KDE auf dem Mac!

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  1. Shakai

    Shakai Thread Starter Mitglied

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    Ich habe gerade bei heise.de, diesen Artikel gefunden. Was ist eure Meinung zu KDE auf dem Mac?
     
  2. Vevelt

    Vevelt Mitglied

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    Toll...

    ..., was die Programmierer da geleistet haben (bzw. noch leisten werden), aber ich denke, der MacUser an sich will OSX, kein KDE... (sonst würde er sich Linux installieren... :D)

    Trotzalledem finde ich es nützlich, jene Kompatibilität zu bieten, um die Möglichkeiten von MacOSX auszuweiten und in andere Bereiche vorzustoßen.

    Mal schauen, ob jemand KDE testet... :D

    Gruß, Vevelt.
     
  3. mld

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    Unix portierungen

    hej Vevelt, hej forum

    --snip--

    ..., was die Programmierer da geleistet haben (bzw. noch leisten werden), aber ich denke, der MacUser an sich will OSX, kein KDE... (sonst würde er sich Linux installieren..)

    --snip--

    KDE != Betriebsystem && KDE != GNU/Linux (Ich weiss... fünf Euro in die Trollkasse :) )

    Ich denke, den fink Entwicklern geht's primär auch nicht um die Ersetzung der OSX Oberfläche durch das K Desktop Enviroment, sondern die Unterstützung der auf den KDE Libs basierenden Programme.

    Ich denke die Entwickler von fink machen da einen guten Job Unix Programme auf's MacOS Unix *g* zu portieren, da dadurch das Softwareangebot auf eurem OS um einige nette Opensourceprojekte (siehe z.b uae, scummvm, lame, ogg) erweitert wird.

    Und nicht alles was nicht sündhaft teuer ist, muss unbedingt schlecht sein. ;)

    schöne Grüsse an den Rest des macuser teams, und man sieht sich,

    mieke
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  4. Shakai

    Shakai Thread Starter Mitglied

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    Re: Unix portierungen

    Das ist auf jeden Fall ein gutes Projekt, doch was ist OS X ohne die Aqua Oberfläche?
     
  5. Wuddel

    Wuddel Mitglied

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    Re: Re: Unix portierungen

    Ressourcenschonend ;) Hab KDE auf dem Mac zwar noch nicht getestet aber AFAIK unterstützt Xfree86 4.2 den rootless-mode also im prinzig das man gleichzeitig graphische OSX und X-Programme benutzen kann.

    Ob mim Linux oder OSX besser ist kann man nicht sagen. Also Linux/Win -> OSX (evtl. auch noch PPC-Linux) Umsteiger (seit Donnerstag) würde ich mir ein Betreibsystem mit Windows-Hardware-Kompatibilität, Linux-Unterbau und Aqua-Oberfläche wünschen.

    Das "Unix-Verhalten" ist unter Linux irgendwie logischer also unter OSX. Beispiel: Habe gerade TeXShop installiert. Einen Ordner in Applications werfen und das Icon ins Dock. Frage: Wo ist nun das Binary? Im Ordner kann ichs nicht finden. Und wenn ich das Icon aus dem Dock werfe ist dann das Programm deinstalliert. Wo liegt das Dock eigetnlich auf der Platte. Auch der Verzeichnisbaum gibt mir noch Rätsel auf. Genauso wie die vielen Partitionen die gemounted. Und dieses Mischmasch aus root und normalem User (der Administrator) kann mich nicht recht überzeugen. (Ok den gibts unter Linux auch ist aber kein Standard.) Nochmehr verwirren mich die vielen Formate in denen es Programme gibt: hqx, dmg, sit, img. Auch das Verfahren die Programme von vituellen Laufwerken zu installieren ist komsisch.

    Linux ist da eindeutiger, konsequenter und logischer finde ich. Alles was ausführbar ist liegt in bin, alle libaries in lib und alle deine Dateien und Einstellungen (Alle Einstellungen sind praktischerweise Textdateien.) Software gibts als tar.gz (zum "per Hand installieren") oder als rpm oder deb (automatisch). Allerdings sind die Distributionen mittlerweile so weit das man a la Fink (Was ja die Paketverwaltung von Debian hat) einfach die Programme auswählt die man haben will und sie dann automatisch heruntergeladen und installiert werden.

    Nun ich will nicht zu sehr schwärmen. Das ist ja auch alles eine Gewöhnungssache, und OSX ist auch einfacher zu bedienen und Aqua sieht besser aus. Alles hat vor und Nachteile.

    Auf jeden fall laufen auf einem Mac, Mac-Programme, Unix-Programme und MS Office gleichzeitig und das ist schon was.
     
