Kaufberatung externe SSD zum schnellen Klonen

Blaubeere2

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Hallo,

ich erwäge, mir zum schnellen Klonen meines iMac 2017 mit CCC eine externe SSD zuzulegen. Die normalen Backups mache ich mit TimeMachine auf zwei externe Festplattern und das soll vorerst auch so beibehalten werden. Eine dritte externe Festplatte nutze ich derzeit zum gelegentKlonen der internen SSD (512 GB) mit CCC, die würde ich aber gerne aus Geschwindigkeitsgründen durch eine externe NVMe-SSD ersetzen.

Als SSD habe ich mir eine Samsung 970 EVO mit 1 TB ausgesucht (https://www.amazon.de/Samsung-MZ-V7E1T0BW-970-Interne-NVMe/dp/B07CGJNLBB/), die in einer ICY BOX untergebracht werden soll (https://www.amazon.de/ICY-BOX-Adapter-Kühlsystem-Aluminium/dp/B07Z4BKTQG/).

Frage an euch: Passt das, oder plane ich da kompletten Unsinn? Was wären sinnvolle Alternativen?

Mir ist durchaus bewusst, dass eine Lösung mittels Festplatte nur halb so teuer wäre. Mir geht es aber mehr um die höhere Geschwindigkeit beim Klonen und beim etwaigen Zurückspielen der Daten auf die interne SSD. Und so teuer ist die 1 TB-SSD ja auch nicht (im Gegensatz zu 2 TB).

Gruß
Blaubeere
 

Blaubeere2

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Samsung T7 mit oder ohne Fingerprint Sensor
Danke, das wäre eine Alternative. Allerdings sind die Bewertungen bei Amazon nicht so gut (nur 66 % geben 5 Sterne) wie die von mir angedachte SSD (90 % geben 5 Sterne). Die T7 ist zudem nicht schneller als die ICY BOX, die ebenfalls 1000 MB/s schafft. Abgesehen vom Plug and Play (und dem Fingerprint Sensor) sehe ich bei der T7 keinen wirklichen Vorteil.
 

akumetsu

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Ich habe für solche Zwecke eine Samsung 860 EVO M.2 SATA in einem Transcend CM80 seit gut 2 Jahren im Einsatz und bin recht zufrieden damit. Deutlich schneller als meine externen Festplatten aber mit deiner NVMe-Kombination kann sie nicht mithalten. Dafür ist der Preis relativ überschaubar. Eine 1TB Crucial MX500 M.2 SATA gibts ab knapp über 100 Euro und das Gehäuse kostet um die 25 Euro.

Ich muss dann eh noch ein Backup machen. Wenn ich dran denke notiere ich die Dauer und stelle sie hier rein (SuperDuper ~150GB ~500k Dateien).

EDIT: SuperDuper Klon von meinem Mid2015er MBP (ElCapitan)

Bildschirmfoto 2020-07-13 um 01.21.07.jpg Bildschirmfoto 2020-07-13 um 01.21.45.jpg

...interessant, dass mehr als 10GB Differenz sind. Von der Externen gebootet geht mir eigentlich nichts ab. Sollte mal schauen wie die Grafik aussieht wenn ich von der externen SSD gestartet habe... :kopfkratz:

Bei den vielen kleinen Files sinds im Schnitt also um die 200MB/s. Bei einem ~3GB File sinds um die 400MB/s. Eine größere Datei konnte ich nicht finden und Benchmarks habe ich nicht extra installiert.
 

Blaubeere2

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Danke. Die kostengünstige 860 EVO M.2 SATA kann so um die 500 MB/s, aber wenn der Puffer voll ist, geht die Geschwindigkeit stark zurück – und das ist der Grund, weshalb ich die teuere 970 EVO NVMe ins Auge gefasst habe.

Mit meiner bisherigen Festplatte dauert das Klonen so etwa 50 Minuten.
 

