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Lap Top Irrsinn in D. Schulen

Dieses Thema im Forum "MacUser Bar" wurde erstellt von Johnny5, 12.05.2005.

  1. Johnny5

    Johnny5 Thread Starter MacUser Mitglied

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    In Recklinghausen sollen jetzt für alle Schüler ab der 7ten Klasse Laptops aus der Windoff Welt angeschafft werden. Für "nur" 30 € pro Kind für 3 einhalb Jahre !!! 42 Monate 30 Euro .
    Danach gehört der Schrott dann den Kindern. Der Klotz wiegt 3 Kilo !!!
    Den sollen die Kinder dann täglich mit zur Schule schleppen..
    Ach ja aus einem Sozial Fond werden arbeitslosen Eltern 50 % Zuschuss gezahlt.
    Manche Eltern haben 2 Kinder, die in der Zeit Laptop pflichtig werden.
    Nicht nur schul- sondern jetzt auch laptop-pflichtig LOL

    Welcher Irre hat denn diese Verträge ausgearbeitet ?
    Diese NoName Teile sehen so scheisse aus- ob die die 42 Monate durchhalten darf wohl mit Recht bezweifelt werden.
    Was haltet ihr denn davon?
     
  2. The Moonface

    The Moonface MacUser Mitglied

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    hast du eine Quelle dazu?

    generell finde ich die idee nicht schlecht. und 30 Euro fuer 3 1/2 jahre sind ja nun wirklich ein schnaeppchen. Auch wenn er 3 Kilo wiegt. Na und? Mein Schulranzen wog frueher an die 7 oder 8 kilo, wegen den ganzen Buechern. Nun haben sie alle digital in einer Box. Und jetzt zieht die ausrede "habs arbeitsheft vergessen" nicht mehr wenn man die hausaufgaben ma net gemacht hat!

    Also ich weiss net was du dagegen hast! :)

    MFG
     
  3. Joh'thal

    Joh'thal MacUser Mitglied

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    Auch Zustimmung! :) Dann ist ja auch das Deutsch-Buch mit an Bord und die nächste Generation lernt wieder, dass "wegen" den Genitiv verlangt. ;)
     
  4. msslovi0

    msslovi0 MacUser Mitglied

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    Ich halte 1260€ nicht so wirklich für ein Schnäppchen, auch wenn die genauen Spezifikationen nicht bekannt sind! Aber für den Preis bekomme ich im Edu-Store schon ein 14"-iBook! Und bei entsprechender Abnahmemenge geht das bestimmt auch noch billiger.
    Das wiegt dann zwar auch fast drei Kilo, aber es sieht nach was aus und das Kind hat nach drei Jahren mit Sicherheit mehr nutzbaren Restwert als mit einer Dose, auf der das dann vielleicht doch schon erschienene Longhorn mit Sicherheit nicht mehr laufen wird. Ob das dann für Lion, Leopard, Neofelis, Ocelot oder wie auch immer der dann aktuelle Tiger-Nachfolger heißen wird weiß heute natürlich niemand. Aber Tiger läuft ja auch auf recht betatgten G3-Rechnern (zumindest theoretisch).

    Das wird so gelaufen sein wie überall, da kennt jemand jemanden, der jemanden kennt in dessen Bekanntenkreis ein Verwandter einen Computerladen hat und der hat noch ne Charge Laptops rumstehen. Mehr Infos wären aber auf jeden Fall nicht schlecht.

    BTW: Viele Schüler haben mittlerweile einen eigenen Laptop, einige, die ich kenne, auch einen Mac. Werden die dann "zwangsverpflichtet", noch einen zu kaufen? Und dazu noch eine Dose? Beim Diercke-Atlas kann ich so einen Gruppenzwang noch verstehen, bei einem Laptop würde ich (bin ja nicht betroffen ;-) wohl die Gerichte bemühen...

    Matt
     
  5. Desi

    Desi MacUser Mitglied

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    Erstmal fragwürdig ob die Kiddies wirklich ein Laptop über die Schule kaufen wollen. Dann ist es wirklich nicht mal eben wenig Geld für so manche Familie. Würde es da ein stationäre Recher in der Schule nicht auch tun, der dann auch für weitere Generationen an Schulklassen zur Verfügung steht?

    Wie sind die Geräte versichert, wenn die Schülerchen mal unkoordiniert damit umgehen?

    Allerdings lernen die Kids auf diese Weise auch dass Konsumzwang die Wirtschaft ankurbelt, und wie man die Kohle für Ratenkäufe zusammenbekommt.