  6. mld

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    Re: Re: Unix portierungen

    Ich denke auf Aqua wird man wahrscheinlich nicht einmal verzichten
    müssen, da die Programme, die auf die kde libs zugreifen nicht
    abhängig von kwm, kicker oder kdesktop sind.

    D.h. Ihr solltet im Optimalfall, in der Lage sein, wie unter *nix KDE
    Programme mit jedem anderen Windowmanager, sprich auch Aqua, auch nutzen können,
    denke ich mal.
    Ich denke kwm, kdesktop und kicker sind dann wahrscheinlich für interessierte als "Bonus"
    dabei.

    Was spanned zu sehen sein wird, ob man QT (<- das GUI Toolkit von
    Trolltech) irgendwie umgeht und auf Aqua Routinen zurückgreift, da soweit
    ich weiss libqt keine freie Software für MacOS ist.
    (kann mich da aber auch schwer irren, was weiss ich denn schon von Macs :) )

    Grüsse,

    Mieke
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  7. Wuddel

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    Voraussetzung ist das man einen X-Server mit rootless-mode (XFree86 4.2) hat und den ordentlich konfiguriert. Den die libs von KDE erfordern ja QT-libs welche wieder einen X-Server brauchen. Dann kann man beider parallel laufen lassen. Außer du portierst mal schnell für uns QT auf Quartz, dann sollte man sich den X-Server schenken können.

    Aber wie gesagt, es geht auch so.

    Musst du gucken:
    http://fink.sourceforge.net/news/kde3-rangerrick-koffice.html
     
  8. mld

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    *lach* danke nein... wir haben's bis jetzt ja noch nicht mal versucht unser
    eigenes Prog auf MacOS zum laufen zu bekommen. :)

    Danke für den Link... sieht tatsächlich nach QT aus. Stellt sich dann aber die Frage
    nach den Lizenzen von Trolltech:

    http://www.trolltech.com/products/qt/evaluate.html?cid=Qt :confused:

    'ne idee?

    grüsse

    mld
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  9. IceHouse

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    Ich habe mir letztes Wochenende Gnome ueber fink gezogen und compiliert. Habe dann 2-3 Stunden damit zugebracht mal das ganze anzusehen und natuerlich einzurichten - hatte vorher Gnome nur auf Bildern gesehen.

    Das ganze dann im rootless Modus gestartet und war sogleich von den NEUEN Moeglichkeiten fasziniert. microGUI ist mein Liebling und wenn es schnell gehen soll kann man auch mal den Window Maker ohne Gnome nehmen - dann halt NUR Fenstermanager ohne Desktop :) mit einem Hauch von NeXTstep :O

    Ich werde bei Gnome bleiben - kenne allerdings KDE nur vom Linuxrechner meines Kumpels.

    Gruss
    IceHouse
     
  10. martyx

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    ok, mal eine DAU-frage:

    habe über finkcommander - KDE (binär-paket) installiert. hat anscheinend auch alles geklappt. nur, wie starte / aktiviere ich es? kann mir da mal einer "verständlich" auf die sprünge helfen?


    thanx
     
  11. rupa108

    rupa108 Mitglied

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    Hallo,

    schaumal ob's ein startkde Kommando gibt, erstelle dann eine File
    ~/.xinitrc und schreib rein:
    exec startkde

    z.B. so

    echo "exec startkde" > ~/.xinitrc

    dann Xserver starten.
    Jetzt sollte auch KDE starten.



    Gruß Rupa
     
  12. rupa108

    rupa108 Mitglied

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    ...ahh äähhm ja...

    in der erste Zeile von ~/.xinitrc sollte stehen.

    #!/bin/sh
    und in den nächsten dann alles andere inclusuive "exec startkde"
    also:
    echo "#!/bin/sh" > ~/.xinitrc
    echo "exec startkde" >> ~/.xinitrc

    Achtung beim 2. Echo >> verweden.

    Warscheinlich gehts auch ohne #!/bin/sh ist aber nicht so ganz Stilecht.

    Rupa
     
  13. Lazarus2k

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    Also während meiner Linuxzeit fand ich KDE immer etwas "buggy" und habe lieber Gnome benutzt. Aber letztens habe ich mir KDE 3 nochmal auf mein iBook gemacht, und muss sagen respekt.

    Aber wie schon gesagt wurde, Window Maker, ist einfach cooler, wegen mit dem NextFlair.
     
