Kaufberatung "Neues" Macbook Pro aus 2017

R26

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Hallo,
da ich ein MacBook mit größerer SSD suche bin ich auf ein Angebot eines Händlers für folgendes MacBook gestoßen.

(Refurbish)
MacBook Pro 13, BTO, A1706 aus 2017, i7 3.5Ghz, 16GB, 1TB SSD
Touchbar, 4TB Ports,
0-2 Ladezyklen
Zusätzlich schreibt er, dass es sich bei der Butterfly Tastatur bereits um die verbesserte Variante handelt.
Garantie 1 Jahr

Meine Bedenken sind eigentlich nur das Alter von 4 Jahren.

Oder könnte man das Gerät trotzdem bedenkenlos kaufen?

Grüße
 

Moriarty

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Wenn man nicht gerade die 4 Ports zwingend benötigt, ist ein aktuelles Macbook Air oder Pro um längen besser.
Es sollte also preislich deutlich unter den aktuellen Modellen liegen.

Ein Grund könnte noch der intel-Prozessor sein, aber so langsam schwinden ja die Gründe, da noch drauf angewiesen zu sein. Im Herbst kommen die nächsten M1(X?)-Modelle heraus und wer nicht ohne intel kann, hat ja sowieso langsam dünne Luft. Zumal man Windows ja deutlich besser bei dafür vorgesehenen Geräten bekommt...
 

R26

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Das MacBook soll 1090€ kosten.
 

sailingHobbit

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Ich habe besagtes MBP aktuell noch als Arbeitsnotebook und würde es nur empfehlen, wenn es wirklich extrem günstig ist.
Die Butterfly Tastatur ist zwar die „nachgebesserte“ Version verglichen mit dem 2016er Modell, sie wurde im Nachfolgemodell aber nicht umsonst nochmals nachgebessert und ein Modell drauf dann ganz gestrichen. Anders gesagt: das Risiko für gar nicht oder doppelt registrierte Tastenanschläge ist auch beim 2017er akut.

Andere Punkte, die man bei einem 4 Jahre alten MacBook bedenken muss:
- der Akku altert auch wenn er einfach nur ungenutzt rumliegt, vor allem wenn er komplett entladen gelagert wurde
- Das MBP hat noch einen recht alten Dual Core Prozessor und ist dementsprechend lahm
- Es ist das letzte Modell ohne T2 Chip, zudem setzt macOS 12 jetzt schon mindestens ein 2015er MBP voraus. Das Risiko hier relativ schnell keine Updates mehr zu kriegen würde ich sehr hoch bewerten.

EDIT: gerade die Info bzgl. Preis gesehen: dafür würde ich das Ding persönlich keinesfalls nehmen. Dann lieber 400 Euro draufzahlen für ein aktuelles MacBook Air mit 1 TB SSD und 8 GB RAM oder falls das zu teuer ist eins mit kleinerer SSD und dazu eine externe USB-C SSD.
 

R26

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Vielen Dank für die Info.
Dann werde ich wohl auf den neuen M1x warten.

Grüße aus Mittelfranken
 

Gregors Apfel

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Hi, der Preis ist wirklich sehr hoch.
Das würde ich nicht nehmen.

Was spricht gegen ein sehr gut erhaltenes Macbook Pro 2015, wenn es kein neues M1 MBP sein soll? Diese Generation finde ich dank HDMI & Co. super gelungen.
Ich frage, da ich hier im Forum ein solches Gerät gekauft habe.
Dank neuem Akku von CDX und dem 2019 getauschten Display sieht es absolut neuwertig aus. Und preislich lag es deutlich unter dem von dir genannten Gerät.

LG
Gregor
 

SimpleText

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Ich habe dieses Modell auch noch (mit 512 GB Festplatte). Ein absolutes Montagsmodell: Tastatur immer wieder mit Aussetzern (trotz Austausch durch Apple). Flex-Kabel vom Bildschirm nach weniger als drei Jahren hinüber. Das Gerät ist nur noch mit angeschlossener Tastatur und Monitor nutzbar, wie ein besonders flacher Mac Mini. Wer so etwas sucht: Ich würde es günstig abgeben.

Edit: Besagtes MBP von 2017, allerdings die 2TB-Version.
 

Gregors Apfel

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Zukunftssicherheit. Monterey läuft darauf noch, danach dürfte es schon eng werden.

Wenn man nicht von Windows abhängig ist würde ich jetzt nicht mehr mit Intel einsteigen.
Solange die Sicherheitsupdates kommen, reicht mir Big Sur.
In 2-3 Jahren würde ich dann schauen, ob eine Alternative kommt.
 

dg2rbf

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Hi,
Habe auch noch nen Mini late 2014 in Betrieb, läuft einwand frei mit Mojave, habe noch viele 32Bit Programme Installiert, hauptsächlich wegen eyeTV steige ich noch nicht auf Big Sur um, das 64Bit eyeTV ist noch zu Murksig.
Franz
 
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