Lehrer im Home Office - digitale Korrektur

tocotronaut

Mitglied
Mitglied seit
14.01.2006
Beiträge
23.617
das ipad pro hat aber ein deutlich anderes gehäuse...
und es müsste statt lightning einen usb typ c anschluss haben.

welches zubehör meinst du denn?


übrigens: das ipad 7 ist deutlich günstiger als das 6er.
apple hat die einstiegspreise mit dem 7er gesenkt, dass man statt einem gebrauchten 6er lieber ein 7er nimmt.
das ist auch das günstigste gerät momentan. klare empfehlung meinerseits.
 

MacMac512

Mitglied
Mitglied seit
12.09.2011
Beiträge
4.672
Leute...

Das Material was er da hat, ist doch bekannt. Ein iPad Air 2 inkl Stift (kein Apple pencil) ist nicht optimal, aber eine 30-40 Euro Lösung, wenn er das iPad schon hat. Daher +1 dafür...

Natürlich ist ein iPad pro mit 11 Zoll und Apple pencil besser, aber auch um Faktor X teurer..
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: picknicker1971

iTob

Mitglied
Mitglied seit
23.02.2005
Beiträge
493
Ich nutze in der Schule ein altes iPad Pro in 10.5“ und inzwischen ist es mir deutlich zu klein (nur so als Gedanke).

Und hast du auf dem Schirm das Dropbox wie im Prinzip auch alle andern Cloud-Dienste für deinen Zweck wegen der Datenschutzvorgaben im Prinzip ausscheiden?!
 

MacMac512

Mitglied
Mitglied seit
12.09.2011
Beiträge
4.672
Und hast du auf dem Schirm das Dropbox wie im Prinzip auch alle andern Cloud-Dienste für deinen Zweck wegen der Datenschutzvorgaben im Prinzip ausscheiden?!
Je nach Bundesland. Hessen erlaubt bspw. die MS Office 365 Suite.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: iTob

tocotronaut

Mitglied
Mitglied seit
14.01.2006
Beiträge
23.617
Ein iPad Air 2 inkl Stift (kein Apple pencil) ist nicht optimal, aber eine 30-40 Euro Lösung, wenn er das iPad schon hat.
wer billig kauft kauft zweimal. das sind 30-40 euro die sich definitiv nicht rentieren.
irgendein stift ist einfach nicht zum arbeiten gemacht.

hier soll schon recht zielgenau unterstrichen und angemarkert werden.
es bringt den kleinen doch nichts wenn die roten Fehlerstriche deutlich am Fehler vorbeigehen - und die Eltern halten den Lehrer für unfähig.

wie schon weiter oben erwähnt gibt es ein thema hier wo auch jemand diverse! stifte ausprobiert hat und am schluss ganz klar den pencil gekauft hat.
das geld und die zeit hätte er sich sparen können.
 

Lockenheld

Mitglied
Thread Starter
Mitglied seit
12.12.2008
Beiträge
226
An die Datenschutzssache habe ich noch nicht gedacht.
Es soll eine freiwillige Möglichkeit sein für Eltern Übungsmaterial an mich zu übermitteln sein. Daraus werden keine Noten gemacht.
 

MacMac512

Mitglied
Mitglied seit
12.09.2011
Beiträge
4.672
Ich gebe dir völlig recht, dass man dann zwei mal kauft. Allerdings ist hier das iPad Air 2 ja schon vorhanden.
Wenn es um eine Neuanschaffung ginge, dann auf jeden Fall.
Aber im günstigen Falle reden wir hier von 480 Euro (neues iPad inkl. Stift) gegen 30-40 Euro für einen Stift.

Natürlich ist das iPad Air 2 wie gesagt, niemals so präzise und schön wie mit einem Apple Pencil, allerdings ist es dafür eben auch nur ein Zehntel so teuer. Man liegt ja auch nicht meterweit daneben, sondern eben nur etwas unpräziser und ohne 2048 Druckstufen etc. Fühlt sich eben nicht so natürlich an, aber ist eben eine günstige Möglichkeit. Muss ja nicht immer die Neuanschaffung sein.

