Literaturverzeichnis mit LaTeX (speziell!)

  1. nenico84

    nenico84 Thread StarterMacUser Mitglied

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    Hallo!

    Haben an der BA bestimmte Zitierrichtlinien, auch für's Literaturverzeichnis, die streng eingehalten werden müssen... da ich es mit makebst noch nicht hinbekommen haben, diese zu erfüllen, würde mich interessieren, ob vielleicht jemand eine ähnliche bereits generierte Lösung kennt.

    Es soll im Literaturverzeichnis tabellarisch, also folgendermaßen aussehen:
    (Linke Spalte):Nachname, Vorname (Jahr):
    (rechte Spalte):Titel der Arbeit, ggf. Untertitel, ggf.Schriftenreihe, (Hrsg.:), Band, Auflage, Erscheinungsort

    Im Text soll in der Fußnote nur mit Nachname,V. (Jahr), S. ... zitiert werden, mehrere Autoren werden durch "/" getrennt... Kennt jemand für BibTeX einen Style, der das kann?

    Wäre sehr dankbar!!!
     
    nenico84, 11.12.2006
  2. Meister Lampe

    Meister LampeMacUser Mitglied

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    Deine spezielle Zitierweise kenne ich jetzt nicht, aber hast du mal nachgefragt, ob die aus einem speziellen Richtlinien-Katalog stammen? Da gibt es nämlich verschiedene "offizielle" Stile (z.B. Oxford oder MLA). Dann kannst du mal schauen, ob es den Stil als Paket gibt. Für mich war zum Beispiel MLA in Amerikanistik verpflichtend, da hat das Paket jurabib geholfen... Im Groben gibt es mit sicherheit auch ähnliche Pakete, die du dann im Notfall per Hand anpassen kannst (was aber nicht einfach ist).
     
    Meister Lampe, 11.12.2006
  3. peterg

    petergMacUser Mitglied

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    Hallo,

    da sehe ich schwarz. Die "Zitierrichtlinien" entstammen dem Hirn des Dozenten bzw. sind ein Kompromiss verschiedener Leute, die nix besseres zu tun haben. Speziell mit BA-Vorgaben habe ich da meine Erfahrungen... Jede Universität und Fachbereich hat seine eigenen Regeln; manche sind sogar ganz vernünftig.

    Da wirst Du Dir wohl was basteln oder für die zumeist ja kurzen Texte auf Word & Co. zurückgreifen müssen.

    Peter
     
    peterg, 11.12.2006
  4. Apfelsurfer

    ApfelsurferMacUser Mitglied

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    Hi,

    schau mal nach Custombib - das ist ein Latex-Dokument, das bei Setzen diverse Optionen abfragt und aus den Angaben einen maßgeschneiderten Bibtex-Style ausgibt. Damit sollten sich alle exotischen Zitierstile verwirklichen lassen. Ist allerdings auf englisch und ein wenig verwirrend - also am besten in einer ruhigen Minute ausprobieren.

    Gruß
    S
     
    Apfelsurfer, 12.12.2006
  5. nenico84

    nenico84 Thread StarterMacUser Mitglied

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    Ja nö, bisher mach ich das Literaturverzeichnis halt von hand mit ner Tabelle, aber wär halt schön, wenn's BibTeX schonmal gibt, das auch zu benutzen... Wie hast du's gemacht? Hast doch geschrieben du hast Erfahrung mit BA-Zitierrichtlinien!
     
    nenico84, 12.12.2006
  6. Emma der Hund

    Emma der HundMacUser Mitglied

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    Hallo,

    schau dir mal jurabib an. V.a. die Einstellung
    bibformat=tabular

    sollte helfen.

    Grüße,

    EdH
     
    Emma der Hund, 12.12.2006
  7. peterg

    petergMacUser Mitglied

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    Hallo,

    habe BA-Studenten in unserem Unternehmen betreut, wenn sie was im Bereich Controlling zu schreiben hatten. Die Arbeiten waren zumeist recht kurz (max. 20 Seiten) und die Literaturlisten entsprechend übersichtlich. Da Word im Unternehmen das Schreibprogramm ist, haben wir das auch in Word gemacht. Hat dann gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

    Da ich selbst studiert habe bzw. wieder studiere und schon viele Examens-, Diplom-, Magister- und Doktorarbeiten getippt bzw. technisch betreut habe (war einer der ersten, der einen PC hatte und kann "Zehn-Finger-System"), kann ich hinsichtlich der Zitierrichtlinien sagen, dass es keine Vorschrift gibt, die es nicht gibt bzw. es gibt keinen "Standard". Lediglich hinsichtlich der Literaturangaben gibt es mit DIN 1505 einen gewissen "Standard" (siehe auch hier).

    Am Institut für Kultur- und Sozialwissenschaften der Fernuni Hagen ist man z.B. nach meiner Erfahrung sehr pragmatisch: die Angaben im Literaturverzeichnis müssen vollständig sein (siehe o.g. DIN 1505), ansonsten muss man nur ein eindeutiges System im Text durchhalten. Die Angaben im Text (z.B. als Fußnoten) dienen letztlich ja nur dazu, im Literaturverzeichnis den Eintrag eindeutig zu identifizieren und dort ggf. die Fundstelle genauer zu bezeichnen (z.B. die Seitenangabe in einem Buch). Einzig Endnoten wird nicht so gern gesehen (weil dann viel geblättert werden muss).

    Damit wir die Leute hier nicht langweilen - gern auch per ICQ.

    Gruß
    Peter
     
    peterg, 12.12.2006
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