Kaufberatung Leuchtmittel

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  1. harlekin12

    harlekin12 Thread Starter Mitglied

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    Moin,

    nachdem nun durch die EU auch Halogenlampen seit 01.09.18 verboten wurden (Händler dürfen nur noch den Lagerbestand verkaufen), bin ich auf der Suche nach einem adäquaten Ersatz.

    Zum besseren Verständnis möchte ich die Situation vor Ort kurz erläutern: Wir leben in einem Vollholz-Blockhaus (also ohne weiße, reflektierende Wände) und die Deckenhöhe beträgt an der höchsten Stelle 5 Meter.
    Ausreichendes Licht liefern uns zur Zeit zwei große Deckenfluter mit jeweils einer Osram Halogenlampe mit 205 Watt (E27). Das sind laut Verpackung 4.200 Lumen / 3.000 Kelvin. Die Deckenfluter haben jeder einen Dimmer den wir auch regelmäßig nutzen.

    Leider steige ich bei den LED-Lampen nicht so durch und vielleicht kann ja jemand von Euch - im wahrsten Sinne des Wortes - Licht in mein LED-Wissen bringen. Gibt es eigentlich eine dimmbare LED-Lampe die mindestens 4.000 Lumen Leuchtstärke erzeugen kann?

    Gruß, Roland
     
  2. WollMac

    WollMac Mitglied

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    Gib' mal bei Conrad.de "Leuchtmittel LED E27" ein, da findest du vieles, z.B. das hier.
     
  3. oneOeight

    oneOeight Mitglied

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    das wichtigste ist halt auf das dimmbar zu achten.
    viele können das nicht.

    aber bei den preisen der kategorie kannst du eh wohl eher noch jahrelang mit den restposten der halogenlampen eindecken.
     
  4. harlekin12

    harlekin12 Thread Starter Mitglied

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    Stimmt - um die Lampen auszuprobieren habe ich "irgendeine" LED genommen die gerade Zuhause war. Beim Versuch zu dimmen, flackerte die wie verrückt.

    Gruß, Roland
     
  5. Lor-Olli

    Lor-Olli Mitglied

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    Es gibt mittlerweile auch ordentliche LED-"Fluter". Ich habe für den (größeren, vier Plätze) Carport einen solchen > https://www.amazon.de/50W-LED-Fluter-Strahler-4500-5000/dp/B008EK7DJ4 im Einsatz. Ist mir eigentlich schon ein wenig hell, in diesem Fall ist auch das Reinweiß kein Problem, es gibt aber auch solche mit angenehmeren Farben, dimmbare, mit Farbwechseleinheiten… Das Angebot ist in den letzten 2-3 Jahren regelrecht explodiert. Wir haben im Filmstudio ebenfalls schon mit 50W Strahlern gearbeitet (Gleichstromzufuhr, so entsteht kein Flimmern bei schnelleren Bildsequenzen).

    Privat habe ich das ganze (recht große) Haus mit vielen Lichtquellen auf LED umgerüstet, die Stromersparnis ist mehr als beachtlich!
     
  6. harlekin12

    harlekin12 Thread Starter Mitglied

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    @Lor-Olli LED-Fluter habe ich im Carport auch im Einsatz. Es geht aber um zwei Stehlampen/Deckenfluter die im Wohnzimmer stehen, die wir bereits haben und die nicht gerade preiswert waren.

    Gruß, Roland
     
  7. Lor-Olli

    Lor-Olli Mitglied

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    @harlekin12,
    das hatte ich so nicht verstanden, dass die Fluter mit Dimmer weiter verwendet werden sollen. Das wird insofern ein Problem, dass es zwar dimmbare LEDs gibt, diese aber nicht kompatibel mit den in bisherigen Halogenstrahlern verwendeteten Dimmern sind! Herkömmliche Dimmer können mit starken LED Lampen (und bei 4000K braucht man etwa 40-50 Watt LED) sehr schnell den Hitzetod sterben (ich habe es ausprobiert ;)), benötigt werden spezielle elektronische Dimmer.
     
  8. harlekin12

    harlekin12 Thread Starter Mitglied

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    Also muss ich mir doch einen guten Vorrat der jetzigen Halogenleuchtmittel zulegen solange es sie noch gibt. ;)

    Gruß, Roland
     
  9. noname951

    noname951 Mitglied

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    Oder sich mal ein neues Lichtkonzept überlegen.
     
  10. harlekin12

    harlekin12 Thread Starter Mitglied

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    Da beide Lampen noch nicht einmal ein Jahr alt sind und zusammen einen vierstelligen Betrag gekostet haben, wähle ich im Moment den kostengünstigeren Weg für mich und horte Leuchtmittel. :)
     
  11. Lor-Olli

    Lor-Olli Mitglied

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    Ist im ersten Moment schon eine Überlegung, allerdings darf man dabei auch eine langfristige Rechnung micht unterschlagen.

    BSP: Wir haben im Haus mehr 40 Lichtquellen, die im Schnitt etwas mehr als 50 Watt verbrauchten, wenn alle Lichter angeschaltet waren ergab das über 2300 Watt (500 Watt Fluter draußen nicht mitgerechnet, mit denen wäre es 3300 Watt). Logischer Weise brannten die natürlich nicht alle dauernd, aber nach dem Komplettaustausch gegen LED, kommen wir nun - bei gleichem Lichtfluss - auf knapp über 220 Watt!! Über das Jahr gerechnet ist das ein deutlicher Minderverbrauch, davon ab, dass die LEDs bisher alle durchhielten - die Halogenlampen dagegen nicht. Ist erst einmal eine INvestition, die kann man aufschieben, aber irgendwann steht sie doch an… (Ich habe mich auch von einer Lampe getrennt, die ich wegen ihrer Optik sehr mochte - war auch ein Halogenbrenner mit 300 Watt…)

    Sollte keine Besserweisserei sein, aber eine Anregung das ganze - gerade in Kostenfragen - mal genau durchzurechnen, nicht nur auf den Augenblick. In der Firma meiner Frau haben sie insgesamt über 1100 Leuchtmittel ausgetauscht… ;)
     
  12. WollMac

    WollMac Mitglied

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    Die gleiche Erfahrung habe ich auch gemacht, als ich vor vielen Jahren komplett auf Energiesparlampen umgestiegen bin. Die Stromrechnung ist spürbar gesunken.
     
  13. Hausbesetzer

    Hausbesetzer Mitglied

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    Solarzellen auf dem Dach, Batterie im Keller - Strom egal
     
  14. WollMac

    WollMac Mitglied

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    Aber nur, solange es nicht die Leistungsfähigkeit der Solarzellen übersteigt.
     
  15. Lor-Olli

    Lor-Olli Mitglied

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    Wie war das mit dem MIlchmädchen und der Rechnung…

    Statt in die notwendige Leistung der Solarzellen zu investieren, fährt man deutlich billiger in die verhältnismäßig günstigere "Licht"leistung der LEDs zu investieren. Bei der Kalkulation einer entsprechenden Solaranlage (inkl. Steuerung und Integration ins Netz bei Überschuss) kommen schnell hohe 4- bis niedrige 5-stellige Summen zusammen, da kriegt man schon "einige" Leuchtmittel für ;)
     
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