Allerdings und da gebe ich dir auch recht, sollte man bedenken, dass man alles in diese Richtung inzwischen sehr locker von der Steuer absetzen kann. ;)

An die Datenschutzssache habe ich noch nicht gedacht.
Es soll eine freiwillige Möglichkeit sein für Eltern Übungsmaterial an mich zu übermitteln sein. Daraus werden keine Noten gemacht.
Sind trotzdem persönliche Daten, schau am besten mal bei dem Datenschutzbeauftragten deines Landes nach.
 

iTob

Mitglied
Mitglied seit
23.02.2005
Beiträge
493
An die Datenschutzssache habe ich noch nicht gedacht.
Es soll eine freiwillige Möglichkeit sein für Eltern Übungsmaterial an mich zu übermitteln sein. Daraus werden keine Noten gemacht.
Also selbst wenn die Eltern die Daten „freiwillig“ hochladen halte ich das mindestens für problematisch. Frag den Datenschutzbeauftragten deiner Schule, aber rechne eher mit einem „Nein“. Meine Schule nutzt ISer für sowas, das ist unproblematisch. Zur Zeit kann man das auch kostenlos bekommen …
 

Lockenheld

Mitglied
Thread Starter
Mitglied seit
12.12.2008
Beiträge
226
Zum Thema Datenschutz: Also ich skizziere es nochmal kurz. Die Eltern haben zur Rückgabe folgende Möglichkeiten: Entweder sie legen es als Papier in einen Umschlag in die Schule, oder sie senden mir eine Email an die Schulemail und die dritte Möglichkeit wäre die Dopbox/googledrive. Jede Familie würde sich mit mir einen eigenen Ordner teilen, so dass die Eltern keine Einsicht in die Dateien der anderen hätten.
 

iTob

Mitglied
Mitglied seit
23.02.2005
Beiträge
493
Also Umschlag und Schulmail sind nach meiner Einschätzung ok. Dropbox halte ich – wie gesagt – für kritisch bzw. nach meinem Verständnis für unzulässig.
 

MacMac512

Mitglied
Mitglied seit
12.09.2011
Beiträge
4.672
Es geht doch gar nicht darum, ob andere Eltern keinen Zugriff haben... :confused:
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Elebato

rudluc

Mitglied
Mitglied seit
16.01.2016
Beiträge
1.228
Ich finde es einen Skandal, wie Lehrer seit Jahren/Jahrzehnten im Bereich Digitalisierung alleine gelassen werden! Jede Schule muss das Rad selbst neu erfinden! Die Folge ist ein katastrophaler Wildwuchs und eine permanente Unsicherheit, ob bei den eigenen Lösungen der Datenschutz gewährleistet ist!
Gerade in diesem Bereich versagt der Föderalismus total. Niemand bekennt sich zu seiner Verantwortung. Die Länder schieben es auf die Kommunen und die Kommunen auf die Länder. Dazwischen sind dann auch noch die Bezirksregierungen.... Und Lehrer wie Eltern sind die Leidtragenden.
Schon längst hätte es eine staatliche Schulcloud für alle Beteiligten geben müssen mit Anschluss an die Schulverwaltungsprogramme, die zentral administriert wird. Und eigentlich auch dienstliche Endgeräte. Statt dessen müssen die Lehrer schauen, wie sie in diesem Schlamassel irgendwie ihre Aufgabe erfüllen können.
Sorry, ich musste meinem Ärger mal Luft machen. Ich war auch 38 Jahre lang Lehrer.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: hjeuck, minc, TheMenace und 4 andere

avli

Mitglied
Mitglied seit
31.08.2007
Beiträge
844
An die Datenschutzssache habe ich noch nicht gedacht.
Es soll eine freiwillige Möglichkeit sein für Eltern Übungsmaterial an mich zu übermitteln sein. Daraus werden keine Noten gemacht.
Ich weiß nicht in welchem Bundesland du bist, aber bei uns in NRW ist das momentan eher nebensächlich, da man "von oben" ja keinerlei Vorgaben bekommt, eher im Gegenteil... unsere Schule hat zB jetzt Zoom für Videokonferenzen als verpflichtend vorgegeben... :confused:

Als Cloud nutzen wir ein owncube Cloudpaket für die ganze Schule (ca. 700 SuS), was sich aber gerade von der Bedienung als sehr umständlich und wenig intuitiv erweist.
 

picollo

Mitglied
Mitglied seit
01.05.2020
Beiträge
117
Ich finde es einen Skandal, wie Lehrer seit Jahren/Jahrzehnten im Bereich Digitalisierung alleine gelassen werden! Jede Schule muss das Rad selbst neu erfinden! Die Folge ist ein katastrophaler Wildwuchs und eine permanente Unsicherheit, ob bei den eigenen Lösungen der Datenschutz gewährleistet ist!
Gerade in diesem Bereich versagt der Föderalismus total. Niemand bekennt sich zu seiner Verantwortung. Die Länder schieben es auf die Kommunen und die Kommunen auf die Länder. Dazwischen sind dann auch noch die Bezirksregierungen.... Und Lehrer wie Eltern sind die Leidtragenden.
Schon längst hätte es eine staatliche Schulcloud für alle Beteiligten geben müssen mit Anschluss an die Schulverwaltungsprogramme, die zentral administriert wird. Und eigentlich auch dienstliche Endgeräte. Statt dessen müssen die Lehrer schauen, wie sie in diesem Schlamassel irgendwie ihre Aufgabe erfüllen können.
Sorry, ich musste meinem Ärger mal Luft machen. Ich war auch 38 Jahre lang Lehrer.
Full Ack!
 