RealRusty

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Warum muss die SSD zum klonen so schnell sein? Nur beim ersten Klon hat das Vorteile und danach schwinden sie dahin da im Anschluss es inkrementell weiter geht. Erst wenn der Klon wieder zurückgespielt werden muss hat man wieder einen Vorteil davon. Dann dauert es z. B. 1 statt 2 Stunden. Verzugslos weiter arbeiten kann man nur wenn man vom Klon bootet.

Die 970 Evo NVMe ist sicher eine der besten SSDs. Das ICYBOX ist auch gut, ich habe selber 2 davon. Die Geschwindigkeit der 970 Evo wird allerdings bei weitem nicht ausgenutzt. Eine langsamere SSD würde reichen. Es sei denn sie soll später mal intern oder an TB3 genutzt werden, dann lohnt wieder die 970 Evo NVMe. Nach dem ersten Klon dauert es bei mir nur wenige Minuten den Klon zu aktualisieren. Der Klon ist 200 GB klein. Das mache ich mit einer ICYBOX und einer Intel P660 (500GB). Der Puffer spielt nur bei sehr viel Daten am Stück eine Rolle. In der 2. ICYBOX steckt die bessere P1 (1TB). Sie dient als schnelles Datengrab.

Ich würde vermutlich als SSD eine Alternative wählen die weniger kostet und vielleicht auch langsamer ist aber eben von USB 3.1/3.2 Gen2 voll ausgenutzt wird.
 

MisterHoho

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Ich nutze dafür eine Crucial X8 1TB. Die gibt's gelegentlich für unter 150 Euro.
 

alterjager

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Hallo,

ich erwäge, mir zum schnellen Klonen meines iMac 2017 mit CCC eine externe SSD zuzulegen. Die normalen Backups mache ich mit TimeMachine auf zwei externe Festplattern und das soll vorerst auch so beibehalten werden. Eine dritte externe Festplatte nutze ich derzeit zum gelegentKlonen der internen SSD (512 GB) mit CCC, die würde ich aber gerne aus Geschwindigkeitsgründen durch eine externe NVMe-SSD ersetzen.

Als SSD habe ich mir eine Samsung 970 EVO mit 1 TB ausgesucht (https://www.amazon.de/Samsung-MZ-V7E1T0BW-970-Interne-NVMe/dp/B07CGJNLBB/), die in einer ICY BOX untergebracht werden soll (https://www.amazon.de/ICY-BOX-Adapter-Kühlsystem-Aluminium/dp/B07Z4BKTQG/).

Frage an euch: Passt das, oder plane ich da kompletten Unsinn? Was wären sinnvolle Alternativen?

Mir ist durchaus bewusst, dass eine Lösung mittels Festplatte nur halb so teuer wäre. Mir geht es aber mehr um die höhere Geschwindigkeit beim Klonen und beim etwaigen Zurückspielen der Daten auf die interne SSD. Und so teuer ist die 1 TB-SSD ja auch nicht (im Gegensatz zu 2 TB).

Gruß
Blaubeere
Eine normale SSD reicht meiner Meinung nach voll aus.

Wenn du den ersten Clown machst, dauert es eine Weile.

Bei jedem nachfolgenden Clan werden doch nur die Änderungen am System berücksichtigt.

Das geht doch recht flott. Ob das ganze jetzt eine Minute länger dauert, ist doch wohl kein Problem.

Das Geld würde ich mir sparen.

Grüße
 
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Blaubeere2

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Ich danke für alle eure Antworten und denke drüber nach.

Es wurde gefragt, weshalb das so schnell gehen müsse. Muss es eigentlich nicht. Ich wollte nur nicht 50 oder 60 Minuten warten müssen, falls ich mal die interne SSD neu formatieren und den Klon zurückspielen muss (was demnächst ansteht). Auch die 50 Minuten, die meine regulären Klonvorgänge mit CCC auf die externe Festplatte (HD) dauern, sind mir eigentlich gefühlt zu lang. Aber das ist ein Luxusproblem, dem ich mit einer Luxuslösung abhelfen wollte. Deshalb wollte ich ursprünglich auch keine SATA-SSD, bei der die Schreib- bzw. Leserate bei hohen Datenmengen nach einiger Zeit von 500 MB/s drastisch runtergeht.
 