  14. martyx

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    hm... funzt nicht.

    das ergebnis ist, das alle fenster unter x11 keine titelleiste mehr haben!? KDE wird nicht gestartet. in der prozessliste taucht genau zweimal X11 auf (wahrscheinlich X11 selbst und das terminal von x11!?). nach beenden von x11 bleiben die prozesse als zombie in der liste stehen.
     
  15. rupa108

    rupa108 Mitglied

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    Was passeirt denn wenn du startkde einfach so von der Kommadozeile startest? Bei gestartetem X11?
     
  16. martyx

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    da äh... passiert nix. wenn ich die datei .xinitrc umbenenne (quasi deaktiviere) läuft alles wieder normal.

    beim erstellen der "xinitrc" gab es schon ein problem:
    [XX:~] XX% echo "#!/bin/sh" >~/.xinitrc
    /bin/sh: Event not found.
    [XX:~] XX%

    also, habe ich eine "plain text" datei mit diesem inhalt erzeugt und sie anschliessend im terminal per "mv" umbenannt. ist das vielleicht das problem?
     
  17. rupa108

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    Ja, ~/.xinitrc steuert was beim start von X11 so alles passieren soll. Wenn das File nicht existiert werden Defaulteinstellungen verwednet. Bei Apples X11 heist das quarz-wm wird gestartet.
    Wenn die aufrufe in ~./xinitrc nicht furktionieren wird eben garkein wm gestartet, und die Fenster haben keine Titelleiste, Rahmen, ...


    Was meinst du mit bei strartkde passiert nix?
    Gibt's das Kommado nicht?

    Egal was immer du in .xinitrc einträgst wird beim start von X11 ausgeführt.
    Du kannst alles mögliche eintragen :
    xterm &
    xclock &
    muß alles ein & hinter dem Kommando haben, damit es die Shell frei gibt und im Hinergrund weiterläuft.
    Als letztes muß der Windowmanager gestartet werden. Normalerweise mit:
    exec <window manager>
    und ohne & dahinter.
    Vielleicht bei startkde ohne exec und mit vollem Pfad, aber auf jeden Fall ohne & am Ende.
    Damit kannst du ja mal eine bischen rumexperimentieren.
    Bin nach all meine Versuchen wieder auf quartz-wm zurück. Passt sich doch am besten in Aqua ein.

    Rupa
     
  18. martyx

    martyx Mitglied

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    bis hierhin schon mal danke! kde habe ich zwar nicht zum laufen bekommen, allerdings habe ich eine gegenprobe mit "window maker" gemacht (ob wenigstens irgendwas funktioniert). und, was soll ich sagen - genau das wollte ich haben! ;-)

    jetzt benötige ich nur noch eine einigermassen verständliche (in deutsch wäre wirklich klasse!) installationshilfe. wie installiere ich z.b. diese anwendung zu fuss:
    http://freshmeat.net/projects/gws/?topic_id=806

    vielleicht könntet ihr mir da nochmals unter die arme greifen? btw., kann mir vielleicht auch einer sagen, warum "window maker" sich nicht die einstellungen merkt?

    vielen dank
     
  19. tasha

    tasha Mitglied

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    Welche Einstellungen merkt sich der WindowMaker denn nicht? Hast Du sie gespeichert? Ich hab ihn nicht installiert grad, aber gabs da nicht sowas wie "save workspace"?
     
  20. rupa108

    rupa108 Mitglied

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    Hallo,

    wenn man Software comlilieren will die im Sourcecode vorliegt, gibt es dazu eine gängiges Verfahren das öfters funktioneirt.
    <paket>.tar.gz auspacken mit
    tar -xvzf >paket>.tar.gz
    ins neu entstandene Software Verzeichnis wechseln:
    cd <DIrectory>
    ./configure
    make
    make check
    sudo "make install"


    GAAAANZ wichtig ! Zuerst die Readme.txt und die INSTALL.txt lesen Da steht dann oben genanntes drin oder eben etwas völlig anderes.
    Probleme:
    Die meisten Pakete haben Dependecies die erfüllt werden müssen.
    Beim ./configure wird dir dann gesagt welche Tools oder Libs nicht da sind. Die müssen dann eben erst mal installliert werden.
    Des weiteren berücksichtigen die Make Scripte in der Regel Linux, BSD, Slolaris aber nicht unbedingt Darwin. Desshalb kommt es häufig dazu das Dateien da gesucht werden wo sie nicht sind, Prozeduren aufgerufen werden die es nicht gibt, oder die anders heißen ...
    In diesen Fällen ist es am besten mit den Entwicklern in Kontakt zu treten, in dem man sich auf der dazugehöhrigen Mailingliste einträgt. Die sind meistens sehr dankbar wenn jemand die Software auf einer neuen Plattform testet.

    Rupa
     
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