JobBike - Ja oder Nein

Diskutiere das Thema JobBike - Ja oder Nein. Hey, habt Ihr Erfahrungen mit dem Thema JobBike über den Arbeitgeber? Ich bin unschlüssig ob...

stonefred

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Sehe ich auch so, aber wenn er für 5000 EUR Kaufpreis die 6 Leasingraten und den vollen Kaufpreis zahlen musste, dann wäre das ja der Rückschluss... ich merke schon ich muss unseren Beauftragten für die JobBikes mal ausführlich nerven bevor ich das mache...
In meinem Fall war das wirklich ein Verlustgeschäft. Wäre ich bei meinem Arbeitgeber geblieben, wäre die Ersparnis da gewesen. Das nur als Warnung. Auf der Jobradseite ist der Restwert derzeit 18%, evtl. habe ich noch von einer alten Regelung profitiert: https://www.jobrad.org/faq/restwert.html

Beispiel aus dem Leben:
Berechnung Ablösesumme
Restlaufzeit von 36 Monaten Vertragslaufzeit30
Monatliche Netto-Leasingrate lt. ELV136,06 €
Restlaufzeit in Monaten * mtl. Netto-Leasingrate lt. ELV4.051,80 €
10 % Restwert411,77 €
Nettosumme4.463,57 €
19 % MwSt.848,08 €
Endbetrag Ablösesumme5.311,64 €

da 5.311,64 € höher sind als der Verkaufspreis, zählt aus Kulanz der Verkaufspreis 4.900 €. Nach 36 Monaten 490 €
 
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rml

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Also ich habe den Tag mit Probefahren und Richtlinienstöbern verbracht. Zwar beinhaltet der Vertrag Kompensationen bei Kranheit und Tod, aber Jobwechsel erfordert wohl die Zahlung der Differenz zwischen gezahlten Raten und Kaufpreis. Ich habe deshalb heute ein preiswerteres Bike gekauft (Cowboy für 2000 EUR) und selbst bezahlt - ohne Arbeitgeber - irgendwie sind mir das doch zu viele Unsicherheiten (Rentensenkung, Fälligkeit bei Jobverlust innerhalb von drei Jahren) gewesen. Jetzt heißt es 6 Wochen warten bis es geliefert wird :)
 
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erikvomland

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Unabhängig bleiben und dafür etwas kleiner Brötchen backen ist sicher keine falsche Entscheidung.
Im Übrigen kannst du ja auch, wenn auch dürftig honoriert, die Benutzung des privaten Bikes zum Arbeitsplatz steuerlich geltend machen.

Hatt ich früher schonmal, waren so 10 Cent / Kilometer :hum:, der aktuelle Stand ist mir nicht bekannt..
Kleinvieh macht auch zumindest etwas Mist..
 

WollMac

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Unabhängig bleiben und dafür etwas kleiner Brötchen backen ist sicher keine falsche Entscheidung.
Im Übrigen kannst du ja auch, wenn auch dürftig honoriert, die Benutzung des privaten Bikes zum Arbeitsplatz steuerlich geltend machen.

Hatt ich früher schonmal, waren so 10 Cent / Kilometer :hum:, der aktuelle Stand ist mir nicht bekannt..
Kleinvieh macht auch zumindest etwas Mist..
Der aktuelle Stand ist wesentlich besser.

Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte
Diese Fahrten können mit der Entfernungspauschale von 30 Cent je Entfernungskilometer als Werbungskosten abgesetzt werden. Dabei spielt die Art des Verkehrsmittels keine Rolle, sodass auch das Fahrrad begünstigt ist.
 
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agrajag

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Ich hab mir auch ein Job-Rad geholt. Stahlrahmen, Riemenantrieb und Pinion-Schaltung für 3200€. Ich zahle dafür 105€ vom Brutto.

