Linux in der Praxis

Diskutiere das Thema Linux in der Praxis im Forum Linux auf dem Mac.

  1. Veritas

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    Kann ich damit auch automatisieren? Smart-Objekte? Wacom Unterstützung? Colormanagement? Nichts für ungut, aber Photoshop ist nunmal bei uns der Standard. Wie bearbeitet man damit Bilder?
     
  2. PLE

    PLE Mitglied

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    Windows, macOS, ...

    Das sind die beiden Standarddistributionen die am meisten von kommerziellen Produkten unterstützt werden, weil sie eben kommerziellen Support und zertifizierte Hardware bieten.
     
  3. warnochfrei

    warnochfrei Mitglied

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    Windows beherrscht PCI-Passthrough.
    macOS beherrscht PCI-Passthrough.

    Weitere Beispiele?

    Quelle?
     
  4. PLE

    PLE Mitglied

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    Und mit welchem Programm soll das auf Windows und macOS funktionieren?

    Man braucht nur schauen, was auf Linux Workstations vorinstalliert ist:
    https://www.dell.com/de-de/work/shop/workstations/sf/precision-laptops
    https://www8.hp.com/us/en/workstations/linux.html

    Gut, HP unterstützt immerhin auch SUSE Linux Enterprise Desktop, allerdings hat das jetzt auch GNOME als Standardoberfläche.
     
  5. warnochfrei

    warnochfrei Mitglied

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    Es ist also ein Softwareproblem, kein Problem des Betriebssystems.
    Deine an dieser Stelle völlig triviale Frage lösen zehn Sekunden Suchmaschinenbenutzung. :)

    In einem Nischenmarkt die Mehrheit zu bekommen klingt nun nicht sehr kompliziert. Deine Begründung war aber: "weil sie eben kommerziellen Support und zertifizierte Hardware bieten". Welche Distribution tut das ausdrücklich nicht?

    Womit du dich selbst widerlegt hättest.
     
  6. PLE

    PLE Mitglied

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    Es ist ein Feature vom Linux Kernel, deswegen würde es mich interessieren, wie das unter Windows oder macOS funktionieren soll und vor allem womit?
     
  7. warnochfrei

    warnochfrei Mitglied

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    Mit Features vom Windows- oder macOS-Kernel. Die letzte begründbar so zu bezeichnende "Innovation" im Linuxkernel war die GPL (und über die könnte man sich auch trefflich streiten).
     
  8. thorstenhirsch

    thorstenhirsch Mitglied

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    Du bist wohl kein Fan von Container-Virtualisierung.
     
  9. warnochfrei

    warnochfrei Mitglied

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    Stimmt.
     
  10. electricdawn

    electricdawn Mitglied

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    So... ich habe mal spasseshalber die letzte Version von OpenBSD runtergeladen und mich durch die Installation "gequält". Ist im Prinzip noch so, wie ich es in Erinnerung habe. Reiner Text, die Fragen, die man gestellt bekommt, erfordern schon einiges an Wissen. Ganz abgesehen davon, dass die meisten normalen Nutzer schon beim Installer scheitern werden, kam das Beste nach der Installation.

    Ja, es wird ein grafisches "Benutzerinterface" installiert: fvwm.

    Abgesehen davon, dass wohl 99% aller Computernutzer damit nichts anfangen können, ist dann auch wirklich nichts weiter installiert. Ausser natürlich eine grafische Terminalemulation. Meine 1070TI wird natürlich auch nicht erkannt. Ich surfe im Moment mit einer Auflösung von 1280x1024... und das auf einem 16:9 Monitor. ;)

    Als nächstes stand dann die Installation eines vernünftigen Browsers an.

    Code:
    pkg_get firefox
    Nachdem dies durchgelaufen war, konnte ich diesen mit dem Befehl "firefox" auch tatsächlich starten, und damit umgehend zu MacUser surfen.

    Muss ich mehr sagen? Glaubt wirklich jemand ernsthaft, dass ein normaler Nutzer mit sowas klar kommt? Ich hänge nachher noch ein Bild von dem Desktop an, der mich begrüsst hat. :teeth:

    PS: Ich möchte nochmals klarstellen, dass ich BSD mag, und ich mir wünschen würde, es würde eine wirklich "professionelle" Version neben macOS existieren, natürlich mit einem ausreichenden Softwareangebot, die auch grafisch und Interfacemässig mit macOS mithalten kann.

    Alas, da sieht es nicht ganz so gut aus. GhostBSD dürfte der Sache wohl noch am nahesten kommen.
     
  11. cyberfeller

    cyberfeller Mitglied

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    Es ist eine Spezial-Distribution was erwartest Du?
    Und BSD wird immer mehr von Linux verdrängt, da die Distributionen immer besser werden. Wie gesagt, früher hätte ich für nen stabilen Server nix anderes genommen als ein BSD aber heute klatsch ich ein CentOS drauf und fahre mindestens genau so gut.
     
  12. electricdawn

    electricdawn Mitglied

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    Das war in Bezug auf @warnochfrei, der meinte, das OpenBSD ja so benutzerfreundlich wäre, dass damit jeder DAU klarkommen würde, da ja grafisches Benutzerinterface und so weiter.
     
  13. wegus

    wegus Mitglied

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    Fvwm2 :hehehe: den hab ich zuletzt in den 1990ern verwendet
     
  14. warnochfrei

    warnochfrei Mitglied

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    fvwm ist ein völlig ausreichender Fenstermanager. Mit GNOME komme ich deutlich schlechter klar.

    An dieser Stelle beginnt das mit der Geschmackssache...
     
  15. TommiWe

    TommiWe Mitglied

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    Ich habe jahrelang mit Linux im privaten Bereich gearbeitet (SuSE, Debian, Ubuntu) und fand die Freiheiten toll. Ubuntu war vor Jahren auch schon einigermaßen komfortabel zu installieren, soweit man "Standardhardware" nutz und diese schon einige Monate am Markt war (Treiberthema). Das ist heute sicherlich bei Ubuntu und den diversen Klons noch besser geworden. Freiheit heißt dann aber auch, dass man sich damit beschäftigen muss. Das geht bei der Auswahl von Programmen los, die am Ende das machen, was man möchte und endet bei der Wahl der richtigen Kerneleinstellungen, wenn es um Performance und Resourcenschonung geht. Und da fing dann auch das Problem an. Jede spezielle Software bzw. Treiber, jede noch so kleine Änderung an den Treibern (z. B. der Download von experimentellen Treibern, damit die aktuelle Hardware unterstützt wird), fällt einem dann später beim nächsten Update oder Upgrade um die Ohren. Früher fand ich das spannend, irgendwann wurde es lästig. Ich habe dann einen Mac ausprobiert und war einfach nur begeistert, mit wie wenig Aufwand das System stabil läuft (seit nunmehr bestimmt 5 Jahren) und alles, was mir wichtig war (Backup, Office, Teilen von Kalendern mit der Familie, etc.) ohne große Verrenkungen tadellos out of the Box läuft.
     
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