Leben (und Lernen) ohne TurboPascal

  1. below

    below Thread Starter MacUser Mitglied

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    Nachdem mir ein paar MacUser sagten, dass manche Schulen noch TurboPascal benutzen habe ich begonnen, eine kleine "Umsteigeanleitung" zu schreiben:

    Leben ohne TurboPascal

    Gerne würde ich wissen, wie viele hier noch mit TurboPascal gequält werden, und welche Aufgaben damit gelöst werden müssen. Der Mac ist die beste Entwicklungskiste weit und breit, also bekommen wir das auch noch hin ;)

    Freue mich auch Feedback!

    Alex
     
    below, 16.02.2005
    #1
  2. snehls

    snehls MacUser Mitglied

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    An der Schule ham wir auch TurboPascal gemacht .... war aber ein freiwilliger Kurs bei dems um Einstieg in die Programmierung ging ..... das komplizierteste was ich damit gemacht hab war ein TicTacToe :D
    An der Uni macht das zum Glück keine Sau mehr .... da ist Java die Einstiegssprache ...... aber wenn die Lehrer vor 20 Jahren studiert haben dann geben sie halt weiter was sie damals gelernt haben .........
     
    snehls, 16.02.2005
    #2
  3. -Nuke-

    -Nuke- MacUser Mitglied

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    Hi.

    Welcher Compiler ist eigentlich "besser"?

    Weil es gibt da ja noch http://www.freepascal.org/
    Die haben auch ein Projekt "Lazarus", welches Delphi nahe kommen soll.

    So wie ich das mal gelesen habe macht gpc aus dem Pascal-Code erst C(++)-Code und kompiliert ihn dann mit gcc. FreePascal macht das nicht.

    edit: LOL. Wir haben beide das selbe Avatar. ;)
     
    -Nuke-, 16.02.2005
    #3
  4. Metacoder

    Metacoder MacUser Mitglied

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    Arbeite täglich 8 Stunden mit Delphi.
    Entspricht so in etwa TurboPascal 5.5 ?odersoähnlich? :D
     
    Metacoder, 16.02.2005
    #4
  5. pique

    pique

    na, ich glaub wer es richtig drauf anlegt, ist mit c++/objective c auf dauer am weitesten vorn, oder?
     
    pique, 16.02.2005
    #5
  6. Metacoder

    Metacoder MacUser Mitglied

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    Stimmt! Dann aber auch gleich Objective-C.
    Für Leute die aber gerne Kleinigkeiten auf ihrem Mac basteln würden und nur Pascal drauf haben, net schlecht.
    Aber XCode würde ich nicht als Editor nehmen. Dann eher SubDingensEdit.
     
    Metacoder, 16.02.2005
    #6
  7. elastico

    elastico MacUser Mitglied

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    ein schöner Ansatz!
    Ich arbeite mit
    - Borland Delphi 3, 5, 7
    - MS VS2003.Net (in C# - zwitter zwischen C und Delphi :))

    und frage mich schon eine Weile, wie ich wohl in Zukunft Software schreiben könnte, die am Mac läuft.

    Allerdings interessieren mich da schon eher die Dinge:
    - Grafische Oberfläche (GUI)
    - Datenbankverbindungen
    - Zugriff auf/Integration von andere Anwendungen (iLife, etc.)

    Leider gibt es ja kein Delphi für den Mac - sonst wäre der Switch wohl recht einfach und u.U. würde sich eine Software für beide Plattformen kompilieren lassen.

    Ein .NET-Framework gibt es für den Mac leider auch noch nicht - sonst wäre Plattformübergreifend einiges möglich.

    Wenn Du also den Berich weiterschreibst, dann interessiert mich mal, wie man mit dem Delphi-Compiler arbeitet um grafische Interfaces hinzubekommen. Ohne Designer sollte es aber nicht sein.

    Auch bin ich am überlegen, ob man nicht Richtung Java gehen sollte - dann müsste es doch klappen, dass die Programme sowohl am Mac als auch unter Windows und Linux laufen? Als DB z.B. MySQL - für alle Plattformen verfügbar, oder?
     
    elastico, 16.02.2005
    #7
  8. elastico

    elastico MacUser Mitglied

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    Nene Du. Delphi ist einige Versionen weiter als TP5.5. Ich hatte auch TurboPascal7 oder 8 damals. Mit rudimentären Oberflächen-Editoren.

    Delphi2 war da schon deutlich weiter (ObjectPascal, RAD Oberfläche)
    Delphi3 nutze ich noch Heute für ältere große Projekte
    Mit Delphi5 bzw. 7 macht es richtig Spaß (seit Delphi4 können funktionen überladen werden etc.)
     
    elastico, 16.02.2005
    #8
  9. Metacoder

    Metacoder MacUser Mitglied

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    Sollte eigentlich ein Spaß sein ;)
    Kenne die Delphi-Evolution ganz gut.

    Wobei ich nicht unbedingt behaupten kann, dass Delphi5 spaß macht. Hat mir zuviele Bugs (z.B. ADO,ObjectBrowser), die Standardkomponenten sind meist unzureichend (z.B. TStringGrid) weshalb man zukaufen, suchen bzw. selbst basteln muss (und das in der Emterprise-Edition für zig KiloEUR).
    Meine Bekanntschaft mit XCode hat es nochmals unattraktiver gemacht.

    Delphi 7 kenne ich nicht. Wir werden möglicherweise bald Delphi 2005 einführen. Ich hoffe das macht es besser.
    Aber allein wenn ich die Cocoa-Ansätze sehe (Stichwort: Document-Architecure, UserPreferences, Archiving, Bindings) und mir dann die VCL anschaue wird mir in Bezug auf Delphi noch schlechter :rolleyes:
     
    Metacoder, 16.02.2005
    #9
  10. below

    below Thread Starter MacUser Mitglied

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    Um jedem Missverständnis vorzubeugen: Es geht mir nicht darum zu ziegen, wie man in Pascal (oder Delphi) "richtige" Mac-Programme schreibt, auch wenn Pascal lange die "Muttersprache" des Mac-war.
    Auf gar keinen Fall möchte ich den Einsatz von Pascal, insb. Borland TurboPascal im Unterricht 2005 verteidigen.

    Ziel des Artikels ist es nur, Chancengleichheit für die MacUser zu schaffen, deren Lehrplan TurboPascal vorsieht. In den meisten anderen Sprachen (C/C++, Fortran, Lisp, Logo, Java, Modula-2 etc.) sollte es was den Unterricht angeht ohnehin keine Probleme geben.

    Ich denke, das ist Objective-C schon das Mittel der Wahl.

    Es gibt aber das Mono Project, schau Dir das mal an!

    SubEthaEdit ist als Werkzeuge angegeben ;)

    Die Bewertung dieser Frage würde auch meinen Rahmen für den Artikel sprengen. Ich habe GNU Pascal eher zufällig gewählt, und werde es aber zuerest einmal für den Artikel weiter verweden.

    Aber es freut mich natürlich, wenn Euch der Artikel zum eigengen Suchen anregen würde.

    Gruss

    Alex
     
    below, 16.02.2005
    #10
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