RealRusty

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Wie oft musst du denn einen Klon zurückspielen das 1 Stunde oder so ein Problem sind, ist das lebenswichtig?

Mein CCC Backup auf eine USB-C NVMe SSD dauert 90 Sekunden alle 2 Wochen. Bei einer SATA wären es dann 2-3 Minuten. Und ob die Schreibrate stark einbricht hängt von der SSD ab und der Datenmenge. Nicht jede SATA SSD bricht ein und nicht jede NVMe bricht nicht ein. Da gibt es Unterschiede!
 

picknicker1971

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Ich habe für das Klon auch eine SSD, weil ich von der im Fall der Fälle booten/arbeiten möchte und das ist mit einer normalen HD kein Spass.
Ich würde jetzt aber nicht den Aufwand NVMe etc betreiben, sondern wie Eingangs geschrieben eine gute SSD (T7 o.ä.) holen - ein guter Kompromis und kosten auch nicht die Welt..
 

RealRusty

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Eine NVMe in einem Gehäuse ist kein Aufwand. Eine T7 ist auch eine NVMe in einem Gehäuse, nur fertig zusammengebaut.

Eine T5 oder irgendeine SSD fertig oder selbst gebaut würde auch reichen.
 
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Blaubeere2

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Hallo,
ich will Rückmeldung geben. Ich hatte mich davon überzeugen lassen, dass ich die hohe Geschwindigkeit einer NVMe-SSD zum gelegentlichen Klonen nicht benötige. Die von euch empfohlene T5 hatte ich ins Auge gefasst, habe mich dann aber für eine Crucial BX500 2 TB entschieden, weil die grad im Angebot ist und der größere Speicherplatz Luft für künftigen Bedarf lässt.

Ich habe also diese SSD gekauft:
https://www.amazon.de/Crucial-BX500-CT2000BX500SSD1-Internes-5-Zoll/dp/B07YD5F561/

und in dieses Gehäuse gesteckt:
https://www.amazon.de/gp/product/B076V62Y1F/

das ich an den Thunderbold 3-Port meines iMacs angeschlossen habe. CCC hat die rund 340 GB Daten meiner internen SSD in 38 Minuten geklont (also im Schnitt 150 MB/s). Meine bisherige HD hat allein schon für das inkrementelle Klonen in etwa diese Zeit benötigt.

Auch die Verschlüsselung der neuen SSD mittels Filevault ging recht schnell (hab‘s nicht genau gemessen, aber als ich nach einer Stunde nachschaute, war das abgeschlossen).

[EDIT: Schreibfehler behoben]

Gruß
Blaubeere
 
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Kontrapaganda

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Du solltest auf keinen Fall den Fehler machen eine SSD mit QLC-Flash zu kaufen, denn QLC-SSDs haben eigentlich, also Cache-bereinigt, sehr schlechte sequentielle Schreibgeschwindigkeiten von oft nur 50-100 MB/s. Da ist eine ordentliche HDD zu mindest sequentiell schneller. Bei kleinen „Dateichen“ sieht es jedoch wieder anders.
Wenn du zudem oft klonst, solltest du auf einen hohen TBW-Wert achten.

