Kabelverlegung Netzwerk, DSL, UP-Dosen usw. einige Fragen

pc-bastler

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Es ist momentan so, dass ich überall Doppel-Netzwerkdosen habe und die sind quasi "in Reihe" miteinander verbunden.
Das Problem mit dieser Art der Verkabelung ist, dass du von der gesamten Segmentlänge von max. 100m (Gigabit), je nach Qualität der Dose und des Auflegens, pro Steckverbindung ca. 1-5m, evtl. auch mehr, abziehen muss (Faustregel). Ich kenne die Verkabelung in eurem Haus nicht, aber da würde ich auch mal überschlagen, was/wieviel verlegt sein könnte.
 

lefpik

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Also inkl. der von mir nun zusätzlichen geplanten Kabel komme ich, großzugig kalkuliert, auf höchstens 50m.
 

LuckyOldMan

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die sind quasi "in Reihe" miteinander verbunden.
Also die Adern sind nicht parallel geschaltet. EIn Kabel geht rein, das anderere raus. Von einer Dose zur nächsten.
Deine "Reihenschaltung" ist mir nach wie vor ein Rätsel, vor allem das fettgedruckte..
Dose A hat 8 Einzelkontakte 1 bis 8 , die Dose B ebenfalls., das Cat-Kabel ebenfalls 8 Einzeladern 1 bis 8. Wie verbindest Du jetzt mit dem Kabel und den Einzeladern ankommend an Dose A, Kontakt 1 zur nächsten Dose B, Kontakt 1 , Kontakt 2 zu .... usw.?
 

roedert

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Deine "Reihenschaltung" ist mir nach wie vor ein Rätsel, vor allem das fettgedruckte..
Dose A hat 8 Einzelkontakte 1 bis 8
Siehe meinen Post #16 und des TE #18 ... es sind Doppeldosen.
Somit hat jede Doppeldose 16 Einzelkontakte, will man eine Verbindung zwischen Dose A und C muss man die beiden Anschlüsse von Dose B mit einem Patchkabel brücken.
 

LuckyOldMan

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. es sind Doppeldosen.
Und welcher Sinn steckt dahinter? Ohne Patchkabel, das die beiden unmittelbar nebeneinander liegenden Dosen verbindet, ist der Strang bereits an Dose A zu Ende. Zudem kann man maximal einen Verbraucher anschließen - egal, an welcher Stelle/Etage. Ein Zweiter geht schon deshalb nicht, weil die davor liegenden RJ45-Buchsen bis zum Endgerät durch Patchkabel belegt sind.
Dieser Aufwand nur für einen Verbraucher! Verstehe ich beim besten Willen nicht.
 

roedert

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Das haben wir ja schon vorher festgestellt dass diese Verkabelung sehr "eigenwillig" ist.
Ganz sinnfrei ist sie jedoch nicht, wenn man eine Dose nicht benötigt, wird sie mit einem Patchkabel gebrückt, wenn man sie benötigt, muss man einen Switch mit 2 Kabeln an beiden Anschlüsse der Doppeldose anschließen und kann die restlichen Ports des Switches nutzen.
 

LuckyOldMan

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"Eigenwillig" ist eine Untertreibung. ;)
kann die restlichen Ports des Switches nutzen.
Dir ist aber auch klar, dass der Switch nur entkoppelt - die Bandbreite aber bleibt aufgeteilt durch die Anzahl der Ports. Das ist im Grunde genommen eine Kaskadierung. Und was mache ich, wenn ich auf drei Ebenen je einen Verbraucher habe? Boa nee - ich bekomme das Gruseln bei solchen "Lösungen".
 

dg2rbf

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Hi,
sowas ist in meinen Augen Murks, bzw. Sparen am falschen Ende, sowas kommt mir nicht ins Haus :)

Franz
 

dg2rbf

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mit DSL geht sowas schon, aber mit LAN ist sowas kalter Kaffee :).

Franz
 

LuckyOldMan

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Mit ISDN geht sowas sicher - habe ich vor 20 Jahren reichlich in meiner Wohnung gemacht. Aber heute ist ISDN im Privatbereich "kalter Kaffee". ;)
Bei DSL wäre ich mir jetzt nicht sicher, aber LAN geht so gar nicht! Da ist nur eine Methode vernünftig und sicher: Sternverdrahtung!
 

dg2rbf

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Bei DSL kann man ruhig ne Dosen Reihen Schaltung machen, ist kein Problem.

Franz
 

roedert

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Dir ist aber auch klar, dass der Switch nur entkoppelt - die Bandbreite aber bleibt aufgeteilt durch die Anzahl der Ports.
Klar, in Summe aller Ports geht nicht mehr als 1 GBit ... aber im Privathaushalt ist es schon eher selten dass man da an die Grenzen stößt.

sowas ist in meinen Augen Murks, bzw. Sparen am falschen Ende, sowas kommt mir nicht ins Haus :)
Klar ist es das ... aber es ist ja nun schonmal da und besser als gar nichts - also das beste draus machen!
Gegenüber WLAN ist es immer noch überlegen.
 

RostigerRoboter

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1. TAE

Kannst Du so verkabeln.

2. Netzwerk:

Beim Netzwerk hat der Elektriker Mist gebaut - oder Du hast es völlig falsch verstanden.

