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macOS Mojave Kindersicherung konfigurieren, sodass keine Gore-Seiten zu sehen sind...

Diskutiere das Thema Kindersicherung konfigurieren, sodass keine Gore-Seiten zu sehen sind... im Forum Mac OS X & macOS.

  1. Rocco L.

    Rocco L. Thread Starter Mitglied

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    Hallo,

    ich habe einen Mac vorbereitet, den Volksschulkinder in der Schule meiner Frau für Recherchezwecke (Wikipedia etc.) verwenden sollen. Sie sind dabei betreut, aber es sollte dennoch eine Sicherung vor wirklich problematischen Seiten erfolgen.

    Ich habe das nun getestet, mit der Einstellung "möglichst nur jugendfreie Websites". Nun, ich war etwas schockiert, als ich mit dieser Einstellung solche Seiten wie documentingreality und liveleak nicht nur öffnen, sondern auch noch Inhalte ansehen konnte. Leider haben manche Kinder ältere Geschwister, die es sehr lustig finden, den kleinen solche und andere "Surftipps" zu geben.

    Daher meine Frage, vielleicht habe ich diese Funktion auch nur nicht gefunden: Kann man eine Blacklist erstellen und in der systemseitigen Kindersicherung unterbringen? Am besten mit Adressen UND mit Keywords.

    Danke und liebe Grüße
    Rocco
     
  2. MacMac512

    MacMac512 Mitglied

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    Konkrete Adressen kannst du immer mit einer angepassten hosts Datei blocken.
    Ansonsten muss ich sagen, dass ich die MacOS Kindersicherung nicht so gut kenne.
     
  3. tocotronaut

    tocotronaut Mitglied

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    eine Whitelist hält erstmal alles schädliche fern...

    fragfinn.de bietet so eine - ob und man die in den mac bekommt weiß ich auch nicht.

    Wie alt sind denn die kleinen?
     
  4. elChupete

    elChupete Mitglied

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    machen, IP Updater installieren

    und dann DNS server im mac in den Netzwerkeinstellungen eintragen.

    Kannst z.B. alles blocken und nur ausgewählte Seiten Whitelisten
     
  5. Rocco L.

    Rocco L. Thread Starter Mitglied

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    Die Kinder sind 6-9 Jahre alt, es ist eine altersheterogene Gruppe. Die meisten sind nicht aus medienaffinen Haushalten, d.h. die Eltern haben kaum Fernseher und nutzen Computer und Smartphones in erster Linie zum Arbeiten, aber nicht als Unterhaltung. Diese Kinder haben daher noch wenig Vorwissen zur Nutzung des Internets. Man braucht daher erfahrungsgemäß keine extrem sicheren Systeme, aber die ärgsten Sachen sollten eben schon blackgelisted sein, denn ein paar Kinder kennen sich dann doch aus...

    Ich würde am liebsten ein System mit Keywords verwenden - so weit ich es verstanden habe geht das aber weder bei der hosts-Datei noch bei OpenDNS, bei beiden Varianten blockt man Adressen.
    Der Vorteil an Schlagworten ist, dass man keine riesengroße Blacklist zu basteln braucht, und dass sie sehr flexibel eingesetzt werden können. In einem früheren Gerät (Windows XP) hatte die Schule eine gekaufte Kindersicherung, die ich mit Keywords füttern konnte. Schlussendlich hatte ich sie soweit konfiguriert, dass man wirklich keine schockierende Gewalt mehr finden konnte (Sex ist weniger das Problem, mit dem Alter interessiert sie das eigentlich gar nicht - nur bei Krieg und Gewalt ist die Neugierde leicht einmal größer als die Belastbarkeit).

    Als erste Variante habe ich jetzt einmal die Einstellung mit nur-Whitelist gemacht, sie brauchen ja im Grunde fast nur Wikipedia. Dennoch würde auch in Wikipedia gerne mit Schlagwörtern filtern, man findet da auch genug unpassende Inhalte von Folter, Krieg, Massenmördern etc.
     
  6. elChupete

    elChupete Mitglied

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    Ich sag nur nochmal OpenDNS.

    Da machst Du einfach den Haken bei "Porno Blocken" und schon ist Schluss mit Hupen.
     
  7. Rocco L.

    Rocco L. Thread Starter Mitglied

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    Porno ist leicht zu blocken, das kann Apple ja auch selbst. Nur scheinen manche Leute zu glauben, dass Porno schlimmer ist als Mord und Totschlag; deshalb wird Porno geblockt, aber Menschen erschießen nicht. Schwierig ist es eher, eine Blacklist für Gewalt zu bekommen. Das ist es aber, was die Kids vielleicht interessiert. Dass die 6-9-Jährigen auf Pornhub surfen glaub ich ja eher nicht.
     
  8. MacMac512

    MacMac512 Mitglied

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    Schlagwörter sind auch nicht der optimale Weg.
    Ideal wäre ein thematisieren mit den Schülern/Kindern. Das sage ich als Lehrer im Schuldienst.
    Das ist sinnvoller als jedes Verbot und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es durchaus leicht sein kann, CS:GO auf einen Schulserver zu installieren und so zu sichern, dass der IT-Lehrer den Schüler fragen muss, wie man das wieder weg bekommt.

    Thematisiert das, das ist sinnvoller als eine Schlagwortsperre.
    Sinnlosigkeit am Beispiel?
    Schüler interessiert die amerikanische Geschichte - lobenswert, oder? - er googlet nach JFK. Der zweite Absatz bei Wiki enthält schon das Schlagwort "Ermordung", daher wird Wiki für den Artikel gesperrt. Sinnlos... Sorry
     
  9. Andi

    Andi Mitglied

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    Da ist was dran. Vagina und Penis würde bei Wikipedia durch die Kindersicherung geblockt.

    Ich würde einen transparenten Proxy vorschalten mit einer Whitelist mit den Kindern erarbeitet. Die kann ja jederzeit erweitert werden. In den Logs kann man sehen was überhaupt angesurft wurde. Fällt da was auf kann man das ansprechen...
     
  10. daimon

    daimon Mitglied

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    Wer glaubt, dass das durch technische Maßnahmen erreichbar sei, der hat entweder das Problem oder die Technik nicht verstanden. Vermutlich sogar beides.
     
  11. elChupete

    elChupete Mitglied

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    Naja wer weiss wie es geht, kommt überall ran.
     
  12. Andi

    Andi Mitglied

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    Es geht wohl eher darum wer die Verantwortung trägt wenn ein Kind „traumatisiert“ wird.
     
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