastatur bearbeiten sieht :( (Vor einem völlig weißen Hintergund…) Zum Ausspähen eignet sich ein Mobiltelefon übrigens viel besser als ein stationärer Rechner - weil z.B. beim Mac der Rechner diese Tätigkeiten anzeigen kann (Aktivitätsanzeige) und es ist schwer bis unmöglich Aktivitäten vor der Systemanzeige zu verstecken! (Aber man muss wissen wonach man sucht…) Trotzdem habe ich bei manchem Rechner die Kamera und den Ton mit einer Klappe (wie beschrieben) gesichert, denn nicht alle achten auf die grüne LED oder kontrollieren den Ton.

Zum Thema "merken wenn man sich etwas eingefangen hat" kann ich nur sagen: einige Schädlinge treiben Jahre ihr Unwesen bevor sie bemerkt werden (Seeeeehr zeitverzögert ;)). Ton und Bild sind bei Privatleuten nicht so interessant (es sei denn man ist Firmeninhaber in sicherheitssenisblen Bereichen, oder Hollywoodstar…), die Inhalte und Kommunikationsprofile schon viel eher und da heißt es "Hirn an", man kann Dateien auch verschlüsseln, mails verschlüsselt senden (PGP), Webseiten zwangsweise auf https setzen und und und, OHNE den Rechner zu "verstümmeln".

Auf eine Postkarte würde man auch nicht alles schreiben, was man z.B. in einem Liebesbrief kundtun würde, oder? (Naja, zumindest die meisten nicht ;)) Schreibt man deswegen keine Karten/Briefe mehr? (Ich weiß, bei DER Rechtschreibung wäre es besser wenn manche es nicht täten!)
 

Soundguru

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es gibt aber durchaus Szenarien die eine strengere Vorgehensweise erfordern
Hallo Lor-Olli, vielen, vielen Dank für deine Tips, und den Aufwand, den du dir bei deinen Antworten gemacht hast. Das ist ja ein reichhaltiges Angebot an Tips und Hilfen.

Ich habe ein Horrorszenario erlebt, mehr Einzelheiten will ich gar nicht nennen. Es kann jeden treffen, auch Kinder und Jugendliche. Wer Glück hat, bleibt verschont, sollte sich aber nicht über irgendwen lustig machen. Im Internet herrscht Krieg, echter, gefährlicher Krieg! Trotzdem möchte ich wie jeder andere ein paar der tollen Möglichkeiten nutzen, die der Mac und das Internet bieten. Für Livestreaming von deutschen Fernsehsendern z.B. braucht man unbedingt solche Firefox-Erweiterungen, die du genannt hast, sonst ist es unerträglich. Einige davon kenne ich noch nicht, die werde ich mir mal anschauen.
Tor Browser wäre eigentlich für alle Bürger gut, aber es ist mir noch nicht gelungen, es richtig einzurichten. Auch mit dem Skriptblocken habe ich Schwierigkeiten. Meistens erlaube ich dann doch alle Skripte, weil das Ausprobieren, welche der teilweise 30 Skripte für einen einzigen Videoclip unbedingt nötig sind, nicht immer funktioniert.
 

Soundguru

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Und wenn ich den ganzen Tag damit verbringen muss, an Sicherheitseinstellungen oder Accounts rumzuschrauben, dann ist die Benutzerfreundlich eines Macs einfach nicht mehr gegeben. Und wenn es soweit kommen sollte, dass auf Grund von Hackerangriffen keiner mehr einen Computer nutzen kann, dann ist die Welt gehörig im *rsch..
Hallo avalon, danke für deine Hinweise. Leider hast du den Nagel auf den Kopf getroffen: Die Welt ist schon weit fortgeschritten, und zwar in Richtung A...
Tatsächlich zwingt das organisierte Verbrechen im Internet Milliarden User dazu, immer mehr Nerven, Gedanken und Zeit für technische Dinge zu opfern. Alles bloß, um das, worum es eigentlich gehen sollte, ab und zu noch machen zu können: mit dem Mac spielen, malen, musizieren, Filme zu produzieren, zu lernen, Musik zu hören, Videos anzuschauen, usw..
Wenn ich einige Zeit lang mit dem Einrichten von Accounts und Sicherheitseinstellungen zu tun habe, ist das aber noch lange nicht so schlimm und aufwändig, wie unter dem Stress eines stattgefundenen Angriffes eine verseuchte, nicht mehr funtkionierende Festplatte retten zu wollen.
 

Soundguru

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Du kannst ja Little Snitch installieren und als Browser Firefox mit enstprechenden Add-Ons, z.B. konfiguriert wie im Privacy-Handbuch beschrieben. Du meinst es sicher gut, und einiges von dem, was du unternimmst, gibt dir sicher ein gutes Gefühl, hilft aber u.U. nicht so viel, wie du dir davon versprichst.
Hallo TGY, danke für deine Tips. Besonders die richtigen Einstellungen der Firefox-Erweiterungen sind für Normalbürger ziemlich schwer zu verstehen, deinen Link schaue ich mir mal genauer an. Mir ist schon klar, dass auch alles ziemlich umsonst sein könnte, wenn Profiverbrecher angreifen. Doch schon manche Erweiterungen beweisen, dass kleine Sicherheitsschritte spürbar bessere Performance und ungestörteres Benutzen des Mac ermöglichen.
 
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