bowman

Mitglied
Mitglied seit
08.10.2003
Beiträge
2.634
Ich finde es einen Skandal, wie Lehrer seit Jahren/Jahrzehnten im Bereich Digitalisierung alleine gelassen werden! Jede Schule muss das Rad selbst neu erfinden! Die Folge ist ein katastrophaler Wildwuchs und eine permanente Unsicherheit, ob bei den eigenen Lösungen der Datenschutz gewährleistet ist!
(...)
Schon längst hätte es eine staatliche Schulcloud für alle Beteiligten geben müssen mit Anschluss an die Schulverwaltungsprogramme, die zentral administriert wird.
...full ack, das was hier abgeht ist schlichtweg Staatsversagen! Mir wird jedesmal schlecht wenn ich hier diese Schul-Storys mit irgendwelchen Cloud-Experimenten einzelner Lehrer lese: Ich bin selbst Admin eines LMS (LearningManagementSystems, in dem Fall ILIAS - vergleichbar mit dem international verbreiteren Moodle) an einer Uni in BW und weiss was damit alles möglich ist. Wir haben auf dem System 24.000 Nutzerkonten und zu Spitzenlastzeiten 2.500 gleichzeitig angemeldete Nutzer. An das LMS ist zum einen NextCloud, zum anderen ein gerade von mir hochgezogenes BBB (mit zehn Servern) angedockt und OpenCast für Videostreaming kommt demnächst. Das ist alles freie Software, zuverlässig, gut dokumentiert, kostet keinen Cent und wird - wie im Fall von ILIAS - von einem Verein und einer starkten Community in Deutschland getragen. Im Verbund mit den genannten Diensten kann das Ding so weitaus mehr als nur Dateien verteilen: Austeilen und Einsammeln von Aufgaben, Tests, Videostreamen, WebConferencing, gleichzeitiges Arbeiten mehrer Nutzer an einem Dokument und und und...

Man braucht nur Personal, Infrastruktur und vor allem den Willen - und gerade an Letzterem scheint es zu mangeln, denn offenbar gibt es keine Träger in der richtigen Größe um das zu stemmen: Schulen sind viel zu klein um ein solches System zu konzipieren, geschweige denn betreiben zu können. Länder sind zu groß, um das als flächendeckende Infrastruktur mit planbarem Aufwand in endlicher Zeit ausrollen zu können. Was es braucht, sind IT-Strukturen in mittlerer - regionaler - Größe, mit Nutzerzahlen die etwa denen mittelgroßer Universitäten entsprechen. Sowas ist aber offenbar in den Verwaltungsstrukturen nicht machbar und offenbar gibt es auch keine mittelständischen IT-Dienstleister, bei denen sowas beauftragbar wäre, denn dazu muss man regionale Rechenzentren betreiben können... :-/
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: minc

bowman

Mitglied
Mitglied seit
08.10.2003
Beiträge
2.634
Es fehlt am Willen, das notwendige Geld auszugeben.
Nein! Die Gelder sind da! Schulen werden geradezu zugeschissen mit Etats für irgendwelche Endgeräte-Anschaffungen weil verkappten Hobby-Admins in Planungspositionen offenbar nichts anderes einfällt als an ihre iPads und Laptops zu denken! Digitalisierung ist ja gerade so hip - es gibt den Finanzierungswillen! Es hat nur keiner einen Plan was damit anzufangen wäre, denn die Erkenntnis hat sich mittlerweile durchgesetzt, daß es nichts bringt, Schulen einfach nur mit PCs und Beamern zu bewerfen. Man braucht auch frei verfügbare Inhalte (OERs - OpenEducationalResources), ein dazu passendes Mindset (man denke an die Erfolgsgrundlagen von Wikipedia) und vor allem Infrastrukturen, um diese verfügbar zu machen. Und damit meine ich keine PCs, sondern LMS (LearningManagementSysteme) samt entsprechenden Rechenzentren...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: hjeuck und minc
Oben