Kaspersky nicht komplett deinstallierbar

Diskutiere das Thema Kaspersky nicht komplett deinstallierbar im Forum MacBook. Hi Leute :) Vorab: Ich habe erst seit Oktober ein Macbook und kenne mich...

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msmed18

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Hi Leute :)

Vorab: Ich habe erst seit Oktober ein Macbook und kenne mich daher noch nicht ganz genau damit aus.

Ich hab vor kurzem Kaspersky Internet Security installiert, aber kurz danach wieder deinstalliert, indem ich das Icon in den Papierkorb verschoben habe. Wenn ich nun aber einen Rechtsklick auf eine Datei mache, steht immer noch als Auswahl "Mit Kaspersky Internet Security untersuchen" dort. Außerdem hab ich das Gefühl, dass der Akku ein wenig schneller zu Grunde geht als vor der Installation, auch wenn ich im Aktivitätenmanager nichts über Kaspersky finde.

Mit Spotlight hab ich mal zwei Ordner von Kaspersky (in der Library?) gefunden und diese gelöscht, allerdings verschwindet die Auswahl, die es per Rechtsklick anzeigt leider nicht. Sonst finde ich von Kaspersky nichts mehr auf dem Mac.

Habt ihr Tipps für mich, wie ich feststellen kann, ob ich wirklich alles restlos gelöscht bzw. deinstalliert habe?

Viele Grüße
Martin
 
ekki161

ekki161

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Willkommen bei macuser.de.

Kaspersky schreibt nichts zum korrekten Deinstallieren?

Edit: https://support.kaspersky.com/de/13546

Systemeinstellungen / Tastatur / Kurzbefehle / Dienste schon angesehen?

PS: Infos zum OS -hier wohl 10.14.?- pp. schaden nie. ;)
 
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Pinky69

Pinky69

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würde es erstmal noch einmal installieren und dann sauber über den Deinstaller wieder runterwerfen. Dann sollten alle betroffenen Dateien auch verschwinden.
 
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hr47

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Welches Macbook (Modell) und welches Mac-Betriebssystem (findest du in "über meinen Mac")?

Unter MacOS gibt es 2 "Installationstypen": Normale Programme, die nicht in die Sicherheit/Systemeinstellungen des Mac eingreifen und solche, die es tun. Man erkennt das bei der Installation meist daran, das man nicht nur sein Adminpasswort eingeben muss, sondern auch darauf hingewiesen wird, das ein Zugriff auf die Systemsicherheit geblockt wurde, den man dann noch separat erlauben muss, bevor die Installation vollzogen werden kann.
Man erlaubt solchen Programmen also dann, nahezu alles zu tun, was sie wollen.

Antivirenprogramme brauchen erweiterte Systemrechte und gehören somit zur zweiten Kategorie, weshalb sie über das einfache Verschieben in den Papierkorb fast immer nicht komplett gelöscht werden. Das liegt daran, das MacOS hier gar nicht weiß und wissen kann, wo was hingeschrieben/verändert/modifiziert wurde, da die Installation eben vom Standardverfahren abweicht. Man sollte hier das meist beiliegende eigene Deinstallationsprogramm verwenden. Auch Kaspersky hat so eines...
https://support.kaspersky.com/de/13546

Nützt dir aber nun nicht mehr viel, da du das Programm ja schon manuell gelöscht hast.

TIPP: Am besten gar keine Antivirenprogramme verwenden - das brauchst du auf dem Mac nicht. Wirklich nicht! Hier im Forum gibts hunderte von Beiträgen, in denen dieses Thema behandelt wird, weshalb ich das jetzt nicht alles wiedrehole:)

Zu deinem DeInstallationsproblem: https://www.macwelt.de/ratgeber/Apps-loeschen-und-zwar-richtig-7373474.html
oder nochmal installieren und dann wie bei Kaspersky beschrieben das Deinstallationsprogramm ausführen.

Wenn du aber ganz sicher sein willst, das sich Kaspersky nicht mehr irgendwie auf dein System negativ auswirkt, bleibt nur die Neuinstallation.
Mag überzogen erscheinen, aber der Grund ist klar: Du weißt nicht, wo die Installationsroutine wie auf deinen Mac zugegriffen hat. Und das System auch nicht.
Bei Apps, welche "normal" installiert werden, reicht das Verschieben in den Papierkorb aus. Kleinere Reste können auch hier zurückbleiben.
Diese kann mit mit dem "AppCleaner" entfernen: https://freemacsoft.net/appcleaner/
 
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msmed18

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Danke für eure tollen Antworten - das erneute Installieren und anschließende Deinstallieren über das Tool von Kaspersky war die Lösung. In Zukunft werde ich auch die Details über meinen Mac (Betriebssystem, Modell etc.) dazuschreiben.
 
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Maringouin

Maringouin

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... und trotzdem können diverse aufgerissene Lücken durch Schadsoftware wie Kaspersky im System verbleiben.

Ich traue keinem Programm, das https umgeht.
 
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