Ich will damit nicht sagen, dass QLC-SSDs an sich schlecht sind — Im Gegenteil sie sind preislich unschlagbare Low-End-SSDs für Consumer, die keine hohen Ansprüche an fauerhaft hohe sequentielle Schreibraten haben, sondern einfach nur eine günstige interne SSD als Systemfestplatte für Alltagsanwendungen suchen oder eben Anwendungen, bei denen vor allem gelesen wird.
Doch zum regelmäßigen Klonen ist eine QLC-SSD definitiv das falsche Werkzeug.
Bei Gehäusen bin ich ebenfalls etwas skeptisch wegen dem Formfaktor und der Hitzeentwicklung — Gerade bei Modelle mit hoher dauerhafter Schreibleistung werden beim Schreiben durchaus heiß.
Ich habe selbst ein Gehäuse von Icy-Box hier und hatte dort zunächst eine Samsung 970 EVO mit 500 GB drin. Mit dieser war das Gehäuse allerdings trotz vorhandener heat sink thermisch völlig überfordert.
Letzten Endes habe ich dann die Samsung 970 EVO in mein Thinkpad eingebaut und die Low-Power-TLC-SSD von Lenovo mit 512 GB in das Gehäuse. Dort schreibt sie anfänglich, limitiert durch USB-3.1 Gen2, mit 1,0 GB/s, in der nächsten Stufe mit 560 MB/s und letzten Endes dauerhaft mit 380 MB/s. Sie wird dabei gerade so warm, dass das Gehäuse mit ihr fertig wird. Intern war sie vorher auch nicht schneller.
 
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akumetsu

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... CCC hat die rund 340 GB Daten meiner internen SSD in 38 Minuten geklont (also im Sc 150 MB/s). ... Auch die Verschlüsselung der neuen SSD mittels Filevault ging recht schnell (hab‘s nicht genau gemessen, aber als ich nach einer Stunde nachschaute, war das abgeschlossen).
Wie genau hast du die SSD verschlüsselt? Hast du davon gebootet und dann Filevault aktiviert?
 
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Blaubeere2

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Du solltest auf keinen Fall den Fehler machen eine SSD mit QLC-Flash zu kaufen, denn QLC-SSDs haben eigentlich, also Cache-bereinigt, sehr schlechte sequentielle Schreibgeschwindigkeiten von oft nur 50-100 MB/s. Da ist eine ordentliche HDD zu mindest sequentiell schneller. Bei kleinen „Dateichen“ sieht es jedoch wieder anders.
Das war der Grund, weshalb ich ursprünglich lieber eine Samsung 970 EVO mit 1 TB kaufen wollte (Post #1). Dann aber wurde mir hier im Forum klar gemacht, dass ich deren hohe Geschwindigkeit fürs Klonen nicht benötige.

Mir ist klar, dass die Schreibgeschwindigkeit einer QLC-SSD bei hohen Datenmengen einbricht. Das habe ich ja jetzt beim ersten Voll-Backup erlebt (im Schnitt 150 MB/s). Bei den folgenden inkrementiellen Backups aber sollte aufgrund des zu erwartenden geringerem Datenvolumens die Datenrate dann höher liegen (solange der Cache nicht überfüllt wird). Für gelegentliches Klonen sollte also meine QLC-SSD ausreichen. Sie ist zwar langsamer als die ursprünglich geplante 970 EVO, hat dafür bei in etwa gleichen Preis die doppelte Speicherkapazität. Ein tragbarer Kompromiss, wie ich finde. Mit einer T5 mit 2 GB wäre ich sicherlich besser dran, aber die Kosten von ca. 255 EUR waren mir aber zu hoch.
 

Blaubeere2

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Wie genau hast du die SSD verschlüsselt? Hast du davon gebootet und dann Filevault aktiviert?
Yep, so habe ich es gemacht.

Ich hatte die SSD zunächst als "APFS (verschlüsselt)" formatiert, dann hat aber CCC gemeckert, als ich das Bootvolume klonen wollte. Also habe ich ein neues Volume mit "APFS" (ohne Verschlüsselung) angelegt und das Bootvolume darauf geklont. Dann den Klon gebootet und dort FileVault aktiviert. Ganz so, wie CCC es empfiehlt.
 
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