Ich wollte mir eigentlich ein Fahrradergometer anschaffen, hab dann aber recht schnell gemerkt, daß brauchbare Geräte (die nicht schon nach einem Jahr wackelig und quitisch werden) sehr schnell sehr teuer kommen. Und die Ergometer, wo man sein Fahrrad einspannt liegen auch schon bei 800€ (eine Rolle wollte ich auf keinen Fall, was aber ein passendes Fahrrad vorraussetzt, was ich nicht hatte.

ich hab es nicht bereut das Jobrad genommen zu haben. Mit dem Rad machen die 26+26km pro Arbeitsweg echt spaß. Gegen Ende des Jahres hatte ich die Strecke mit ca. 26 bis max. 28km/h im Schnitt gefahren. Und dann kam Corona… :( Kondition wieder im Arsch, 7kg zugenommen… *heul* Ich bin letzte Woche mal wieder zur Arbeit (bin fast zu 100% im Homeoffice) gefahren – völlig abgerockt angekommen mit gerade mal einem 22er Schnitt… :(
 

WollMac

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ich hab es nicht bereut das Jobrad genommen zu haben. Mit dem Rad machen die 26+26km pro Arbeitsweg echt spaß. Gegen Ende des Jahres hatte ich die Strecke mit ca. 26 bis max. 28km/h im Schnitt gefahren. Und dann kam Corona… :( Kondition wieder im Arsch, 7kg zugenommen… *heul* Ich bin letzte Woche mal wieder zur Arbeit (bin fast zu 100% im Homeoffice) gefahren – völlig abgerockt angekommen mit gerade mal einem 22er Schnitt… :(
Das kommt schnell wieder, glaube mir.
 

agrajag

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Und was NOCH fies ist: ich hab einen relativ harten Sattel (SQlab 60X) und fahre mit max. Reifendruck – es hatte mir schon länger nichts mehr ausgemacht, aber die letzte Fahrt ging aber ganz schön auf den Hintern. :}
 

rml

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Und was NOCH fies ist: ich hab einen relativ harten Sattel (SQlab 60X)
Ich hatte das Cowboy nur knapp 15 Minuten probegefahren und hatte sehr sehr lange danach noch das Gefühl ich würde noch immer drauf sitzen.
Ist schon extrem hart der Sattel - besonders, weil das Rad keinerlei Federung hat. Aber das scheint wohl normal zu sein heutzutage :)

Wenn das Rad irgendwann kommt, werde ich wohl neben dem Fahrradständer (der nicht dabei ist) auch noch einen vernünftigen Sattel kaufen müssen ...
 

rml

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Die Brooks hatte ich auch schon aufm Schirm, wenn auch in braunem Leder - die sind allerdings nicht gefedert oder weich, wies aussieht - oder ?
 

agrajag

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Der SQSlab ist echt lustig: SQlabs :eek:
Ja, der schaut krass aus. Ich glaub, auf dem könnte ich auch nicht fahren. :)

Den hier fahre ich: https://www.sq-lab.com/en/products/saddles/sqlab-saddle-6ox-ergowave-active.html

Ursprünglich hatte ich den hier: https://www.sq-lab.com/en/products/saddles/sqlab-saddle-612-ergowave-active.html
aber leider ist der zu schmal für meine Sitzknochen. Ansonsten gefiel der mir sogar einen ticken besser.

Der Sattel ist übrigens nach Regen erstaunlich schnell wieder trocken. Ich bin sehr zufrieden.
 

rml

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Der sieht schick aus, aber auch etwas hart für die "Bäckchen" - oder täuscht das?
 

agrajag

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Du meinst den 60X? Ja, wie gesagt, man muß sich daran gewöhnen. Aber das geht, zumindest wenn man eher mehr fährt, so wie ich, überraschend schnell. Auf jeden Fall schubbert da nichts.

Ich hab eher noch Probleme mit einschlafenden Händen. Dabei hab ich schon recht gute stützende Griffe (auch SQlab).
 
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agrajag

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Manche Händler bieten einem an einen Sattel ein paar Tage probezufahren und dann ggf. zu tauschen. Ich hab mein Rad bei einem örtlichen Händler gekauft und das genau so gemacht (zuerst den 612 und dann den 60X).

Ich hab eben mal kurz rumgesucht und demnach scheint die Eingewöhnung an einen Brooks wohl eher länger. Und bei Leder sollte man immer eine Abdeckung dabei haben, denn sobald der erstmal Wasser gezogen hat…
 
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