Ein Netzwerk wird (wie hier ja schon einige schrieben) immer sternförmig verlegt. Das heißt: Es geht immer ein Kabel vom Router zu einer Endstelle. Die Endstelle ist entweder ein Gerät (iMac, AppleTV, Playstation) oder ein Switch/Router, der das Netzwerk erneut weiter verteilt.

Bei Netzwerkdosen mit Doppel-Buchse heißt das: Von jeder (!) Buchse geht ein LAN-Kabel zu dem Ort, wo der Router steht. Hast Du eine Doppel-Netzwerkdose im EG und eine Doppel-Netzwerkdose im 1. OG und der Router ist im Keller, so gehen insgesamt vier Kabel, zwei vom EG und zwei vom 1. OG in den Keller.

Hast Du also in Deinem Haus einen Ort, wo ganz viele Netzwerkkabel raushängen? Zum Beispiel im Hausanschlussraum? Aha. Dann war der Elektriker doch nicht so ungeschickt. Dann schreib das hier. Es gibt dann gute Lösungen für Deinen Bedarf.

Falls nicht:

Falls nicht, hatte der Elektriker sehr merkwürdige Ideen. Eine Reihenschaltung von Netzwerkdosen, wie Du sie beschreibst, ergibt technisch keinen Sinn. Die Buchse links in der Dose hat mit der rechts keinerlei Verbindung. Man kann also nichts "in Reihe" schalten.

Um aus dem Murks doch noch einen Nutzen zu ziehen:



Du verlegst von der FritzBox in Raum D nach C entlang des Parketts ein einfaches Patchkabel (also ein normales LAN-Kabel mit Steckern an beiden Seiten), steckst es in Raum C in die Buchse der Netzwerkdose, deren Kabel nach unten in Raum B führt, und hängst in Raum B dann an die entsprechende Buchse die zweite FritzBox dran.

Und um Raum E anzuschließen, führst Du ein Patchkabel von einem weiteren Port Deiner FritzBox in Raum D nach Raum C in die andere Buchse der Netzwerkdose, die nach E führt.

Du kannst jetzt auch noch den Keller per LAN anbinden: Die FritzBox in Raum B bezieht ihr Internet aus der Buchse der Netzwerkdose, die nach oben in Raum C führt. Nun steckst Du in einen der LAN-Ports dieser FritzBox ein Patchkabel und steckst die andere Seite des Kabels in die noch freie Buchse der Netzwerkdose, die nach unten in den Keller führt.

Jetzt hast Du LAN im ganzen Haus. Übrigens sternförmig :)
 

mr.robot

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Biegeradien wurden hier ja schon erwähnt. Von Daher ist eine Verlegung im Parkett/Sockelleisten meistens nicht wirklich möglich. Dafür gibt es allerdings sehr dünne/Fläche Patchkabel mit denen sowas möglich ist.

Die CAT-Verbinder kannst du zwar nehmen aber die werden nicht in eine u.P.-Dose passen. Biegeradien.
 

RostigerRoboter

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Nachtrag:

Hätte Dein Elektriker das fachgerecht verlegt, sähe Deine Netzwerkverkabelung so aus:



Von jeder Netzwerkdose gehen zwei CAT7-Verlegekabel zu einem Patchpanel im Keller. Die belegten Ports des Patchpanels werden mittels Patchkabeln mit einem Switch verbunden. Ein weiterer freier Port des Switches wird per Patchkabel mit einem freien Port Deines Routers (FritzBox) verbunden. In LAN1-Port der FritzBox steckt ein Patchkabel, das zu der DSL-Dose führt.

An den Netzwerkdosen in Deinem Haus kannst Du dann Access Points anschließen, für optimalen WLAN-Empfang überall.

PS: Die Links dienen zur Veranschaulichung, damit Du Dir die Bestandteile besser vorstellen kannst.
 
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LuckyOldMan

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Ja - da lacht doch mein Strippenzieher-Aufleger-Herz! :)

Allerdings hat die FB einen DSL-Eingang - den nimmt man als Verbindung zur TAE-Dose (m./o. Splitter). Dann verfügt die FB über einen internen 4x-Switch - wenn man LAN 1-3 auf das Patchfeld legt, hat man "volle Kanne" an drei wichtigen Stellen B, C & E und kann parallel dazu LAN 4 für einen separaten SW nutzen, der dann eben Bandbreiten-geteilt die zweiten RJ45-Dosen von B, C & E plus D versorgt.
Die Sache mit den APs habe ich bei mir ebenso gelöst - verströmt viel WLAN in den Räumen. :)
 

picknicker1971

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Kurze Frage - warum das Panel? Kann ich die Dosen nicht direkt an den Switch hängen?
 

LuckyOldMan

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LAN1 wäre nur, wenn es ein externes Modem ist.
Richtig - z. Bsp. bei UM-Kunden, die ihre FB mit allen Funktionen und Annehmlichkeiten (DECT-Telefonie, etc.) weiter verwenden wollen und die UM-Connectbox nur als Modem verwenden (weil die recht wenig kann).
warum das Panel? Kann ich die Dosen nicht direkt an den Switch hängen?
Weil man CAT-Verlegekabel nicht an einen Port hängt, der üblicherweise für flex. Kabel ausgelegt ist, ganz davon abgesehen, dass es richtig "nett" ist, einen RJ45-Stecker an ein starres Verlegekabel anzubringen. ;)
Die werden meist gequetscht - schau Dir mal einen solchen Stecker oder ein Patchkabel an, dann weisst Du, was ich meine. ;)
 
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