Linux statt Mac Server und Bücherfrage.

KulmanA

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Hallo!

Ichh wollte nur mal nachfragen, wie es denn mit de rMöglichkeit aussieht den Mac OS Verzeichnisdienst durch z.B. einen Linux Server mit OpenLDAp zu ersetzten. Ist das möglich und gibts dazu HowTo's?

Mir würde es darum gehen die Benutzerkonten über mehrere Mac zentral zu verwalten, wofür ja der OpenDirectory teil des MacOS X Servers da wäre.

Des weiteren würde mich interessieren, welches Buch ihr für einen Mac OS X Server Neuling empfählen würdet oder gibts da im interent gute Seiten wo ich Konfiguration, Neboot usw. herbekommen kann (die Unterlagen).

Danke schon mal

Andreas
 

wegus

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Sooo einfach ist das nicht!

Grundsätzlich gilt Verzeichnisdienst=Authentifizierung+Netzwerkdateisystem+Verzeichnis

bei Windows ist das etwa=Kerberos+CIFS+LDAP

man kann auch LDPA die Authentifizierung machen lassen und ein anderes Netzwerkfilesystem nehmen oder einen anderen Verzeichnisdienst. Das ist alles nebensächlich, denn im Zusammenspiel liegt die Kunst.
Allein einem LDAP-Server eine Verzeichnisstruktur zu verpassen die dem entspricht was Du möchtest, ist nicht trivial. Ist diese Struktur nicht OpenSource ( wovon ich ausgehe) wirst Du vermutlich allein daran scheitern.
 

KulmanA

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Ja das dachte ich mir, das es nicht so einfach wird, aber für ne kleinere Firma wäre es halt interessant wenn Sie Macs verwendet zentral ne Benutzerdatenbank zu haben , mit OpenLDAP hab ich schon einige (hab schon mehrere Linux Server als Win2000 Domäne laufen).

Oder wie kann ich mit ner grafischen oberfläche Gruppen erstellen unter Tiger?
Wenn es eine andere Möglichkeit gibt um z.B. Gruppen, Benutzer zenral zu verwalten bin ich jederzeit offen dafür. Ich liebe Macs :)

lg

Andreas
 

pdr2002

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Ist doch alles genau beschrieben bei Apple, einfacher geht es doch gar nicht... ;)
 

MaxS

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Darf ich mal fragen, warum du als Macliebhaber deine Macs mit einem Linux Server als zentralen Verzeichnisdienst quälen willst?

Probier doch einfach mal OS X Server aus, dann kannst Du gut vergleichen. Die Peachpit Bücher sind übrigens IMHO Pflicht.

viele Grüße, Maximilian
 

maceis

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KulmanA schrieb:
...
wie es denn mit de rMöglichkeit aussieht den Mac OS Verzeichnisdienst durch z.B. einen Linux Server mit OpenLDAp zu ersetzten.
...
Ich versteh noch nicht so ganz, was das bringen soll bzw. worauf Du hinaus möchtest. Auf Mav OS X Server ist doch ohnehin schon LDAPv3 integriert.
Warum willst Du LDAP durch LDAP ersetzen?
 

KulmanA

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Hallo!

Ich denke hier an Lizenzgebühren und an Hardware. Ich habe hier einige i386 Server systeme rumstehen die unter Linux wunderbar laufen mit Hardware RAID, ECC Speicher, redundante Netzteile.....

Seid mir nicht böse aber ein PowerMac oder ein Mac Pro sind eindeutig nicht als Server zu benutzen (geschweige denn Mac mini etc.)!

Deshalb wollte ich fragen wie es mit Linux als Server aussieht.

Außerdem für kleine Unternehmen einen XServer kaufen zu wollen wäre doof.


Deshalb die Frage nach einer Alternative.

lg

Andreas
 

maceis

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Möchtest Du dann den Linx Server als reinen LDAP Server verwenden oder auch als Fileserver?

Soweit ich weiß, kann Mac OS X sowohl mit LDAPv2 als auch mit LDAPv3 Servern zusammenarbeiten; das Server Betriebssystem dürfte dabei relativ egal sein.
Allerdings dürfte eine Menge Handarbeit anfallen und für solche Sonderlösungen findet man vielleicht nicht so viele Informationen.
 

bvk

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Für 10 gleichzeitige Zugriffe auf den Fileserver lässt sich mit der Clientversion von OS X und einigen GUI Tools ein recht ordentlicher Server bauen: http://lowendmac.com/crews/05/1128.html
SharePoints: Benutzer und Gruppen, FileSharing AFP + SMB
Mailserve: Mailserver
DNS Helper: DNS
euer Router: DHCP
Sandbox:ACL erweiterte Rechte http://www.andre-aulich.de/
so hab ichs in zwei Arbeitsgruppen laufen. Kost nichts und ist recht komfortabel
Wenn du OSX Server haben möchtest empfehle ich dir eine amerikanische Klickanleitung die ich mir vor ein paar Tagen von Amazon gekauft habe. Das einzig richtige, ohne ewige Theorie. Titel habe ich zu Hause , kommt also später.
 

MaxS

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KulmanA schrieb:
Ich denke hier an Lizenzgebühren und an Hardware. Ich habe hier einige i386 Server systeme rumstehen die unter Linux wunderbar laufen mit Hardware RAID, ECC Speicher, redundante Netzteile.....

Seid mir nicht böse aber ein PowerMac oder ein Mac Pro sind eindeutig nicht als Server zu benutzen (geschweige denn Mac mini etc.)!

Deshalb wollte ich fragen wie es mit Linux als Server aussieht.

Außerdem für kleine Unternehmen einen XServer kaufen zu wollen wäre doof.
Also sei mir nicht bös, aber die Argumentation ist doch jetzt auch etwas doof.

Den Aufwand den du (in Manntagen) in die (Um)konfiguration deiner Linux Server setzen müsstest, damit Du auch nur annährend in die Nähe des Komforts von Mac OS X Server kommst, kannst Du getrost zweistellig ansetzen. Jetzt rechne mal aus, wieviel Kunden Du in ca. 10 Tagen bedienst, etc. ....

Also: Der Xserve ist ideal. Redundant, Mac OS X Server unlimited ist schon dabei und extra für SMB Unternehmen entworfen. Lizenzgebühren gehen also wie bei Linux gegen Null. Ein Mac Pro oder Mac mini ist natürlich nix wenn man redundante Netzteile braucht.

Hier mal ein kleiner Punkteplan um "mal eben" einen Linux Server umzubauen:
* Mac OS X Server Open Directory Konfiguration lesen.
* Schema auf Linux Server integrieren
* Replika-Server aufsetzen
* Kerberos installieren und integrieren
* Samba mit OpenLDAP und Kerberos koppeln
* Netatalk wenigsten einigermassen integrieren
* Apache mit OpenLDAP und Kerberos koppeln
* ....

Nicht dass es nicht "irgendwie" gehen würde, nur ob der Aufwand wirklich lohnt ...

Viele Grüße, Maximilian.
 

bvk

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Buchtipp

Titel:
Mac OS X Server 10.4 Tiger
Learn Mac OS X Server the fast, efficient way
Verfasser: SCHOUN REGAN , Verlag: Peachpit Press, Reihe: Visual Quickpro Guide
viel Spass