    Desi
     
  6. animalchin

    animalchin MacUser Mitglied

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    Moinsen,

    Laptops im Unterricht einzusetzen, ist von der schnellen Verfügbarkeit verschiedener Medien/Quellen her und dem multimedialen Aspekt sicher sinnvoll, wenn:

    - Die Lehrkraft ihrenUnterricht entsprechend gestaltet und die Geräte nicht als Schreibmaschine de Luxe verwendet werden.

    - Der betroffene Systemadministrator sich im klaren ist, was er sich da an Arbeit aufhalst. Das kann ganz schön ausufern...

    Über die Mailingliste der Systembetreuer an Bayerns kenne ich einige Lehrer solcher Laptopklassen, die berichten viel gutes (und viel schlimmes über den Administrationsaufwand). In Bayern werden Laptopklassen (jaja, Laptop und Lederhose :D ) über die Stiftung Bildungspakt gefördert, allerdings NUR Geräte von Markenherstellern (ja, natürlich auch die aus Cupertino ;) ), in der Schule NoName-Teile einzusetzen halte ich für ziemlich schwachsinnig.

    meine 2 Pfennig,

    animalchin
     
  7. Larzon

    Larzon MacUser Mitglied

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    Ich sag mal so, irgendwie isses doch in einen falschen hals gekommen.
    wenn ich johnny richtig verstehe zahlen die eltern einmal 30€ oder wirklich pro monat?
    für einmal 30€ finde ich das eine gute sache, wobei das natürlich eher nicht vorstellbar ist.

    ansonsten ist es mir auch ein kleines rätzel was manche leute sich so denken.
    doch im endeffekt muss man sehen das die betreffenden funktionäre versuchen den kindern irgendwie eine zukunft zu ermöglichen die etwas näher an der digitalen welt ist als bei anderen schulen.
    dmeentsprechend sollte man soll vorhaben auch loben.


    die kehrseite ist natürlich, dass es windoof dosen sind die zum einen extrem schwer und zum anderen auch mist zum administrieren sind...

    mmh...zu hoffen ist würd ich sagen das weitere schulen diesen weg wählen und ihnen die möglichkeit offen bleibt zu wählen.
    natürlich sollten sie dann auch den apfel wählen und alles wird gut....in zukunft.


    :cool:
     
  8. snoop69

    snoop69 MacUser Mitglied

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    Die Dinger sind für den Preis von 25-30€ versichert.
    Aber nicht incl. Software, Wartung, Updates und Versicherung.

    Snoop
     
  9. Oh man, Ihr pisst Euch doch nur an, weil die keine iBooks geordert haben.
    Ist schon gut, dass man Windows Kisten einsetzt. Kindern sollen ja schließlich damit umgehen lernen, womit sie später auch wahrscheinlich mal in der Arbeitswelt zu tun haben. Und mal ehrlich - mit unseren schönen 3% Marktanteil Rechnern stehen wir doch ziemlich alleine da.
     
  10. Tu dem Thema kann ich auch etwas beitragen. Ich bin ja Lehramtstudent und administriere (als Nebenjob) zwei mobile Klassenräume von Apple. Dabei sitze ich natürlich direkt an der Quelle und erfahre einiges über den Einsatz von Computern in der Schule...

    Tatsache ist, die meisten Lehrer haben Angst Laptops im Unterricht einzusetzen. Die heutigen (älteren) Lehrer sind nunmal nicht mit Computern groß geworden. Die Hemmschwelle ist groß. Daher müssten "Personen" in den Schulen eingesetzt werden, die einzig und allein für dieses Thema zuständig sind. Ok, ich bin so jemand, aber 4 Stunden/Woche reichen einfach nicht aus, um Unterrichtssituationen vorzuführen und zu gestalten. Des weiteren sind die meisten Lehrer Windowsuser und haben kein Interesse sind mit Apple zu beschäftigen (unbezahlte zusätzlicher Arbeitaufwand - ok anderes Thema)

    Die Politik versucht nun einfach, mittels "wir stellen denen mal Laptops hin" moderne Lernumgebungen zu schaffen. Leider wird das nicht funktionieren. Anstatt jedem Schüler einen Laptop zu kaufen, sollte das Land lieber in gut ausgestattete EDV Räume investieren. Leider sind in diesem Bereich auch viele Mittel gestrichen worden. Die EDV Räume sind veraltet, zu viele Schüler müssen sich einen PC teilen usw usw.

    Und dann sollen die Knirpse ihre Windows Laptops auch noch selber administrieren, oder soll das der Lehrer machen? Ich dachte, der soll unterrichten?